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Julie Paradise http://www.julieparadise.de Rocking the suburbs since 1980 Fri, 13 Feb 2015 14:13:24 +0000 http://wordpress.org/?v=2.7 en hourly 1 Album-Durchlauf November–Januar http://www.julieparadise.de/2015/02/13/album-durchlauf-november-januar/ http://www.julieparadise.de/2015/02/13/album-durchlauf-november-januar/#comments Fri, 13 Feb 2015 14:13:24 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4448 An dieser Stelle, als Fast-Abschluss der Zeit als Gastdesigner für das Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de (1 Layout habe ich noch!) habe ich ein weiteres Video aufgezeichnet, in dem ich zeige, wie sich die mit dem Kit gewerkelten Layouts versammelt in meinem Album machen, wie meine anderen Layouts der letzten Wochen so aussehen, wie meine Project Life-Seiten sonst aufgebaut sind und wie ich UFOs (UnFertigeObjekte) wiederfinde:

Youtube-Direktlink

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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Mega-Mini mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de http://www.julieparadise.de/2015/02/11/mega-mini-mit-dem-danipeuss-februarkit/ http://www.julieparadise.de/2015/02/11/mega-mini-mit-dem-danipeuss-februarkit/#comments Wed, 11 Feb 2015 07:10:49 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4437 Bevor es völlig untergeht, möchte ich hier noch in einem Video zeigen, wie ich ein dickes Mini aus dem allerletzten Papierbogen des Februarkits “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de gewerkelt habe.

(Direktlink)

Weil hier gerade alles drunter und drüber geht (4 Kinder! Aber nur die Hälfte sind meine. Da is wat los!), habe ich nicht einmal geschafft, das Mini fertig zu machen und hübsch zu verzieren, vorzeigen wollte ich aber doch jetzt.

Das (halb)fertige Mini:

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Vorbereitung:

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Die äußeren Bilder sind aufgeklappt:

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Alle Fotos sind aufgeklappt:

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Das Innere mit Platz für einen Gruß:

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Die zart cremefarbenen Alphabetsticker (Farbe: Daiquiri) habe ich wieder, passend zu Weihnachten, mit Alkoholmarkern eingefärbt. Die haben wirklich zu jedem meiner Projekte dieses Monats gepasst.

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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“Here — Sonntagsspaziergang” + Video (Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de) http://www.julieparadise.de/2015/02/09/here-sonntagsspaziergang-video-februarkit-glucksgefuhle-von-dnipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/02/09/here-sonntagsspaziergang-video-februarkit-glucksgefuhle-von-dnipeussde/#comments Mon, 09 Feb 2015 11:53:42 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4425 Vier Wochen lang habe/hatte ich die Ehre, mit dem Scrapbooking Kit für Februar, Glücksgefühle von DaniPeuss.de basteln zu dürfen.

Wer die bisherigen Layouts mochte und gern selbst auch einmal mit so einem vorausgewählten Kit spielen möchte, braucht nicht traurig zu sein, denn obwohl das hier vorgestellte Kit offenbar bereits vergriffen ist, der nächste Monat kommt bestimmt, und damit auch das nächste Monatskit + Add-Ons.

Ich habe dieses Mal ein Video aufgenommen, sodass ihr mir über die Schulter schauen könnt:

Zunächst habe ich wieder einen Haufen gemacht, auf dem alle Materialien für das Layout versammelt waren:

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Danach habe ich ein wenig herumgeschoben, geklebt, gestempelt (wieder mit meinem Datumsstempel und Hero Arts Shadow Ink “Cup O’ Joe) und noch etwas zu dem Spaziergang geschrieben.

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Fertig war das Layout:

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Der Streifen mit dem Blümchenmuster war nicht im Kit enthalten, ihn habe ich hinzugefügt, nachdem eines der Kinder versehentlich einen Filzstift auf den Rand fallen ließ. Uuups! Das sah so nicht so chic aus, aber Papier ist geduldig und vor allem reichlich vorhanden hier, solche Malheurs werden einfach überklebt und gut.

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“Schlittenfahren” — Layout mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de http://www.julieparadise.de/2015/02/07/schlittenfahren-layout-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/02/07/schlittenfahren-layout-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/#comments Sat, 07 Feb 2015 07:39:54 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4416 Was war das schön, am vorvorletzten Tag des letzten Jahres, als wir hier in Berlin in einem Winterwunderland aufwachten! Über Nacht hatte es schwer geschneit, und natürlich mussten wir sofort nach dem Frühstück den herrlichen Morgen zum Schlittenfahren nutzen.

Die an dem Morgen gemachten Fotos wurden nun mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de verscrappt. Wie immer begann ich das Layout mit einem Materialhaufen:

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Verwendet habe ich einen Bogen Scrapbookingpapier als Grundlage, Papierteile vom Ausschneidebogen, mit Alkoholmarkern eingefärbte Alphabetsticker, kraftfarbene Fotoecken, einen Teil einer Verpackung (das dunkle, holzfarbene Stück mit der Aussparung) und außerdem noch einen Datumsstempel. Die zusammengelötete linke Seite:

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Eine kleine “Schneeflocke” oben:

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Ein wenig mehr Farbe bekam das Untergrundpapier noch mit Aquarellfarbe. Fertig ist das Layout:

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Layout “Judo” mit dem DaniPeuss.de Februarkit “Glücksgefühle” http://www.julieparadise.de/2015/02/04/layout-judo-mit-dem-danipeussde-februarkit-glucksgefuhle/ http://www.julieparadise.de/2015/02/04/layout-judo-mit-dem-danipeussde-februarkit-glucksgefuhle/#comments Wed, 04 Feb 2015 07:14:40 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4410 Seit September/Oktober bin ich eine Sportmutti, also gibt es nun auch Sportfotos der Kinder, die verscrappt werden wollen. Und weil blütenweiße Judo-Anzüge so wunderbar zu dem geprägten Bazzill-Cardstock aus dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de passen, ist hier das Layout damit, dieses Mal im unüblichen Format 8 1/2×11 Zoll (also ungefähr DIN A4)

Als Vorbereitungshaufen:

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Der schöne “hello”-Schriftzug, der Teil der Verzierungen (Embellishments) im Kit war:

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Und das fertige Layout, schlicht und einfach:

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Layout “XOXO” mit dem DaniPeuss.de Februarkit “Glücksgefühle” http://www.julieparadise.de/2015/02/02/layout-xoxo-mit-dem-danipeussde-februarkit-glucksgefuhle/ http://www.julieparadise.de/2015/02/02/layout-xoxo-mit-dem-danipeussde-februarkit-glucksgefuhle/#comments Mon, 02 Feb 2015 08:00:47 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4402 Das Februarkit “Glücksgefühle” hat noch ein paar ganz besonders niedliche Teilchen. Und ja, ich finde die güldenen Herzchen wirklich süß.

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Zusammen mit goldenem Embossing (Stempeln –> Embossingpulver drüber –> schmelzen mit dem Heißfön –> leichter 3D-Effekt/Glanz) sieht auch der eigentlich neutrale, cremeweiße Tag in dem kleinen Umschlag gleich ganz anders aus.

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Das Kit ist, weil (bis auf einige rosa Papiere) recht neutral gehalten, tatsächlich sehr vielseitig.

Nach dem Auspacken des Kits hatte ich zunächst meine allerliebsten Fotos vom Dezember zusammengesucht und mit den Papieren + Fotos + Verzierungen + Stickern, die ich verwenden wollte, Haufen gemacht:

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Und was als Haufen schon so prima zusammenpasst, sieht dann fertig so aus:

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Verwendet habe ich:
das Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de,
außerdem einen Datumsstempel mit
grüner (Field Greens) bzw. roter (Pale Tomato) Hero Arts Shadow Ink.

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Die Geschichte eines Layouts: “Zocken” (Layout 10/10 mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de) http://www.julieparadise.de/2015/01/30/die-geschichte-eines-layouts-zocken-layout-1010-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/01/30/die-geschichte-eines-layouts-zocken-layout-1010-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/#comments Fri, 30 Jan 2015 07:52:33 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4392 Das Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de hat es mir wirklich leicht gemacht, meine Fotos zu Layouts (und Minis und Project Life-Seiten) zu verarbeiten. Die Papiere und Verzierungen sind super aufeinander abgestimmt und so vielseitig, dass es kein Problem war, sowohl Weihnachtsfotos zu “verarzten” als auch Valentinsmotive aufzunehmen, einen Besuch beim Möbelschweden oder das Schlittenfahren in einen schönen Rahmen zu bringen.

Aber manchmal steht man sich selbst im Weg.

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Das obige Layout war eigentlich bereits fertig, gefiel mir aber irgendwie nicht so recht.

Es sah nackig aus, aber ich hätte es besser wissen müssen. Denn das mit dem “lockerflockig coole Spritzer auf dem Layout verteilen” klappt bei mir eher selten. Und so kam, was kommen musste: Ich habe mit wenigen Spritzern das Layout versaut. (Davon gibt es leider keine Fotos.)

Vielleicht war es, objektiv gesehen, gar nicht so schröcklich, wie es mir vorkam, aber als ich die verklecksten Stellen verstecken und abdecken wollte, wurde es nur noch schlimmer (auch davon: keine Fotos).

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Also habe ich alles auseinandergenommen. Was dabei wichtig ist: Weil ich nach den vorherigen Layouts nur noch zwei schmale Streifen von dem weißen Bazzill-Cardstock mit dem geprägten Pünktchenmuster hatte und ja sowieso auf beiden Seiten 20×30 cm große Fotos verwenden wollte, bestand meine Seite eben nur aus den beiden großen Fotos auf Vorder- und Rückseite und eben dem zwischen diesen nur leicht innen überlappenden Streifen Karton. Um also die Rückseite des Fotos der ersten Seite abzudecken, brauchte ich 1 Papier, ca. A4 groß, weil aber das Gekleckse des unteren Teils ebenfalls überdeckt werden sollte, musste auch dort neues Papier her, welches eben, da aufgebraucht, nicht mehr aus dem Bestand des Kits kommen konnte.

Immerhin hatte ich den Schriftzug today retten können, dabei aber eben das große Foto beschädigt, außerdem waren die Papierteile, die rund um das Haus gruppiert waren, so gut zusammengeklebt, dass ich sie auch wieder verwenden konnte. Ich hatte noch Ausschneideteilchen in passenden Farbtönen, die ich hier und da unter die Fotos schieben konnte. Und mit den zwei neuen Fotos (das gleiche Motiv in zwei verschiedenen Größe in s/w) und einem blumigen Mittelstreifen, um die beiden Teile des Layouts miteinander zu verbinden, fügte sich das Puzzlespiel doch recht leicht wieder zusammen und gefällt mir nun in seiner jetzigen Form sehr viel besser.

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Manchmal ist das eben so.

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Dream: Märchenstunde (Layout 9/10 mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de) http://www.julieparadise.de/2015/01/28/dream-marchenstunde-layout-910-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/01/28/dream-marchenstunde-layout-910-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/#comments Wed, 28 Jan 2015 08:36:28 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4386 Märchenstunde beim Kindergeburtstag: Die ganze Zeit über habe ich Fotos gemacht, aber es ist schwierig, _den_ Moment zu erwischen, der viel über die Stimmung aussagt, ohne direkt (erkennbar) die Beteiligten zu zeigen. Schließlich wollen andere Eltern Fotos ihrer Kinder nicht unbedingt im Internet wiederfinden. (Ich frage natürlich dennoch vorher und zeige die betreffenden Bilder immer.)

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Dieses Bild also zeigt Kinder bei der Märchenstunde: Als während eines Kindergeburtstages die Stimmung etwas zu laut und aufgedreht wurde, las der Papa einfach ein Märchen vor und sofort waren sie alle wieder lieb und friedlich.

Es kann so einfach sein …

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Einfach kam auch dieses sehr schlichte Layout zustande: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de war inzwischen etwas zerfleddert, da ich bereits 8 Layouts damit angefertigt hatte, einige Teile der wunderbaren Ausschneidebögen hatte ich aber noch, das ausgestanzte Wort dream, dazu einen 4×12 Zoll breiten Streifen des bedruckten Transparentpapiers sowie die kraftfarbenen Fotoecken, außerdem natürlich mein 20×30 cm großes Foto.

Dazu kam lediglich ein Datumsstempel, ein Minitacker und ein Stift für den wirklich kurzen Text, fertig.

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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Project Life Dezember 2014 (4-6) mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de http://www.julieparadise.de/2015/01/27/project-life-dezember-2014-4-6-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/01/27/project-life-dezember-2014-4-6-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/#comments Tue, 27 Jan 2015 06:37:56 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4338 Das ist der zweite Teil meiner monatlichen Seiten mit Fotos im Pocket Scrapbooking-Format mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de, Teil 1 gibt es hier zu sehen

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Noch eine Anmerkung zum Kit:

Dass ein Scrapbooking Kit (ich habe noch nie eines als solches benutzt, also tatsächlich nur die vorbereiteten Papiere als einzige Materialgrundlage) dermaßen ergiebig sein kann, hätte ich vorher nicht geglaubt. Bisher habe ich zwar 3-4 Kits gekauft, diese dann aber doch in meinen Bestand einsortiert und nach und nach verwendet (oder eben nicht). Der Sinn eines zusammengestellten Materialpakets ist aber der, dass man (beinahe) alle Elemente miteinander kombinieren und verwenden kann und eben weder vorher einen großen Batzen Papier und Embellishments (Verzierungen, Deko-Elemente) beschaffen muss noch hinterher auf einem Berg von Resten sitzt.

Spätestens mit meinen Dezember-Seiten habe ich das Februar-Kit verbraucht, insgesamt habe ich 10 Layouts, 1 Geburtstagskarte, 1 Mini-Album und eben die 6 Seiten dieses und des letzten Posts gewerkelt.

Neben dem Inhalt des Kits — 8 doppelseitige Papiere, 2 Bögen geprägter Karton, 1 Bogen bedrucktes Transparentpapier, 1 Pkg. Alphabet Thickers von American Crafts, 1 Pkg. Chipboard (Papp-) Sticker, 1 Pkg. Bibliotheks- / Library Tags + Pockets, 1 Pkg. ausgestanzter Wort- bzw. Titelelemente, 24 Fotoecken und 10 Herz-Brads (Musterbeutelklammern) in gold — habe ich hier und auf den anderen hier im Blog gezeigten Layouts nur noch Kleber bzw. Fotoklebchen, Transparentpapier, Tacker, transparenten 3D-Flüssigkleber Glossy Accents, meine Nähmaschine und Farben (Aquarellfarben, Acrylfarben, Marker) verwendet, außerdem natürlich Stift, Schere sowie einen Datumsstempel.

Das relativiert den zunächst sehr hoch scheinenden Preis, zumal die damit angefertigten Seiten in meinem Fotoalbum zu meinen liebsten gehören. Sie harmonieren alle wunderbar miteinander und ich denke, dass ich auch zukünftig öfter mal mit einer solchen Zusammenstellung arbeiten werde, statt jede Seite für sich allein anzugehen. Für einige Projekte (die Grußkarte, ein PL-Kärtchen) habe ich sogar Teile von Verpackungen verwendet, weil die Folie und das Holzpapier (s. PL-Seite 3-1 im vorhergehenden Posting) so prima passten.

(Achtung, Bilderflut nach dem Klick!)

Vorbereitung: Basiskarten, Fotos, Sticker, Papierchen

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Seite 4 im Überblick: Die Ereignisse am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag. Für den Dezember habe ich in 3 Einsteckhüllen insgesamt 3 Papiere auf Vorder- und Rückseite verwendet, also 6 Seiten insgesamt.

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Karte 1: Die Papiere stammen von den Ausschneidebögen (Cut Apart Sheets), außerdem haben hier wieder die tollen Fotoecken Verwendung gefunden sowie natürlich meine Allzweckwaffe dieses Monats, die Alphabetsticker, im Farbschema weiß (unbehandelt) / grau / dunkelrot / türkis. Zusammen bilden die Elemente einen guten Kontrast zum Untergrundpapier (das mir zu keinem anderen Foto / Layout zusagen wollte, hier aber gut passte), ohne allzu unruhig zu werden.

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Karte 6: Als ich die Farbtöne dieses Fotos sah, wusste ich, dass ich meine Dezember-Seiten mit dem Papier aus dem Scrapbooking Kit als Basis basteln wollte.

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Karte 6 (Detail): Brrrr.

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Seite 5 im Überblick

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Karte 3: 4. Weihnachtstag!!! (Wir haben mehr Familienteile, als es Feiertage gibt, also müssen wir nach den eigentlichen Weihnachtstagen nochmal ran, auch weil einige Familienmitglieder sogar an Feiertagen arbeiten mussten, sodass wir nicht alle zusammen feiern konnten.) Der Tag stammt ebenfalls aus dem Kit. Die Library Pockets + Kärtchen passen durch ihre neutrale Farbe, sanftes Cremeweiß, wunderbar zu allen erdenklichen Projekten, sodass ich sie auch alle verwendet habe, hier zusammen mit den Alphabetstickern in rot-grau.

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Vorbereitung für Seite 6: Das Punktekärtchen stammt aus einem Ausschneidebogen des Kits und hat hier perfekt gepasst, wieder gehalten durch die kraftfarbenen Fotoecken, die ich am liebsten überall verwendet hätte.

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Seite 6 im Überblick

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Karte 1: Alphabetsticker in weiß-türkis-rot (mit Alkoholmarkern / Copics eingefärbt sind sie wirklich überall perfekt).

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Dazu brauchte es nur noch ein augeschnittenes Ticket und einen Mini-Tacker, fertig war das PL-Kärtchen.

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Karte 2: Eine Schneeflocke! Der Schnee musste auf jeden Fall genossen und dokumentiert werden, schließlich wacht man nicht jeden Tag zu 15cm Neuschnee im Winterwunderland auf, zumal die ganze Pracht und Herrlichkeit ja tatsächlich in Berlin am übernächsten Tag wieder komplett verschwunden war.

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Karte 4: Schlittenfahren! Ganze 3 Stunden hielten wir es in der Kälte aus. (Der Sticker ist ebenfalls mit Copics eingefärbt, das sah hier lustiger als in s/w.)

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Karte 6: Glückliches Kind beim Möbelschweden. Eis geht schließlich immer!

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Details:

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Sicherlich hätte ich auch das eigentliche Project Life und Planner Kit verwenden können (das so dermaßen ausverkauft ist, dass es nicht mal mehr im Shop auftaucht), aber da das Scrapbooking Kit so ergiebig und vielseitig ist, vor allem durch die neutralen Buchstabensticker (Foam Stickers, die sich prima mit Wasserfarben oder Alkoholmarkern einfärben lassen), habe ich es hier auch verwendet und bin sehr zufrieden mit dem einheitlichen, trotz der vielen Bilder doch ruhigen Eindruck, den die Dezemberseiten machen.

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Project Life Dezember 2014 (1-3) mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de http://www.julieparadise.de/2015/01/26/project-life-dezember-2014-1-3-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/01/26/project-life-dezember-2014-1-3-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/#comments Mon, 26 Jan 2015 11:39:51 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4337 Project Life? Project Life! (Auch Pocket Scrapbooking genannt.)

Seit fast einem Jahr ordne ich unsere Familienfotos und die Geschichten dazu monatlich in einem riesigen Fotoalbum in Einsteckhüllen (Pockets, Page Protectors), neuerdings aber ohne die passenden, schon fertig zugeschnittenen Kärtchen zu verwenden, was wohl die eigentliche Idee war: Fotos in 7,5×10cm bzw. 10×15cm ausdrucken, Kärtchen + Text drauf dazu, fertig. Stattdessen nutze ich lieber einen ganzen Bogen (30,5×30,5cm) Scrapbooking-Papier, schneide ihn passend zurecht und klebe dort meine Fotos auf, oder ich verwende lediglich quadratische Instagram-Fotos à 10×10cm und halte den Textanteil minimal, wenn ich sowieso noch größere Layouts mit den einzelnen Bildern anfertigen möchte.

Für die Fotos von Dezember habe ich das Februarkit “Glücksgefühle von DaniPeuss.de verwendet und die wunderschönen Papiere als Grundlage für meine Taschenkärtchen benutzt.

(Achtung, Bilderflut nach dem Klick!)

Seite 1 im Überblick (Für den Dezember habe ich in 3 Einsteckhüllen insgesamt 3 Papiere auf Vor- und Rückseite verwendet, also 6 Seiten insgesamt)

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Karte 1: Die Buchstabensticker sind mit Alkoholmarkern (Copics) eingefärbt, wobei ich mich für die gesamten 6 Seiten an ein einheitliches Farbschema — weiß / dunkelrot / grau / türkis — gehalten habe.

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Karte 2: Um den Text etwas besser lesbar zu machen, habe ich noch Transparentpapier (nur mit den Stickern oder dem Tacker festgemacht, jeden Kleber würde man sehen) untergelegt. Dazu kommen hier und da die Sticker aus dem Kit.

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Karte 3

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Karte 4: Wie hier sind die meisten Fotos direkt vom Handy aus ausgedruckt, ohne zusätzliche Bildbearbeitung. Durch die App Instagram sind quadratische Fotos inzwischen sehr verbreitet. Der Drogeriediscounter Rossmann druckt, bei Aktivierung der Option “Variable Bildlänge” innerhalb der Bestellung über die Fotosoftware quadratische Fotos auch gleich fertig zugeschnitten aus!

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Seite 2 im Überblick

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Karte 1

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Karte 2: Diese beiden ersten Fotos der 2. Seite sind auf einer großen Seite noch einmal extra zu einem Layout verarbeitet worden, im Blog hier zu sehen!

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Karte 4: Detailaufnahmen der im Kit enthaltenen Fotoecken und Buchstabensticker. Aus “dj” wurde Ded Moros, also Väterchen Frost, die Kinder sind/waren schließlich in einer russisch-deutschen KiTa und sprechen auch russisch, deutlich besser als ich.

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Karte 6

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Seite 3 im Überblick: Eine ganze Seite für den Heiligen Abend. Und immer noch zu wenig Platz für all die Fotos. Immerhin hatten wir 3x Bescherung, weil zuerst Frühstücksbesuch da war, dann wollte der Papa, der vormittags arbeiten musste, in Ruhe mit den Kindern spielen und Geschenke auspacken, und danach waren wir noch bei der Familie eingeladen, wo es einen richtigen Weihnachtsmann gab.

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Karte 1: Das Holzpapier stammt von einer der Verpackungen im Kit und war zu schön um es ungenutzt zu lassen.

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Karte 3: Auch hier habe ich wieder Transparentpapier unter den Text gelegt, damit er besser lesbar ist.

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Karte 5: Die Karten habe ich streng genommen gar nicht zugeschnitten, sondern auf meinem Scoreboard (Falzbrett) nur viel zu fest aufgedrückt, sodass das Papier einriss, was diese Kanten ergibt.

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Karte 6

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Sicherlich hätte ich auch das eigentliche Project Life und Planner Kit verwenden können (das so dermaßen ausverkauft ist, dass es nicht mal mehr im Shop auftaucht), aber da das Scrapbooking Kit so ergiebig und vielseitig ist, vor allem durch die neutralen Buchstabensticker (Foam Stickers, die sich prima mit Wasserfarben oder Alkoholmarkern einfärben lassen), habe ich es hier auch verwendet und bin sehr zufrieden mit dem einheitlichen, trotz der vielen Bilder doch ruhigen Eindruck, den die Dezemberseiten machen.

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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http://www.julieparadise.de/2015/01/26/project-life-dezember-2014-1-3-mit-dem-februarkit-glucksgefuhle-von-danipeussde/feed/
“Catamaran” (LO 5/10) DaniPeuss.de Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” (Februarkit) http://www.julieparadise.de/2015/01/25/catamaran/ http://www.julieparadise.de/2015/01/25/catamaran/#comments Sun, 25 Jan 2015 22:01:08 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4324 Was tun, wenn auf beim Weihnachtsspaziergang plötzlich ein Catamaran im Rohbau vor einem auftaucht? — Klar, fotografieren und verscrappen, am besten mit dem Februarkit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de

Fotos zusammengesucht und Sticker

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Titel: Foam Thickers mit einem ganz hellen Copic-Beige übermalt

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Sooo groß war das Ding!!!

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Unterm Catamaran konnte der (große!) Mann locker durchlaufen.

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Ein kleiner Text hält fest, was war. (Journaling)

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Das fertige Layout.

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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http://www.julieparadise.de/2015/01/25/catamaran/feed/
Lummi-Wunder am Kinderspielplatz (Layout 3/10) — Gastdesign für das DaniPeuss.de Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” (Februar) http://www.julieparadise.de/2015/01/20/lummi-wunder-am-kinderspielplatz-layout-310-gastdesign-fur-das-danipeussde-scrapbooking-kit-glucksgefuhle-februar/ http://www.julieparadise.de/2015/01/20/lummi-wunder-am-kinderspielplatz-layout-310-gastdesign-fur-das-danipeussde-scrapbooking-kit-glucksgefuhle-februar/#comments Tue, 20 Jan 2015 11:42:35 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4304 Was tun an einem nieseligen Sonntag Mitte Dezember, mit einem kranken, grummeligen Kind und einem Kerl, der auch nicht gerade bessere Laune hat? — Klar, man nehme sich das gnatzige Gör schwer begeisterte Kind und marschiere los. Ziel-los. Da wir uns in Berlin-Schöneweide befinden, ist die Gegend halt Gegend und mieses Wetter macht zumindest diese Gegend auch nicht attraktiver.

(Ich weise nochmals auf die Umgebung hin.)

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Aber, was ist das?

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Und eben hier schweben dann reinweiße Luftballons, riesige Luftballons einfach so am Spielplatz herum!?! Zugegeben, in der gelben ehemaligen Fabrik am anderen Ufer, im Bildhintergrund zu sehen, finden inzwischen teilweise hippe Parties statt, aber trotzdem: Wenn das mal kein Lummi-Wunder ist!

Mit dem Februar-Kit von DaniPeuss.de habe ich ein Layout draus gemacht. Das sah in der Vorbereitung noch so aus:

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Weil es dann aber so als schwarz-weißer Haufen doch zu freudlos wirkte — schließlich findet ein kleines Kind ja nicht jeden Tag schneeweiße Riesenlummis — musste noch etwas Farbe her, und, tataaa:

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Wie man sieht, passen die Sticker perfekt zu diesem WTF?-Erlebnis, die Fragezeichen und Pfeile (eigentlich v’s und j’s) habe ich mit teilweise Copics angmalt, dazu noch etwas Wasserfarbe und dann sah das Ganze so aus und kommt auch genau so ins Familienfotoalbum. Scrapbooking nennt sich das übrigens.

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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“My Heart Is Full” (Layout 4/10 mit dem Februar-Kit “Glücksgefühle” von DaniPeuss.de) http://www.julieparadise.de/2015/01/17/my-heart-is-full-layout-410-mit-dem-februar-kit-glucksgefuhle-von-danipeussde/ http://www.julieparadise.de/2015/01/17/my-heart-is-full-layout-410-mit-dem-februar-kit-glucksgefuhle-von-danipeussde/#comments Sat, 17 Jan 2015 09:23:56 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4295 “My heart is full” — Dieses Kärtchen ist für mich der Mittelpunkt des dazugehörigen Ausschneidebogens und irgendwie auch das Zentrum des Februar-Kits Glücksgefühle” von DaniPeuss.de. Wie bei den anderen Papieren des Kits auch hat dieses hier perfekt zu meinen Fotos gepasst, die ich, noch gänzlich unwissend, dass ich mit dem Februar-Kit würde arbeiten dürfen und auch ohne das Kit zu kennen, im Dezember gemacht habe.

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Das Layout zur KiTa-Weihnachtsfeier passt also perfekt zum Valentins-Papier. Das obere Papier ist etwa 8 Zoll lang, darunter ist ein ca. 4 Zoll breiter Streifen des weißen Cardstock mit den geprägten Punkten angebracht. Die wunderbar vielseitigen kraftfarbenen Fotoecken habe ich um die Ecken der Fotos und der Karte geklebt, als Akzent. Von den goldenen Herzchen hätte ich auf jedem der 10 mit dem Kit gefertigten Layouts mehrere verwenden können, aber leider (leider!!!) musste ich mich auf 4 beschränken um auch für andere Projekte noch einige übrig zu haben. Weil ich sie nicht als Brads einsetzen wollte, habe ich die Flügelchen abgeknipst und sie mit kleinen Foam-Dots aufgeklebt, um sie dennoch ein wenig erhaben wirken zu lassen.

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Von den beiden Ausschneidebögen habe ich farblich passende Teile herausgesucht, diese über die Nahtstelle der Papiere geklebt, die die Grundlage bilden und etwas Aquarellfarbe auf den Untergrund gespritzt. Der Tag enthält verstecktes Journaling, das habe ich auf mehreren Layouts so gemacht und für gut befunden, da durch die großen Fotos sowieso nicht mehr allzu viel Platz für Journaling gewesen wäre. Hier erfüllt es aber auch den Zweck, dass mein doch recht persönlicher Text nicht unbedingt für jeden sichtbar sein sollte.

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Ganz zum Schluss bin ich noch einer meiner derzeitigen Obsessionen nachgegangen und habe Glossy Accents auf den Titeltext der Karte gebracht, indem ich die Schrift nachgezogen habe. Das ist eine sehr simple Methode um die Schrift erhaben wirken zu lassen ohne allzu aufdringlich zu sein und verwandelt außerdem jedes noch so schnöde Detail oder Kärtchen in einen Blickfang.

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Bis auf den Kleber (Glossy Accents), die Aquarellfarbe und die Mini-Tackernadel sowie den Datumsstempel habe ich also nur Elemente des Februar-Kits Glücksgefühle” verwendet, mit dem ich ganze 10 Layouts gefertigt habe, vom Dezember-Project Life bis hin zu einem Valentinslayout. Wenn das mal nicht vielseitig ist!

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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Hallo “Glücksgefühle” — Wer ist Julie Paradise? und: Das Dani Peuss Scrapbooking Kit für Februar http://www.julieparadise.de/2015/01/15/hallo-glucksgefuhle-wer-ist-julie-paradise-und-das-dani-peuss-scrapbooking-kit-fur-februar/ http://www.julieparadise.de/2015/01/15/hallo-glucksgefuhle-wer-ist-julie-paradise-und-das-dani-peuss-scrapbooking-kit-fur-februar/#comments Thu, 15 Jan 2015 11:29:44 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4250 2015-02-julieparadise6001

Was für eine Ehre und Freude, einen Monat lang als Gastdesignerin für www.DaniPeuss.de mit dem Scrapbooking-Kit “Glücksgefühle” tätig sein zu dürfen! (Ein Video mit dem Inhalt dieses und der anderen aktuellen Kits gibt es hier.)

Steckbrief: Julie Paradise

Bitte beschreibe dich kurz und erzähle uns ein wenig, wie du zum Scrappen gekommen bist, was deinen Stil ausmacht und worauf es bei dir beim Scrappen ankommt.

Mein glamouröser Internetname lautet Julie Paradise. Im wahren Leben trage ich einen beinahe unaussprechlichen russischen Namen, bin aber im Südosten Berlins jemacht, jeboren und uffjewachsen. Dort lebe ich mit meinen beiden Kindern (5 und 6 Jahre alt) und dem weltbesten Mann von meinem Brotberuf als Lektorin und meinem Liebhaberstudium semitischer Sprachen.

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—> [Ausgeschnittene Papiere eines sogenannten Cut Apart Sheet, Bögen, die spezielle kleinteilige Segmente haben, welche sich prima zum Dekorieren eignen]

Seit wann scrappst du? Wie bist du zum Scrapbooking gekommen?

Zum Scrappen bin ich eher zufällig gekommen, denn obwohl ich schon immer gern gebastelt und gemalt habe und durch mein Blog www.julieparadise.de seit 2007 auch viel im Internet unterwegs war, hatte ich vom Scrappen noch nie etwas gehört, bis ich vor gut einem Jahr über ScrapImpulse, das Blog von Barbara Haane gestolpert bin. Da fiel mir auf, dass ich in den letzten Jahren zwar jede Menge Fotos gemacht hatte, vor allem von den Kindern, vieles aber niemals ausdrucken bzw. entwickeln ließ, vom “Verarbeiten” der Fotos ganz zu schweigen. Als ich dann diese mir zunächst sehr fremden Regeln kennenlernte (Layouts? Titel?? Text???), die eigene Sprache (PP, Dies, Embellishments), die seltsamen Maße (3×4 Zoll oder 12×12 Zoll?) und das so ganz andere Material, als man es normalerweise im Bastelladen kaufen kann, … als ich dann also diese ganz eigene Welt entdeckte, war es um mich geschehen! Seither versuche ich den Spagat, sowohl mindestens die Hochzeits- und Familienbilder seit 2007 in Alben und auf Layouts zu “verarzten” als auch das aktuelle Geschehen zu dokumentieren.

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—> [Eines meiner ersten Layouts für eine Materialchallenge: Holz, Transparentpapier, Sticker, Papier, ...]

Was verbindest du mit Scrapbooking?

Scrapbooking ist für mich die ideale Verbindung zwischen Dokumentation (Ich schreibe seit meinem 12. Lebensjahr in selbstgemachten Kalendern eine Art Tagebuch.), schönen (Familien)Fotos und tiefenentspannendem Basteln. Scrappen ist wie Yoga mit vorzeigbarem Ergebnis.

Außerdem wäre es doch schade, wenn die vielen Erinnerungen, die so oft in den sozialen Netzwerken (bei mir ist es Instagram) “versenkt werden”, verlorengingen, oder?!

Was zeichnet deinen Scrapstil aus? Wie würdest du ihn beschreiben?

Meinen Scrapstil kann ich noch nicht so recht in wenigen Worten zusammenfassen, denn da ich erst vor einem Jahr angefangen habe, durchliefen meine Layouts und monatlichen Project Life-Seiten eine rasante Entwicklung von “Ich möchte am liebsten alle schönen Papiere gleichzeitig verwenden! Und Knöpfe! Und Sticker! Und Band! Und Stempel!” zu einem neuerdings sehr viel aufgeräumteren, klareren Stil.

Meine Fotos sind häufig schwarz-weiß gehalten und durch die Verwendung von Instagram-Bildern auch sehr oft quadratisch, daher sind viele meiner Layouts gekennzeichnet durch (sehr) bunte Papiere, die aber in Verbindung mit den monochromen Fotos nicht zu grell wirken.

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—> [Vorbereitung für ein Layout mit dem Februarkit: Design-Papier, Fotos, ausgeschnittener Titel, Papierschnipsel als Deko.]

Was inspiriert dich?

Mich inspiriert beim Scrappen meistens das Foto selbst, das Drumherum muss in Stimmung, Farbe und Stil dazu passen. Gern verwende ich auch Sketche, das sind quasi Skizzen, die die Anordnung der verschiedenen Fotos/Elemente auf dem Layout vorgeben. Wie getreu man diese umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen. Auch die Mitmachaktionen im Dani Peuss-Forum (Komm Spielen!) nutze ich gern als Einstieg in ein Projekt. Vor allem, wenn nach einer größeren Fotobestellung ein ganzer Stapel Fotos vor mir liegt und ich keinen rechten Mut zum Anfangen habe, sind diese Anregungen super, da auch mal thematische Vorgaben (Dein schönstes Geschenk! Berge oder Meer?), Farben (Alles grün!) oder auch Beschränkungen (Materialvorgaben) einen dazu bringen, ganz anders an ein Layout heranzugehen.

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—> [Challenge im dp-Forum, Thema: Herbst]

Was sind deine Lieblingsprojekte? Warum?

Layouts sind meine Lieblingsprojekte, darüber hinaus gestalte ich aber auch sehr gern (komplett selbstgebaute) Mini-Alben und Monats-Einlegehefte für meinen Kalender, ein kleines Tutorial gibt es hier.

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Welche Werkzeuge oder Materialien sind für dich beim Scrappen unverzichtbar?

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, sehr viel flacher zu scrappen als zu Beginn, denn so gern ich Bücher und Fotoalben in meiner Wohnung mag, sind die riesigen 12×12 Zoll Alben doch so platzraubend, dass ich gern mit einem oder eineinhalb Alben pro Jahr auskommen möchte. Um das zu erreichen, habe ich mir als Weihnachtsgeschenk an mich selbst einen elektronischen Schneidplotter, die Silhouette Cameo gegönnt, aber die wundervollen Ergebnisse der mechanischen Stanz- und Prägemaschinen wie der Sizzix Big Shot sind so verführerisch, dass ich dem auch nicht mehr lange werde widerstehen können.

Derzeit aber ist Papier das Wichtigste für mich beim Scrappen, schönes Papier kann ich einfach nicht wegwerfen, aus jedem Schnipsel kann man noch ein Teilchen ausstanzen oder es irgendwo unterschieben, zwischenstecken, annähen. Mit der Silhouette möchte ich eigene Titel erstellen und hübsche Ränder sowie Labels bzw. Textfelder erstellen können, ohne von vorhandenen Stanzformen abhängig zu sein.

Außerdem hat sich die Anschaffung eines großen Score-Boards (Falzbrett) sehr gelohnt, denn damit ziehe ich nicht nur schnurgerade Falzkanten vor, sondern “schneide” auch gern das Papier, wofür man nur etwas fester über die Oberfläche fahren muss.

Ein Minitacker wie dieser hier gehört ebenfalls zu meinen meistgenutzen Werkzeugen, außerdem Fotoklebchen.

Die eierlegende Wollmilchsau unter den Klebern ist Glossy Accents, das ich wirklich universell benutze, gern auch flächig über gestempelten Bildern oder auf gedruckten Schriftzügen, die dadurch einen tollen 3D-Effekt bekommen. Glossy Accents klebt fast alles innerhalb weniger Minuten zusammen, super!

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—> [Besonders liebe ich große Fotos, dieses hier ist auf die Größe 30x30cm hochgezogen, den Text habe ich auf Transparentpapier gedruckt und noch einige bunte Perlen-Sticker (Enamel Dots) hinzugefügt.]

Wann und worüber scrappst du?

Eigentlich sollte ich nur abends scrappen, wenn die Kinder schlafen und alle Arbeit getan ist, manchmal aber, wenn eine Challenge sehr spannend klingt, ich frei habe oder es mich einfach juckt, dann scrappe ich auch mal gern vormittags.

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—> [Noch mehr Werkzeug, Krams und Washi-Tape]

Wie gestaltest du deinen kreativen Prozess? Wie scrappst du am liebsten?

Zunächst schnappe ich mir Bildmaterial, ohne Foto(s) kann ich den Rest nicht gestalten, darum bestelle ich immer reichlich Fotos, wenn ich monatlich mein Handy und meine Festplatten nach den aktuellen Bildern durchsuche. (Tipp: Regelmäßig Fotos sichern! Sowohl auf dem Computer als auch auf einer externen Festplatte/in der Cloud! Für mich hat sich ein einfaches Ordnersystem mit der Benennung nach JJJJ-MM-TT bewährt, praktischerweise speichern viele Smartphones die Fotos gleich derart benannt ab.)

Habe ich dann das passende Papier zu den Fotos gefunden und vielleicht sogar schon Embellishments oder Journalingkarten für meinen Text, schiebe ich alles solange hin und her, bis es ausgewogen aussieht. Dabei ist das Wühlen in meinen Papierbergen (ich besitze inzwischen eine ganze Kiste voller Designpapiere, über 800!) ein großer Teil des Vergnügens, und wenn es nicht gerade schnell gehen muss, wie manchmal beim Online-Crop im Dani Peuss-Forum, dem Endlich Freitag!, dann dehne ich diesen Teil auch gern aus. Nebenher läuft auf meinem PC Musik oder eine Fernsehserie, der schöne Mann sitzt neben mir an seinem eigenen Schreibtisch und zockt Online-Rollenspiele, schaut ab und an interessiert zu, was ich mache, stöhnt genervt, wenn ich wieder mal den Eckenrunder benutze oder etwas stanze/nähe (laut!), dabei plaudern wir und bemerken kaum, wie die Zeit vergeht. So sieht für mich ein perfekt gemütlicher Abend daheim aus.

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—> [Layout für eine Forums-Challenge: Dreisprachig sollte es sein!]

Was sagt deine Familie/Freunde zu deinem Hobby?

Siehe die vorhergehende Frage ;-) Meine Kinder freuen sich immer, wenn ich ihnen ein neues Layout zeige, denn meistens sind sie ja auf den Fotos zu sehen. Der Mann ist leider etwas fotoscheu, hat mich aber neulich gebeten, den Jungesellenabschied des Kumpels in ein Minialbum zu bringen, letztlich unterstützt er mich aber wie immer bei allem, was mich glücklich macht und uns nicht in den Ruin stürzt.

Welche Hersteller bevorzugst du?

Meine Lieblingshersteller sind October Afternoon mit den süßen Vintage-Illustrationen, die mir vor allem bei den Stempeln sehr gut gefallen, Crate Paper hat so viele zarte, verträumte Muster und die hübschesten Bögen zum Zerschneiden, die ich gern als flache Embellishments oder Journalingspots nutze, außerdem liebe ich die älteren Serien von Basic Grey (außer lila!) und fast alles von My Mind’s Eye oder Cosmo Cricket, vor allem wenn die Papiere eine schwere Qualität mit Textur haben, wie es übrigens auch bei Carta Bella und Prima oft der Fall ist.

Hast du Papierserien, die für dich ultimativ schön sind/waren?

Meine allerliebste Lieblingsserie ist Silent Night von October Afternoon, dicht gefolgt von Public Library (auch von OA), aus diesen Kollektionen habe ich fast alles gekauft, was erhältlich war, die Papiere, Sticker Sheets, Stempel, … Hach, traumhaft schön!

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—> [Alphabet-Sticker. Im Englischen gibt es den Ausdruck Sticker Sneeze, das bedeutet, dass (zuviele) Sticker verwendet wurden, gerade so, als hätte man sie auf das Layout "draufgeniest".]

Welche Scrapbooking-Trends verfolgst du mit Interesse?

Der Goldtrend des letzten Jahres ging mir zunächst etwas auf die Nerven, aber viele Hersteller und vor allem Scrapper haben wunderbare Ideen mit dem allgegenwärtigen goldigen Material umgesetzt, sodass ich damit versöhnt bin und mir neulich sogar goldene Glitzerpaste gegönnt habe, die ich demnächst mit Schablonen verwenden werde.

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Wie sieht dein Scrapbereich aus? Wie organisierst du ihn?

Mein Scrapbereich besteht aus meinem Schreibtisch und dem Bereich drumherum. Auf dem Schreibtisch, an dem ich auch täglich meiner “normalen” Arbeit nachgehe, habe ich eine Kiste, in die meine kleinen Project Life-Karten passen, 6×6” Papierblöcke und meine Copics, außerdem steht Washi-Tape immer griffbereit, selbstgebastelte Hefte für meine Kalender lagern im Regal zu meiner Rechten, dazu Stifte und noch mehr Stifte und Aquarellfarben auf dem Fensterbrett. Unter dem Schreibtisch stehen zwei Drucker, meine neue Silhouette Cameo (Schneidemaschine) und meine Nähmaschine. Unter dem erhöhten Bett haben wir den Hauptstauraum unserer Wohnung in großen Kisten vom Möbelschweden, darin befinden sich meine Papiere und Fotos.

Auch wenn ich für viele Sachen aufstehen muss, sind doch alle Zubehöre mit einem Schritt erreichbar und ordentlich verstaut, denn mir ist auch beim Scrappen sehr wichtig, dass ich den Überblick behalte; Chaos auf dem Schreibtisch lähmt mich regelrecht.

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—> [Copics (Alkoholmarker) und fertige Kärtchen für Project Life]

Was sind deine Erfahrungen mit Project Life? Wie integrierst du es in deinen Alltag?

Ich liebe das Pocket Scrapbooking, auch wenn die ursprüngliche Idee und Aufteilung (jede Woche auf einer Doppelseite) für mich nicht passt. Meine PL-Seiten erstelle ich monatlich, neuerdings ausschließlich mit quadratischen 4×4” (= 10×10 cm) Fotos in quadratischen Taschen und mit minimalem Journaling, wobei ich darauf achte, immer ganze Seiten zu erstellen, einen Monat also nicht mitten in einer Seite beginnen/enden zu lassen.

Und auch wenn ich bis jetzt noch jeden Monat dachte, dass ich zu wenig Fotos hätte, sind es doch immer mindestens 2-3 Doppelseiten geworden, die auch mal Schnappschüsse und Momentaufnahmen beinhalten. Die meisten Fotos mache ich mit meinem Handy, die Qualität der Aufnahmen halte ich für ausreichend, auch wenn die gute alte (digitale) Spiegelreflex natürlich schärfere Aufnahmen liefert. Wenn man sie denn zur Hand hat.

Ich freue mich zum Ende jeden Monats richtig auf das Sammeln meiner Fotos von Handy, Spiegelreflex und PC, manche Fotos bearbeite ich noch mit dem kostenlosen Programm Photoscape nach.

Fotos, die eine besondere Geschichte erzählen oder einfach nur schön sind, bekommen mehr Raum auf einem eigenen Layout und werden oft (zusätzlich) größer ausgedruckt, manchmal sogar in dem Maß 30×30 cm, wobei ich dann PL-Seiten und Layoutseiten mische und die Fotos/Hüllen chronologisch ordne.

Project Life ist vor allem eine schnelle und attraktive Alternative um viele Fotos zeigen zu können, die fertigen Kärtchen, von denen ich an die 1000 Stück zusammengesammelt haben dürfte (1 Core Kit enthält 616 Karten!), nutze ich dort aber so gut wie gar nicht mehr, sondern verwende sie lieber auf traditionellen Layouts um darauf den Textteil unterbringen zu können. Als Grußkarten oder hübsche Erinnerungszettelchen sind sie ebenfalls nützlich.

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Ich freue mich sehr darauf, auch Teile des wunderschönen und vielseitigen Februar-Kits in mein Project Life integrieren zu können (die Sticker! die Dear Lizzy! Watercolour Words! die PP), vor allem, wenn nur noch die letzten, wohlgehüteten Reste des Kits übrig sind, denn PL ist für mich auch eine Möglichkeit, selbst den letzten Papierschnipseln und vereinzelten Stickern noch einen Platz zu geben.

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen und Äußerungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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http://www.julieparadise.de/2015/01/15/hallo-glucksgefuhle-wer-ist-julie-paradise-und-das-dani-peuss-scrapbooking-kit-fur-februar/feed/
Julie Paradise als Gastdesignerin für das Dani Peuss Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” (Februar) http://www.julieparadise.de/2015/01/15/julie-paradise-als-gastdesignerin-fur-das-dani-peuss-scrapbooking-kit-glucksgefuhle-februar/ http://www.julieparadise.de/2015/01/15/julie-paradise-als-gastdesignerin-fur-das-dani-peuss-scrapbooking-kit-glucksgefuhle-februar/#comments Thu, 15 Jan 2015 09:54:13 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4244 Jahaa, die Überschrift verrät es, ich darf als Gastdesignerin mit dem Dani Peuss Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” für Februar basteln!!!

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Was im Einzelnen in diesem wunderbaren Kit enthalten ist, welches mir vorab zur Verfügung gestellt wurde, um euch allen den Mund wässrig zu machen (denn versendet wird es erst ab dem 28. Januar), zeigt das folgende Video:

Aber langsam: Scrapbooking? Gastdesigner? — Ja, denn während dieses Blog hier sträflich vernachlässigt wurde, war ich im echten Leben natürlich nicht untätig, habe mein (jetzt auch schon nicht mehr ganz so) neues Hobby seit März 2014 im Forum von www.danipeuss.de ausgelebt, geteilt, neue Freunde gefunden, wunderschöne Layouts gesehen und immer wieder neue Inspirationen gefunden.

Eine kleine Selbstvorstellung (nach so langer Abwesenheit ist das wohl auch hier gestattet) folgt im nächsten Post, nur soviel sei verraten: Materialschlacht! Pornöse Papiere! Copic Craze! Und Washi-Wahnsinn!

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Offenlegung: Das Scrapbooking Kit “Glücksgefühle” wurde mir von DaniPeuss.de zur Verfügung gestellt, die hier geäußerten Meinungen und Äußerungen sind aber unabhängig davon meine eigenen.

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http://www.julieparadise.de/2015/01/15/julie-paradise-als-gastdesignerin-fur-das-dani-peuss-scrapbooking-kit-glucksgefuhle-februar/feed/
Meine Bille-Kiste “Life 2″ http://www.julieparadise.de/2014/07/29/meine-bille-kiste-life-2/ http://www.julieparadise.de/2014/07/29/meine-bille-kiste-life-2/#comments Tue, 29 Jul 2014 20:02:41 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4238 Bei Barabara Haane habe ich erstmals von den Bille-Kisten, vor allem von Life 2 gelesen und mich sofort verliebt.

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In das schlichte Material — unbehandeltes Holz — und die Tatsache, dass ich endlich eine Aufbewahrung gefunden habe, in die garantiert Scrapbooking-Zubehör in den typischen Größen passt. Denn dort werden die Maße meist in Zoll (Inch) angegeben, Karten zum Beschriften etwa sind normalerweise 3×4″ oder 4×6″ groß, also etwa 7,5×10c, bzw. 10×15cm. (Unsere 10×15cm großen Fotos sind in Wahrheit auch 4×6″, also 10,1/2×15,2/3cm groß, nebenbei bemerkt.) Viele Papierblöcke sind 6×6″ groß und die großen Papiere haben das sonst ganz unübliche Format 12×12″, also etwa 30,5×30,5cm.

Und da die Unterteilungen der Kisten von Bille-Embellies eben genau für dieses Scrapbooking-Zubehör gedacht sind, gibt es dort Fächer für 3″, 4″, 6″ und 12″ breite Papiere und Journaling-Karten, wie man sie etwa bei Project Life verwendet.

Einen Dawanda-Shop gibt es auch, aber da die Macher von Bille Embellies, Sibylle Aschoff und “Herr Letterjan”, die Kisten wie meine “Life 2″-Kiste stoßweise und auf Bestellung anfertigen, habe ich mich erstmal auf eine Warteliste setzen lassen und dann nach einigen Wochen überraschend eine E-Mail erhalten, dass eine Kiste übrig sei. Für 24€ plus 6€ Versand war diese dann bald auf dem Weg zu mir und nun steht sie auf meinem Schreibtisch und möchte befüllt, verwendet und irgendwann einmal auch bemalt werden. Oder beklebt. Oder lasiert. Ich habe mich noch nicht entscheiden können, was ich mit dem guten schweren Stück echter Handarbeit Made in Germany anstellen werde.

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Jedenfalls ist sie eine wunderbare Aufbewahrung für meine Papiere und hat endlich Ordnung in meine Schnipsel und Kärtchen gebracht.

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http://www.julieparadise.de/2014/07/29/meine-bille-kiste-life-2/feed/
Soldier. http://www.julieparadise.de/2014/07/28/soldier/ http://www.julieparadise.de/2014/07/28/soldier/#comments Sun, 27 Jul 2014 22:30:38 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4229 1sm

Und dann spuckt der RSS-Reader sie wieder aus ist sie wieder da. Sie, die all das schreibt, was man vielleicht auch mal hätte gedacht haben können. Aber dann doch wieder vergessen hat.

Spatzenhirnigkeit des Alltags.

Macht bratzige Poesie draus und mich traurig, oder glücklich, tiefzufrieden, und ich weiß nicht mal, wieso.

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Und dann denke ich, ja, schreiben, das konnte ich mal, könnte ich mal wieder, hier so.

Und denke an die alten Zeiten, die so gut waren wie alle anderen auch, oder so mies, jetzt ist es schon besser, irgendwie. Wisst ihr noch, damals, als wir Blogger uns fühlten “wie auf Klassenfahrt”? Noch so ein Zitat, zerfallene Ehemalige, ich jedenfalls wurde auf der Klassenfahrt auch nicht mehr Teil der Klasse als sonst. Also gar nicht.

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Jetzt ist es gut, ich habe Verantwortung und wenig Schlaf und einen Haufen Arbeit und lange Haare, manchmal grunzt der Mann im Schlaf und manchmal lacht er, so ist das.

Ich stehe immer zuerst auf.

Ich habe ein neues Hobby und eine Handvoll Freunde. Manchmal bin ich der glücklichste Mensch der Welt und manchmal klicke ich bei Heise aus Versehen auf einen Videolink. So ein Wahnsinn.

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Dieses Blog ist so etwas wie eine Tasche, die gerade nicht mehr so recht zu meinen Outfits passt. Ich mag sie, werde sie nicht wegwerfen, schaue immer mal wieder rein und streichle sie unbemerkt, aber irgendwie …

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Mantra http://www.julieparadise.de/2014/04/30/mantra/ http://www.julieparadise.de/2014/04/30/mantra/#comments Wed, 30 Apr 2014 19:48:18 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/2014/04/30/mantra/ “Mama, Hunde waren früher, ganz früher mal Wölfe!” (Handbewegung: “!!!”) — Seit Wochen, beinahe täglich, immer, wenn wir einem Hund begegnen. Muss also wichtig sein.

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Gesehen und ausprobiert — und verändert: Mini-Stehsammler für 10×15 cm Fotos http://www.julieparadise.de/2014/04/28/gesehen-und-ausprobiert-und-verandert-mini-stehsammler-fur-10x15-cm-fotos/ http://www.julieparadise.de/2014/04/28/gesehen-und-ausprobiert-und-verandert-mini-stehsammler-fur-10x15-cm-fotos/#comments Mon, 28 Apr 2014 20:24:16 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4211 img_5717

Neulich habe ich bei Emma einen sehr hübschen Stehsammler für Karten gesehen. Die Idee fand ich super, als ich das hübsche Ding aber nachgebaut hatte, war es mir doch zu groß und zu unpraktisch, auch weil ich nicht viele Papiere in der Größe besitze.

Das muss doch auch mit A4 oder den klassischen 12×12 Zoll (30,5 x 30,5 cm)-Papieren gehen?!

Hier ist also meine Adaption, zunächst in A4 (festes Papier ab 120g/m² bis hin zu Karton ergibt einen recht stabilen Stehsammler):

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Hier nur mit den Maßen (zum Vergrößern klicken!). Statt 2,5 cm und 11 cm kann man natürlich auch 2 cm und 11,5 cm nehmen, dann ist es schmaler und länger, allerdings muss dann der untere Rand ebenfalls auf 2 cm angepasst werden, weil der Boden ja so breit wie die Seiten sein muss.

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Hier mit den Fotoklebchen (Ich hasse hasse hasse Flüssigkleber, und ich liebe Fotoklebchen, weil sie super haltbar sind, ziemlich preiswert und keine Sauerei machen, außerdem wellen sie das Papier nicht):

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Durchgezogene Linien zeigen, wo geschnitten werden soll, gestrichelte die Falzkanten. (Tipp: Mit Falzbein und Lineal vorziehen, dann falzt es sich wie von selbst, ohne dass das Papier bricht.) Gestreifte Flächen sind Verschnitt. Die Pfeile zeigen an, welche Flächen wohin geklappt und geklebt werden. Das Loch habe ich mit einer Lochstanze ausgestanzt.

Bei der Variante hier aus einem Blatt mit 12×12 Zoll wie auch bei A4-Größe ist es wichtig zu wissen, dass ich rechts angefangen habe mit dem Messen. Der äußerste rechte Rand, später die kurze Seite*außen, hat eine Höhe von 8 cm, der Teil, der von oben heruntergeklappt wird, sollte etwas kürzer sein, 7,9 cm, damit er nicht unten aufstößt. Der äußerste linke Rand, später die kurze Seite*innen ist noch etwas kürzer, 7,9 cm und 7,8 cm, sodass er nicht über den äußeren Rand herausragt. Unterscheiden kann man ihn auch daran, dass er das Reststück ist (wie gesagt, ich habe rechts angefangen zu messen, demzufolge bleibt nur ein schmales Stück von ca. 2 cm übrig, welches eben innen versteckt werden muss.)

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Bei dem großen Papier habe ich etwa einen Zentimeter mehr zur Verfügung, also sind die Maße hier etwas anders, auch beim oberen Teil habe ich etwas verändert. Die Schrägen sehen besser aus, wenn man erst von oben klappt und dann die Dreiecksklappen drüberlegt, dann hat man dort einen glatten Abschluss. Zur Verstärkung der Konstruktion habe ich darauf geachtet, möglichst viel Papier stehen zu lassen, also bspw. den gesamten Boden, und auch oben bleibt mehr stehen, das dann herunter/nach innen geklappt werden kann. Das obige Bild ist eigentlich selbsterklärend (Klicken zum Vergrößern).

Auf diesem Foto kann man ganz gut sehen, wie die beiden kurzen Seiten aufeinandertreffen:

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Und das ist auch schon das Endergebnis.

Ich werde darin meine Fotos vor-sammeln, denn neuerdings drucke ich neue Fotos monatlich aus und füge sie, wann immer Zeit ist, in Layouts oder das Fotoalbum ein, ein Sammler dieser Größe ist aber auch prima für die 4×6-Karten aus Project Life geeignet.

(Anmerkung: Soviel Spaß Project Life auch macht, es geht mir schwer über die Lippen. Es klingt immer nach Pro Life — militante Abtreibungsgegner sind so Mittelalter — und der Mormonenhintergrund vieler Scrapbooker ist für mich, als Ex-Mormonin, naja … schwierig. Ich muss da mal ausführlich drüber schreiben, über das Mormonen-Bastelding, Memory Keeping als quasi-religiöse Pflicht der guten Hausfrau und Mutter, das dezidiert Unpolitische an der Sache, was es aber durch die mitschwingende Konservativität und Absenz vieler Faktoren, wie etwa Race, Homosexualität usw. _sehr_ politisch macht. Klar, ich liebe es, mit Papier zu basteln, und Taschen-Scrapbooking ist super, man hat vorgegebene Dokumentenhüllen, da passen Fotos und Kärtchen bestimmter Größen rein und man kann ohne Kleben und Aufwand wunderschöne Alben erstellen, aber es ist eben auch eine Blase einer bestimmten Schicht, altersmäßig, was das Einkommen angeht (ich verallgemeinere hier, klar), der Ethnizität, oft auch der Religion. Das nur kurz am Rande.)

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Gestern http://www.julieparadise.de/2014/04/24/gestern/ http://www.julieparadise.de/2014/04/24/gestern/#comments Thu, 24 Apr 2014 09:56:04 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4206 osterbloemsche

Und genau so geht es mir auch, nur dass bei uns der Mann den Balkon hegt, die Möbel pflegt und die Kinder außer den Seifenblasen und der Wasserstraße noch eine Tafel draußen zu stehen haben. Genau so. Erstaunlich.

bbbalkonsm

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Notizbücher mit Ledereinband selbst herstellen (nach dem Prinzip von Midori Traveler’s Notebook oder X17) http://www.julieparadise.de/2014/04/13/notizbucher-mit-ledereinband-selbst-herstellen-nach-dem-prinzip-von-midori-travelers-notebook-oder-x17/ http://www.julieparadise.de/2014/04/13/notizbucher-mit-ledereinband-selbst-herstellen-nach-dem-prinzip-von-midori-travelers-notebook-oder-x17/#comments Sun, 13 Apr 2014 21:42:54 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4178 Notizbücher lieben alle, oder? Und dann noch mit Ledereinband? Na!? Genau.

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Da ich im Berliner Laden von Luiban das Midori Traveler’s Notebook (MTN) käuflich erworben habe, für, äh … 45 Euro, mich aber viele letztlich nicht ganz so Notibzbuchverrückte angesprochen haben, wo es denn sowas Schönes gibt, und dann erschrocken waren über den Preis, habe ich den mir Liebsten von ihnen “so etwas” selbst gebastelt.

Das geht eigentlich ganz schnell, denn sowohl die Midori-Linie als auch ein toller deutscher Hersteller namens X17 haben für ihre Notizbuchsysteme eine sehr einfache Bauart: Satt einer herkömmlichen Bindung, Leimung, Metallklammern, Ringmechaniken oder einem Stecksystem (die Buchrückenseiten werden in den Außenumschlag geschoben und bleiben dadurch variabel einsetzbar), finden sich bei den von mir als Vorbild Gewählten elastische Ringe, die um den Buchrücken herum gehen.

Die Hülle des MTN sieht dann so aus, einmal außen, einmal innen:

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Die lose orange Schlaufe dient als Verschlußband, auf der vorderen Innenseite habe ich mir Haftnotizzettel eingeklebt, die überraschend gut halten und immer parat sind. Das MTN habe ich jetzt seit eineinhalb Jahren und es ist immer dabei.

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Beim MTN wird das elastische Halteband durch 4 Löchlein geführt, beim X17 ist es sogar noch simpler, denn das kleine X-Notes-Buch hat das Band einfach außen um den Buchrücken herumgeschlungen, wie auf den Fotos der verlinkten Seite sehr gut zu erkennen ist.

In dieses Band wird dann innen das (mittig) aufgeklappte Notizbuch eingeführt, man kann auch mehrere aneinander legen oder noch transparente Einlagen mit Einschub- oder gar Zip-Verschlußtaschen einlegen.

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Wie man sieht, haben die Original-MTN-Pockets (Refill Zipper Case) zwei Einschubfächer und ein Reißverschlußfach, Ähnliches gibt es auch für das X17, dort in A4, A5 und A6, beim unteren Bild ist es die fast-A5-Froschtasche.

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Das elastische Band als Bindungsart hat den Vorteil, daß es keine dicke Ringmechanik gibt (Hallo liebe Dani Peuss, Filofax ist ja sehr chic, aber leider unnötig teuer, dick und schwer) und man bei den Einlagen recht variabel ist. Die im Luiban-Shop erhältlichen Nachfüllhefte sind sündhaft teuer (siehe Link im ersten Absatz), aber wenn man nicht das kleine, etwa A6-große Format von X-Notes oder MTN Passport wählt, sondern, wie ich, das große MTN oder eben selbstgemachte Hüllen für A5-Einlagen selbst baut, dann sind der Bastellust beim Verzieren kaum Grenzen gesetzt, da im Prinzip entweder A4-Blätter nur gefaltet werden müssen (A5-Einlage) oder von einem A4-Blatt nur etwa 7,5/7 cm abgeschnitten werden müssen, um nach mittiger Faltung ein perfektes Einlegeheft für das MTN zu erhalten:

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Maße: |—-11cm—–Mittelfalz—–11cm—-|Schnittkante 7(,7) cm müssen weg|
Höhe: 21 cm
Maße A4: 21 cm x 29,7

Warum ich über diese beiden doch recht teuren Lederhüllen + Heft-Konzepte soviel schreibe, wenn es doch ums Selberbauen geht? Weil ich nach verschiedenen Versuchen und insgesamt 14 selbst gemachten Hüllen dieser Art gemerkt habe, daß es mir letztlich jeweils dann am besten gefallen hat, wenn ich den vorgestellten Konzepten soweit gefolgt bin, die Formatvorlagen zu übernehmen, also die Maße, sodaß ich auch einige der schwerer improvisierbaren bzw. nachzubauenden Bestandteil übernehmen konnte.

So kann ich für Eigenbauten im Format A5 die X17-Elastix übernehmen, also die elastischen Haltebänder, und außerdem noch die Froschtasche, und muß dann nur noch die Hülle und meine Einlegehefte selbst herstellen, oder, wenn ich dem MTN folge, die elastischen Bänder des Repair Kits sowie die oben gezeigte Einlegetasche.

Ich verwende in meinem MTN Monatshefte mit einer Seite pro Tag, das macht dann also 8 A4_Blätter als Grundstock (das ergibt dann 8×4=32 Seiten, also ein Monat + Notizseite oder Inhaltsverzeichnis o.Ä.), die jeweils wie oben gezeigt um 7 cm gekürzt werden, dann mittig gefaltet und dort auch zweimal mit einem Langarmhefter (gibt es u.a. bei Amazon ab etwa 13€) geheftet werden. Nimmt man als Grundpreis einer Originaleinlage auch nur 5-6€ an, dann haben sich die Anschaffung dieses Hefters sowie der Arbeitseinsatz spätestens nach 3 Einlagen gerechnet, geht man aber von den Preisen im Luiban-Shop aus …

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Die fertigen Hefte sehen dann zum Beispiel so aus:

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Das gezeigte Papier stammt aus einem Bastelpapierpacken von Tschibo, die Labels sind von Nanu-Nana. Man könnte die Ecken noch abrunden oder, empfehlenswert!, wie auf dem oberen Foto mit der Washi-Tape-Rolle, jeweils oben und unten mit einem Locher an der Stelle, wo das Elastix-Band in den Heftrücken greift, kleine Einkerbungen anbringen, damit das Heft nicht verrutscht.

Das Heft auf dem ersten Foto habe ich aus einem alten 2008er-Kalender von Bindewerk gefertigt. Weil der Buchblock innen eingeklebt war, habe ich dort die häßlichen Innenseiten mit festem Papier kaschiert, dwie auf dem Foto mit dem aufgeklappten Heft mit oranger Einlage oben zu sehen ist.

Das gleiche habe ich bei zwei Hüllen getan, die ich aus einer ewig fusselnden und abfärbenden (schweineteuren) Veloursledertasche gebaut habe. Zusätzlich habe ich dort noch eine Verschlußlasche angebracht.

Außenansicht:

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Angesichts des “wabbeligen” Ausgangsmaterials habe ich, wie hier zu sehen ist, die Löcher zusätzlich noch mit Ösen, sogenannten Eyelets, verstärkt. Dazu bohrt man erst mittels einer Lochzange (wie für Gürtel) ein Loch in das Material, um dann mit einer Ösenzange die kleinen Metallringe festzudrücken.

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Innen habe ich dann mit stinknormalem flüssigen Bastelkleber einfach Papier (hier etwa der Stärke 170/180gm2) gegengeklebt. Das hält überraschend gut und wird wirklich schön glatt:

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In Benutzung sehen meine Seiten dann schon mal so aus

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oder so

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und bieten durch die Größe von ca. 21×11, als Doppelseite 21×22 (es fehlt eben der 7,7 cm-Rand vom A4-Blatt) sehr viel Platz. Das Ersetzen der sonst störenden Ringmechanik durch das dünne Gummiband erlaubt zudem, beide Seiten bequem und ohne Platzverlust zu beschreiben, außerdem sind beide Seiten für Rechts- und Linkshänder gut zu erreichen. Bei meinen früheren Ringbüchern habe ich nämlich stets nur die rechte Seite beschreiben können.

Insgesamt also eine sehr feine Sache, die selbst für weniger Bastelgeübte dank der verlinkten “Fertigteile” leicht nachzubauen ist, denn man nehme eben nur:

ein Stück Leder der Größe A4 plus rundum ca. 1 cm Rand, also 22×31 cm für ein A5-Heft (geöffnet ergibt sich dann das Format A4) oder eben 22x(22-)24 für einen MTN-inspirierten Nachbau
elastische Schnur, die sich auf ca. 2×21 cm spannen läßt
Papier im A4-Format, das dann entweder nur gefaltet und geheftet wird oder für das MTN noch an der kurzen Seite um 7,7 cm gekürzt wird
Extra-Einlagen nach Wahl
Schnickeldi wie Sticker, Stempel, Post-Its usw.

Hier nochmal die Links:

MTN/schmales hohes Format
Luiban-Shop
Refill Zipper Case (Klarsichteinlage)
Repair Kits (Haltebänder)
X17/A5
X17.de
X-Notes-Buch mit einer Einlage
fast-A5-Froschtasche
X17-Elastix
Langarmhefter bei Amazon

Viel Spaß beim Nachbauen!

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Aufgabenliste für Schulkinder (Free printable) http://www.julieparadise.de/2014/03/18/aufgabenliste-fur-schulkinder-free-printable/ http://www.julieparadise.de/2014/03/18/aufgabenliste-fur-schulkinder-free-printable/#comments Tue, 18 Mar 2014 11:32:47 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4153 aufgabenlistedetailsmsm

Schwuppdiwupp sind fast 6 Jahre vorbei und das große Kind kommt bald in die Schule. Bald heißt _August_, aber jetzt schon sind bei uns Vorbereitungen im Gange, das doch recht kleine Kinderzimmer schulkindtauglich zu machen. Dafür bekommen beide (der Kleine kommt nächstes Jahr in die Schule, da statten wir sie jetzt schonmal gleichzeitig aus) ein eigenes Hochbett und darunter ebenfalls jeweils einen eigenen Schreibtisch, ein eigenes Regal, Stuhl, Lampe, Schreibtischorganizer ….

Und eine eigene Abhakliste mit den Aufgaben für den jeweiligen/nächsten Tag.

Tjaha, und weil ich eine Bastelmutti bin und das große Kind, obgleich begabt mit einem Elefantengedächtnis, stets in Angst ist etwas zu vergessen, habe ich da mal was vorbereitet:

Man nehme: Ca. 2h Zeit, ein Office-/Grafikprogramm, Drucker+Druckerpapier, Farbstifte und Dekomaterial (Brads, s.u.) nach Wahl, einen Bilderrahmen mit Glasabdeckung

Im Netz findet man durch eine einfache (Bilder)Suche mit Begriffen wie etwa “free printable” “children chore chart” verschiedene Angebote, meist von US-amerikanischen Blogs, die ausdruckbare Dateien bereitstellen. Irgendwo in den Tiefen des WWW hatte ich eine Datei gefunden (wo war das???), die auf schwarzem Grund wie an einer Tafel mit verschiedenen Schriften quasi die Vorlage für meine in Word erstellte deutsche Version bildet (es funktioniert mit eigentlich jedem Schreibprogramm, welches auch schwarze/bunte Hintergründe und die Nutzung verschiedenster Schriften erlaubt) .

Das hat dann zwar doch eine gute Stunde gedauert, war aber ganz einfach: Als erstes habe ich eine neue Datei geöffnet, die Hintergrundfarbe “schwarz” gewählt, verschiedene Schriftarten verwendet (bei mir: weiße Schrift), dann noch eine Form “Rechteck” eingesetzt, über “Grafik formatieren” daraus ein Quadrat gemacht (1,75 x 1,75 cm), dieses dann immer wieder kopiert, an den Rand und nach unten geschoben und mittels der Funktionen “rechtsbündig/horizontal ausrichten” in eine Reihe gestellt, schließlich noch gleichmäßig verteilt mit “horizontal/vertikal verteilen” und dann noch etwas herumgespielt. Die Herzen und Sternchen (”Asterisk”) sind verschiedenen Fonts entnommen, in unterschiedlichen Größen immer wieder kopiert, teilweise hochgestellt oder gefettet. Aus der fertigen Word-Datei habe ich dann die PDF-Datei erstellt, diese auf meinem S/W-Drucker auf Kraftpapier (mittelbraunes Zeichenpapier, jedes andere Druckerpapier geht aber ebenfalls) der Größe DIN A4 ausgedruckt und mich dann ans Ausmalen einzelner Abschnitte gemacht.

Und dahaaaannnn:

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kamen die Brads (Link zum Onlineshop von Dani Peuss, ich bekomme leider nichts für die Werbung) an die Reihe. Brads sind nichts anderes als die guten alten Musterbeutelklammern, die man von Post-Versandtaschen kennt, diese kleinen Metallköpfe mit je zwei Aufklapp- und Festmachschniepelchen. Davon habe ich in kontemplativer Sklavenarbeit etliche mit Nagellack bemalt, ähem, neulich aber sogar welche von Folia im Supermarkt gefunden, nämlich die herzchen- und sternförmigen.

Für die Brads habe ich einfach mit einer dicken Nadel kleine Löcher ins Papier gestochen, welches ich vorher schon auf das beim Kauf im Rahmen befindliche Einlegepapier geklebt hatte, zur Verstärkung. Hinten klappt man dann die kleinen Schwänzchen der Klammern um, das sieht so aus:

aufgabenlisteklammern

Und nach dem Einrahmen, fix und fertig, dann so:

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(Ich habe gleich zwei gemacht, weil die beste Freundin zur Einschulung auch ein Exemplar bekommt.)

Mit einem (Folien)OH-Stift, der auf Glas wieder abwischbar ist, kann man ganz einfach die erledigten Aufgaben in den Kästchen abhaken, dabei empfiehlt es sich wahrscheinlich, einen dunklen Rahmen zu verwenden, da ein weißer evtl. schnell schmuddelig wird vom Abwischen.

Das Ganze hat mir jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, und weil ich seit einiger Zeit gezielt in Bastel-, Lifestyle- und Scrapbookingblogs auf die Suche nach Free Printables (etwa: gratis Ausdruckbares) gehe, möchte ich hiermit neben der Anleitung etwas für euch weitergeben:

Aufgabenliste hier gratis dowloaden: PDF / MS Office 2013 DocX

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Beim Toben http://www.julieparadise.de/2014/02/01/beim-toben/ http://www.julieparadise.de/2014/02/01/beim-toben/#comments Sat, 01 Feb 2014 20:56:32 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4148 2014-01-26-26sw

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Wenn es draußen grau ist http://www.julieparadise.de/2014/01/30/wenn-es-drausen-grau-ist/ http://www.julieparadise.de/2014/01/30/wenn-es-drausen-grau-ist/#comments Thu, 30 Jan 2014 08:43:21 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4143 bunteklammern

pinsel ich eben Musterbeutelklammern und Reißzwecken mit Nagellack an. Später wird damit gebastelt, zum Beispiel sowas [Klick!].

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LEGO-Ritterburg zum Aufklappen! http://www.julieparadise.de/2014/01/02/lego-ritterburg-zum-aufklappen/ http://www.julieparadise.de/2014/01/02/lego-ritterburg-zum-aufklappen/#comments Thu, 02 Jan 2014 20:55:51 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4116 Mit Riviera-Villa-Rückseite für die Prinzessinnen! Und Zugbrücke auf der Ritterseite! Und Fahnen-Wappen-Löwenkopf-Gedöns! Und meinen heißgeliebten Mauerdetails! Yeah!

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Bauzeit ca. 6 Stunden — Der Zugbrückenmechanismus war zur Zeitpunkt des Fotografierens “außer Betrieb”: Kleine Hände, großer Schaden, jetzt funzt die Brücke aber wieder. Und: Leider sind nicht alle Fotos so scharf wie das Gebäude. Ich bitte das zu entschuldigen.

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Eierkuchenteig mit Kirschen als Auflauf im Ofen backen http://www.julieparadise.de/2013/12/19/eierkuchenteig-mit-kirschen-als-auflauf-im-ofen-backen/ http://www.julieparadise.de/2013/12/19/eierkuchenteig-mit-kirschen-als-auflauf-im-ofen-backen/#comments Thu, 19 Dec 2013 08:59:59 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4112 … sagt doch fast schon alles, oder?

Kochen, Backen, Braten haben mich nie so richtig interessiert, aber manchmal kommt man also Doppelmutti doch in die Verlegenheit, selbst etwas Essbares auf den Tisch zaubern zu müssen, und nachdem in den letzten Wochen zum Seelenstreicheln wegen Mistwetter und ganztägiger Dunkelheit öfter mal etwas Süßes wie Eierkuchen, Arme Ritter oder selbstgemachte Waffeln auf den Tisch kamen, hatten wir auch diese Woche wieder Appetit auf etwas Süßes.

Das Rezept hatte ich als Palatschinken oder Kirschmichel im Gedächtnis, aber Palatschinken mit Kirschen beinhaltet wohl doch eher, dass die Eierkuchen (woanders auch Pfannkuchen genannt) vorher ausgebacken werden um dann noch einmal in den Ofen geschoben zu werden, während die Kirschmichel eher mit in Milch eingeweichtem alten Weißbrot oder Brötchen zubereitet werden.

Letztlich ähneln sich die Rezepte aber alle, und weil das, welches ich im Internet fand, für 6 Personen nicht gereicht hätte und ich nicht alle Zutaten hatte, hier meine eigene Version:

Eierkuchenteig mit Kirschen als Auflauf im Ofen
(für 6 Personen, supersimpel, Vorbereitung 5 Min., Ausbacken ca. 45-60 Min.)

400-500 g Mehl
200-300 ml Milch
250 ml Sahne (eigentlich Crème fraîche, hatte ich aber nicht und passt m.E. auch nicht so gut)
3 Eier
3-5 EL Zucker
(1 Pk. Vanillezucker)
1 Prise Salz
(1 TL Zimt)

– Die genannten Zutaten verrühren.

Butter für die Form

– Teig in die eingefettete Auflaufform geben, Kirschen (abgetropft) über den Teig verteilen, ab in den vorgeheizten Ofen, bei ca. 200°C 45-60 Minuten backen, bis der Teig “durch” ist. Wird der Auflauf sehr schnell außen zu braun, einfach mit Alufolie abdecken.

Puderzucker und/oder Vanillesoße

– Heiß servieren mit Puderzucker oder Vanillesoße.

Alle Angaben sind ungefähre Angaben. Wenn der angerührte Teig lecker schmeckt und flüssig bis zähflüssig ist, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Fotos gibts keine. Essensfotografie gelingt mir nie, ohne dass es abstoßend aussieht. Aber lecker war es!

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Shrrrp, shrrrp. Bleistift spitzen will gelernt sein. http://www.julieparadise.de/2013/12/05/shrrrp-shrrrp-bleistift-spitzen-will-gelernt-sein/ http://www.julieparadise.de/2013/12/05/shrrrp-shrrrp-bleistift-spitzen-will-gelernt-sein/#comments Thu, 05 Dec 2013 21:22:09 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4109 Schnell rüber zu Pricefilms@Vimeo! Los! Shh!!

Für den Hipster, für den Wu in da Clan aber: Cotton Rag, für den Besserwisser in uns allen. Wie man Bleistifte anspitzt, endlich. ausführlich. erklärt.

“You can buy everything you need for under 1000$.”

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Und schon wieder’n paar http://www.julieparadise.de/2013/11/26/und-schon-wiedern-paar/ http://www.julieparadise.de/2013/11/26/und-schon-wiedern-paar/#comments Tue, 26 Nov 2013 22:47:04 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4104 Tage vorbei. Hab mich doch nur mal umgedreht, und noch mal, hab geschlafen, bin zur Uni gehetzt, habe die Kinder … alles Mögliche, nachher Mutti anrufen, an der großen Arbeit weiterschreiben, Kundschaft, unsere eigene Firma bald, Businessplan und Dienstleistungspakete.

Zack, ‘ne ganze Woche nichts geschrieben.

Hab ja auch nur so Fetzen, die raus könnten, nichts Großes, hab auch selten jemanden zum Reden, außer den Kindern, die erzählen mir die Dinge, die ich ihnen neulich beigebracht habe, Dinge, die sie selbst entdecken (viel mehr ist das, als was ich__), singen Funny van Dannens Lieder vom Engel, vom Pferd, vom Blauen Vogel, vom Hochhaus, vom Herzen. Die können sie nämlich auswendig. Sogar das Unrealistische[...] Lied.

Und Queens of the Stone Age im Radio erkennen sie auch: “Das haben wir. Die rote CD.” (?!!? Oder auch: Wow, dass sie das erkennen! Immerhin hört der Kleine am liebsten Zaz. Die findet er nämlich hübsch. “Fast so hübsch wie du, Mama.” Hach.)

Na, jedenfalls, was ich eigentlich mal loswerden wollte ist nur eine kleine Beobachtung:

Ich lese viel, habe ich immer, aber früher habe ich auch viel ferngesehen. Das lief so nebenher. Jetzt ist das vorbei, jetzt heißt seit Jahren, spätestens 2006, seit wir D.S.L.-High. Speed. Internet (wuhuuu, oder so) haben. Seither befindet sich der Fernseher nicht mehr in dem Raum, in dem ich mich hauptsächlich aufhalte. Der Fernseher steht bei uns in der Küche, ein ganz kleiner, 14″, nur an, um im Videotext nach dem Wetter zu schauen (Videotext von RBB-Wetter) der im Wohnzimmer ist riesig, 34″, und nur an, wenn Formel1 läuft oder die Sendung mit der Maus. Also: Ohne mich oder nicht für mich. Tagsüber ist keine Zeit zum Fernsehen, abends sitze ich vor dem Computer im Schlaf- / Arbeitszimmer, arbeite dort (und damit), Musik im Hintergrund, lese Blogs, schaue seit Aufkommen der Online-Mediatheken dort auch Filme oder Serien, aber eher selten,

und so kam es,

dass das bewegte Bild

für mich wieder etwas Besonderes, etwas Fesselndes geworden ist.

Und wenn ich nun einen Film oder eine Serie anschaue (am Computer), dann ist das neu und aufregend und schwingt länger nach als früher, irgendwie, weil ich es einfach nicht mehr so gewohnt bin.

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Zweiglein http://www.julieparadise.de/2013/11/19/zweiglein-2/ http://www.julieparadise.de/2013/11/19/zweiglein-2/#comments Tue, 19 Nov 2013 08:52:31 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4101 bambublacsm

Aquarell auf Graphit, ca. A5.

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November-Basteln http://www.julieparadise.de/2013/11/15/november-basteln/ http://www.julieparadise.de/2013/11/15/november-basteln/#comments Fri, 15 Nov 2013 09:51:19 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4086 sternebastelncsm

Wer zu Weihnachten ganz viele Geschenke braucht, besser: Mitbringsel, denn schenken, “nein, schenken sollt ihr nichts, wir haben doch alles” (O-Ton Omas, Tanten, Schwiegereltern), der sollte rechtzeitig mit dem Basteln anfangen.

sternebasteln3csm

Haben wir:

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Sternchen, große und kleine, bunte und elegante, einige für den Baum, einige für Freunde und Bekannte, einige für eine Sternchengirlande im Kinderzimmer, einige wenige für die KiTa, denn die wird von den Kindern immer mitbedacht, und warum auch nicht, schließlich verbringen sie ja dort ihren Tag.

sternbasteln5c

Wer mitbasteln möchte: Hier (das Video unten), hier oder hier (Lucky Star, die kleinen puffigen) finden sich kinderleichte Anleitungen, die Papierstreifen dafür kann man selbst schief schneiden oder kaufen, im gut sortierten Bastelladen oder online, ihr wisst schon wo.

sternebasteln6c

(Suchen nach: “Faltsterne — Streifen — Papiersterne — Fröbelsterne — Fröhlichsterne — Faltstreifen — Papierstreifen — Lucky Stars” usw.)

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http://www.julieparadise.de/2013/11/15/november-basteln/feed/
Blätter http://www.julieparadise.de/2013/11/09/blatter/ http://www.julieparadise.de/2013/11/09/blatter/#comments Fri, 08 Nov 2013 23:41:10 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4077 100_4817leavescsm

(reichlich überbearbeitet, aber egal ... Aquarell auf Graphit, ca. A6)

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http://www.julieparadise.de/2013/11/09/blatter/feed/
Geisterchen http://www.julieparadise.de/2013/11/06/geisterchen/ http://www.julieparadise.de/2013/11/06/geisterchen/#comments Wed, 06 Nov 2013 10:35:55 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4069 Der Vorteil bei zwei Kindern fast im gleichen Alter: Einer hat immer eine Idee, was man spielen kann.

Lia und Beni haben neuerdings jeder eine kleine Taschenlampe. Und wer eine Lampe hat, kann im Dunkeln sehen.

geisterchen3csm

Was gibt es im Dunkeln? Na? Bei uns im Regal? Jaaa? Richtig: Geister. Ist doch klar.

geisterchen4csm

Und diese Geister findet man am besten, indem man flüsternd mit der Lampe in das Regal hineinleuchtet. Ist doch logisch. Sieht man ja auch ganz deutlich.

geisterchenh2csm

Tadaaa, der Geist!

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http://www.julieparadise.de/2013/11/06/geisterchen/feed/
Horn-Sauerklee http://www.julieparadise.de/2013/11/04/horn-sauerklee/ http://www.julieparadise.de/2013/11/04/horn-sauerklee/#comments Mon, 04 Nov 2013 08:17:25 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4058 clovercsm

Aquarellfarbe über Graphit, ca. DIN A6

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http://www.julieparadise.de/2013/11/04/horn-sauerklee/feed/
Lego Palace Cinema Umbau http://www.julieparadise.de/2013/11/01/lego-palace-cinema-umbau/ http://www.julieparadise.de/2013/11/01/lego-palace-cinema-umbau/#comments Fri, 01 Nov 2013 08:27:37 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3834 legocinpalmod-overviewcsm

Hereinspaziert!

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Das LEGO Palace Cinema, das eigentlich so aussehen sollte, hat wegen baulicher Mängel einen Umbau erfahren:

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Das Gebäude ist jetzt aufklappbar, denn kleine Kinderhände können die einzelnen, schweren Etagen kaum abnehmen um im Inneren zu spielen, also mußten wir den ganzen Aufbau ändern, dabei aber möglichst viel von der Fassade beibehalten.

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Wer oben den Pfusch am Bau findet, bekommt ein Bienchen. (Kleiner Tipp: So oben links fehlt was. Warum auch immer.)

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Die Tür wurde verändert, verbreitert um genau zu sein. Die Kinder bestanden aber darauf, die Schwingtüren beizubehalten.

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Architektonische Details: Die Löwen stammen aus einem dieser unsäglichen Lego Chima Speedorz-Sets, das wir nur haben, weil es das gratis irgendwo mit zu gab.

Wo die Fledermäuse her sind, habe ich vergessen. … irgendein Set der Kingdom/Castle/Ritter-Serien?

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Der Kinosaal bietet Platz für ein großes Publikum.

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Einen Keller gibt es jetzt auch. Nobel.

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Bodenfliesen und Ausblick.

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Der Tresen mit Kinokasse und Popcorn-/Limo-Verkauf. Und die Plakate!

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Der Vorführraum mit Projektor.

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Da bei dem Originalbau die Wände geschlossen waren und die einzelnen Etagen abnehmbar gebaut wurden, hier aber das Aufklappen ermöglicht werden sollte unter Beibehaltung des generellen Stils der Fassade, mußten wir uns für das große Fenster etwas einfallen lassen. Mit Hängen und Würgen und Zwischen- und Um-die-Ecke-Steinen haben wir schließlich eine Lösung gefunden. Puh.

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Der Film ist etwas älter, daher schwarz-weiß.

Wie immer hatten wir Eltern viel Spaß beim Bauen und die Kinder haben nun seit Wochen schon Spaß beim Bespielen des Kinos. Es wird immer wieder ehrfürchtig aufgeklappt und dann wie eine Puppenstube — nur eben aus Lego — benutzt. Und wenn es nicht mehr interessant ist, bauen wir etwas Neues.

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http://www.julieparadise.de/2013/11/01/lego-palace-cinema-umbau/feed/
Fundstücke http://www.julieparadise.de/2013/10/24/fundstucke/ http://www.julieparadise.de/2013/10/24/fundstucke/#comments Thu, 24 Oct 2013 19:49:07 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4043 Komm’se rin, könn’se rausgucken!

Andrea Joseph - crosshatching from Tim Edwards on Vimeo.

Denn Andrea Joseph geht immer.

Und Katie Rogers, alias Paperfashion, die Fashion auf Paper bringt, auch.

Ebenso wie jeden Tage ein neues Bild des wunderbaren Pascal Campion das Herz erfreut. So wie das hier:

pascal-campion-no-2680b

Die Bastelanleitung für kleine Stoffbällchenpompomdinger gibt es bei Decor8, das fehlt uns noch, das haben wir mit den Kindern noch nicht gebastelt. Wir machen uns also an die Arbeit und bis dahin bleibt nur noch eine Preisfrage:

Woran erkennt man eine Mutti? — Richtig, daran, dass sie die zu Babyzeiten der Kinder allzeit griffbereiten Feuchttücher immer noch für alles benutzt. Ich jedenfalls verwende sie zur Bodenreinigung in Bad und Küche, für das Laminat, für kleine fitzelige Staubecken, wenn die Tapeten und Türen Schmutzfingerspuren haben, um die PC-Tastatur abzuwischen, um die Schuhe zu putzen, um die Kinder zu putzen, um … und ich bin nicht allein, ha!

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http://www.julieparadise.de/2013/10/24/fundstucke/feed/
Chris Cornell singt Metallicas “One” zur Melodie von U2s “One” (Update) http://www.julieparadise.de/2013/10/20/chris-cornell-singt-metallicas-one-zur-melodie-von-u2s-one/ http://www.julieparadise.de/2013/10/20/chris-cornell-singt-metallicas-one-zur-melodie-von-u2s-one/#comments Sun, 20 Oct 2013 20:26:05 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4038 Ist. das. schön. Naja, Chris Cornell eben. Aber so ein bisschen tut mir dabei mein Kof weh, denn im Hintergrund denke ich immer auch “One love, one life …”.

(youtube-link, via grungebook.tumblr.com)

Update:

Das hier ist sogar noch besser, weil: Mit Erklärung. Der Humor von CC wird übrigens oft unterschätzt, siehe Interview-Fetzen

“Well, finally, all these years of practicing combing my hair and using a lot of conditioner and weightlifting in front of the mirror finally pay off.” (bei 1:32)

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http://www.julieparadise.de/2013/10/20/chris-cornell-singt-metallicas-one-zur-melodie-von-u2s-one/feed/
1000 goldene Luftballons http://www.julieparadise.de/2013/10/20/1000-goldene-luftballons/ http://www.julieparadise.de/2013/10/20/1000-goldene-luftballons/#comments Sun, 20 Oct 2013 19:56:21 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/2013/10/20/1000-goldene-luftballons/ hatte der Mann von der Arbeit mitgebracht, eine dieser Matratzenladen-Ketten, die mit bunten Ballons an der Fassade auf sich aufmerksam machen und letztes Jahr ihr Firmenjubiläum hatte. Die Riesentüten mit Ballons im Lager mußten jetzt mal weg, aber was tun mit 1000 Luftballons?

Nach und nach hatten wir hier in den letzten Tagen für die Kinder einen Ballon nach dem anderen aufgeblasen und damit gespielt, was an sich auch ganz nett war, aaaaber … Und dann kam uns gestern die zündende Idee: Bällebad!!! Also, genauer, Ballonbad. Oder jedenfalls so etwas ähnliches.

In einen alten 2×2m großen Bettdeckenbezug haben wir an die 100 Luftballons hineingestopft, größtenteils eher nur so halb aufgepustet, damit sie etwas mehr aushalten, und nun hatten wir zwei Tage Spaß mit diesem Wobbel-Ding im Wohnzimmer.

Ab und an pofft und knallt es auch mal, aber wenn morgen die Blasen an meinen Fingern weg sind — Ballons zuknoten macht Aua, spätestens ab dem 40. — wenn morgen also meine Finger wieder funktionieren, stopfen wir einfach welche nach.

Billiger Spaß am Stück, von wegen Eventisierung der Kindheit, hehe.

(Dazu passt auch: Die letzten Regentage haben wir mit Perlenauffädeln zur Hörspiel-CD verbracht, die schöneren Tage mit Drachensteigen. Und alle sind glücklich.)

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http://www.julieparadise.de/2013/10/20/1000-goldene-luftballons/feed/
Aquarellfarben — Must Haves! (Teil 2) http://www.julieparadise.de/2013/10/16/aquarellfarben-must-haves-teil-2/ http://www.julieparadise.de/2013/10/16/aquarellfarben-must-haves-teil-2/#comments Wed, 16 Oct 2013 21:25:39 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4027 Auswahlkriterien sind: jeweiliger Farbton, Transparenz, Ein-Pigment-Farbe (Zur Erklärung: Das ergibt sauberere Mischungen und ist damit vorhersehbarer. Ein Gelb, das aus einem “kalten” und einem “warmen” Pigment besteht, wird nie mit einem grünlichen Blau ein “kaltes” Grün ergeben, weil ja bereits ein “warmes”, orangestichiges Element mit drin ist.)

Schmincke Horadam (die beste, also Künstlerqualität) = SH
Winsor & Newton Artist (Cotman heißt bei denen die Studienqualität — Die immer noch sehr gut ist, jedenfalls besser als Lukas, Van Gogh, Pebeo, Mijello, u.a.!) = WN
Daniel Smith = DS
Daler Rowney = DS
(die Links führen zu Farbtabellen mit noch mehr Infos zu Pigmenten, Lichtechtheit usw.)

t = transparent — ht = halbtransparent — hd = halbdeckend — d = deckend

P = Pigment — Y = Yellow — O = Orange — R = Red — V = Violet — B = Blue — G = Green — Br = Brown — Bl = Black — NR = natürliche Pigmente? Tinten? jedenfalls nicht lichtecht

bf = bleifrei — h/lg = hell/light — dk/dp = dunkel/deep UM = Ultramarine

jpflickr-palettes-colourcircle
aus meinem Flickr-Set, die rechte Palette ist die mit dem Farbkreis der Frundfarben plus Brauntöne bzw. Extrafarben in der Mitte

Farbkreis, 12 Uhr, kaltes Gelb:

WN 722 Winsor Lemon Yellow PY175 ht — SH 211 Chromgelb bf PY175 t
WN 730 Winsor Yellow PY154 ht — SH 216 Reingelb PY154 t
(eigentlich schon zu grünstichig, aber wunderbar zum Mischen:
WN 653 Transparent Yellow PY150 t — SH 209 Lasurgelb PY150 t)

Farbkreis, 11 Uhr, warmes Gelb:

WN 731 Winsor Yellow dp PY65 ht
WN 267 Gamboge (Gummigutt) New PY153 ht

Farbkreis, 10 Uhr, Rotorange:

SH 218 Lasur Orange PO71 ht
SH 214 Chrom Orange bf PO62 ht — WN 724 Winsor Orange PO62 hd

Farbkreis, 9 Uhr, Rot:

WN 603 Scarlet Lake PR188 ht
WN 726 Winsor Red PR254 ht
SH 366 Tiefrot PR179 hd
WN 725 Winsor Red dp PR264 hd

Farbkreis, 8 Uhr, Magenta:

WN 548 Quinacridone Red PR209 t — DR 528 Quinacridone Red PR209 t
WN 466 Permanent Alizarin Crimson PR206 t
WN 545 Quinacridone Magenta PR122 t — SH 367 Purpurmagenta PR122 t
WN 502 Permanent Rose PV19 t

Ich persönlich finde diesen Bereich schwierig und würde eher noch einen der sehr dunklen Rottöne hinzunehmen und dafür nur einen der recht ähnlichen Magenta / Rotvioletttöne, also einen aus 8 oder 7 Uhr, und dazu noch

WN 507 Perylene Maroon PR179 t (wenn man oben beim Rot nicht schon das SH Tiefrot hat, daher dort dann das helle WN Scarlet Lake, daneben dann dieses dunkle Rot(braun), oder, als Rotviolett neben einem Magenta-Ton noch das großartige
WN 470 Perylene Violet PV29 t

Farbkreis, 7 Uhr, Rotviolett:

DR 408 Permanent Magenta PV19 t
WN 491 Permanent Mauve PV16 ht — SH 474 Manganviolett PV16 ht

Farbkreis, 6 Uhr, Blauviolett:

WN 733 Winsor Violet Dioxacine PV23 t
DR 419 UM Violet PV15 t

Farbkreis, 5 Uhr, Mittelblau:

WN 263 French UM PB29 t — SH 494 UM feinst PB29 ht
WN 180 Cobalt Blue dp PB74 ht
WN 178 Cobalt Blue PB28 ht
WN 709 Winsor Blue Red Shade PB15 t

Farbkreis, 4 Uhr, Zyan(Kalt-)blau:

WN 707 Winsor Blue Green Shade PB15 t
alle anderen Töne sind entweder nicht “grün” genug oder schon zu türkis, oder Mischungen aus mehreren Pigmenten (weiß!), ganz zur Not evtl. auch noch
SH 484 Phthalo Blau PB15:1 ht — SH 479 Helio Coelin PB15:3 ht

Farbkreis, 3 Uhr, Türkis:

dunkel, blauer:
WN 526 Phthalo Turquoise PB16 t — SH 475 Helio Türkis PB16 ht
hell, grüner:
WN 191 Cobalt Turquoise PG50 hd — Kobalt Türkis PG50 hd

Farbkreis, 2 Uhr, Grünblau:

WN 719 Winsor Green Blue Shade PG7 t — SH 519 Phthalo Grün PG7 t

Farbkreis, 1 Uhr, Gelbgrün:

WN 294 Green Gold PY129 t — ganz toller Farbton, ergibt großartige Mischungen
WN 447 Olive Green PY42+PG7 t — kann man eigentlich selbst mischen, daher Quatsch
SH 526 Permanent Saftgrün PY153+PG7 — kann man eigentlich selbst mischen, daher Quatsch

Und wenn es dann doch 15 Farben werden, ist sogar noch Platz für was extra:

Farbkreis, Mitte links

Brauntöne braucht der Mensch, aber welche?
WN 744 Yellow Ochre PY43 t — WN 285 Gold Ochre PY42 ht (roter, wärmer)
SH 667 Umbra Natur PBr7 ht — sieht eher wie ein Ocker aus, sehr viel heller als WN Umbra natur 554, s.u.
DS 089 Quinacridone Gold PO49 — auch als warmes Gelb möglich, s.o., einziger Hersteller mit diesem Pigment, sehr leuchtend, toll auch für Mischungen mit Blau PB 29, siehe DS-Farbkarte “Undersea Green”, kann man ja selbst mischen, das
WN 074 Burnt Siena PR101 t — SH 648 Lasurbraun PBr41 hd — beide Rotbraun, sehr leuchtend, mischen toll
WN 554 Raw Umber PBr7 t

Farbkreis, Mitte

? ein Weiß, um auch auf Tonpapieren und dunklerem Papier arbeiten zu können ?
? ein fertiges Grau für zarte Mischungen — WN 217 Davy’s Grey PG17+PBk6+PW4+PBk19 hd ?
? eine ganz seltsame Farbe, etwa — WN 537 Potters Pink PR233 hd ?
? leuchtendes Pink, leider nicht lichtecht — WN 448 Opera Rose PR122+? ?
? ein buttriges Blau für ganze pastellige Töne — WN 137 Cerulean Blue PB35 hd / SH 499 Coelin Blau PB36 hd ?

Farbkreis, Mitte rechts

WN 460 Perylene Green PBk31 t — Schwarzgrün!, großartig!!!
? oder doch ein Paynes Grau / Indigo — WN 321 Indigo Blue PB60 ht — SH 482 Delftblau PB60 d ?

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http://www.julieparadise.de/2013/10/16/aquarellfarben-must-haves-teil-2/feed/
Aquarellfarben — Must Haves! (Teil 1) http://www.julieparadise.de/2013/10/16/aquarelfarben-must-haves-teil-1/ http://www.julieparadise.de/2013/10/16/aquarelfarben-must-haves-teil-1/#comments Wed, 16 Oct 2013 20:03:30 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4021 So eine Überschrift ist natürlich ebenso plakativ wie sie falsch sein muss, aber zumindest für mich stimmt die folgende Zusammenstellung. Das also sind meine Must Haves, eine Mischung aus Vernunft — Grundfarben, die das Mischen erleichtern oder erst möglich machen, nach Farbtheorie zusammengestellt — und tolle Farben, die mich auch einzeln glücklich machen, dafür aber vielleicht weniger zum Mischen taugen, oder: Die sich einfach nicht mischen lassen, man kann nämlich doch nicht jede Farbe ermischen.

Und: Die Farben sollten lichtecht sein. Man weiß ja nie, aus welcher schnellen Skizze ein Lieblingsbild wird, welches doch seinen Weg in den Rahmen, an die Wand findet, und da wäre es doch schade, wenn das Gelb braun wird und die Rot- und Grüntöne binnen eines Sommers verblassen. Bruce MacEvoy von Handprint.com hat vielen vielen Aquarellfans geholfen, als er sich (leider bereits vor sechs bis acht) Jahren durch beinahe alle erhältlichen Farben durchprobierte und sie auf ihre Lichtechtheit testete (Link führt zum Farbbereich Blau, einfach so).

wnpalettenzucsm
………………… Luxus ………………….. pur ……………………

(Man muss auch gar nicht jede Farbe ermischen können, denn in der “ernsthaften” Malerei kommt es weniger auf die konkrete Farbe als auf den Zusammenhang und -halt aller Farben, besser noch: Tonwerte, eines Bildes an. Siehe: Schwarz-weiß-Bilder. Keine Farbe, dennoch kann man das Bild lesen. Für solcherlei Diskussionen sehr zu empfehlen: James Gurney und seine beiden Meisterwerke (gib es natürlich auch beim gut sortierten Onlinemonopolisten).

Als Buchtipp halte ich Jan Harts “Das Handbuch der Farben für leuchtende Aquarelle” für das Beste, ich hatte es gekauft, als ich meine ersten eigenen Erfahrungen mit Farben bereits gemacht hatte, und ja, ihre Empfehlungen decken sich mit meiner subjektiven Auswahl. Daher möchte ich mich auch an ihre Ordnung halten.

100_4817

Gehen wir davon aus, dass jemand (Juri) sich die bei Ama*** erhältliche Box von Fome (also die doppelte Box oben, aber ohne Aufdruck, das ist, isch schwör, genau die gleiche Box wie die viermal so teure rechts daneben, nur eben: Ohne Aufdruck!) kauft, dann hat er zunächst 8 leere halbe Näpfchen, die gefüllt werden müssen. Kommen noch 4 dazu, die in der Mittelreihe Platz finden, macht das 12 Grundfarben. Ich habe mir angewöhnt, meine Farben im Kasten auch ungefähr dem Farbkreis entsprechend anzuordnen (s.o.), seitdem fällt mir das Mischen sehr viel leichter, denn gegenüberliegende Farben ergeben grob Grau, nebeneinander liegende Farben verstärken sich gegenseitig. Kennt man aus der Schule. Gelb oben und Lila unten ergeben wunderbare Schatten, Rot und Grünblau kaltes, prickelndes Schwarz, noch schärzer werden Lila und Grün, Grau und Braun macht ebenfalls ein tolles Grau.

Ein Wort zu Daniel Smith-Farben: Sie sind relativ neu auf dem Markt, seit ca. zehn Jahren, und bestechen durch die Bank entweder mit seltenen Pigmenten, brillianten Farben, überwiegend Ein-Pigment-Farben und beste Lichtechtheit. Wo beste Lichtechtheit nicht gegeben ist, redet man nicht drumherum, sondern gibt das einfach an, bei Opera Rosa etwa. Das hat dazu geführt, dass viele, und so auch ich, diese sehr zuverlässigen Farben lieben und dafür auch gern etwas mehr Geld ausgeben, einfach weil sie zu benutzen eine pure, wirklich auch sinnliche Freude ist. Bei Easy Aquarell gibt es — uhu, teuer, egal — die sog. Try-it-dots, also auf Aquarellpapier aufgekleckste Farbpröbchen, die schrecklich sind, weil man sehr schnell bemerkt, wie schön die allermeisten Farben sind.

Ende Teil 1, gleich folgt Teil 2

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http://www.julieparadise.de/2013/10/16/aquarelfarben-must-haves-teil-1/feed/
Mein Schreibtisch http://www.julieparadise.de/2013/10/15/mein-schreibtisch/ http://www.julieparadise.de/2013/10/15/mein-schreibtisch/#comments Tue, 15 Oct 2013 07:29:09 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3996 100_4820workspacecsm

den ich wirklich liebe.

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http://www.julieparadise.de/2013/10/15/mein-schreibtisch/feed/
Gras http://www.julieparadise.de/2013/10/15/gras/ http://www.julieparadise.de/2013/10/15/gras/#comments Tue, 15 Oct 2013 07:26:05 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3990 grassscsm

Diese kleine Skizze könnte vielleicht noch ganz nett werden, wenn ich die Kontraste etwas ausarbeite, aber irgendwie … ist dieses Bild genau wie die zuletzt gezeigten durch, lieber fange ich etwas komplett Neues an als etwas Altes noch und noch zu beackern.

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http://www.julieparadise.de/2013/10/15/gras/feed/
Versuch http://www.julieparadise.de/2013/10/14/versuch/ http://www.julieparadise.de/2013/10/14/versuch/#comments Mon, 14 Oct 2013 07:24:11 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3985 100_4810yellowycsm

Graphit (mal wieder zuviel) und Aquarell auf Karton, ca. 10x 15 cm

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http://www.julieparadise.de/2013/10/14/versuch/feed/
Zweiglein http://www.julieparadise.de/2013/10/13/zweiglein/ http://www.julieparadise.de/2013/10/13/zweiglein/#comments Sun, 13 Oct 2013 07:21:57 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3978 100_4792twigcsm

Noch ein Aquarell-Graphit-Bild vom letzten Jahr.

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http://www.julieparadise.de/2013/10/13/zweiglein/feed/
Testpapier Gerstaecker I LOVE ART Aquarellpapier http://www.julieparadise.de/2013/10/12/testpapier/ http://www.julieparadise.de/2013/10/12/testpapier/#comments Sat, 12 Oct 2013 11:16:11 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3955 Vor langer Zeit wurde mir von der Firma Gerstaecker das neue Aquarellpapier der Hausmarke I LOVE ART zum Testen zur Verfügung gestellt. Diese Marke befindet sich bereits seit mehreren Jahren im Aufbau, besonders im letzten Jahr ist meines Wissens nach der Umfang des Angebots stark erweitert worden.

gerstaecker-1

Die Produkte der Reihe haben, soweit ich sie im Ladengeschäft in Dresden ansehen und/oder befühlen konnte — ja ich gebe zu, ich bin eine der KundInnen, die alles anfassen muss, manchmal sogar riechen — mindestens gute Standardqualität, zumeist aber doch sehr gute Qualität, was die Verarbeitung und das Material betrifft. Tatsächlich benutzt habe ich bisher zwar nur das Aquarellpapier, aber nach einigen Jahren des Umgangs mit Künstlermaterialien traue ich mir zu, allzu billige oder windschiefe Materialien auch ohne weitgehende Tests von dem unterscheiden zu können, was einem teilweise in Buchläden o.ä. als Künstlermaterial verkauft werden soll.

Die Pinsel fühlen sich solide an, die Malgründe sind hochwertig, die Staffeleien sind aus prima verarbeitetem Holz und insgesamt würde ich, auch ohne über die genaue Herkunft der einzelnen Produkte Bescheid zu wissen wetten, dass dies alles Produkte namhafter Hersteller sind, die für Gerstaecker umetikettiert und als Hausmarke günstiger als die Markenware der Topanbieter verkauft werden, so wie es mit Lebensmitteln und anderen Waren bereits seit Jahren üblich ist.

Durch widrige Umstände (Das mehrteilige Magisterprüfungsverfahren beispielsweise: Ich habe es vor lauter Stress tatsächlich geschafft, in meiner 4stündigen Magisterklausur für ca. 45 Minuten zu schlafen, da der Sohnemann die Tage vorher wegen Bronchitis nachts quasi durchgehustet und durchgeheult hat.) bin ich dann im Frühjahr und Sommer irgendwie nicht so recht zum Testen gekommen, zum darüber schreiben noch viel weniger.

Immerhin möchte ich jetzt zumindest diese beiden Fotos zeigen und eine erste Einschätzung des Papiers abgeben:

gerstaecker-2

Es handelt sich bei dem Aquarellpapier um recht hartes Papier mit einer sehr festen Wolken(Torchon-)Oberfläche. (Papier muss man fühlen, beschreiben ist da doch schwierig.)

Wer, wie ich, auf die großartigen Bütten-Premiumpapiere von Canson Arches, Fabriano, Saunders-Waterford / Bockingford oder LanAquarelle schwört, am besten mit glatter, satinierter Oberfläche, wird mit dem Papier nicht sehr glücklich, da es für solche sehr feinen Arbeiten wie etwa botanische Aquarelle reichlich ungeeignet ist.

Aber für andere Zwecke ist es wohl das passende Papier, ich habe Skizzen darauf gemacht und es unterwegs benutzt, allerdings ist es für das Binden eigener kleiner Skizzenhefte zu fest, die Oberfläche reißt auf beim Falzen, was aber wiederum nicht gegen das Papier als solches spricht, denn jede Sorte Papier hat ihre Bestimmung.

Es ist einfach ein gutes Allroundpapier, ohne störenden Geruch, was mir, wie auch Lieblingsbloggerin Roz Stendal wichtig ist, da ich wie sie ebenfalls teilweise empfindlich darauf reagiere oder mich einfach nur gestört fühle, wenn ein (Zeichen-)Buch oder Farben seltsam riechen. (Maggie-Bleistifte etwa hatte neulich der Lexikaliker.)

Die angepriesenen Eigenschaften laut Webseite sind

I LOVE ART Aquarellpapier aus 100 % reinem Zellstoff. Das I LOVE ART Aquarellpapier überzeugt durch folgende Eigenschaften:
- Feinkorn
- Säurefrei — ohne optische Aufheller
- hohe Licht- und Alterungsbeständigkeit
- hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- 300 g/qm — Format 50 cm x 65 cm
Das I LOVE ART Aquarellpapier ist für folgende Nasstechniken bestens geeignet:
- Aquarell — Acryl — Tusche — Gouache
Aber auch für Trockentechniken ist das I LOVE ART Aquarellpapier hervorragend geeignet:
- Bleistift — Farbstift — Kohle — Pastell

.

Wie das Papier auf verschiedene Zeichenmaterialien reagiert, habe ich noch nicht eingehend getestet, hoffentlich komme ich demnächst wieder mehr zum Zeichnen, dann gibt es hier vielleicht ein Update.

Insgesamt wird man, wenn man nicht allzu spezielle Ansprüche hat, mit dem Papier zufrieden sein. Mein (Luxus-)Problem mit Papier ist ja inzwischen, dass ich sehr viele Papiersorten durchprobiert habe und dabei eben auch sehr außergewöhnliche oder spezielle Papiere kennenlernen konnte (der kleine Kasten im Bild enthält die meisten meiner Papiere nach Grammatur sortiert) und nun von solch einem “normalen” Papier nicht mehr allzu begeistert sein kann. Aber das ist mein Problem, es ist nicht mein Lieblingspapier, wird es auch nicht werden, was aber nicht heißt, dass es anderen damit genauso gehen wird. Für mich ist es nicht interessant genug, nicht außergewöhnlich, ein gutes Papier ist es dennoch allemal.

In dem nett zusammengestellten Paket befand sich auch noch eine große Tragetasche sowie eine große Flasche mit Pinselreiniger für Ölfarbe, die habe ich einem befreundeten Künstler zur Verfügung gestellt, der sich hochzufrieden gibt und bereits eine Flasche nachbestellt hat. Der Pinselreiniger ist also offenbar empfehlenswert.

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http://www.julieparadise.de/2013/10/12/testpapier/feed/
Skizze http://www.julieparadise.de/2013/10/11/skizze/ http://www.julieparadise.de/2013/10/11/skizze/#comments Fri, 11 Oct 2013 11:12:26 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3952 100_4791paleettecsm

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http://www.julieparadise.de/2013/10/11/skizze/feed/
Ikea or Death? http://www.julieparadise.de/2013/10/11/ikea-or-death/ http://www.julieparadise.de/2013/10/11/ikea-or-death/#comments Fri, 11 Oct 2013 08:14:02 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4018 IKEA Or DEATH? Möbel oder Satansband?

(via wirres?)

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http://www.julieparadise.de/2013/10/11/ikea-or-death/feed/
Zygia http://www.julieparadise.de/2013/10/10/zygia/ http://www.julieparadise.de/2013/10/10/zygia/#comments Thu, 10 Oct 2013 11:06:21 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3934 100_4790yellowettecsm

Graphit (viel zu viel Graphit!) und Aquarell auf Papier, ca. A6.

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http://www.julieparadise.de/2013/10/10/zygia/feed/
Our Toyota was fantastic http://www.julieparadise.de/2013/10/09/our-toyota-was-fantastic/ http://www.julieparadise.de/2013/10/09/our-toyota-was-fantastic/#comments Wed, 09 Oct 2013 19:57:31 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4014 Der französische Comiczeichner Boulet hat einen neuen Webcomic, englisch, mit Animated Gifs, die beim Darüberfahren noch zusätzliche Textpassagen anzeigen, Our Toyota was fantastic. C’est super!

(Unbedingt auch noch ins Archive schauen und sich für Stunden festgucken!)

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http://www.julieparadise.de/2013/10/09/our-toyota-was-fantastic/feed/
Fenugreek http://www.julieparadise.de/2013/10/09/fenugreek/ http://www.julieparadise.de/2013/10/09/fenugreek/#comments Wed, 09 Oct 2013 11:00:22 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3928 100_4706fenugrekcsn

Gemalt für eine Bekannte habe ich dieses Gewächs, Bockshornklee, Trigonella foenum-graecum, verballhornt zu Fenugreek (besonders im Englischen), das auf dem Foto leider nicht so zart gelb leuchtet wie es im Original aussah.

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Magnetstift http://www.julieparadise.de/2013/10/09/magnetstift/ http://www.julieparadise.de/2013/10/09/magnetstift/#comments Wed, 09 Oct 2013 08:01:44 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=4001 Magnetstift? Das noch 7 Tage laufende Kickstarter-Projekt Polar-Pen hat mich soeben dazu veranlasst, erstmals eine Kickstarter-Kampagne zu unterstützen. So chic und witzig und vielseitig ist das Ding, dabei ist die Idee so genial wie simpel.

Beim Vimeo-Account des Projekts gibt es noch 3 weitere Videos. (via)

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Foto-Gloss-Papier http://www.julieparadise.de/2013/10/08/foto-gloss-papier/ http://www.julieparadise.de/2013/10/08/foto-gloss-papier/#comments Tue, 08 Oct 2013 10:48:37 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3923 100_4703foliasketchcsm

Vor gefühlten Ewigkeiten hatte ich im Zeichencenter Ebeling, Triftstraße 39, U-Amrumer Straße in Berlin, mal ein Zeichenbuch mit seltsamem Papier gekauft. Es war merkwürdig glatt und steif, dabei aber gar nicht so dick. Rat wusste, wie beinahe immer in Papierdingen, so ganz nebenher beim Plauschen im Laden, der Papiermann bei Boesner in Marienfelde. Foto-Gloss-Papier, das ist es, meinte er, nicht eben ein übliches Papier für Zeichenbücher, aber interessant allemal, und so füllte sich im letzten Jahr dieses Skizzenbuch, auch wenn ich irgendwie mit so gar keiner Kombination von Stiften und Farben so recht darin glücklich wurde.

Buntstifte, besonders die weichen Prismacolor Premier immerhin ließen sich recht gut verblenden, wie man oben sieht.

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Efeu http://www.julieparadise.de/2013/10/07/efeu/ http://www.julieparadise.de/2013/10/07/efeu/#comments Mon, 07 Oct 2013 10:45:07 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3916 100_4701efeucsm

Noch eine Übungsskizze mit Blatt. (Aquarellfarbe auf Papier, ca. A6)

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Blatt http://www.julieparadise.de/2013/10/06/blatt/ http://www.julieparadise.de/2013/10/06/blatt/#comments Sun, 06 Oct 2013 10:41:40 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3910 100_4700palmcsm

Eines der Blätter, die ich vor einiger Zeit angefangen hatte um zu üben, denn Blätter kann ich gar nicht, im Gegensatz zu Jarnie Godwin, die kann das. Wow!

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Dicke Beine http://www.julieparadise.de/2013/10/05/dicke-beine/ http://www.julieparadise.de/2013/10/05/dicke-beine/#comments Sat, 05 Oct 2013 10:40:38 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3906 100_4666feeheetcsm

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Wenn mal Zeit wäre http://www.julieparadise.de/2013/10/04/wenn-man-zeit-ware/ http://www.julieparadise.de/2013/10/04/wenn-man-zeit-ware/#comments Fri, 04 Oct 2013 20:40:22 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3902 100_4811beansbwcsm

könnte ich diese drei Blüten zu Ende malen. Oder so lassen.

100_4815beanscsm

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Wimpel für Jakob http://www.julieparadise.de/2013/10/01/wimpel-fur-jakob/ http://www.julieparadise.de/2013/10/01/wimpel-fur-jakob/#comments Tue, 01 Oct 2013 13:48:02 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3888 Unsere Nachbarn haben ein Baby!!!

Nachdem sie unsere Kinder nun seit fast zwei Jahren tapfer ertragen haben und nicht abgeschreckt wurden, haben sie jetzt selbst einen kleinen lauten Menschen in ihrem Haushalt.

Noch macht er sich kaum bemerkbar, schläft seit seiner Geburt vor drei Tagen zumeist und macht seine Mama etwas ratlos; etwas irritiert sitzt sie an seinem Bettchen und und wartet auf sein Aufwachen, und wenn er dann erwacht, ist er ordentlich laut, beruhigt sich jedoch sofort, wenn seine Wünsche, Kuscheln und Milch, befriedigt werden.

Glückwunschkarten kaufen kann ja jeder, dachten wir uns, und beschlossen, neben einem kleinen Geschenk auch etwas zu basteln, eine Wimpelkette. Zwar wollten die Kinder mir helfen, aber bereits bei dem ersten Schritt, dem Abmessen, befand das Fräulein: “Mama, du machst das gut, auch ohne uns, komm Beni, wir spielen.” Okaaay.

wimpel1csm

Da ich schönes Motivpapier in A4 habe, habe ich eine Schablone für diese Größe gefertigt, einfach einen Pappestreifen abschneiden, diesen dritteln und dann noch diagonal durchschneiden. Damit ich die Wimpelhälften nun aber nicht alle einzeln auflegen muss, habe ich den Pappestreifen und die Schnittkanten für die Schablone nicht ganz nachgeschnitten, sondern oben etwas zusammen gelassen, unten wieder mit Klebeband zusammengeklebt und habe so eine Schablone, die ich auf das Motivpapier legen kann und mit wenigen Strichen und einmal anlegen 6 Wimpelhälften markiere.

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Die Papierstreifen mit je 6 Wimpelhälften sind ausgeschnitten. Abendbrot mit Kindern, Pause.

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Das sind die einzelnen Wimpelhälften, die ich teilweise mit einer Zackenschere ausgeschnitten habe, damit die Kanten hübscher aussehen.

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Vom nächsten Arbeitsschritt habe ich kein Foto, aber es erklärt sich ja eigentlich von selbst mit den nächsten: Die Wimpelhälften habe ich auf der Rückseite mit tesafilm zusammengeklebt, dabei immer eine einfarbige Hälfte und eine aus Motivpapier verbunden, dann mit einem Locher jeweils 4 Löcher in jeden Wimpel gestanzt, die Kanten mit einem dunkelblauen Filzstift nachgezogen und die ganze Chose mit Papierklebeband (Washi-Tape) an die Wand geklebt.

Das sieht in echt auch nicht so trist aus, wie es auf den Fotos wirkt, Flurlicht ist nun einmal nicht sehr schmeichelhaft.

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Unsere Glückwünsche und Willkommensworte haben wir auf die unbedruckten Wimpelhälften geschrieben und hoffen, dass unsere Nachbarn und deren Besuch sich über den Farbtupfer im Hausflur freuen, denn nach und nach wird die ganze Familie den kleinen Erdenbürger besuchen kommen.

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Maskenmänner http://www.julieparadise.de/2013/09/30/maskenmanner/ http://www.julieparadise.de/2013/09/30/maskenmanner/#comments Mon, 30 Sep 2013 15:52:33 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3884 Was ich nicht wusste und auch eher zufällig im Gespräch mit der KiTa-Leiterin erfahren habe: Bei Wohnungsbränden sterben Kinder auch, weil sie solche Angst vor den maskierten und dann ja tatsächlich furchteinflößenden Feuerwehrmännern haben, dass sie sich verstecken statt sich retten zu lassen.

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Wie gut, dass unser Kindergarten regelmäßig die nahegelegene Feuerwache besucht und dabei auch maskierte Feuerwehrmänner mit den Kindern herumalbern.

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noch was arbeiten http://www.julieparadise.de/2013/09/29/noch-was-arbeiten/ http://www.julieparadise.de/2013/09/29/noch-was-arbeiten/#comments Sun, 29 Sep 2013 15:52:29 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3880 ethioworkcsm

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Nur Lauda http://www.julieparadise.de/2013/09/27/nur-lauda/ http://www.julieparadise.de/2013/09/27/nur-lauda/#comments Fri, 27 Sep 2013 20:22:32 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3877 Christiane Link vom Blog Behindertenparkplatz macht sich in dem Artikel Die Alibi-Falle des deutschen Fernsehens Gedanken darüber, warum man im Mainstreamprogramm des deutschen Fernsehens keine Behinderten zu sehen bekommt.

Das erinnerte den Mann (passionierter Formel-1-Fan) und mich an eine Unterhaltung, die wir vor Jahren mal hatten: Dass der einzige nicht glattgebügelt-perfekt-geleckte Mensch, den man in einem quotenstarken Umfeld zu sehen bekommt, eben Niki Lauda ist. Niki Lauda, der ja eigentlich nicht einmal körperlichen Behinderungen hat, aber eben deutlich von seinem Unfall gezeichnet ist.

(Und ich merke, wie schwierig es ist, das zu formulieren, denn weder will ich eine Hierarchie von Körperversehrungen aufstellen noch ungeschickte Zuschreibungen machen, aber es ist eben auffällig, dass ein Mann mit Brandnarben offenbar das am weitesten von der Schönheitsnorm Entfernte ist, was das deutsche Fernsehen regelmäßig verkraften kann.)

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he has http://www.julieparadise.de/2013/09/27/he-has/ http://www.julieparadise.de/2013/09/27/he-has/#comments Fri, 27 Sep 2013 19:13:03 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3874 no so littleworries, bigones, aber beautifulst pics does he still draw, though.

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“Wir finden das schöner so” http://www.julieparadise.de/2013/09/24/wir-finden/ http://www.julieparadise.de/2013/09/24/wir-finden/#comments Tue, 24 Sep 2013 13:16:29 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3870 Mit dem Thema Beschneidung habe ich durch den kleinen Beni ja leider auch etwas Erfahrung, schrecklich war das diesen Sommer, daher auch mein Kommentar zu dem Artikel. Brrrr.

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Es kann die Frömmste nicht in Frieden lernen, http://www.julieparadise.de/2013/09/23/es-kann-die-frommste-nicht-in-frieden-lernen/ http://www.julieparadise.de/2013/09/23/es-kann-die-frommste-nicht-in-frieden-lernen/#comments Mon, 23 Sep 2013 09:00:41 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3868 wenn hinter ihr ein Stinker sitzt.

(Unfassbar: Da kommt jemand in den Lesesaal der Berliner Staatsbibliothek, mehrere Benutzer drehen sich schon bei seinem Eintritt um, rümpfen peinlich berührt die Nase, und um Platz, den er sich zum Niederlassen aussucht, herum leert sich das Feld. Ich ertrage das auch nicht.)

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Vor der Schule http://www.julieparadise.de/2013/09/22/vor-der-schule/ http://www.julieparadise.de/2013/09/22/vor-der-schule/#comments Sun, 22 Sep 2013 16:32:34 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3860 Nach dem Kreuzchenmachen eben in der Grundschule gegenüber, im Südosten Berlins, in Niederschöneweide, sammelt sich draußen eine der Familien, die es hier häufig gibt: Sie irgendwie hübsch, aber verlebt, gelangweilt, Haare teilweise ausrasiert, Leggins und Blousonjacke und Arschgeweih, er Macker und muskulös und braungebrannt, leere Augen, teure Turnschuhe trotzdem hässlich.

“War ja gar keene Dee Vau Uuh auf dem Zettel. Sone Scheiße. Naja, die Enn Pee Dee is ja ooch für uns.”

Zur Tochter gewandt: “Püppi, mach die Jacke zu, it zieht.”

Meine Tochter beginnt in dem Moment ein russisches Weihnachtslied zu singen, erregt Aufmerksamkeit ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Mann spuckt hinter uns geringschätzig aus, verfehlt unseren Sohnemann nur knapp und schaut uns noch grimmig hinterher.

Tjahaa, Mehrsprachigkeit ist bei denen wohl eher nicht zu erwarten, uns wäre sie ein Anliegen.

Gewesen, behaupte ich bereits jetzt etwas resigniert.

Die ersten Schritte in Richtung Zweisprachigkeit haben wir mit der Wahl des Kindergartens getan, eine russisch-deutsche KiTa ist es, die praktischerweise in Laufweite liegt.

Russisch?

Russisch!

Meine Omi war Russlanddeutsche, obwohl aus ihrer Sicht war sie Deutsche, “Geborene August!” das setzte sie jedes Mal hinzu. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges heiratete sie einen russischen General, bekam von ihm ein Kind und verlor ihn im Laufe des Krieges. Mit diesem Kind, meiner Tante, floh sie großteils zu Fuß von der Krim nach Brandenburg, später Berlin. Sie, die je nach Gegenüber verhasste Deutsche oder Russin war und wohl mehr als einmal nur dem Zufall ihr Leben verdankte.

Mein Opa war ein deutscher Gutsherr, deutsch wie nur irgendwas und ein großartiger Kerl obendrein. Für seine Erna ist er mit dem Fahrrad von Magdeburg nach Berlin gefahren und überzeugte sie, nicht nach Amerika auszuwandern, die Schiffskarte dorthin und ein Zugticket nach Bremerhaven hatte sie schon.

Dieser Gutsherr, dessen Haus so groß war, dass das frühere Altenteil, ein Nebengebäude, jetzt die Schule einer mitteldeutschen Kleinstadt beherbergt, verlebte nach seiner Enteignung die letzten 40 Jahre seines Lebens in einem kleinen Haus, 3 Zimmer, Küche, Bad, am Stadtrand von Berlin.

Russisch?

Ich hätte ehrlich gesagt die Kinder genauso gern auch in eine polnisch- / englisch-/ was-auch-immer-deutsche KiTa gegeben, aber zum Russischen habe ich doch eine besondere Beziehung.

Dass man als angehender Akademiker mindestens fließend Englisch spricht, ist eigentlich selbstverständlich, Französisch geht irgendwie noch, für eine Wegbeschreibung reicht es schon noch, und mit Zaz frischt sich das irgendwie von selbst wieder auf. Manchmal muss ich auch lateinische, italienische oder russische Wörterbücher verwenden, wenn ich altäthiopische Texte (Ge’ez) bearbeite, und die liebsten Blogs kommen aus aller Welt. Man kommuniziert also dort auch größtenteils auf Englisch, der neuen Lingua Franca.

Sprache ist überall, je mehr man davon hat=kann, umso besser!

Ohne eine überambitionierte Strebermama sein zu wollen, kann es doch auch für die Kinder nur von Vorteil sein, wenn sie nach dem System der KiTa eine Fremdsprache lernen: Je Gruppe spricht eine deutsche Muttersprachlerin (fast) ausschließlich Deutsch, eine russische Muttersprachlerin (fast) ausschließlich Russisch. Die Kinder verstehen entweder irgendwann oder eben nicht. (Was selten ist: Zumindest die einfachen alltäglichen Anweisungen, Sprichwörter, Lieder, einen Grundwortschatz nehmen die meisten Kinder mit.)

Sie lernen also eine fremde Sprache ganz ohne Druck, ohne etwas dafür tun zu müssen, sie werden in sie eingetaucht und entscheiden quasi selbst, wie tief sie ins Wasser gehen wollen, ob sie gar schwimmen möchten (= aktiv russisch sprechen), wie lange sie drin bleiben.

In der Schule wurden leider nur 3 Jahre Russisch angeboten, die betreffende Lehrerin mussten wir drei verbliebenen Russisch-Schüler dann zugunsten einer Englischklasse abgeben, aber wir haben es immerhin dazu gebracht, halbwegs sicher Zeitungstexte zu verstehen und einigermaßen kommunizieren zu können.

Meine Omi sprach kein Russisch hier in Deutschland, das lag hinter ihr, und ohne irgendwie schmerzliche Erinnerungen damit zu verbinden war es eben die Sprache ihrer Kindheit, die Sprache der einfachen Leute im Dorf, mit denen sie, das reiche deutsche Kind, eben gern spielte.

Einmal kam sie in unseren Unterricht und kochte Uschki für uns, kleine Fleischpastetchen in Nudelteig in Öhrchen-(Uschki-)form. Das Russisch, das wir sprachen, nahm sie nicht ganz ernst, die Lehrerin hatte in Moskau studiert, das muss für meine Omi sehr fremd geklungen haben, so fremd, dass sie es “falsch” nannte. Insgesamt eine etwas enttäuschende Erfahrung, denn ich traute mich dann auch nicht mehr, mit ihr zu sprechen. Ebenso muss es Jahrzehnte früher meiner Mutter, später dann meiner Schwester mit ihrem Schul-Russisch ergangen sein, schade sowas.

Verstehen konnte ich das nie, wie sie und die Menschen im oben verlinkten Text über Mehrsprachigkeit von Barbara Kaufmann Sprache so wegwischen, und die damit verbundenen Möglichkeiten gleich mit. Es sind schließlich nicht nur die Länder, Gegenden, die sich einem mit Sprache öffnen, die man ganz anders zu betreten vermag, wenn man sich dort halbwegs oder gar flüssig zu verständigen und zurechtzufinden vermag, es sind ja gerade auch die Menschen, die sich einem öffnen, die Begegnungen, die möglich werden durch Sprache, durch Verstehen, die Denkweisen, die Vorstellungswelten. Wieviel erklärt sich erst, wenn man den genauen Wortsinn versteht, die Nebenbedeutung, sich auch einfach vom Klang tragen lassen kann oder einfach ohne nachdenken zu müssen, ohne mühselig Wörter zusammenklauben zu müssen v e r s t e h t.

Das ist ein Wissen, welches einem niemand mehr nehmen kann. Ich selbst habe es leider nicht, mein Russisch oder Englisch oder Französisch (oder Äthiopisch mit seinen Ausprägungen oder Arabisch oder Hebräisch) ist spät angelernt, zu unvollkommen und nicht eingewachsen genug, als dass ich mich darin sehr heimisch fühlen könnte.

Den Kindern wollte ich solch eine zweite Heimat für ihre Gedanken geben, neben dem praktischen Nutzen, den eine Sprache eben auch haben kann. Und ideal wäre es, wenn sie auch nach dem Kindergarten in ihr weiter schwimmen könnten, denn sie sind beide nicht unbegabt. Die Große ist nach Aussage ihrer Erzieher in der Lage, sich flüssig und akzentfrei auf Russisch zu verständigen, sie hat Spaß und benutzt die Sprache als einziges deutsches Kind der KiTa aktiv, auch ohne direkte Aufforderung, bei den russischen Erziehern automatisch. Sie kam im Alter von zwei Jahren in die KiTa, mein kleiner Sohn bereits einen Tag nach seinem ersten Geburtstag. Er hatte also bereits sehr früh fast täglich eine andere Sprache um sich und verwendet sie im Gespräch mit seiner Schwester. Allerdings ist den Kindern die unausgesprochene Regel der KiTa eingegangen, dass man mit Erwachsenen in ihrer Sprache spricht, und da ich lautlich nicht so sehr schönes Russisch spreche — von “akzentfrei” gar nicht zu reden — möchte ich ihnen ihre Aussprache auch nicht verderben.

Nun wäre es wunderbar gewesen, die Kinder auf die Lew-Tolstoi-Europa-Schule in Berlin-Lichtenberg zu schicken, die ich mir also am Donnerstag angesehen habe.

Als Partnerschule unserer KiTa und nach der wiederholten Versicherung von Erziehern, dass unsere Kinder dort bestens aufgehoben und keineswegs überfordert sind, auch die Aufnahmeprüfung locker bestehen sollten, waren meine Erwartungen— … Erwartungen sind schwierig. Ein hässliches Schulgebäude sagt ja noch nichts aus, ich wollte diese Schule toll finden, vielleicht war das das Problem. Niemand war wirklich unhöflich, unsympathisch, irgendwas, aber irgendwie habe ich mich dort überhaupt nicht wohlgefühlt. Gar nicht. Ich habe beim Verlassen der Schule richtig gemerkt, wie ich aufgeatmet habe, so bedrückend fand ich den Ort, ohne eigentlich genau sagen zu können, woran das lag.

Nun haben wir eben jene Schule, in der wir gerade wählen waren, genau auf der anderen Straßenseite, direkt gegenüber unseres Hauses, der Weg über eine Fußgängerampel ist die schnellste Verbindung zum Schuleingang, der Ruf der Schule bessert sich zusehends und anmelden müssen wir die Kinder dort sowieso, denn zumindest in Berlin muss man Schulanfänger zunächst an der dem Wohnort nächstgelegenen Grundschule anmelden und dort auch angenommen werden. Will man einen andere Schule besuchen, stellt man einen sogenannten Umschulungsantrag, der gut begründen muss, warum man eine andere Grundschule vorzieht, wobei nicht alle Anträge bewilligt werden.

Bei der russischen Schule kämen also neben dem Eignungstest auch noch die Antragsdinge zum Tragen. Und sie ist weit weg. Sehr weit weg, zumindest für eine Grundschule, so weit, dass ich meine Tochter, Elle, naja, mindestens zwei Jahre lang wohl hinbringen und abholen würde, meinen Sohn Beni, sollte er alle Hürden überwinden, ebenso, also ein Jahr parallel ein Kind zur KiTa und eines zur Schule bringen müsste und dann noch zwei Jahre lang die Strecke zur Schule hätte. (Umziehen kommt nicht infrage, nicht dass ich daran nicht auch schon gedacht habe.) Und das bei einer Schule mit super Konzept = Zweisprachigkeit, anspruchsvollem Programm und Ganztagsbetreuung — aber mieser Atmosphäre.

Und ohne Anschluss, denn eine weiterführende Schule gibt es zwar, aber auch die ist von hier aus nur schwer zu erreichen, hat Aufnahmetests und … was weiß denn ich jetzt, ob die Kinder später auf ein Gymnasium kommen wollen / sollen / können. Sie sind doch gerade mal 4 und 5 Jahre alt!

Und nun frage ich mich: Was ist wichtiger? Mein Gefühl? Praktische Erwägungen, wie etwa 50 Minuten Schulweg gegen 5, die man auch nur dann braucht, wenn man das Schuhebinden, die rote Ampelphase und die fünf Treppen dazurechnet.

Russisch?

Es wäre schade, wenn die Kinder es dann schnell vergessen, aber jeden Morgen Stress ist auch keine schöne Aussicht. Gebe ich jetzt zu schnell auf? Steckt da doch m e i n Ehrgeiz hinter? Kann ich für die Kinder bestimmen oder muss ich gar? Werden sie mir irgendwann mal böse sein? Meine Entscheidung kritisieren, weil sie doch zu viel Druck hatten auf der einen Schule oder eine verpasste Chance mit der anderen?

Ich weiß es nicht.

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Esst bunt! http://www.julieparadise.de/2013/09/21/esst-bunt/ http://www.julieparadise.de/2013/09/21/esst-bunt/#comments Sat, 21 Sep 2013 19:39:38 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3850 Konstantin, der Carl Kühn-Forscher mit großem Kopf hat bunte Nudeln gekocht.

Naiv wie ich war, zeigte ich das Bild den Kindern, die mich seither mindestens drölfzig mal am Tag fragen: “Duhuuu, Mamaaaa, wann kriegen wir denn auch endlich mal bunte Nudeln?” … Und was habe ich vorhin beim Einkaufen wieder vergessen? Genau.

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Ich habe einen echten Scheinberger http://www.julieparadise.de/2013/09/19/ich-habe-einen-echten-scheinberger/ http://www.julieparadise.de/2013/09/19/ich-habe-einen-echten-scheinberger/#comments Thu, 19 Sep 2013 20:38:58 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3831 scheinbergerbild

Durch glückliche Umstände und ein kleines Geschenk bin ich in den Besitz einer wirklich echten, originalen Illustration von Felix Scheinberger gelangt. Ungefähr mehrmals täglich mindestens freue ich mich darüber. Sehr.

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Hab ich gemalt, neulich http://www.julieparadise.de/2013/09/18/hab-ich-gemalt-neulich/ http://www.julieparadise.de/2013/09/18/hab-ich-gemalt-neulich/#comments Wed, 18 Sep 2013 15:31:22 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3823 rosa3ercsm

rosa3ercwerkzsm

wurzcsm

(Graphit und Aquarell, ca. A5)

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Sternchen http://www.julieparadise.de/2013/09/18/sternchen/ http://www.julieparadise.de/2013/09/18/sternchen/#comments Tue, 17 Sep 2013 22:00:55 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3421
Hier ein Sternchen, dort eines.

– Den aber jetzt noch. Und den. –

– Den auch noch. –

– 175 –

Später lesen. Irgendwann mal.

– 168 –

Sternchen.

– 114 –

– Weiterklicken. –

– 25 –

– Feedreader leer. Mitternacht. –

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florian afflerbach — flaf — jetzt mit erstem eigenem buch! http://www.julieparadise.de/2013/09/17/florian-afflerbach-flaf-jetzt-mit-erstem-eigenem-buch/ http://www.julieparadise.de/2013/09/17/florian-afflerbach-flaf-jetzt-mit-erstem-eigenem-buch/#comments Tue, 17 Sep 2013 10:48:26 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3755 flaf (florian afflerbach), seines zeichens teil der urban sketchers community, hat sein erstes ganz eigenes buch (das erste, oberste) draußen, ist natürlich mächtig stolz und womit? mit recht!

siehe auch: flaf bei flickrflaf bei den urban sketchersflaf bei vimeo, also mit bewegtbildserviceflafs tumblr

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life of a stranger who stole my phone http://www.julieparadise.de/2013/09/17/life-of-a-stranger-who-stole-my-phone/ http://www.julieparadise.de/2013/09/17/life-of-a-stranger-who-stole-my-phone/#comments Tue, 17 Sep 2013 09:05:53 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3744 Da klaut einer nachts an irgendeinem Strand ein iPhone und bekommt monatelang nicht mit, wie jedes Bild und jedes Video immer noch automatisch in einen Ordner der früheren Besitzerin geschoben wird, die einigermaßen resigniert, aber nichtsdestoweniger witzig, das Offensichtliche kommentiert: Was für ein selbstverliebter Idiot der Dieb sein muss. Gnihihi.

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Nur noch 4 mal Tagesschaum! http://www.julieparadise.de/2013/09/16/nur-noch-4-mal-tagesschaum/ http://www.julieparadise.de/2013/09/16/nur-noch-4-mal-tagesschaum/#comments Mon, 16 Sep 2013 10:37:52 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3813 Nur noch 4 mal Tagesschaum! 4 mal! Und dann? Herr Küppersbusch, das muss doch weitergehen!

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Häusle baue http://www.julieparadise.de/2013/09/15/hausle-baue/ http://www.julieparadise.de/2013/09/15/hausle-baue/#comments Sun, 15 Sep 2013 16:55:04 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3787 Während der gefühlten 100 Jahre, die dieses Blog vergessen und vergammelt war, sind wir hier nicht untätig gewesen. LEGO-Häuser wurden geträumt, geplant, gebaut und zerstört, Welten, Univer___________ äh, ja, also, wir haben gespielt. Dann so, nach dem Sammeln. Kann man schließlich nie genug haben, von den kleinen Steinchen.

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Die meisten fertigen Hausmodelle, so, wie sie laut LEGO zusammengebaut werden sollen, allerdings haben ein Manko: Man kann mit ihnen kaum spielen. Also haben wir nach und nach bemerkt, dass es für die Kinder am schönsten ist, wenn man die Häuser etwas breiter und höher baut, damit die kleinen Kinderhände reinkommen. Um dies zu ermöglichen, verabschiedet man sich am besten auch von den Varianten, die einzelne Etagen abnehmbar konstruieren, denn kleine Kinder schaffen es in den meisten Fällen nur sehr schwer, dies ohne Schäden am Bau zu bewerkstelligen.

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Bleiben also die Modelle, die wie Puppenstuben über offene Wände verfügen, oder, thaha!!! aufklappbar sind. Denn dankenswerterweise gibt es Gelenksteine, von denen für ein einstöckiges Haus ja zwei reichen, um entweder eine Wand oder, wie beim mittleren Haus oben, zwei Hausteile aufklappen zu können. Beim rechten Haus kann man das Dach abnehmen. (Moniert wurde, dass “das Auto”, siehe erstes Foto, ganz rechts, gar keine Garage hat, tsss. Wir sind aber auch Scheißeltern!)

hausle1offencsm1

Wandleuchte, Sitzecke und Einbauschrank, ausgebautes Dachgeschoss, Blümchen vorm Fenster, jedes Haus mit Kamin/Grill. Wann soll man da noch bloggen!?

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http://www.julieparadise.de/2013/09/15/hausle-baue/feed/
Go! Kim Jung Gi! http://www.julieparadise.de/2013/09/15/go-kim-jung-gi/ http://www.julieparadise.de/2013/09/15/go-kim-jung-gi/#comments Sun, 15 Sep 2013 11:03:58 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3789

Dafür kann man auch mal 20 Minuten Blubber-Jazz ertragen. Oder die Musik einfach ausmachen, Augen auf und staunen!

(youtube-link, via)

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http://www.julieparadise.de/2013/09/15/go-kim-jung-gi/feed/
challo http://www.julieparadise.de/2013/09/14/challo/ http://www.julieparadise.de/2013/09/14/challo/#comments Sat, 14 Sep 2013 20:51:03 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3781 100_4852puppicsm

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http://www.julieparadise.de/2013/09/14/challo/feed/
Djändan (Gendern, das) http://www.julieparadise.de/2013/09/13/djandan-gendern-das/ http://www.julieparadise.de/2013/09/13/djandan-gendern-das/#comments Fri, 13 Sep 2013 09:08:21 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3773 Gegenderte, also vermeintlich dem Geschlecht des vermuteten Kunden angepaßte Produkte, (via) finde ich persönlich ja ganz wunderbar. Jaja, wirklich!

Wir haben hier nämlich zwei Kinder, Mädel: 5 Jahre alt, Junge: fast 4 Jahre alt, und wie bitte soll man bei Dingen, die beide brauchen, den Überblick behalten?

Also kaufen wir fleißig gegenderte Dinge: Socken mit rosa / lila Fersen und solche mit türkis / blau, Prinzessinen-LEGO und Ritter-LEGO, Piraten-Zahnbürsten und Lillifee-Zahnpasta. Auch von Verwandten gibt es sehr viele liebe Geschenke: Fußball-Ausmalhefte und solche mit Heidi, rosa und hellblaue Laternenstäbe für das St. Martinsfest, lila Nagellack und einen Wolfspelzoverall (zum Verkleiden).

Und dreimal darfste raten, welches Kind was trägt / benutzt / aussucht? Und wie Freunde (Freunde?), Verwandte und gänzlich Unbeteiligte, die sich da gar nicht einzumischen haben, reagieren?

Bei uns ist das nämlich so: Das Mädchen mag blau / türkis /grün. Nun hat irgendwann mal jemand beschlossen, dass das die Jungsfarben sind. Aha … äh, nö! Der kleine Prinz allerdings mag rosa, noch lieber lila, was aber mehrheitlich in Mädchensachen Verwendung findet. Was machen also wir Eltern, die wir bemüht sind, dem persönlichen Geschmack unserer süßen Kleinen zu entsprechen? Wir kaufen, was sie mögen, wo es möglich ist: Rosa / lila für ihn, blau / grün / türkis für sie.

Und bei den oben angesprochenen Geschenken sucht er sich eben genau wie die Kleine die Dinge in seinen Lieblingsfarben heraus, was bei den Beschenkern oft zu Verwirrung oder gar harschen Worten (”Nein, das ist doch für Deine Schwester! Bist Du denn ein Mädchen? (Ist Mädchen sowas wie eine Beleidigung?) Das war doch aber andersrum gedacht! Das ist falsch!“) führt.

Gut ist also, dass jedes Kind seine eigenen, seine Lieblingssachen haben kann, in seiner Lieblingsfarbe, ansonsten aber vollkommen gleich. Super Warenwelt! Die haben das wie für uns gemacht, es gibt immer zwei Versionen von allem, für jedes unserer Kinder die passende.

Oder so.

Denn innerlich zucke ich — jetzt mal ernsthaft — jedes Mal zusammen, wenn da so hübsch säuberlich getrennt wird zwischen Junge und Mädchen, zwischen blau und rosa, zwischen Schminki-Glitzi-Blöd und Krieg-Bum-Bäng. Denn so sehr es teilweise Spaß macht, die Erwartung, die an die Kinder (jetzt schon!) und an uns als Eltern herangetragen wird, zu foppen, indem wir einfach die gängigen Farbmuster untergraben, so sehr schmerzt es, teils wirklich bösartige Kommentare zu hören:

“Lila Nagellack bei einem kleinen Jungen, was ist denn das für eine schwule Scheiße!”

So die Bemerkung eines Vaters in der KiTa, seitdem mag unser Kleiner in der Öffentlichkeit keinen Nagellack mehr tragen, auch wenn es ihm offensichtlich schwer fällt.

Offensichtlich ist auch, dass es leichter fällt zu akzeptieren, wenn Mädchen sich in Verhalten und Kleidung eher dem Jungenhaften annähern, also quasi upgraden, zumindest in gewissem Grade, während Jungs, die downgraden, also sich eher mädchenhaft geben (bzw. dem, was als mädchenhaft gesehen wird), zart, leise also, sehr schnell erschreckend offen angefeindet werden.

Was also tun?

Es gibt mehrere Möglichkeiten: Nur neutrale Dinge kaufen und gegenderte Produkte boykottieren. Das klingt zunächst nach dem Königsweg, in der Realität mit zwei kleinen Kindern ist das aber nicht so leicht umzusetzen. Oft gibt es einfach keine neutrale Version der Regenjacke / Schneehose / Bettwäsche, die blöderweise genau jetzt gebraucht wird. Oder es gibt sie, aber die Kinder möchten jeweils ein eigenes Stück haben, oder es sind Dinge, die eher nicht verwechselt / gemeinsam benutzt werden sollten. Oft kaufen wir dann zwar für beide genau das gleiche, zumal sie inzwischen beinahe die gleiche Größe haben, aber eben nicht immer.

Nur die Jungs- oder Mädchenversion zu kaufen, hilft leider auch nicht, es kommt zu Verwechslungen, ihm / ihr gefällt die Farbe nicht …

Ja, eigentlich müsste man den Schwachsinn boykottieren.

Uneigentlich möchte man aber, dass die Kinder jeweils ein eigenes Stück haben, dass es ihnen gefällt, dass sie die Farbe mögen. Eigentlich eine Kleinigkeit, keine große Sache, aber eben doch Teil einer insgesamt beunruhigenden Problematik.

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http://www.julieparadise.de/2013/09/13/djandan-gendern-das/feed/
Achtung, Technik! http://www.julieparadise.de/2013/04/22/achtung-technik/ http://www.julieparadise.de/2013/04/22/achtung-technik/#comments Mon, 22 Apr 2013 08:26:52 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3769 Wow, was da vielleicht bald möglich ist, hätte man sich vor 10-12 Jahren kaum vorstellen können … Auf die Frage “Und wofür braucht man das?” im Notizbuchblog fallen mir spontan Anwendungen im Bildungsbereich ein (Bibliotheken, Notizen allgemein), aber ich bin da wohl momentan etwas “vertunnelt”, überübermorgen schreibe ich schließlich meine Magisterklausur. (Es macht sich langsam leichte …. Panik! breit.)

“Wozu braucht man das?” — Pffft!

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http://www.julieparadise.de/2013/04/22/achtung-technik/feed/
Nie ganz weg http://www.julieparadise.de/2013/03/26/nie-ganz-weg/ http://www.julieparadise.de/2013/03/26/nie-ganz-weg/#comments Tue, 26 Mar 2013 21:11:22 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3767 Sie war nie ganz weg, in meinen Gedanken, meinen Gefühlen, diese Freundin. Feindin später, obwohl, nein, Feindin nicht, Freundin ohne Freundschaft, oder … wie sagen, dass man jemanden vermisst, schmerzlich vermisst, mit dem man doch so gar nicht mehr reden kann.

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Heutzutage kann man jeden finden, in diesem großen Netz, das uns alle verbindet.

Ich habe mir verboten, verkniffen, sie zu finden. Habe nicht gegoogelt, Links nicht verfolgt, die mich zu ihr hätten führen können oder zu ihren Freunden, die ja auch einmal meine — eine seltsame Zeit.

Manchmal denke ich, nachdem ich zufällig bemerkte, welchen Kampf sie führt, weil sie eine Kämpferin ist, eine zarte und sanfte, aber unerbittlich (ja, das passt), dass ihr Kampf ein wenig meiner hätte sein müssen. Aber vielleicht ist das Einbildung, mein Wunsch, ich weiß nicht. Überhaupt verwirrt all das immer noch.

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Wie es aussieht, haben wir uns beide auseinander herausgeschnitten, fühlen beide .immer.noch. was das bedeutet.

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http://www.julieparadise.de/2013/03/26/nie-ganz-weg/feed/
1 Stunde http://www.julieparadise.de/2013/02/11/1-stunde/ http://www.julieparadise.de/2013/02/11/1-stunde/#comments Mon, 11 Feb 2013 20:02:02 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3764 Patrick Ng: “It is the greatest love story I’ve ever known.”

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Nur ein Pinselstrich http://www.julieparadise.de/2013/02/07/nur-ein-pinselstrich/ http://www.julieparadise.de/2013/02/07/nur-ein-pinselstrich/#comments Thu, 07 Feb 2013 11:46:25 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3761
via GurneyJourney

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Paperman http://www.julieparadise.de/2013/02/04/paperman/ http://www.julieparadise.de/2013/02/04/paperman/#comments Mon, 04 Feb 2013 11:33:37 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3758
Paperman bei YouTube

Hach! Das erinnert so wunderbar an romantische 40er-Jahre-Filme, und ist jetzt sogar Oscar®-nominiert. Kannste mal sehen.

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http://www.julieparadise.de/2013/02/04/paperman/feed/
Joe Strummer-Doku auf Arte http://www.julieparadise.de/2013/01/04/joe-strummer-doku-auf-arte/ http://www.julieparadise.de/2013/01/04/joe-strummer-doku-auf-arte/#comments Fri, 04 Jan 2013 08:34:07 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3750 Für die nächsten 7 (?) Tage ist in der arte-Mediathek oder hier die knapp 2-stündige Doku von Julian Temple über Joe Strummer zu sehen (2007).

Nun bin ich zwar nicht ausgemachter Strummer-/Clash-Fan, aber eine gute Musik-Doku geht ja immer.

Bei Youtube findet sich überdies noch eine gut 100minütige Doku von Mike Parkinson: Viva Joe Strummer:

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#3 http://www.julieparadise.de/2013/01/04/3/ http://www.julieparadise.de/2013/01/04/3/#comments Thu, 03 Jan 2013 23:01:36 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3687 Da hat sich wieder was angesammelt in letzter Zeit:

Story über Apollo Robbins, einen offenbar begnadeten Trickdieb:

Again, Robbins begged off, but he offered to do a trick instead. He instructed Jillette to place a ring that he was wearing on a piece of paper and trace its outline with a pen. By now, a small crowd had gathered. Jillette removed his ring, put it down on the paper, unclipped a pen from his shirt, and leaned forward, preparing to draw. After a moment, he froze and looked up. His face was pale.

“Fuck. You,” he said, and slumped into a chair.

Robbins held up a thin, cylindrical object: the cartridge from Jillette’s pen.

via wirres

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Offizierspatent? Verkaufen?

Bei der Lektüre eines viktorianischen Romans stößt man immer wieder darauf, dass eine der handelnden Figuren ihr „Offizierspatent verkauft“, um zu den dringend benötigten liquiden Mitteln zu gelangen. Ich habe mich immer gefragt, was das eigentlich genau heißen soll, war aber nie hinreichend neugierig, um das einmal nachzuschlagen. Bei meiner aktuellen Lektüre – Charles Dickens, Bleakhouse – tauchte es nun auch wieder auf. Und dieses Mal habe ich nachgeschlagen.

Die Erklärung hierfür herauszusuchen war ich bisher ebenfalls zu faul, aber dank Felix Schwenzel habe ich nun über Umwege endlich erfahren, was dahintersteckt.

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Ronny hat wohl eine der ältesten Dash Cams ausgegraben:

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Sean war zu Besuch in Stein und bei Graf von Faber-Castell, dem Bleistiftfürsten, und weil seine kleine Reihe jetzt komplett ist, verlinke ich alle 3 Teile noch einmal: Teil I, Teil II, Teil III. Daß leicht nerdige Spezialfragen zu ganz besonderen Anliegen eines Bleistiftfreundes nicht ganz ausblieben, versteht sich von selbst.

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Nicht alle haben das Jahr 2012 gut überstanden: Making A Mark blickt zurück auf die Künstler, die letztes Jahr gestorben sind.

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Nicole Balch von Making it Lovely zeigt ihre Fortschritte beim Fotografieren für ihr Blog. Hmm, da habe ich auch noch viel zu lernen.

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Willkommen bei den nicht-so-anonymen Allesteilern. Yael Armstrong von Kveller, einem New Yorker Blog mehrerer jüdischer Autorinnen, widmet sich vielen Themen, die vor allem um Kindererziehung, Elterndasein, usw. drehen. Und eben um diejenigen Eltern, die glauben, alles (mit)teilen zu müssen, was ihre lieben Kleinen tun:

Too much?

I am that mom.

If you have a Facebook, Twitter, Instagram, or a blog, you know the kind of mom I’m talking about. The one whose posts constantly contain some halfway funny anecdote about her children. Whose photo albums are so filled up with pictures of a day-by-day documentation of their little ones that you have to scroll through 100 different images of Junior covered in food to find one of her. Status updates, links to news stories, pictures of messy faces, smiling faces, crying faces, all of it stares out at you from your newsfeed as one giant example of what is annoying and over the top.

Yep. That’s me. Annoying and over the top.

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Es ist zwar schon eine Weile her, aber daß Pearl Jam zusammen mit Jay-Z 99 Problems gespielt haben, kann ich immer noch nicht ganz verkraften. Im Allgmeinen (und im Besonderen sowieso) bin ich riesiger Pearl Jam-Fan, aber das war nicht schön. Uarrrgh:

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Little Worries, große Kunst.

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Zeichnen im Schnee, sogar mit Video, wie so oft bei den wunderbaren Urban Sketchers.

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English Russia zeigt beeindruckende Aufnahmen der kirgisischen Bergwelt.

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Reiseskizze von Maarten Ruijters.

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Cabin Porn, oder Wie man vier Stunden lang Bilder kleiner Hütten anschauen kann, und länger.

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Komm an mein Herz, Tokomo!

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Chicken! So wie das hier von Teo Cheng Huat:

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Sagars Zeichnung .

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Vicandwilliam hat nach langer Zeit mal wieder Bilder rausgeholt. Herrlich!

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The Orbkeeper von Sean Andrew Murray.

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Angela Maria Russo zeichnet die Natur, in der Natur.

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Paolo Riveras Blog Self Absorbing Man wäre ja an sich schon eine Empfehlung wert, aber sind Bilder wie dieses

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die als “Wacky Reference” immer sehr viel Spaß machen.

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Roz Stendahl stellt Danny Gregorys neues Buch vor: A Kiss Before You Go. Wer dem Link zu Amazon folgt, kann sich einige Seiten in der Buchvorschau ansehen. In seinem YOUTube-Kanal gibt es Videos wie das folgende zu bewundern:

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Die wunderbare Anne Montel begrüßt das Jahr 2013.

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Oona Leganovic zeichnet unterwegs, in öffentlichen Verkehrsmitteln, oft mit dem Pentel Pocket Brush Pen. (Kann man auch kaufen, ihre Bilder (bei etsy), sowie den Stift.)

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http://www.julieparadise.de/2013/01/04/3/feed/
Joseph Arthur live bei KEXP (2011-09-27) http://www.julieparadise.de/2012/12/31/joseph-arthur-live-bei-kexp-2011-09-27/ http://www.julieparadise.de/2012/12/31/joseph-arthur-live-bei-kexp-2011-09-27/#comments Mon, 31 Dec 2012 12:07:14 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3726
Joseph Arthur bei KEXP

Joseph wer? Unbedingt ansehen, reinhören, verlieben. Für mich die musikalische Entdeckung des Jahres. (Besser spät als nie, ähem.)

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http://www.julieparadise.de/2012/12/31/joseph-arthur-live-bei-kexp-2011-09-27/feed/
RNDM live bei KEXP (2012-11-27) http://www.julieparadise.de/2012/12/30/rndm-live-bei-kexp-2012-11-27/ http://www.julieparadise.de/2012/12/30/rndm-live-bei-kexp-2012-11-27/#comments Sun, 30 Dec 2012 14:05:38 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3724
RNDM bei KEXP

Setlist:
Modern Times
The Disappearing Ones
The King Of Cleveland
Look Out

RNDM sind nicht einfach eine random Band, sondern eines der vielen Nebenprojekte des Pearl Jam-Bassisten Jeff Ament. Zusammen mit dem anbetungswürdigen Singer/Songwriter Joseph Arthur und einem alten Kumpel (Richard Stuverud) ergibt das eine ziemlich gelungene Mischung. Das Album Acts ist momentan zwar nur als Import erhältlich, soll aber ab 13. Januar auch regulär hier erhältlich sein. Dann isses meins!

Den ersten Auftritt (mit prominenter Begleitung: Pearl Jam/Soundgarden-Drummer Matt Cameron sowie Pearl Jam-Gitarrist Mike McCready) hatten die beiden 2011 beim PJ20-Festival:


Joseph Arthur, Jeff Ament, Mike McCready & Matt Cameron When The Fire Comes live 2011-09-04 @ PJ20-Festival

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http://www.julieparadise.de/2012/12/30/rndm-live-bei-kexp-2012-11-27/feed/
Paul Banks live bei KEXP (2012-10-17) http://www.julieparadise.de/2012/12/29/paul-banks-live-bei-kexp-2012-10-17/ http://www.julieparadise.de/2012/12/29/paul-banks-live-bei-kexp-2012-10-17/#comments Sat, 29 Dec 2012 22:03:43 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3721
Paul Banks bei KEXP

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The Tallest Man on Earth live bei KEXP (2012-09-09) http://www.julieparadise.de/2012/12/29/the-tallest-man-on-earth-live-bei-kexp-2012-09-09/ http://www.julieparadise.de/2012/12/29/the-tallest-man-on-earth-live-bei-kexp-2012-09-09/#comments Sat, 29 Dec 2012 12:02:02 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3718
The Tallest Man on Earth bei KEXP

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Bonnie Prince Billy live bei KEXP (2012-06-13) http://www.julieparadise.de/2012/12/28/bonnie-prince-billy-live-bei-kexp-2012-06-13/ http://www.julieparadise.de/2012/12/28/bonnie-prince-billy-live-bei-kexp-2012-06-13/#comments Fri, 28 Dec 2012 22:00:24 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3715
Bonnie Prince Billy bei KEXP

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Nada Surf live bei KEXP (2012-02-02) http://www.julieparadise.de/2012/12/28/nada-surf-live-bei-kexp-2012-02-02/ http://www.julieparadise.de/2012/12/28/nada-surf-live-bei-kexp-2012-02-02/#comments Fri, 28 Dec 2012 12:58:56 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3712
Nada Surf live bei KEXP

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Andrew Bird live bei KEXP (2012-04-09) http://www.julieparadise.de/2012/12/28/andrew-bird-live-bei-kexp-2012-04-09/ http://www.julieparadise.de/2012/12/28/andrew-bird-live-bei-kexp-2012-04-09/#comments Fri, 28 Dec 2012 09:57:09 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3709
Andrew Bird live bei KEXP

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Dinosaur Jr. live bei KEXP (2011/2012) http://www.julieparadise.de/2012/12/27/dinosaur-jr-live-bei-kexp-20112012/ http://www.julieparadise.de/2012/12/27/dinosaur-jr-live-bei-kexp-20112012/#comments Thu, 27 Dec 2012 21:52:55 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3705
Dinosaur Jr. Live bei KEXP (2011-09-17), inkl. Interview mit His Henry Rollinsness Himself


Dinosaur Jr. live bei KEXP (Doug Fir Lounge during MusicfestNW, 2012-09-08)

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Ólafur Arnalds live bei KEXP (2012-11-01) http://www.julieparadise.de/2012/12/27/o%cc%81lafur-arnalds-live-bei-kexp-2012-11-01/ http://www.julieparadise.de/2012/12/27/o%cc%81lafur-arnalds-live-bei-kexp-2012-11-01/#comments Thu, 27 Dec 2012 11:50:42 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3701
Ólafur Arnalds bei KEXP

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The Shins live bei KEXP (2012-10-02) http://www.julieparadise.de/2012/12/27/the-shins-live-bei-kexp-2012-10-02/ http://www.julieparadise.de/2012/12/27/the-shins-live-bei-kexp-2012-10-02/#comments Thu, 27 Dec 2012 09:48:34 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3698
The Shins bei KEXP

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Alabama Shakes live bei KEXP (2012-31-01) http://www.julieparadise.de/2012/12/26/alabama-shakes-live-bei-kexp-2012-31-01/ http://www.julieparadise.de/2012/12/26/alabama-shakes-live-bei-kexp-2012-31-01/#comments Wed, 26 Dec 2012 22:31:21 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3693
Alabama Shakes bei KEXP

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Last Christmas nanaa nana naa http://www.julieparadise.de/2012/12/26/last-christmas-nanaa-nana-naa/ http://www.julieparadise.de/2012/12/26/last-christmas-nanaa-nana-naa/#comments Wed, 26 Dec 2012 21:43:41 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3691 Okay, der war gemein. Aber ich mach’s wieder gut, denn seit Tagen wühle ich mich durch das Youtube-Archiv des Radiosenders KEXP in Seattle. Aufmerksam geworden durch eine nächtliche Klickorgie, die mich schließlich von einem neuen Notwist-Song


The Notwist New Song live New Fall Festival Tonhalle Düsseldorf

zu einem Notwist-Videomitschnitt des Senders (unten) führte, freue ich mich seitdem beinahe täglich über großartige Livemusik, nett verpackt in kleinen Häppchen.


The Notwist Gravity live bei KEXP

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http://www.julieparadise.de/2012/12/26/last-christmas-nanaa-nana-naa/feed/
Überblick #2 http://www.julieparadise.de/2012/12/26/uberblick-2/ http://www.julieparadise.de/2012/12/26/uberblick-2/#comments Tue, 25 Dec 2012 23:50:03 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3669 Da haben sich wieder gut abgehangene Links angesammelt über die letzten Tage:

Muddy Colors, ein Gemeinschaftsblog vieler großartiger Künstler, gehört zwar eigentlich unten zu “Augenschmaus”, ist aber so unglaublich ergiebig und lehrreich, spannend und schön, daß man so ziemlich jeden der Posts dort verlinken müßte. Unbedingt ansehen!!

Grungereport.net berichtet über die lustigsten Streithähne in 2012 (und läßt auch abstimmen). Jaja, Grunge lebt, Courtney auch, und Billy stänkert wo er kann. Gnihi.


Mark Lanegan kann halt einfach alles singen.

Mindy Lighthipe beschreibt, wie man übers Netz gefunden wird. Und vielleicht sogar einen Job abgreift.

Weihnachtslektüre, frische Weihnachtslektüre, nehmt, solange sie frisch ist!

Größe ist wichtig! findet Roz. Stimmt, A6 geht gar nicht.

Holgi freut sich über Lucky Luke. Und einen Verkäufer. Und die nette Begegnung

James Gurney: The Unknown Woman.

inconnue

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Augenschmaus (jeweils nach dem Klicken)

Bryan Tipton präsentiert uns seine Lucia. Umgucken lohnt sich, ist aber manchmal etwas pornös, der Gute.

English Russia zeigt Fotos von russischen Dörflern zwischen 1939 und 1941, und so seltsam dieses Blog auch ist — es ist auch immer wieder großartig, dort solche Bilder zu finden.

Ebenfalls dort gibt es eine Fotostrecke über The Girl Who Trains Foxes.

Giovanni Ciuccio hat eine neue Studie fertig, Winterbeeren. Herrlich!

Vibernum tinus gibt es bei Marianne Grundy zu sehen, eine botanische … Skizze? Studie? Aber wunderschön.

Wil Freeborn war in der Manna House Bakery. Sieht gut aus, seine Zeichnung von dort.

Kollegin Jarnie Godwin gewährt einen Blick auf eines ihrer Prüfungsstücke für den Distance learning Diploma Course der Society of Botanical Artists. Ich bin ein wenig neidisch.

Claire dagegen hat Pilze gemalt.

Kennen Sie eigentlich Paul Pope?

Oder Chamo San?

Oder, mehr in Richtung botanische Illustration gehend, Angela Maria Russo?

Un-glaub-lich! Sketchbooklive — Farbenmischen für Profis. Zwei Leben reichen nicht, so gut zu werden, wenn man das nicht irgendwie einfach schon … kann. (Die Werbung bitte ignorieren.)


Video streaming by Ustream

Jean Marie Drouets neueste Skizze.

Behance spuckt einem täglich unglaublich gute Bilder von ebenso unglaublich großartigen Illustratoren / Malern / Fotografen / Zeichnern / Digital Artists usw. entgegen, u.a. Cally Whitham mit ihren Vogelportraits.

Oder Jean-Baptiste Monge.

Oder Viktor-Miller Gausa.

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Material

Alberto von Lung Sketching Scrolls freut sich über sein Copic Wallet und einen Minenhalter. Freut man sich doch mit.

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http://www.julieparadise.de/2012/12/26/uberblick-2/feed/
Überblick http://www.julieparadise.de/2012/12/22/uberblick/ http://www.julieparadise.de/2012/12/22/uberblick/#comments Sat, 22 Dec 2012 15:40:56 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3661 Ins Blog schreiben ist ein wenig wie alte Bekannte anrufen geworden. Langelange gab es irgendwie keinen rechten Anlaß, und je länger man sich dann nicht gemeldet hat umso größer wird die Hemmschwelle, es schließlich doch zu tun.

Glücklicherweise gab es für mich neulich einen sehr großen und erfreulichen Schubs, mich mal wieder um mein kleines vernachlässigtes Blog zu kümmern. (Ich sach nur: Geschenke!)

In all der Zeit, die hier nichts los war, habe ich aber natürlich woanders fröhlich gelesen, und da mein Feedreader inzwischen sehr von meiner Blogroll abweicht und ich außerdem finde, daß da ziemlich viele ziemlich empfehlenswerte Blogs bei sind, wird es hier ab und an eine Überblicksrunde geben, bei anderen liebe ich solche Linklisten schließlich auch. Sehr.

Contrapuntalism schreibt über Musik und Bleistifte, meistens die infamous Blackwings, diesmal aber über seinen Besuch in Nürnberg, im Headquarter des (nicht nur) Bleistifte-Herstellers Faber-Castell — manche Kinder wünschen sich zu Weihnachten einen Besuch in der Bonbonfabrik, Sean ist lieber im Stiftetraumland.

Doodlers Anonymus stellt mit Reeo Zerkos einen dieser unglaublich talentierten Illustratoren vor, denen man entweder hechelnd zu Füßen liegen oder ihnen ihre Bilder aus der Hand reißen will. Der Artikel, samt dem hier auch eingebetteten Video, ist das Tor zu einer Welt voller Bilder, die mich stundenlang nicht losgelassen hat (was man so treibt, mitten in der Nacht, wenn man eigentlich schlafen arbeiten müßte.

Tokomo sagt Danke!

Martin Z. Schröder vom Druckerey-Blog schreibt launig über Dreharbeiten zum Fälschfilm. Klischees galore!

Omar von den Urban Sketchers Berlin war im Oberholz und hat gezeichnet, nicht mehr und nicht weniger.

Marc Taro Holmes aus Montreal vom internationalen Urban Sketchers Blog wirft mal eben eine Zeichnung vom Centaur Theatre hin. (Gebäude zu zeichnen ist so unglaublich schwierig. Wer das nie selbst versucht hat, wird es kaum glauben. Still a long way to go for me …)

Ronny vom Kraftfuttermischwerk hat DAS!!! Video: Wie Schneeflocken zu ihren Formen kommen. Mußten wir uns 6mal ansehen, wobei den Kindern völlig egal war, daß sie kein Wort verstanden haben. Schnee! Magie!!

Good Illustration: Daniel Egneus “The Rape of Proserpina”.

Anleitung zum Colorieren eines Bildes mit Copics: Create a Mystical Mood on a Budget with Copic Markers. Mit Exkurs zur Farbtheorie. Ausmalen ist ja, nebenbei bemerkt, unsere Lieblingsbeschäftigung für den Sonntag, zwischen Pumuckl und Sendung mit der Maus. Ähem.

Holly Becker (decor8) und ein Video von ihrem Workshop. Sieht aus, als hätten die Damen Spaß gehabt. (Fast hätte ich auch … aber die Kinder! Die Prüfung! Arrgh.)

Zwischendurch Musik!

Und weiter mit einer Mal- und Bastelanleitung: Eine Girlande mit Vögelchen. Sühüß.

Vögelchengirlande

Was darf nie fehlen? Genau, DasNuf. (Neben mir sitzt übrigens gerade ein Systemelektroniker. Besser als nix.)

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btw http://www.julieparadise.de/2012/12/20/btw/ http://www.julieparadise.de/2012/12/20/btw/#comments Thu, 20 Dec 2012 12:48:13 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3657 100_4850comerecsm

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http://www.julieparadise.de/2012/12/20/btw/feed/
Die Neue im Seminar http://www.julieparadise.de/2012/12/20/die-neue-im-seminar/ http://www.julieparadise.de/2012/12/20/die-neue-im-seminar/#comments Thu, 20 Dec 2012 10:23:19 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3653 Frau Gröner ist neu an der Uni und schreibt darüber in ihrer ganz eigenen Schreibe. Schwärmerisch, lakonisch, praktisch, packend.

Manchmal denke ich, in einem meiner Seminare sitzend: “Die Gröner! Anke Gröner!” Ja, da gibt es tatsächlich eine Studentin der Semitistik, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, zumindest wenn man “das Original” nur von Fotos kennt.

Dann freue ich mich immer und denke an ihre Posts, ihre Begeisterung, und daran, wie sehr ich die meisten ihrer Gedanken aber sowas von nachvollziehen kann.

Nach beinahe 5 Jahren Pause, bedingt durch Schwangerschaften und die Geburten der Kinder sowie zwei verlorene Winter durch Krankheiten (meistens ebenfalls der Kinder) hat mich das Uni-Leben seit August so richtig wieder. Auflagen mußten erfüllt werden, Exma drohte. Also nochmal so richtig reinhauen, mit Schwung und Schmackes.

Da sitze ich dann neben 20-Jährigen, maximal 24-Jährigen, Bachelorstudenten allesamt, denn den Magisterstudiengang gibt es in meinem Fach gar nicht mehr, auch keinen Master, und fühle mich wohl genauso seltsam wie die Gröner. Und lausche und staune und freue mich über alles, was ich lernen darf. Immerhin darf ich noch lernen in der Semitistik. Phönizische Inschriften lesen zum Beispiel ist ganz leicht, da ist soviel verschüttetes Hebräisch, vor 9 Jahren mal gelernt, das reicht allemal weiter als das der BAs. Die tun mir übrigens insgeheim ziemlich leid, denn sie dürfen gar nicht soviel mitnehmen wie ich bisher mitnehmen konnte an Wissen. Wieviel das ist, wird mir selbst erst nach und nach klar. Und daß ich das wohl nirgendwo sonst so leicht hätte lernen können und selbst noch viel mehr hätte machen müssen, ebenso.

Sehe ich dann die BAs, die maulen und keine Lust haben, meckern und unvorbereitet sind, überhaupt manchmal ganz uninteressiert (”Brauche ich nicht, will ich nicht, gibt es eh keinen Schein für.” — Jaja, es gibt auch großartige Ausnahmen.), erinnere ich mich an damals (hach!), als man auch in der Germanistik noch einfach so in spannende Kurse gehen konnte ohne sich über ein elektronisches Studierendenerfassungssystem namens Campus Management erfassen lassen zu müssen.

Zu Beginn des Semesters mußte ich mich aus Kursen herausschmeißen lassen und erfahren, daß es ganz eigene Masterstudiengänge in der Germanistik (”Neuere deutsche Literatur” hieß das bei uns mal) gibt, die auch extra Studiengebühren kosten, da darf man dann nicht einfach so aufschlagen und lernen, nein. Und wer sich nicht Wochen vorher angemeldet hat — in einem System, das auch nur für registrierte Bachelorstudenten funktioniert — der muß draußen bleiben. So dämlich habe ich mich lange nicht gefühlt.

Ein wenig wurde so der Alptraum vieler wahr, die in fortgeschrittenen Jahren träumen, mit 30 nochmal das Abitur ablegen zu müssen, weil irgendwas schief gegangen ist damals oder, wie DasNuf schreibt

Geträumt es wäre alle 10 Jahre nach dem Uniabschluss nötig im Dirndl mit 3 Professoren Gangnam Style zu tanzen um das Diplom zu behalten.

Nicht daß ich denke, ich wäre soviel schlauer als die anderen Studenten (dann hätte ich ja schon längst fertig sein müssen mit meinem Studium), eines bin ich sicherlich: Dankbarer. Das mag jetzt pathetisch klingen, aber den meisten ist wohl wirklich nicht bewußt, was für eine Riesenchance ihr Studium für sie bedeutet, wieviel Zeit einem praktisch geschenkt wird, zum Lernen und Finden und ja, auch Suchen. Und gerade nachdem ich durch die Baby- und Kleinkindzeit der Kinder gelernt habe, wie wichtig mir Zeit ist, weil ich für mich selbst davon so wenig hatte, und wie gern ich lerne und lese, weiß ich das jetzt sehr zu schätzen.

Im Gegensatz zu früher freue ich mich regelrecht auf Recherchetage in der Bibliothek, besonders in der Staatsbibliothek Berlin, wo ich mich derzeit höchst komfortabel auf meine Magisterklausur im Januar vorbereite. Früher war, auch hier kann ich Frau Gröner nur zustimmen, Bibliotheksrecherche mindestens dröge, oft auch erfolglos, und so habe ich dann auch immer recht schnell wieder aufgegeben. Die Atmosphäre dort war auch … oll, hat mich deprimiert und vergrault, während ich heute die Ruhe zu schätzen weiß, viele Bibliotheken renoviert sind, das meiste bereits online von zuhause recherchiert und bestellt werden kann, ich durch Newsletter und Erinnerungsmails keine Schließtage und Leihfristen mehr verpasse, viele Onlineressourcen durch VPN jederzeit auch von daheim aus erreichen kann und überhaupt ständig das Gefühl habe, letztlich sei alles aufzufinden, notfalls per E-Mail-Nachfrage an die Servicestelle. Alle sind nett und freundlich, fast alles klappt so, wie es sollte, mit freundlichen Telefonanrufen lassen sich Leihzeiten verlängern und an 4 von 5 Tagen die Woche schlendere ich nachmittags nach Hause und freue mich, daß “dit allet looft wie jeschmiert”. Was will man mehr?!

Fachlicher Austausch findet bei mir mittlerweile regelmäßig über private Arbeitsaufträge mit einigen Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern statt, die Selbständigkeit mit einem Freund als Fachlektorat/Schreibbüro ist in Planung, woanders bin ich Redaktionsleiterin einer Anwaltszeitung, zuhause bin ich Mutti, daneben Produkttesterin für meinen Lieblingskünstlerbedarfsversandhandel, freie Mitarbeiterin des Botanischen Gartens Berlin und noch mehr. So nach und nach haben sich verschiedene Standbeine, privat, beruflich, finanziell, herausentwickelt, es gibt überraschend viele Berühungspunkte auch zwischen sehr verschieden scheinenden Bereichen und all dies zusammen ermöglicht mir, auch weil “das Ende (des Studiums) naht” einen ganz anderen Blick auf mein Sein in der Uni.

Ich bin neu an der Uni und irgendwie doch nicht, ich kenne kaum einen der neuen Studenten aber fast alle Professoren, erkenne Vorteile, die sich aus meinen Erfarungen ergeben, kann Zusammenhänge sehen, die sich manchmal unmerklich über Jahre verknüpft haben, merke und weiß inzwischen, daß ich meine Zeit nicht vertan habe, daß alles ein Ganzes ergibt, daß ich mich “gebildet” habe, im Wortsinn, daß alles gut ist.

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Ein Tipp noch, Frau Gröner: Der Verlag De Gruyter hat eine neue Reihe, Erfolgreich recherchieren, mit einem extra Band für die Kunstgeschichte, und zumindest im Band für die Germanistik wird auch sehr ausführlich auf Onlinedatenbanken und Zeitschriftenrecherche eingegangen.

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http://www.julieparadise.de/2012/12/20/die-neue-im-seminar/feed/
neue bilder — recent pictures http://www.julieparadise.de/2012/05/25/neue-bilder-recent-pictures/ http://www.julieparadise.de/2012/05/25/neue-bilder-recent-pictures/#comments Thu, 24 May 2012 22:26:10 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3645 moorhuncsmsm

more huhn / just another chick

leavogellkwcsmsm

lea vogel lkw / lea bird and truck

my little boy (2 1/2) asked my little girl (4) to draw something for him — a bird and a truck. she did a great job, didn’t she!?! / mein sohnemann (2 1/2) hat sein schwesterchen (4) gebeten, ihm etwas zu malen — einen vogel und einen lkw. hat sie das nicht großartig gemacht!?!

botacsmsm

forgot which flower this was … ooops. / welche pflanze das sein sollte … vergessen. hupsi.

falscherbottlebrushcsmsm

falscher zylinderputzer / false bottlebrush

what started out as a fairly exact sketch of a bottlebrush (callistemon spp.) after a garden catalogue foto ended as something made up. I just forgot to make (colour) notes and so finished it during a lunch break at university. — the real bottlebrush has wooden seed pots, not red berries. nevertheless I was quite satisfied with the result.

was als zylinderputzer (callistemon spp.) anfing, gezeichnet nach einem foto aus dem baumarktflyer, endete irgendwie. weil ich vergessen hatte, mir (farb)notizen zu machen, habe ich das bild frei schnauze in der mittagspause in der uni fertiggemalt. nuja, das ergebnis geht in ordnung. — aber in wirklichkeit hat die pflanze holzige samenkapseln, keine roten beeren!

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chick chic http://www.julieparadise.de/2012/05/12/chick-chic/ http://www.julieparadise.de/2012/05/12/chick-chic/#comments Fri, 11 May 2012 22:24:24 +0000 Julie Paradise http://www.julieparadise.de/?p=3629 bleihuhncsm

bunthuhnkitcsmsm

obiges huhn ist vorhin in der s-bahn entstanden. neben mir saß ein älterer herr, der zunächst etwas irritiert herüberlinste, als ich nach dem einsteigen in ostkreuz gerade mein heftchen herausgeholt und zu malen begonnen hatte. am alex war ich mit der bleistiftzeichnung fertig und so darin versunken, daß ich seinen kommentar erst nicht hörte. “malen sie ein huhn?” (lächeln) — “ja.” (lächeln) — “wieso?” — “aus spaß. und sie haben ja jetzt auch spaß, oder?” — “ja!” (grinsen). ältere herren lausbübisch grinsen zu sehen ist schon toll. (alter charmeur!)

ich zögerte kurz, auch gleich noch die aquarellfarben herauszuholen, aber hey, inzwischen bin ich da kaum noch schüchtern, ich kenn’ da nix mehr! (tatsächlich braucht es doch eine menge übung und überwindung, sich so zu exponieren und gleichzeitig davon freizumachen, sich um das urteil anderer zu kümmern. würde ich eine postkarte schreiben, ginge es im zweifelsfall auch niemanden etwas an. diese haltung hilft, allzu aufdringlichen kommenta(to)ren zu entgegnen.)

“oooh, was ist das denn? das ist ja hübsch!” ich erklärte kurz, daß es sich bei dem kästchen um die bijou box von winsor & newton handelt, streichelte das kleine ding und pinselte am huhn herum. nebenher erläuterte ich ihm, wie der wasserpinsel funktioniert und am ende mußte ich sowohl mögliche bezugsquellen für aquarellfarben und pinsel aufschreiben (farben: boesner, gerstaecker, bijou box: Ken Bromley Art Supplies oder Jacksons art supplies, pinsel: zeichencenter ebeling), als auch einige suchbegriffe für tutorials bei youtube (watercolour tutorial (beispielhaftes suchergebnis) o.ä.) oder anleitungsbücher bei amazon (Felix Scheinberger: Wasserfarbe für Gestalter, Cathy Johnson: 100 faszinierende Aquarelltechniken oder etwa Jan Hart: Handbuch der Farben für leuchtende Aquarelle). handprint.com — guide to watercolour pigments als nerdseite für farbfetischisten habe aber dann doch nicht erwähnt, ich wollte den mann ja nicht erschlagen. selbst ohne geld für bücher auszugeben, kann man doch durch videos und die funktion des blätterns bei amazon schon sehr viel lernen.

um das letzte bißchen info noch aus mir herauszukriegen ist er extra am hauptbahnhof mit mir ausgestiegen. wie die meisten, mit denen ich bisher über das malen ins gespräch gekommen bin, wirkte er zunehmend gelöst, fröhlich, positiv und überrascht, daß ich “das einfach so” mache. hihi.

boackcsmsm

[bleistift und aquarell auf papier, je ca. 9x14 cm]

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