Notizbücher mit Ledereinband selbst herstellen (nach dem Prinzip von Midori Traveler’s Notebook oder X17)

Notizbücher lieben alle, oder? Und dann noch mit Ledereinband? Na!? Genau.

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Da ich im Berliner Laden von Luiban das Midori Traveler’s Notebook (MTN) käuflich erworben habe, für, äh … 45 Euro, mich aber viele letztlich nicht ganz so Notibzbuchverrückte angesprochen haben, wo es denn sowas Schönes gibt, und dann erschrocken waren über den Preis, habe ich den mir Liebsten von ihnen “so etwas” selbst gebastelt.

Das geht eigentlich ganz schnell, denn sowohl die Midori-Linie als auch ein toller deutscher Hersteller namens X17 haben für ihre Notizbuchsysteme eine sehr einfache Bauart: Satt einer herkömmlichen Bindung, Leimung, Metallklammern, Ringmechaniken oder einem Stecksystem (die Buchrückenseiten werden in den Außenumschlag geschoben und bleiben dadurch variabel einsetzbar), finden sich bei den von mir als Vorbild Gewählten elastische Ringe, die um den Buchrücken herum gehen.

Die Hülle des MTN sieht dann so aus, einmal außen, einmal innen:

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Die lose orange Schlaufe dient als Verschlußband, auf der vorderen Innenseite habe ich mir Haftnotizzettel eingeklebt, die überraschend gut halten und immer parat sind. Das MTN habe ich jetzt seit eineinhalb Jahren und es ist immer dabei.

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Beim MTN wird das elastische Halteband durch 4 Löchlein geführt, beim X17 ist es sogar noch simpler, denn das kleine X-Notes-Buch hat das Band einfach außen um den Buchrücken herumgeschlungen, wie auf den Fotos der verlinkten Seite sehr gut zu erkennen ist.

In dieses Band wird dann innen das (mittig) aufgeklappte Notizbuch eingeführt, man kann auch mehrere aneinander legen oder noch transparente Einlagen mit Einschub- oder gar Zip-Verschlußtaschen einlegen.

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Wie man sieht, haben die Original-MTN-Pockets (Refill Zipper Case) zwei Einschubfächer und ein Reißverschlußfach, Ähnliches gibt es auch für das X17, dort in A4, A5 und A6, beim unteren Bild ist es die fast-A5-Froschtasche.

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Das elastische Band als Bindungsart hat den Vorteil, daß es keine dicke Ringmechanik gibt (Hallo liebe Dani Peuss, Filofax ist ja sehr chic, aber leider unnötig teuer, dick und schwer) und man bei den Einlagen recht variabel ist. Die im Luiban-Shop erhältlichen Nachfüllhefte sind sündhaft teuer (siehe Link im ersten Absatz), aber wenn man nicht das kleine, etwa A6-große Format von X-Notes oder MTN Passport wählt, sondern, wie ich, das große MTN oder eben selbstgemachte Hüllen für A5-Einlagen selbst baut, dann sind der Bastellust beim Verzieren kaum Grenzen gesetzt, da im Prinzip entweder A4-Blätter nur gefaltet werden müssen (A5-Einlage) oder von einem A4-Blatt nur etwa 7,5/7 cm abgeschnitten werden müssen, um nach mittiger Faltung ein perfektes Einlegeheft für das MTN zu erhalten:

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Maße: |—-11cm—–Mittelfalz—–11cm—-|Schnittkante 7(,7) cm müssen weg|
Höhe: 21 cm
Maße A4: 21 cm x 29,7

Warum ich über diese beiden doch recht teuren Lederhüllen + Heft-Konzepte soviel schreibe, wenn es doch ums Selberbauen geht? Weil ich nach verschiedenen Versuchen und insgesamt 14 selbst gemachten Hüllen dieser Art gemerkt habe, daß es mir letztlich jeweils dann am besten gefallen hat, wenn ich den vorgestellten Konzepten soweit gefolgt bin, die Formatvorlagen zu übernehmen, also die Maße, sodaß ich auch einige der schwerer improvisierbaren bzw. nachzubauenden Bestandteil übernehmen konnte.

So kann ich für Eigenbauten im Format A5 die X17-Elastix übernehmen, also die elastischen Haltebänder, und außerdem noch die Froschtasche, und muß dann nur noch die Hülle und meine Einlegehefte selbst herstellen, oder, wenn ich dem MTN folge, die elastischen Bänder des Repair Kits sowie die oben gezeigte Einlegetasche.

Ich verwende in meinem MTN Monatshefte mit einer Seite pro Tag, das macht dann also 8 A4_Blätter als Grundstock (das ergibt dann 8×4=32 Seiten, also ein Monat + Notizseite oder Inhaltsverzeichnis o.Ä.), die jeweils wie oben gezeigt um 7 cm gekürzt werden, dann mittig gefaltet und dort auch zweimal mit einem Langarmhefter (gibt es u.a. bei Amazon ab etwa 13€) geheftet werden. Nimmt man als Grundpreis einer Originaleinlage auch nur 5-6€ an, dann haben sich die Anschaffung dieses Hefters sowie der Arbeitseinsatz spätestens nach 3 Einlagen gerechnet, geht man aber von den Preisen im Luiban-Shop aus …

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Die fertigen Hefte sehen dann zum Beispiel so aus:

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Das gezeigte Papier stammt aus einem Bastelpapierpacken von Tschibo, die Labels sind von Nanu-Nana. Man könnte die Ecken noch abrunden oder, empfehlenswert!, wie auf dem oberen Foto mit der Washi-Tape-Rolle, jeweils oben und unten mit einem Locher an der Stelle, wo das Elastix-Band in den Heftrücken greift, kleine Einkerbungen anbringen, damit das Heft nicht verrutscht.

Das Heft auf dem ersten Foto habe ich aus einem alten 2008er-Kalender von Bindewerk gefertigt. Weil der Buchblock innen eingeklebt war, habe ich dort die häßlichen Innenseiten mit festem Papier kaschiert, dwie auf dem Foto mit dem aufgeklappten Heft mit oranger Einlage oben zu sehen ist.

Das gleiche habe ich bei zwei Hüllen getan, die ich aus einer ewig fusselnden und abfärbenden (schweineteuren) Veloursledertasche gebaut habe. Zusätzlich habe ich dort noch eine Verschlußlasche angebracht.

Außenansicht:

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Angesichts des “wabbeligen” Ausgangsmaterials habe ich, wie hier zu sehen ist, die Löcher zusätzlich noch mit Ösen, sogenannten Eyelets, verstärkt. Dazu bohrt man erst mittels einer Lochzange (wie für Gürtel) ein Loch in das Material, um dann mit einer Ösenzange die kleinen Metallringe festzudrücken.

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Innen habe ich dann mit stinknormalem flüssigen Bastelkleber einfach Papier (hier etwa der Stärke 170/180gm2) gegengeklebt. Das hält überraschend gut und wird wirklich schön glatt:

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In Benutzung sehen meine Seiten dann schon mal so aus

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oder so

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und bieten durch die Größe von ca. 21×11, als Doppelseite 21×22 (es fehlt eben der 7,7 cm-Rand vom A4-Blatt) sehr viel Platz. Das Ersetzen der sonst störenden Ringmechanik durch das dünne Gummiband erlaubt zudem, beide Seiten bequem und ohne Platzverlust zu beschreiben, außerdem sind beide Seiten für Rechts- und Linkshänder gut zu erreichen. Bei meinen früheren Ringbüchern habe ich nämlich stets nur die rechte Seite beschreiben können.

Insgesamt also eine sehr feine Sache, die selbst für weniger Bastelgeübte dank der verlinkten “Fertigteile” leicht nachzubauen ist, denn man nehme eben nur:

ein Stück Leder der Größe A4 plus rundum ca. 1 cm Rand, also 22×31 cm für ein A5-Heft (geöffnet ergibt sich dann das Format A4) oder eben 22x(22-)24 für einen MTN-inspirierten Nachbau
elastische Schnur, die sich auf ca. 2×21 cm spannen läßt
Papier im A4-Format, das dann entweder nur gefaltet und geheftet wird oder für das MTN noch an der kurzen Seite um 7,7 cm gekürzt wird
Extra-Einlagen nach Wahl
Schnickeldi wie Sticker, Stempel, Post-Its usw.

Hier nochmal die Links:

MTN/schmales hohes Format
Luiban-Shop
Refill Zipper Case (Klarsichteinlage)
Repair Kits (Haltebänder)
X17/A5
X17.de
X-Notes-Buch mit einer Einlage
fast-A5-Froschtasche
X17-Elastix
Langarmhefter bei Amazon

Viel Spaß beim Nachbauen!

April 13, 2014 | In Mennofaktur, Soso | No Comments | TrackBack-URL

Eierkuchenteig mit Kirschen als Auflauf im Ofen backen

… sagt doch fast schon alles, oder?

Kochen, Backen, Braten haben mich nie so richtig interessiert, aber manchmal kommt man also Doppelmutti doch in die Verlegenheit, selbst etwas Essbares auf den Tisch zaubern zu müssen, und nachdem in den letzten Wochen zum Seelenstreicheln wegen Mistwetter und ganztägiger Dunkelheit öfter mal etwas Süßes wie Eierkuchen, Arme Ritter oder selbstgemachte Waffeln auf den Tisch kamen, hatten wir auch diese Woche wieder Appetit auf etwas Süßes.

Das Rezept hatte ich als Palatschinken oder Kirschmichel im Gedächtnis, aber Palatschinken mit Kirschen beinhaltet wohl doch eher, dass die Eierkuchen (woanders auch Pfannkuchen genannt) vorher ausgebacken werden um dann noch einmal in den Ofen geschoben zu werden, während die Kirschmichel eher mit in Milch eingeweichtem alten Weißbrot oder Brötchen zubereitet werden.

Letztlich ähneln sich die Rezepte aber alle, und weil das, welches ich im Internet fand, für 6 Personen nicht gereicht hätte und ich nicht alle Zutaten hatte, hier meine eigene Version:

Eierkuchenteig mit Kirschen als Auflauf im Ofen
(für 6 Personen, supersimpel, Vorbereitung 5 Min., Ausbacken ca. 45-60 Min.)

400-500 g Mehl
200-300 ml Milch
250 ml Sahne (eigentlich Crème fraîche, hatte ich aber nicht und passt m.E. auch nicht so gut)
3 Eier
3-5 EL Zucker
(1 Pk. Vanillezucker)
1 Prise Salz
(1 TL Zimt)

– Die genannten Zutaten verrühren.

Butter für die Form

– Teig in die eingefettete Auflaufform geben, Kirschen (abgetropft) über den Teig verteilen, ab in den vorgeheizten Ofen, bei ca. 200°C 45-60 Minuten backen, bis der Teig “durch” ist. Wird der Auflauf sehr schnell außen zu braun, einfach mit Alufolie abdecken.

Puderzucker und/oder Vanillesoße

– Heiß servieren mit Puderzucker oder Vanillesoße.

Alle Angaben sind ungefähre Angaben. Wenn der angerührte Teig lecker schmeckt und flüssig bis zähflüssig ist, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Fotos gibts keine. Essensfotografie gelingt mir nie, ohne dass es abstoßend aussieht. Aber lecker war es!

Dezember 19, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Und schon wieder’n paar

Tage vorbei. Hab mich doch nur mal umgedreht, und noch mal, hab geschlafen, bin zur Uni gehetzt, habe die Kinder … alles Mögliche, nachher Mutti anrufen, an der großen Arbeit weiterschreiben, Kundschaft, unsere eigene Firma bald, Businessplan und Dienstleistungspakete.

Zack, ‘ne ganze Woche nichts geschrieben.

Hab ja auch nur so Fetzen, die raus könnten, nichts Großes, hab auch selten jemanden zum Reden, außer den Kindern, die erzählen mir die Dinge, die ich ihnen neulich beigebracht habe, Dinge, die sie selbst entdecken (viel mehr ist das, als was ich__), singen Funny van Dannens Lieder vom Engel, vom Pferd, vom Blauen Vogel, vom Hochhaus, vom Herzen. Die können sie nämlich auswendig. Sogar das Unrealistische[...] Lied.

Und Queens of the Stone Age im Radio erkennen sie auch: “Das haben wir. Die rote CD.” (?!!? Oder auch: Wow, dass sie das erkennen! Immerhin hört der Kleine am liebsten Zaz. Die findet er nämlich hübsch. “Fast so hübsch wie du, Mama.” Hach.)

Na, jedenfalls, was ich eigentlich mal loswerden wollte ist nur eine kleine Beobachtung:

Ich lese viel, habe ich immer, aber früher habe ich auch viel ferngesehen. Das lief so nebenher. Jetzt ist das vorbei, jetzt heißt seit Jahren, spätestens 2006, seit wir D.S.L.-High. Speed. Internet (wuhuuu, oder so) haben. Seither befindet sich der Fernseher nicht mehr in dem Raum, in dem ich mich hauptsächlich aufhalte. Der Fernseher steht bei uns in der Küche, ein ganz kleiner, 14″, nur an, um im Videotext nach dem Wetter zu schauen (Videotext von RBB-Wetter) der im Wohnzimmer ist riesig, 34″, und nur an, wenn Formel1 läuft oder die Sendung mit der Maus. Also: Ohne mich oder nicht für mich. Tagsüber ist keine Zeit zum Fernsehen, abends sitze ich vor dem Computer im Schlaf- / Arbeitszimmer, arbeite dort (und damit), Musik im Hintergrund, lese Blogs, schaue seit Aufkommen der Online-Mediatheken dort auch Filme oder Serien, aber eher selten,

und so kam es,

dass das bewegte Bild

für mich wieder etwas Besonderes, etwas Fesselndes geworden ist.

Und wenn ich nun einen Film oder eine Serie anschaue (am Computer), dann ist das neu und aufregend und schwingt länger nach als früher, irgendwie, weil ich es einfach nicht mehr so gewohnt bin.

November 26, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

November-Basteln

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Wer zu Weihnachten ganz viele Geschenke braucht, besser: Mitbringsel, denn schenken, “nein, schenken sollt ihr nichts, wir haben doch alles” (O-Ton Omas, Tanten, Schwiegereltern), der sollte rechtzeitig mit dem Basteln anfangen.

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Haben wir:

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Sternchen, große und kleine, bunte und elegante, einige für den Baum, einige für Freunde und Bekannte, einige für eine Sternchengirlande im Kinderzimmer, einige wenige für die KiTa, denn die wird von den Kindern immer mitbedacht, und warum auch nicht, schließlich verbringen sie ja dort ihren Tag.

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Wer mitbasteln möchte: Hier (das Video unten), hier oder hier (Lucky Star, die kleinen puffigen) finden sich kinderleichte Anleitungen, die Papierstreifen dafür kann man selbst schief schneiden oder kaufen, im gut sortierten Bastelladen oder online, ihr wisst schon wo.

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(Suchen nach: “Faltsterne — Streifen — Papiersterne — Fröbelsterne — Fröhlichsterne — Faltstreifen — Papierstreifen — Lucky Stars” usw.)

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November 15, 2013 | In Mennofaktur, Soso, Video | No Comments | TrackBack-URL

Geisterchen

Der Vorteil bei zwei Kindern fast im gleichen Alter: Einer hat immer eine Idee, was man spielen kann.

Lia und Beni haben neuerdings jeder eine kleine Taschenlampe. Und wer eine Lampe hat, kann im Dunkeln sehen.

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Was gibt es im Dunkeln? Na? Bei uns im Regal? Jaaa? Richtig: Geister. Ist doch klar.

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Und diese Geister findet man am besten, indem man flüsternd mit der Lampe in das Regal hineinleuchtet. Ist doch logisch. Sieht man ja auch ganz deutlich.

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Tadaaa, der Geist!

November 6, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Lego Palace Cinema Umbau

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Hereinspaziert!

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Das LEGO Palace Cinema, das eigentlich so aussehen sollte, hat wegen baulicher Mängel einen Umbau erfahren:

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Das Gebäude ist jetzt aufklappbar, denn kleine Kinderhände können die einzelnen, schweren Etagen kaum abnehmen um im Inneren zu spielen, also mußten wir den ganzen Aufbau ändern, dabei aber möglichst viel von der Fassade beibehalten.

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Wer oben den Pfusch am Bau findet, bekommt ein Bienchen. (Kleiner Tipp: So oben links fehlt was. Warum auch immer.)

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Die Tür wurde verändert, verbreitert um genau zu sein. Die Kinder bestanden aber darauf, die Schwingtüren beizubehalten.

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Architektonische Details: Die Löwen stammen aus einem dieser unsäglichen Lego Chima Speedorz-Sets, das wir nur haben, weil es das gratis irgendwo mit zu gab.

Wo die Fledermäuse her sind, habe ich vergessen. … irgendein Set der Kingdom/Castle/Ritter-Serien?

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Der Kinosaal bietet Platz für ein großes Publikum.

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Einen Keller gibt es jetzt auch. Nobel.

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Bodenfliesen und Ausblick.

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Der Tresen mit Kinokasse und Popcorn-/Limo-Verkauf. Und die Plakate!

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Der Vorführraum mit Projektor.

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Da bei dem Originalbau die Wände geschlossen waren und die einzelnen Etagen abnehmbar gebaut wurden, hier aber das Aufklappen ermöglicht werden sollte unter Beibehaltung des generellen Stils der Fassade, mußten wir uns für das große Fenster etwas einfallen lassen. Mit Hängen und Würgen und Zwischen- und Um-die-Ecke-Steinen haben wir schließlich eine Lösung gefunden. Puh.

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Der Film ist etwas älter, daher schwarz-weiß.

Wie immer hatten wir Eltern viel Spaß beim Bauen und die Kinder haben nun seit Wochen schon Spaß beim Bespielen des Kinos. Es wird immer wieder ehrfürchtig aufgeklappt und dann wie eine Puppenstube — nur eben aus Lego — benutzt. Und wenn es nicht mehr interessant ist, bauen wir etwas Neues.

November 1, 2013 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Fundstücke

Komm’se rin, könn’se rausgucken!

Andrea Joseph - crosshatching from Tim Edwards on Vimeo.

Denn Andrea Joseph geht immer.

Und Katie Rogers, alias Paperfashion, die Fashion auf Paper bringt, auch.

Ebenso wie jeden Tage ein neues Bild des wunderbaren Pascal Campion das Herz erfreut. So wie das hier:

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Die Bastelanleitung für kleine Stoffbällchenpompomdinger gibt es bei Decor8, das fehlt uns noch, das haben wir mit den Kindern noch nicht gebastelt. Wir machen uns also an die Arbeit und bis dahin bleibt nur noch eine Preisfrage:

Woran erkennt man eine Mutti? — Richtig, daran, dass sie die zu Babyzeiten der Kinder allzeit griffbereiten Feuchttücher immer noch für alles benutzt. Ich jedenfalls verwende sie zur Bodenreinigung in Bad und Küche, für das Laminat, für kleine fitzelige Staubecken, wenn die Tapeten und Türen Schmutzfingerspuren haben, um die PC-Tastatur abzuwischen, um die Schuhe zu putzen, um die Kinder zu putzen, um … und ich bin nicht allein, ha!

Oktober 24, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

1000 goldene Luftballons

hatte der Mann von der Arbeit mitgebracht, eine dieser Matratzenladen-Ketten, die mit bunten Ballons an der Fassade auf sich aufmerksam machen und letztes Jahr ihr Firmenjubiläum hatte. Die Riesentüten mit Ballons im Lager mußten jetzt mal weg, aber was tun mit 1000 Luftballons?

Nach und nach hatten wir hier in den letzten Tagen für die Kinder einen Ballon nach dem anderen aufgeblasen und damit gespielt, was an sich auch ganz nett war, aaaaber … Und dann kam uns gestern die zündende Idee: Bällebad!!! Also, genauer, Ballonbad. Oder jedenfalls so etwas ähnliches.

In einen alten 2×2m großen Bettdeckenbezug haben wir an die 100 Luftballons hineingestopft, größtenteils eher nur so halb aufgepustet, damit sie etwas mehr aushalten, und nun hatten wir zwei Tage Spaß mit diesem Wobbel-Ding im Wohnzimmer.

Ab und an pofft und knallt es auch mal, aber wenn morgen die Blasen an meinen Fingern weg sind — Ballons zuknoten macht Aua, spätestens ab dem 40. — wenn morgen also meine Finger wieder funktionieren, stopfen wir einfach welche nach.

Billiger Spaß am Stück, von wegen Eventisierung der Kindheit, hehe.

(Dazu passt auch: Die letzten Regentage haben wir mit Perlenauffädeln zur Hörspiel-CD verbracht, die schöneren Tage mit Drachensteigen. Und alle sind glücklich.)

Oktober 20, 2013 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Aquarellfarben — Must Haves! (Teil 2)

Auswahlkriterien sind: jeweiliger Farbton, Transparenz, Ein-Pigment-Farbe (Zur Erklärung: Das ergibt sauberere Mischungen und ist damit vorhersehbarer. Ein Gelb, das aus einem “kalten” und einem “warmen” Pigment besteht, wird nie mit einem grünlichen Blau ein “kaltes” Grün ergeben, weil ja bereits ein “warmes”, orangestichiges Element mit drin ist.)

Schmincke Horadam (die beste, also Künstlerqualität) = SH
Winsor & Newton Artist (Cotman heißt bei denen die Studienqualität — Die immer noch sehr gut ist, jedenfalls besser als Lukas, Van Gogh, Pebeo, Mijello, u.a.!) = WN
Daniel Smith = DS
Daler Rowney = DS
(die Links führen zu Farbtabellen mit noch mehr Infos zu Pigmenten, Lichtechtheit usw.)

t = transparent — ht = halbtransparent — hd = halbdeckend — d = deckend

P = Pigment — Y = Yellow — O = Orange — R = Red — V = Violet — B = Blue — G = Green — Br = Brown — Bl = Black — NR = natürliche Pigmente? Tinten? jedenfalls nicht lichtecht

bf = bleifrei — h/lg = hell/light — dk/dp = dunkel/deep UM = Ultramarine

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aus meinem Flickr-Set, die rechte Palette ist die mit dem Farbkreis der Frundfarben plus Brauntöne bzw. Extrafarben in der Mitte

Farbkreis, 12 Uhr, kaltes Gelb:

WN 722 Winsor Lemon Yellow PY175 ht — SH 211 Chromgelb bf PY175 t
WN 730 Winsor Yellow PY154 ht — SH 216 Reingelb PY154 t
(eigentlich schon zu grünstichig, aber wunderbar zum Mischen:
WN 653 Transparent Yellow PY150 t — SH 209 Lasurgelb PY150 t)

Farbkreis, 11 Uhr, warmes Gelb:

WN 731 Winsor Yellow dp PY65 ht
WN 267 Gamboge (Gummigutt) New PY153 ht

Farbkreis, 10 Uhr, Rotorange:

SH 218 Lasur Orange PO71 ht
SH 214 Chrom Orange bf PO62 ht — WN 724 Winsor Orange PO62 hd

Farbkreis, 9 Uhr, Rot:

WN 603 Scarlet Lake PR188 ht
WN 726 Winsor Red PR254 ht
SH 366 Tiefrot PR179 hd
WN 725 Winsor Red dp PR264 hd

Farbkreis, 8 Uhr, Magenta:

WN 548 Quinacridone Red PR209 t — DR 528 Quinacridone Red PR209 t
WN 466 Permanent Alizarin Crimson PR206 t
WN 545 Quinacridone Magenta PR122 t — SH 367 Purpurmagenta PR122 t
WN 502 Permanent Rose PV19 t

Ich persönlich finde diesen Bereich schwierig und würde eher noch einen der sehr dunklen Rottöne hinzunehmen und dafür nur einen der recht ähnlichen Magenta / Rotvioletttöne, also einen aus 8 oder 7 Uhr, und dazu noch

WN 507 Perylene Maroon PR179 t (wenn man oben beim Rot nicht schon das SH Tiefrot hat, daher dort dann das helle WN Scarlet Lake, daneben dann dieses dunkle Rot(braun), oder, als Rotviolett neben einem Magenta-Ton noch das großartige
WN 470 Perylene Violet PV29 t

Farbkreis, 7 Uhr, Rotviolett:

DR 408 Permanent Magenta PV19 t
WN 491 Permanent Mauve PV16 ht — SH 474 Manganviolett PV16 ht

Farbkreis, 6 Uhr, Blauviolett:

WN 733 Winsor Violet Dioxacine PV23 t
DR 419 UM Violet PV15 t

Farbkreis, 5 Uhr, Mittelblau:

WN 263 French UM PB29 t — SH 494 UM feinst PB29 ht
WN 180 Cobalt Blue dp PB74 ht
WN 178 Cobalt Blue PB28 ht
WN 709 Winsor Blue Red Shade PB15 t

Farbkreis, 4 Uhr, Zyan(Kalt-)blau:

WN 707 Winsor Blue Green Shade PB15 t
alle anderen Töne sind entweder nicht “grün” genug oder schon zu türkis, oder Mischungen aus mehreren Pigmenten (weiß!), ganz zur Not evtl. auch noch
SH 484 Phthalo Blau PB15:1 ht — SH 479 Helio Coelin PB15:3 ht

Farbkreis, 3 Uhr, Türkis:

dunkel, blauer:
WN 526 Phthalo Turquoise PB16 t — SH 475 Helio Türkis PB16 ht
hell, grüner:
WN 191 Cobalt Turquoise PG50 hd — Kobalt Türkis PG50 hd

Farbkreis, 2 Uhr, Grünblau:

WN 719 Winsor Green Blue Shade PG7 t — SH 519 Phthalo Grün PG7 t

Farbkreis, 1 Uhr, Gelbgrün:

WN 294 Green Gold PY129 t — ganz toller Farbton, ergibt großartige Mischungen
WN 447 Olive Green PY42+PG7 t — kann man eigentlich selbst mischen, daher Quatsch
SH 526 Permanent Saftgrün PY153+PG7 — kann man eigentlich selbst mischen, daher Quatsch

Und wenn es dann doch 15 Farben werden, ist sogar noch Platz für was extra:

Farbkreis, Mitte links

Brauntöne braucht der Mensch, aber welche?
WN 744 Yellow Ochre PY43 t — WN 285 Gold Ochre PY42 ht (roter, wärmer)
SH 667 Umbra Natur PBr7 ht — sieht eher wie ein Ocker aus, sehr viel heller als WN Umbra natur 554, s.u.
DS 089 Quinacridone Gold PO49 — auch als warmes Gelb möglich, s.o., einziger Hersteller mit diesem Pigment, sehr leuchtend, toll auch für Mischungen mit Blau PB 29, siehe DS-Farbkarte “Undersea Green”, kann man ja selbst mischen, das
WN 074 Burnt Siena PR101 t — SH 648 Lasurbraun PBr41 hd — beide Rotbraun, sehr leuchtend, mischen toll
WN 554 Raw Umber PBr7 t

Farbkreis, Mitte

? ein Weiß, um auch auf Tonpapieren und dunklerem Papier arbeiten zu können ?
? ein fertiges Grau für zarte Mischungen — WN 217 Davy’s Grey PG17+PBk6+PW4+PBk19 hd ?
? eine ganz seltsame Farbe, etwa — WN 537 Potters Pink PR233 hd ?
? leuchtendes Pink, leider nicht lichtecht — WN 448 Opera Rose PR122+? ?
? ein buttriges Blau für ganze pastellige Töne — WN 137 Cerulean Blue PB35 hd / SH 499 Coelin Blau PB36 hd ?

Farbkreis, Mitte rechts

WN 460 Perylene Green PBk31 t — Schwarzgrün!, großartig!!!
? oder doch ein Paynes Grau / Indigo — WN 321 Indigo Blue PB60 ht — SH 482 Delftblau PB60 d ?

Oktober 16, 2013 | In Mennofaktur, Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Aquarellfarben — Must Haves! (Teil 1)

So eine Überschrift ist natürlich ebenso plakativ wie sie falsch sein muss, aber zumindest für mich stimmt die folgende Zusammenstellung. Das also sind meine Must Haves, eine Mischung aus Vernunft — Grundfarben, die das Mischen erleichtern oder erst möglich machen, nach Farbtheorie zusammengestellt — und tolle Farben, die mich auch einzeln glücklich machen, dafür aber vielleicht weniger zum Mischen taugen, oder: Die sich einfach nicht mischen lassen, man kann nämlich doch nicht jede Farbe ermischen.

Und: Die Farben sollten lichtecht sein. Man weiß ja nie, aus welcher schnellen Skizze ein Lieblingsbild wird, welches doch seinen Weg in den Rahmen, an die Wand findet, und da wäre es doch schade, wenn das Gelb braun wird und die Rot- und Grüntöne binnen eines Sommers verblassen. Bruce MacEvoy von Handprint.com hat vielen vielen Aquarellfans geholfen, als er sich (leider bereits vor sechs bis acht) Jahren durch beinahe alle erhältlichen Farben durchprobierte und sie auf ihre Lichtechtheit testete (Link führt zum Farbbereich Blau, einfach so).

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………………… Luxus ………………….. pur ……………………

(Man muss auch gar nicht jede Farbe ermischen können, denn in der “ernsthaften” Malerei kommt es weniger auf die konkrete Farbe als auf den Zusammenhang und -halt aller Farben, besser noch: Tonwerte, eines Bildes an. Siehe: Schwarz-weiß-Bilder. Keine Farbe, dennoch kann man das Bild lesen. Für solcherlei Diskussionen sehr zu empfehlen: James Gurney und seine beiden Meisterwerke (gib es natürlich auch beim gut sortierten Onlinemonopolisten).

Als Buchtipp halte ich Jan Harts “Das Handbuch der Farben für leuchtende Aquarelle” für das Beste, ich hatte es gekauft, als ich meine ersten eigenen Erfahrungen mit Farben bereits gemacht hatte, und ja, ihre Empfehlungen decken sich mit meiner subjektiven Auswahl. Daher möchte ich mich auch an ihre Ordnung halten.

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Gehen wir davon aus, dass jemand (Juri) sich die bei Ama*** erhältliche Box von Fome (also die doppelte Box oben, aber ohne Aufdruck, das ist, isch schwör, genau die gleiche Box wie die viermal so teure rechts daneben, nur eben: Ohne Aufdruck!) kauft, dann hat er zunächst 8 leere halbe Näpfchen, die gefüllt werden müssen. Kommen noch 4 dazu, die in der Mittelreihe Platz finden, macht das 12 Grundfarben. Ich habe mir angewöhnt, meine Farben im Kasten auch ungefähr dem Farbkreis entsprechend anzuordnen (s.o.), seitdem fällt mir das Mischen sehr viel leichter, denn gegenüberliegende Farben ergeben grob Grau, nebeneinander liegende Farben verstärken sich gegenseitig. Kennt man aus der Schule. Gelb oben und Lila unten ergeben wunderbare Schatten, Rot und Grünblau kaltes, prickelndes Schwarz, noch schärzer werden Lila und Grün, Grau und Braun macht ebenfalls ein tolles Grau.

Ein Wort zu Daniel Smith-Farben: Sie sind relativ neu auf dem Markt, seit ca. zehn Jahren, und bestechen durch die Bank entweder mit seltenen Pigmenten, brillianten Farben, überwiegend Ein-Pigment-Farben und beste Lichtechtheit. Wo beste Lichtechtheit nicht gegeben ist, redet man nicht drumherum, sondern gibt das einfach an, bei Opera Rosa etwa. Das hat dazu geführt, dass viele, und so auch ich, diese sehr zuverlässigen Farben lieben und dafür auch gern etwas mehr Geld ausgeben, einfach weil sie zu benutzen eine pure, wirklich auch sinnliche Freude ist. Bei Easy Aquarell gibt es — uhu, teuer, egal — die sog. Try-it-dots, also auf Aquarellpapier aufgekleckste Farbpröbchen, die schrecklich sind, weil man sehr schnell bemerkt, wie schön die allermeisten Farben sind.

Ende Teil 1, gleich folgt Teil 2

Oktober 16, 2013 | In Mennofaktur, Soso | No Comments | TrackBack-URL

Mein Schreibtisch

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den ich wirklich liebe.

Oktober 15, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Ikea or Death?

IKEA Or DEATH? Möbel oder Satansband?

(via wirres?)

Oktober 11, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Our Toyota was fantastic

Der französische Comiczeichner Boulet hat einen neuen Webcomic, englisch, mit Animated Gifs, die beim Darüberfahren noch zusätzliche Textpassagen anzeigen, Our Toyota was fantastic. C’est super!

(Unbedingt auch noch ins Archive schauen und sich für Stunden festgucken!)

Oktober 9, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL