Hallo “Glücksgefühle” — Wer ist Julie Paradise? und: Das Dani Peuss Scrapbooking Kit für Februar

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Was für eine Ehre und Freude, einen Monat lang als Gastdesignerin für www.DaniPeuss.de mit dem Scrapbooking-Kit “Glücksgefühle” tätig sein zu dürfen! (Ein Video mit dem Inhalt dieses und der anderen aktuellen Kits gibt es hier.)

Steckbrief: Julie Paradise

Bitte beschreibe dich kurz und erzähle uns ein wenig, wie du zum Scrappen gekommen bist, was deinen Stil ausmacht und worauf es bei dir beim Scrappen ankommt.

Mein glamouröser Internetname lautet Julie Paradise. Im wahren Leben trage ich einen beinahe unaussprechlichen russischen Namen, bin aber im Südosten Berlins jemacht, jeboren und uffjewachsen. Dort lebe ich mit meinen beiden Kindern (5 und 6 Jahre alt) und dem weltbesten Mann von meinem Brotberuf als Lektorin und meinem Liebhaberstudium semitischer Sprachen.

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—> [Ausgeschnittene Papiere eines sogenannten Cut Apart Sheet, Bögen, die spezielle kleinteilige Segmente haben, welche sich prima zum Dekorieren eignen]

Seit wann scrappst du? Wie bist du zum Scrapbooking gekommen?

Zum Scrappen bin ich eher zufällig gekommen, denn obwohl ich schon immer gern gebastelt und gemalt habe und durch mein Blog www.julieparadise.de seit 2007 auch viel im Internet unterwegs war, hatte ich vom Scrappen noch nie etwas gehört, bis ich vor gut einem Jahr über ScrapImpulse, das Blog von Barbara Haane gestolpert bin. Da fiel mir auf, dass ich in den letzten Jahren zwar jede Menge Fotos gemacht hatte, vor allem von den Kindern, vieles aber niemals ausdrucken bzw. entwickeln ließ, vom “Verarbeiten” der Fotos ganz zu schweigen. Als ich dann diese mir zunächst sehr fremden Regeln kennenlernte (Layouts? Titel?? Text???), die eigene Sprache (PP, Dies, Embellishments), die seltsamen Maße (3×4 Zoll oder 12×12 Zoll?) und das so ganz andere Material, als man es normalerweise im Bastelladen kaufen kann, … als ich dann also diese ganz eigene Welt entdeckte, war es um mich geschehen! Seither versuche ich den Spagat, sowohl mindestens die Hochzeits- und Familienbilder seit 2007 in Alben und auf Layouts zu “verarzten” als auch das aktuelle Geschehen zu dokumentieren.

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—> [Eines meiner ersten Layouts für eine Materialchallenge: Holz, Transparentpapier, Sticker, Papier, ...]

Was verbindest du mit Scrapbooking?

Scrapbooking ist für mich die ideale Verbindung zwischen Dokumentation (Ich schreibe seit meinem 12. Lebensjahr in selbstgemachten Kalendern eine Art Tagebuch.), schönen (Familien)Fotos und tiefenentspannendem Basteln. Scrappen ist wie Yoga mit vorzeigbarem Ergebnis.

Außerdem wäre es doch schade, wenn die vielen Erinnerungen, die so oft in den sozialen Netzwerken (bei mir ist es Instagram) “versenkt werden”, verlorengingen, oder?!

Was zeichnet deinen Scrapstil aus? Wie würdest du ihn beschreiben?

Meinen Scrapstil kann ich noch nicht so recht in wenigen Worten zusammenfassen, denn da ich erst vor einem Jahr angefangen habe, durchliefen meine Layouts und monatlichen Project Life-Seiten eine rasante Entwicklung von “Ich möchte am liebsten alle schönen Papiere gleichzeitig verwenden! Und Knöpfe! Und Sticker! Und Band! Und Stempel!” zu einem neuerdings sehr viel aufgeräumteren, klareren Stil.

Meine Fotos sind häufig schwarz-weiß gehalten und durch die Verwendung von Instagram-Bildern auch sehr oft quadratisch, daher sind viele meiner Layouts gekennzeichnet durch (sehr) bunte Papiere, die aber in Verbindung mit den monochromen Fotos nicht zu grell wirken.

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—> [Vorbereitung für ein Layout mit dem Februarkit: Design-Papier, Fotos, ausgeschnittener Titel, Papierschnipsel als Deko.]

Was inspiriert dich?

Mich inspiriert beim Scrappen meistens das Foto selbst, das Drumherum muss in Stimmung, Farbe und Stil dazu passen. Gern verwende ich auch Sketche, das sind quasi Skizzen, die die Anordnung der verschiedenen Fotos/Elemente auf dem Layout vorgeben. Wie getreu man diese umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen. Auch die Mitmachaktionen im Dani Peuss-Forum (Komm Spielen!) nutze ich gern als Einstieg in ein Projekt. Vor allem, wenn nach einer größeren Fotobestellung ein ganzer Stapel Fotos vor mir liegt und ich keinen rechten Mut zum Anfangen habe, sind diese Anregungen super, da auch mal thematische Vorgaben (Dein schönstes Geschenk! Berge oder Meer?), Farben (Alles grün!) oder auch Beschränkungen (Materialvorgaben) einen dazu bringen, ganz anders an ein Layout heranzugehen.

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—> [Challenge im dp-Forum, Thema: Herbst]

Was sind deine Lieblingsprojekte? Warum?

Layouts sind meine Lieblingsprojekte, darüber hinaus gestalte ich aber auch sehr gern (komplett selbstgebaute) Mini-Alben und Monats-Einlegehefte für meinen Kalender, ein kleines Tutorial gibt es hier.

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Welche Werkzeuge oder Materialien sind für dich beim Scrappen unverzichtbar?

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, sehr viel flacher zu scrappen als zu Beginn, denn so gern ich Bücher und Fotoalben in meiner Wohnung mag, sind die riesigen 12×12 Zoll Alben doch so platzraubend, dass ich gern mit einem oder eineinhalb Alben pro Jahr auskommen möchte. Um das zu erreichen, habe ich mir als Weihnachtsgeschenk an mich selbst einen elektronischen Schneidplotter, die Silhouette Cameo gegönnt, aber die wundervollen Ergebnisse der mechanischen Stanz- und Prägemaschinen wie der Sizzix Big Shot sind so verführerisch, dass ich dem auch nicht mehr lange werde widerstehen können.

Derzeit aber ist Papier das Wichtigste für mich beim Scrappen, schönes Papier kann ich einfach nicht wegwerfen, aus jedem Schnipsel kann man noch ein Teilchen ausstanzen oder es irgendwo unterschieben, zwischenstecken, annähen. Mit der Silhouette möchte ich eigene Titel erstellen und hübsche Ränder sowie Labels bzw. Textfelder erstellen können, ohne von vorhandenen Stanzformen abhängig zu sein.

Außerdem hat sich die Anschaffung eines großen Score-Boards (Falzbrett) sehr gelohnt, denn damit ziehe ich nicht nur schnurgerade Falzkanten vor, sondern “schneide” auch gern das Papier, wofür man nur etwas fester über die Oberfläche fahren muss.

Ein Minitacker wie dieser hier gehört ebenfalls zu meinen meistgenutzen Werkzeugen, außerdem Fotoklebchen.

Die eierlegende Wollmilchsau unter den Klebern ist Glossy Accents, das ich wirklich universell benutze, gern auch flächig über gestempelten Bildern oder auf gedruckten Schriftzügen, die dadurch einen tollen 3D-Effekt bekommen. Glossy Accents klebt fast alles innerhalb weniger Minuten zusammen, super!

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—> [Besonders liebe ich große Fotos, dieses hier ist auf die Größe 30x30cm hochgezogen, den Text habe ich auf Transparentpapier gedruckt und noch einige bunte Perlen-Sticker (Enamel Dots) hinzugefügt.]

Wann und worüber scrappst du?

Eigentlich sollte ich nur abends scrappen, wenn die Kinder schlafen und alle Arbeit getan ist, manchmal aber, wenn eine Challenge sehr spannend klingt, ich frei habe oder es mich einfach juckt, dann scrappe ich auch mal gern vormittags.

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—> [Noch mehr Werkzeug, Krams und Washi-Tape]

Wie gestaltest du deinen kreativen Prozess? Wie scrappst du am liebsten?

Zunächst schnappe ich mir Bildmaterial, ohne Foto(s) kann ich den Rest nicht gestalten, darum bestelle ich immer reichlich Fotos, wenn ich monatlich mein Handy und meine Festplatten nach den aktuellen Bildern durchsuche. (Tipp: Regelmäßig Fotos sichern! Sowohl auf dem Computer als auch auf einer externen Festplatte/in der Cloud! Für mich hat sich ein einfaches Ordnersystem mit der Benennung nach JJJJ-MM-TT bewährt, praktischerweise speichern viele Smartphones die Fotos gleich derart benannt ab.)

Habe ich dann das passende Papier zu den Fotos gefunden und vielleicht sogar schon Embellishments oder Journalingkarten für meinen Text, schiebe ich alles solange hin und her, bis es ausgewogen aussieht. Dabei ist das Wühlen in meinen Papierbergen (ich besitze inzwischen eine ganze Kiste voller Designpapiere, über 800!) ein großer Teil des Vergnügens, und wenn es nicht gerade schnell gehen muss, wie manchmal beim Online-Crop im Dani Peuss-Forum, dem Endlich Freitag!, dann dehne ich diesen Teil auch gern aus. Nebenher läuft auf meinem PC Musik oder eine Fernsehserie, der schöne Mann sitzt neben mir an seinem eigenen Schreibtisch und zockt Online-Rollenspiele, schaut ab und an interessiert zu, was ich mache, stöhnt genervt, wenn ich wieder mal den Eckenrunder benutze oder etwas stanze/nähe (laut!), dabei plaudern wir und bemerken kaum, wie die Zeit vergeht. So sieht für mich ein perfekt gemütlicher Abend daheim aus.

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—> [Layout für eine Forums-Challenge: Dreisprachig sollte es sein!]

Was sagt deine Familie/Freunde zu deinem Hobby?

Siehe die vorhergehende Frage ;-) Meine Kinder freuen sich immer, wenn ich ihnen ein neues Layout zeige, denn meistens sind sie ja auf den Fotos zu sehen. Der Mann ist leider etwas fotoscheu, hat mich aber neulich gebeten, den Jungesellenabschied des Kumpels in ein Minialbum zu bringen, letztlich unterstützt er mich aber wie immer bei allem, was mich glücklich macht und uns nicht in den Ruin stürzt.

Welche Hersteller bevorzugst du?

Meine Lieblingshersteller sind October Afternoon mit den süßen Vintage-Illustrationen, die mir vor allem bei den Stempeln sehr gut gefallen, Crate Paper hat so viele zarte, verträumte Muster und die hübschesten Bögen zum Zerschneiden, die ich gern als flache Embellishments oder Journalingspots nutze, außerdem liebe ich die älteren Serien von Basic Grey (außer lila!) und fast alles von My Mind’s Eye oder Cosmo Cricket, vor allem wenn die Papiere eine schwere Qualität mit Textur haben, wie es übrigens auch bei Carta Bella und Prima oft der Fall ist.

Hast du Papierserien, die für dich ultimativ schön sind/waren?

Meine allerliebste Lieblingsserie ist Silent Night von October Afternoon, dicht gefolgt von Public Library (auch von OA), aus diesen Kollektionen habe ich fast alles gekauft, was erhältlich war, die Papiere, Sticker Sheets, Stempel, … Hach, traumhaft schön!

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—> [Alphabet-Sticker. Im Englischen gibt es den Ausdruck Sticker Sneeze, das bedeutet, dass (zuviele) Sticker verwendet wurden, gerade so, als hätte man sie auf das Layout "draufgeniest".]

Januar 15, 2015 | In Mennofaktur, Soso | No Comments | TrackBack-URL

Meine Bille-Kiste “Life 2″

Bei Barabara Haane habe ich erstmals von den Bille-Kisten, vor allem von Life 2 gelesen und mich sofort verliebt.

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In das schlichte Material — unbehandeltes Holz — und die Tatsache, dass ich endlich eine Aufbewahrung gefunden habe, in die garantiert Scrapbooking-Zubehör in den typischen Größen passt. Denn dort werden die Maße meist in Zoll (Inch) angegeben, Karten zum Beschriften etwa sind normalerweise 3×4″ oder 4×6″ groß, also etwa 7,5×10c, bzw. 10×15cm. (Unsere 10×15cm großen Fotos sind in Wahrheit auch 4×6″, also 10,1/2×15,2/3cm groß, nebenbei bemerkt.) Viele Papierblöcke sind 6×6″ groß und die großen Papiere haben das sonst ganz unübliche Format 12×12″, also etwa 30,5×30,5cm.

Und da die Unterteilungen der Kisten von Bille-Embellies eben genau für dieses Scrapbooking-Zubehör gedacht sind, gibt es dort Fächer für 3″, 4″, 6″ und 12″ breite Papiere und Journaling-Karten, wie man sie etwa bei Project Life verwendet.

Einen Dawanda-Shop gibt es auch, aber da die Macher von Bille Embellies, Sibylle Aschoff und “Herr Letterjan”, die Kisten wie meine “Life 2″-Kiste stoßweise und auf Bestellung anfertigen, habe ich mich erstmal auf eine Warteliste setzen lassen und dann nach einigen Wochen überraschend eine E-Mail erhalten, dass eine Kiste übrig sei. Für 24€ plus 6€ Versand war diese dann bald auf dem Weg zu mir und nun steht sie auf meinem Schreibtisch und möchte befüllt, verwendet und irgendwann einmal auch bemalt werden. Oder beklebt. Oder lasiert. Ich habe mich noch nicht entscheiden können, was ich mit dem guten schweren Stück echter Handarbeit Made in Germany anstellen werde.

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Jedenfalls ist sie eine wunderbare Aufbewahrung für meine Papiere und hat endlich Ordnung in meine Schnipsel und Kärtchen gebracht.

Juliee 29, 2014 | In Mennofaktur, Soso | No Comments | TrackBack-URL

Soldier.

1sm

Und dann spuckt der RSS-Reader sie wieder aus ist sie wieder da. Sie, die all das schreibt, was man vielleicht auch mal hätte gedacht haben können. Aber dann doch wieder vergessen hat.

Spatzenhirnigkeit des Alltags.

Macht bratzige Poesie draus und mich traurig, oder glücklich, tiefzufrieden, und ich weiß nicht mal, wieso.

2sm

Und dann denke ich, ja, schreiben, das konnte ich mal, könnte ich mal wieder, hier so.

Und denke an die alten Zeiten, die so gut waren wie alle anderen auch, oder so mies, jetzt ist es schon besser, irgendwie. Wisst ihr noch, damals, als wir Blogger uns fühlten “wie auf Klassenfahrt”? Noch so ein Zitat, zerfallene Ehemalige, ich jedenfalls wurde auf der Klassenfahrt auch nicht mehr Teil der Klasse als sonst. Also gar nicht.

3sm

Jetzt ist es gut, ich habe Verantwortung und wenig Schlaf und einen Haufen Arbeit und lange Haare, manchmal grunzt der Mann im Schlaf und manchmal lacht er, so ist das.

Ich stehe immer zuerst auf.

Ich habe ein neues Hobby und eine Handvoll Freunde. Manchmal bin ich der glücklichste Mensch der Welt und manchmal klicke ich bei Heise aus Versehen auf einen Videolink. So ein Wahnsinn.

4sm

Dieses Blog ist so etwas wie eine Tasche, die gerade nicht mehr so recht zu meinen Outfits passt. Ich mag sie, werde sie nicht wegwerfen, schaue immer mal wieder rein und streichle sie unbemerkt, aber irgendwie …

5sm

Juliee 28, 2014 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Mantra

“Mama, Hunde waren früher, ganz früher mal Wölfe!” (Handbewegung: “!!!”) — Seit Wochen, beinahe täglich, immer, wenn wir einem Hund begegnen. Muss also wichtig sein.

April 30, 2014 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Gestern

April 24, 2014 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Notizbücher mit Ledereinband selbst herstellen (nach dem Prinzip von Midori Traveler’s Notebook oder X17)

Notizbücher lieben alle, oder? Und dann noch mit Ledereinband? Na!? Genau.

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Da ich im Berliner Laden von Luiban das Midori Traveler’s Notebook (MTN) käuflich erworben habe, für, äh … 45 Euro, mich aber viele letztlich nicht ganz so Notibzbuchverrückte angesprochen haben, wo es denn sowas Schönes gibt, und dann erschrocken waren über den Preis, habe ich den mir Liebsten von ihnen “so etwas” selbst gebastelt.

Das geht eigentlich ganz schnell, denn sowohl die Midori-Linie als auch ein toller deutscher Hersteller namens X17 haben für ihre Notizbuchsysteme eine sehr einfache Bauart: Satt einer herkömmlichen Bindung, Leimung, Metallklammern, Ringmechaniken oder einem Stecksystem (die Buchrückenseiten werden in den Außenumschlag geschoben und bleiben dadurch variabel einsetzbar), finden sich bei den von mir als Vorbild Gewählten elastische Ringe, die um den Buchrücken herum gehen.

Die Hülle des MTN sieht dann so aus, einmal außen, einmal innen:

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Die lose orange Schlaufe dient als Verschlußband, auf der vorderen Innenseite habe ich mir Haftnotizzettel eingeklebt, die überraschend gut halten und immer parat sind. Das MTN habe ich jetzt seit eineinhalb Jahren und es ist immer dabei.

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Beim MTN wird das elastische Halteband durch 4 Löchlein geführt, beim X17 ist es sogar noch simpler, denn das kleine X-Notes-Buch hat das Band einfach außen um den Buchrücken herumgeschlungen, wie auf den Fotos der verlinkten Seite sehr gut zu erkennen ist.

In dieses Band wird dann innen das (mittig) aufgeklappte Notizbuch eingeführt, man kann auch mehrere aneinander legen oder noch transparente Einlagen mit Einschub- oder gar Zip-Verschlußtaschen einlegen.

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Wie man sieht, haben die Original-MTN-Pockets (Refill Zipper Case) zwei Einschubfächer und ein Reißverschlußfach, Ähnliches gibt es auch für das X17, dort in A4, A5 und A6, beim unteren Bild ist es die fast-A5-Froschtasche.

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Das elastische Band als Bindungsart hat den Vorteil, daß es keine dicke Ringmechanik gibt (Hallo liebe Dani Peuss, Filofax ist ja sehr chic, aber leider unnötig teuer, dick und schwer) und man bei den Einlagen recht variabel ist. Die im Luiban-Shop erhältlichen Nachfüllhefte sind sündhaft teuer (siehe Link im ersten Absatz), aber wenn man nicht das kleine, etwa A6-große Format von X-Notes oder MTN Passport wählt, sondern, wie ich, das große MTN oder eben selbstgemachte Hüllen für A5-Einlagen selbst baut, dann sind der Bastellust beim Verzieren kaum Grenzen gesetzt, da im Prinzip entweder A4-Blätter nur gefaltet werden müssen (A5-Einlage) oder von einem A4-Blatt nur etwa 7,5/7 cm abgeschnitten werden müssen, um nach mittiger Faltung ein perfektes Einlegeheft für das MTN zu erhalten:

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Maße: |—-11cm—–Mittelfalz—–11cm—-|Schnittkante 7(,7) cm müssen weg|
Höhe: 21 cm
Maße A4: 21 cm x 29,7

Warum ich über diese beiden doch recht teuren Lederhüllen + Heft-Konzepte soviel schreibe, wenn es doch ums Selberbauen geht? Weil ich nach verschiedenen Versuchen und insgesamt 14 selbst gemachten Hüllen dieser Art gemerkt habe, daß es mir letztlich jeweils dann am besten gefallen hat, wenn ich den vorgestellten Konzepten soweit gefolgt bin, die Formatvorlagen zu übernehmen, also die Maße, sodaß ich auch einige der schwerer improvisierbaren bzw. nachzubauenden Bestandteil übernehmen konnte.

So kann ich für Eigenbauten im Format A5 die X17-Elastix übernehmen, also die elastischen Haltebänder, und außerdem noch die Froschtasche, und muß dann nur noch die Hülle und meine Einlegehefte selbst herstellen, oder, wenn ich dem MTN folge, die elastischen Bänder des Repair Kits sowie die oben gezeigte Einlegetasche.

Ich verwende in meinem MTN Monatshefte mit einer Seite pro Tag, das macht dann also 8 A4_Blätter als Grundstock (das ergibt dann 8×4=32 Seiten, also ein Monat + Notizseite oder Inhaltsverzeichnis o.Ä.), die jeweils wie oben gezeigt um 7 cm gekürzt werden, dann mittig gefaltet und dort auch zweimal mit einem Langarmhefter (gibt es u.a. bei Amazon ab etwa 13€) geheftet werden. Nimmt man als Grundpreis einer Originaleinlage auch nur 5-6€ an, dann haben sich die Anschaffung dieses Hefters sowie der Arbeitseinsatz spätestens nach 3 Einlagen gerechnet, geht man aber von den Preisen im Luiban-Shop aus …

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Die fertigen Hefte sehen dann zum Beispiel so aus:

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Das gezeigte Papier stammt aus einem Bastelpapierpacken von Tschibo, die Labels sind von Nanu-Nana. Man könnte die Ecken noch abrunden oder, empfehlenswert!, wie auf dem oberen Foto mit der Washi-Tape-Rolle, jeweils oben und unten mit einem Locher an der Stelle, wo das Elastix-Band in den Heftrücken greift, kleine Einkerbungen anbringen, damit das Heft nicht verrutscht.

Das Heft auf dem ersten Foto habe ich aus einem alten 2008er-Kalender von Bindewerk gefertigt. Weil der Buchblock innen eingeklebt war, habe ich dort die häßlichen Innenseiten mit festem Papier kaschiert, dwie auf dem Foto mit dem aufgeklappten Heft mit oranger Einlage oben zu sehen ist.

Das gleiche habe ich bei zwei Hüllen getan, die ich aus einer ewig fusselnden und abfärbenden (schweineteuren) Veloursledertasche gebaut habe. Zusätzlich habe ich dort noch eine Verschlußlasche angebracht.

Außenansicht:

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Angesichts des “wabbeligen” Ausgangsmaterials habe ich, wie hier zu sehen ist, die Löcher zusätzlich noch mit Ösen, sogenannten Eyelets, verstärkt. Dazu bohrt man erst mittels einer Lochzange (wie für Gürtel) ein Loch in das Material, um dann mit einer Ösenzange die kleinen Metallringe festzudrücken.

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Innen habe ich dann mit stinknormalem flüssigen Bastelkleber einfach Papier (hier etwa der Stärke 170/180gm2) gegengeklebt. Das hält überraschend gut und wird wirklich schön glatt:

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In Benutzung sehen meine Seiten dann schon mal so aus

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oder so

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und bieten durch die Größe von ca. 21×11, als Doppelseite 21×22 (es fehlt eben der 7,7 cm-Rand vom A4-Blatt) sehr viel Platz. Das Ersetzen der sonst störenden Ringmechanik durch das dünne Gummiband erlaubt zudem, beide Seiten bequem und ohne Platzverlust zu beschreiben, außerdem sind beide Seiten für Rechts- und Linkshänder gut zu erreichen. Bei meinen früheren Ringbüchern habe ich nämlich stets nur die rechte Seite beschreiben können.

Insgesamt also eine sehr feine Sache, die selbst für weniger Bastelgeübte dank der verlinkten “Fertigteile” leicht nachzubauen ist, denn man nehme eben nur:

ein Stück Leder der Größe A4 plus rundum ca. 1 cm Rand, also 22×31 cm für ein A5-Heft (geöffnet ergibt sich dann das Format A4) oder eben 22x(22-)24 für einen MTN-inspirierten Nachbau
elastische Schnur, die sich auf ca. 2×21 cm spannen läßt
Papier im A4-Format, das dann entweder nur gefaltet und geheftet wird oder für das MTN noch an der kurzen Seite um 7,7 cm gekürzt wird
Extra-Einlagen nach Wahl
Schnickeldi wie Sticker, Stempel, Post-Its usw.

Hier nochmal die Links:

MTN/schmales hohes Format
Luiban-Shop
Refill Zipper Case (Klarsichteinlage)
Repair Kits (Haltebänder)
X17/A5
X17.de
X-Notes-Buch mit einer Einlage
fast-A5-Froschtasche
X17-Elastix
Langarmhefter bei Amazon

Viel Spaß beim Nachbauen!

April 13, 2014 | In Mennofaktur, Soso | 4 Comments | TrackBack-URL

Eierkuchenteig mit Kirschen als Auflauf im Ofen backen

… sagt doch fast schon alles, oder?

Kochen, Backen, Braten haben mich nie so richtig interessiert, aber manchmal kommt man also Doppelmutti doch in die Verlegenheit, selbst etwas Essbares auf den Tisch zaubern zu müssen, und nachdem in den letzten Wochen zum Seelenstreicheln wegen Mistwetter und ganztägiger Dunkelheit öfter mal etwas Süßes wie Eierkuchen, Arme Ritter oder selbstgemachte Waffeln auf den Tisch kamen, hatten wir auch diese Woche wieder Appetit auf etwas Süßes.

Das Rezept hatte ich als Palatschinken oder Kirschmichel im Gedächtnis, aber Palatschinken mit Kirschen beinhaltet wohl doch eher, dass die Eierkuchen (woanders auch Pfannkuchen genannt) vorher ausgebacken werden um dann noch einmal in den Ofen geschoben zu werden, während die Kirschmichel eher mit in Milch eingeweichtem alten Weißbrot oder Brötchen zubereitet werden.

Letztlich ähneln sich die Rezepte aber alle, und weil das, welches ich im Internet fand, für 6 Personen nicht gereicht hätte und ich nicht alle Zutaten hatte, hier meine eigene Version:

Eierkuchenteig mit Kirschen als Auflauf im Ofen
(für 6 Personen, supersimpel, Vorbereitung 5 Min., Ausbacken ca. 45-60 Min.)

400-500 g Mehl
200-300 ml Milch
250 ml Sahne (eigentlich Crème fraîche, hatte ich aber nicht und passt m.E. auch nicht so gut)
3 Eier
3-5 EL Zucker
(1 Pk. Vanillezucker)
1 Prise Salz
(1 TL Zimt)

– Die genannten Zutaten verrühren.

Butter für die Form

– Teig in die eingefettete Auflaufform geben, Kirschen (abgetropft) über den Teig verteilen, ab in den vorgeheizten Ofen, bei ca. 200°C 45-60 Minuten backen, bis der Teig “durch” ist. Wird der Auflauf sehr schnell außen zu braun, einfach mit Alufolie abdecken.

Puderzucker und/oder Vanillesoße

– Heiß servieren mit Puderzucker oder Vanillesoße.

Alle Angaben sind ungefähre Angaben. Wenn der angerührte Teig lecker schmeckt und flüssig bis zähflüssig ist, kann eigentlich nichts schiefgehen.

Fotos gibts keine. Essensfotografie gelingt mir nie, ohne dass es abstoßend aussieht. Aber lecker war es!

Dezember 19, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Und schon wieder’n paar

Tage vorbei. Hab mich doch nur mal umgedreht, und noch mal, hab geschlafen, bin zur Uni gehetzt, habe die Kinder … alles Mögliche, nachher Mutti anrufen, an der großen Arbeit weiterschreiben, Kundschaft, unsere eigene Firma bald, Businessplan und Dienstleistungspakete.

Zack, ‘ne ganze Woche nichts geschrieben.

Hab ja auch nur so Fetzen, die raus könnten, nichts Großes, hab auch selten jemanden zum Reden, außer den Kindern, die erzählen mir die Dinge, die ich ihnen neulich beigebracht habe, Dinge, die sie selbst entdecken (viel mehr ist das, als was ich__), singen Funny van Dannens Lieder vom Engel, vom Pferd, vom Blauen Vogel, vom Hochhaus, vom Herzen. Die können sie nämlich auswendig. Sogar das Unrealistische[...] Lied.

Und Queens of the Stone Age im Radio erkennen sie auch: “Das haben wir. Die rote CD.” (?!!? Oder auch: Wow, dass sie das erkennen! Immerhin hört der Kleine am liebsten Zaz. Die findet er nämlich hübsch. “Fast so hübsch wie du, Mama.” Hach.)

Na, jedenfalls, was ich eigentlich mal loswerden wollte ist nur eine kleine Beobachtung:

Ich lese viel, habe ich immer, aber früher habe ich auch viel ferngesehen. Das lief so nebenher. Jetzt ist das vorbei, jetzt heißt seit Jahren, spätestens 2006, seit wir D.S.L.-High. Speed. Internet (wuhuuu, oder so) haben. Seither befindet sich der Fernseher nicht mehr in dem Raum, in dem ich mich hauptsächlich aufhalte. Der Fernseher steht bei uns in der Küche, ein ganz kleiner, 14″, nur an, um im Videotext nach dem Wetter zu schauen (Videotext von RBB-Wetter) der im Wohnzimmer ist riesig, 34″, und nur an, wenn Formel1 läuft oder die Sendung mit der Maus. Also: Ohne mich oder nicht für mich. Tagsüber ist keine Zeit zum Fernsehen, abends sitze ich vor dem Computer im Schlaf- / Arbeitszimmer, arbeite dort (und damit), Musik im Hintergrund, lese Blogs, schaue seit Aufkommen der Online-Mediatheken dort auch Filme oder Serien, aber eher selten,

und so kam es,

dass das bewegte Bild

für mich wieder etwas Besonderes, etwas Fesselndes geworden ist.

Und wenn ich nun einen Film oder eine Serie anschaue (am Computer), dann ist das neu und aufregend und schwingt länger nach als früher, irgendwie, weil ich es einfach nicht mehr so gewohnt bin.

November 26, 2013 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

November-Basteln

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Wer zu Weihnachten ganz viele Geschenke braucht, besser: Mitbringsel, denn schenken, “nein, schenken sollt ihr nichts, wir haben doch alles” (O-Ton Omas, Tanten, Schwiegereltern), der sollte rechtzeitig mit dem Basteln anfangen.

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Haben wir:

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Sternchen, große und kleine, bunte und elegante, einige für den Baum, einige für Freunde und Bekannte, einige für eine Sternchengirlande im Kinderzimmer, einige wenige für die KiTa, denn die wird von den Kindern immer mitbedacht, und warum auch nicht, schließlich verbringen sie ja dort ihren Tag.

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Wer mitbasteln möchte: Hier (das Video unten), hier oder hier (Lucky Star, die kleinen puffigen) finden sich kinderleichte Anleitungen, die Papierstreifen dafür kann man selbst schief schneiden oder kaufen, im gut sortierten Bastelladen oder online, ihr wisst schon wo.

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(Suchen nach: “Faltsterne — Streifen — Papiersterne — Fröbelsterne — Fröhlichsterne — Faltstreifen — Papierstreifen — Lucky Stars” usw.)

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November 15, 2013 | In Mennofaktur, Soso, Video | No Comments | TrackBack-URL

Geisterchen

Der Vorteil bei zwei Kindern fast im gleichen Alter: Einer hat immer eine Idee, was man spielen kann.

Lia und Beni haben neuerdings jeder eine kleine Taschenlampe. Und wer eine Lampe hat, kann im Dunkeln sehen.

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Was gibt es im Dunkeln? Na? Bei uns im Regal? Jaaa? Richtig: Geister. Ist doch klar.

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Und diese Geister findet man am besten, indem man flüsternd mit der Lampe in das Regal hineinleuchtet. Ist doch logisch. Sieht man ja auch ganz deutlich.

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Tadaaa, der Geist!

November 6, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Lego Palace Cinema Umbau

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Hereinspaziert!

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Das LEGO Palace Cinema, das eigentlich so aussehen sollte, hat wegen baulicher Mängel einen Umbau erfahren:

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Das Gebäude ist jetzt aufklappbar, denn kleine Kinderhände können die einzelnen, schweren Etagen kaum abnehmen um im Inneren zu spielen, also mußten wir den ganzen Aufbau ändern, dabei aber möglichst viel von der Fassade beibehalten.

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Wer oben den Pfusch am Bau findet, bekommt ein Bienchen. (Kleiner Tipp: So oben links fehlt was. Warum auch immer.)

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Die Tür wurde verändert, verbreitert um genau zu sein. Die Kinder bestanden aber darauf, die Schwingtüren beizubehalten.

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Architektonische Details: Die Löwen stammen aus einem dieser unsäglichen Lego Chima Speedorz-Sets, das wir nur haben, weil es das gratis irgendwo mit zu gab.

Wo die Fledermäuse her sind, habe ich vergessen. … irgendein Set der Kingdom/Castle/Ritter-Serien?

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Der Kinosaal bietet Platz für ein großes Publikum.

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Einen Keller gibt es jetzt auch. Nobel.

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Bodenfliesen und Ausblick.

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Der Tresen mit Kinokasse und Popcorn-/Limo-Verkauf. Und die Plakate!

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Der Vorführraum mit Projektor.

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Da bei dem Originalbau die Wände geschlossen waren und die einzelnen Etagen abnehmbar gebaut wurden, hier aber das Aufklappen ermöglicht werden sollte unter Beibehaltung des generellen Stils der Fassade, mußten wir uns für das große Fenster etwas einfallen lassen. Mit Hängen und Würgen und Zwischen- und Um-die-Ecke-Steinen haben wir schließlich eine Lösung gefunden. Puh.

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Der Film ist etwas älter, daher schwarz-weiß.

Wie immer hatten wir Eltern viel Spaß beim Bauen und die Kinder haben nun seit Wochen schon Spaß beim Bespielen des Kinos. Es wird immer wieder ehrfürchtig aufgeklappt und dann wie eine Puppenstube — nur eben aus Lego — benutzt. Und wenn es nicht mehr interessant ist, bauen wir etwas Neues.

November 1, 2013 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Fundstücke

Komm’se rin, könn’se rausgucken!

Andrea Joseph - crosshatching from Tim Edwards on Vimeo.

Denn Andrea Joseph geht immer.

Und Katie Rogers, alias Paperfashion, die Fashion auf Paper bringt, auch.

Ebenso wie jeden Tage ein neues Bild des wunderbaren Pascal Campion das Herz erfreut. So wie das hier:

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Die Bastelanleitung für kleine Stoffbällchenpompomdinger gibt es bei Decor8, das fehlt uns noch, das haben wir mit den Kindern noch nicht gebastelt. Wir machen uns also an die Arbeit und bis dahin bleibt nur noch eine Preisfrage:

Woran erkennt man eine Mutti? — Richtig, daran, dass sie die zu Babyzeiten der Kinder allzeit griffbereiten Feuchttücher immer noch für alles benutzt. Ich jedenfalls verwende sie zur Bodenreinigung in Bad und Küche, für das Laminat, für kleine fitzelige Staubecken, wenn die Tapeten und Türen Schmutzfingerspuren haben, um die PC-Tastatur abzuwischen, um die Schuhe zu putzen, um die Kinder zu putzen, um … und ich bin nicht allein, ha!

Oktober 24, 2013 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

1000 goldene Luftballons

hatte der Mann von der Arbeit mitgebracht, eine dieser Matratzenladen-Ketten, die mit bunten Ballons an der Fassade auf sich aufmerksam machen und letztes Jahr ihr Firmenjubiläum hatte. Die Riesentüten mit Ballons im Lager mußten jetzt mal weg, aber was tun mit 1000 Luftballons?

Nach und nach hatten wir hier in den letzten Tagen für die Kinder einen Ballon nach dem anderen aufgeblasen und damit gespielt, was an sich auch ganz nett war, aaaaber … Und dann kam uns gestern die zündende Idee: Bällebad!!! Also, genauer, Ballonbad. Oder jedenfalls so etwas ähnliches.

In einen alten 2×2m großen Bettdeckenbezug haben wir an die 100 Luftballons hineingestopft, größtenteils eher nur so halb aufgepustet, damit sie etwas mehr aushalten, und nun hatten wir zwei Tage Spaß mit diesem Wobbel-Ding im Wohnzimmer.

Ab und an pofft und knallt es auch mal, aber wenn morgen die Blasen an meinen Fingern weg sind — Ballons zuknoten macht Aua, spätestens ab dem 40. — wenn morgen also meine Finger wieder funktionieren, stopfen wir einfach welche nach.

Billiger Spaß am Stück, von wegen Eventisierung der Kindheit, hehe.

(Dazu passt auch: Die letzten Regentage haben wir mit Perlenauffädeln zur Hörspiel-CD verbracht, die schöneren Tage mit Drachensteigen. Und alle sind glücklich.)

Oktober 20, 2013 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

 

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