Gesehen und ausprobiert — und verändert: Mini-Stehsammler für 10×15 cm Fotos

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Neulich habe ich bei Emma einen sehr hübschen Stehsammler für Karten gesehen. Die Idee fand ich super, als ich das hübsche Ding aber nachgebaut hatte, war es mir doch zu groß und zu unpraktisch, auch weil ich nicht viele Papiere in der Größe besitze.

Das muss doch auch mit A4 oder den klassischen 12×12 Zoll (30,5 x 30,5 cm)-Papieren gehen?!

Hier ist also meine Adaption, zunächst in A4 (festes Papier ab 120g/m² bis hin zu Karton ergibt einen recht stabilen Stehsammler):

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Hier nur mit den Maßen (zum Vergrößern klicken!). Statt 2,5 cm und 11 cm kann man natürlich auch 2 cm und 11,5 cm nehmen, dann ist es schmaler und länger, allerdings muss dann der untere Rand ebenfalls auf 2 cm angepasst werden, weil der Boden ja so breit wie die Seiten sein muss.

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Hier mit den Fotoklebchen (Ich hasse hasse hasse Flüssigkleber, und ich liebe Fotoklebchen, weil sie super haltbar sind, ziemlich preiswert und keine Sauerei machen, außerdem wellen sie das Papier nicht):

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Durchgezogene Linien zeigen, wo geschnitten werden soll, gestrichelte die Falzkanten. (Tipp: Mit Falzbein und Lineal vorziehen, dann falzt es sich wie von selbst, ohne dass das Papier bricht.) Gestreifte Flächen sind Verschnitt. Die Pfeile zeigen an, welche Flächen wohin geklappt und geklebt werden. Das Loch habe ich mit einer Lochstanze ausgestanzt.

Bei der Variante hier aus einem Blatt mit 12×12 Zoll wie auch bei A4-Größe ist es wichtig zu wissen, dass ich rechts angefangen habe mit dem Messen. Der äußerste rechte Rand, später die kurze Seite*außen, hat eine Höhe von 8 cm, der Teil, der von oben heruntergeklappt wird, sollte etwas kürzer sein, 7,9 cm, damit er nicht unten aufstößt. Der äußerste linke Rand, später die kurze Seite*innen ist noch etwas kürzer, 7,9 cm und 7,8 cm, sodass er nicht über den äußeren Rand herausragt. Unterscheiden kann man ihn auch daran, dass er das Reststück ist (wie gesagt, ich habe rechts angefangen zu messen, demzufolge bleibt nur ein schmales Stück von ca. 2 cm übrig, welches eben innen versteckt werden muss.)

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Bei dem großen Papier habe ich etwa einen Zentimeter mehr zur Verfügung, also sind die Maße hier etwas anders, auch beim oberen Teil habe ich etwas verändert. Die Schrägen sehen besser aus, wenn man erst von oben klappt und dann die Dreiecksklappen drüberlegt, dann hat man dort einen glatten Abschluss. Zur Verstärkung der Konstruktion habe ich darauf geachtet, möglichst viel Papier stehen zu lassen, also bspw. den gesamten Boden, und auch oben bleibt mehr stehen, das dann herunter/nach innen geklappt werden kann. Das obige Bild ist eigentlich selbsterklärend (Klicken zum Vergrößern).

Auf diesem Foto kann man ganz gut sehen, wie die beiden kurzen Seiten aufeinandertreffen:

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Und das ist auch schon das Endergebnis.

Ich werde darin meine Fotos vor-sammeln, denn neuerdings drucke ich neue Fotos monatlich aus und füge sie, wann immer Zeit ist, in Layouts oder das Fotoalbum ein, ein Sammler dieser Größe ist aber auch prima für die 4×6-Karten aus Project Life geeignet.

(Anmerkung: Soviel Spaß Project Life auch macht, es geht mir schwer über die Lippen. Es klingt immer nach Pro Life — militante Abtreibungsgegner sind so Mittelalter — und der Mormonenhintergrund vieler Scrapbooker ist für mich, als Ex-Mormonin, naja … schwierig. Ich muss da mal ausführlich drüber schreiben, über das Mormonen-Bastelding, Memory Keeping als quasi-religiöse Pflicht der guten Hausfrau und Mutter, das dezidiert Unpolitische an der Sache, was es aber durch die mitschwingende Konservativität und Absenz vieler Faktoren, wie etwa Race, Homosexualität usw. _sehr_ politisch macht. Klar, ich liebe es, mit Papier zu basteln, und Taschen-Scrapbooking ist super, man hat vorgegebene Dokumentenhüllen, da passen Fotos und Kärtchen bestimmter Größen rein und man kann ohne Kleben und Aufwand wunderschöne Alben erstellen, aber es ist eben auch eine Blase einer bestimmten Schicht, altersmäßig, was das Einkommen angeht (ich verallgemeinere hier, klar), der Ethnizität, oft auch der Religion. Das nur kurz am Rande.)

April 28, 2014 | In Mennofaktur | 2 Comments | TrackBack-URL

Notizbücher mit Ledereinband selbst herstellen (nach dem Prinzip von Midori Traveler’s Notebook oder X17)

Notizbücher lieben alle, oder? Und dann noch mit Ledereinband? Na!? Genau.

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Da ich im Berliner Laden von Luiban das Midori Traveler’s Notebook (MTN) käuflich erworben habe, für, äh … 45 Euro, mich aber viele letztlich nicht ganz so Notibzbuchverrückte angesprochen haben, wo es denn sowas Schönes gibt, und dann erschrocken waren über den Preis, habe ich den mir Liebsten von ihnen “so etwas” selbst gebastelt.

Das geht eigentlich ganz schnell, denn sowohl die Midori-Linie als auch ein toller deutscher Hersteller namens X17 haben für ihre Notizbuchsysteme eine sehr einfache Bauart: Satt einer herkömmlichen Bindung, Leimung, Metallklammern, Ringmechaniken oder einem Stecksystem (die Buchrückenseiten werden in den Außenumschlag geschoben und bleiben dadurch variabel einsetzbar), finden sich bei den von mir als Vorbild Gewählten elastische Ringe, die um den Buchrücken herum gehen.

Die Hülle des MTN sieht dann so aus, einmal außen, einmal innen:

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Die lose orange Schlaufe dient als Verschlußband, auf der vorderen Innenseite habe ich mir Haftnotizzettel eingeklebt, die überraschend gut halten und immer parat sind. Das MTN habe ich jetzt seit eineinhalb Jahren und es ist immer dabei.

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Beim MTN wird das elastische Halteband durch 4 Löchlein geführt, beim X17 ist es sogar noch simpler, denn das kleine X-Notes-Buch hat das Band einfach außen um den Buchrücken herumgeschlungen, wie auf den Fotos der verlinkten Seite sehr gut zu erkennen ist.

In dieses Band wird dann innen das (mittig) aufgeklappte Notizbuch eingeführt, man kann auch mehrere aneinander legen oder noch transparente Einlagen mit Einschub- oder gar Zip-Verschlußtaschen einlegen.

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Wie man sieht, haben die Original-MTN-Pockets (Refill Zipper Case) zwei Einschubfächer und ein Reißverschlußfach, Ähnliches gibt es auch für das X17, dort in A4, A5 und A6, beim unteren Bild ist es die fast-A5-Froschtasche.

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Das elastische Band als Bindungsart hat den Vorteil, daß es keine dicke Ringmechanik gibt (Hallo liebe Dani Peuss, Filofax ist ja sehr chic, aber leider unnötig teuer, dick und schwer) und man bei den Einlagen recht variabel ist. Die im Luiban-Shop erhältlichen Nachfüllhefte sind sündhaft teuer (siehe Link im ersten Absatz), aber wenn man nicht das kleine, etwa A6-große Format von X-Notes oder MTN Passport wählt, sondern, wie ich, das große MTN oder eben selbstgemachte Hüllen für A5-Einlagen selbst baut, dann sind der Bastellust beim Verzieren kaum Grenzen gesetzt, da im Prinzip entweder A4-Blätter nur gefaltet werden müssen (A5-Einlage) oder von einem A4-Blatt nur etwa 7,5/7 cm abgeschnitten werden müssen, um nach mittiger Faltung ein perfektes Einlegeheft für das MTN zu erhalten:

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Maße: |—-11cm—–Mittelfalz—–11cm—-|Schnittkante 7(,7) cm müssen weg|
Höhe: 21 cm
Maße A4: 21 cm x 29,7

Warum ich über diese beiden doch recht teuren Lederhüllen + Heft-Konzepte soviel schreibe, wenn es doch ums Selberbauen geht? Weil ich nach verschiedenen Versuchen und insgesamt 14 selbst gemachten Hüllen dieser Art gemerkt habe, daß es mir letztlich jeweils dann am besten gefallen hat, wenn ich den vorgestellten Konzepten soweit gefolgt bin, die Formatvorlagen zu übernehmen, also die Maße, sodaß ich auch einige der schwerer improvisierbaren bzw. nachzubauenden Bestandteil übernehmen konnte.

So kann ich für Eigenbauten im Format A5 die X17-Elastix übernehmen, also die elastischen Haltebänder, und außerdem noch die Froschtasche, und muß dann nur noch die Hülle und meine Einlegehefte selbst herstellen, oder, wenn ich dem MTN folge, die elastischen Bänder des Repair Kits sowie die oben gezeigte Einlegetasche.

Ich verwende in meinem MTN Monatshefte mit einer Seite pro Tag, das macht dann also 8 A4_Blätter als Grundstock (das ergibt dann 8×4=32 Seiten, also ein Monat + Notizseite oder Inhaltsverzeichnis o.Ä.), die jeweils wie oben gezeigt um 7 cm gekürzt werden, dann mittig gefaltet und dort auch zweimal mit einem Langarmhefter (gibt es u.a. bei Amazon ab etwa 13€) geheftet werden. Nimmt man als Grundpreis einer Originaleinlage auch nur 5-6€ an, dann haben sich die Anschaffung dieses Hefters sowie der Arbeitseinsatz spätestens nach 3 Einlagen gerechnet, geht man aber von den Preisen im Luiban-Shop aus …

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Die fertigen Hefte sehen dann zum Beispiel so aus:

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Das gezeigte Papier stammt aus einem Bastelpapierpacken von Tschibo, die Labels sind von Nanu-Nana. Man könnte die Ecken noch abrunden oder, empfehlenswert!, wie auf dem oberen Foto mit der Washi-Tape-Rolle, jeweils oben und unten mit einem Locher an der Stelle, wo das Elastix-Band in den Heftrücken greift, kleine Einkerbungen anbringen, damit das Heft nicht verrutscht.

Das Heft auf dem ersten Foto habe ich aus einem alten 2008er-Kalender von Bindewerk gefertigt. Weil der Buchblock innen eingeklebt war, habe ich dort die häßlichen Innenseiten mit festem Papier kaschiert, dwie auf dem Foto mit dem aufgeklappten Heft mit oranger Einlage oben zu sehen ist.

Das gleiche habe ich bei zwei Hüllen getan, die ich aus einer ewig fusselnden und abfärbenden (schweineteuren) Veloursledertasche gebaut habe. Zusätzlich habe ich dort noch eine Verschlußlasche angebracht.

Außenansicht:

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Angesichts des “wabbeligen” Ausgangsmaterials habe ich, wie hier zu sehen ist, die Löcher zusätzlich noch mit Ösen, sogenannten Eyelets, verstärkt. Dazu bohrt man erst mittels einer Lochzange (wie für Gürtel) ein Loch in das Material, um dann mit einer Ösenzange die kleinen Metallringe festzudrücken.

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Innen habe ich dann mit stinknormalem flüssigen Bastelkleber einfach Papier (hier etwa der Stärke 170/180gm2) gegengeklebt. Das hält überraschend gut und wird wirklich schön glatt:

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In Benutzung sehen meine Seiten dann schon mal so aus

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oder so

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und bieten durch die Größe von ca. 21×11, als Doppelseite 21×22 (es fehlt eben der 7,7 cm-Rand vom A4-Blatt) sehr viel Platz. Das Ersetzen der sonst störenden Ringmechanik durch das dünne Gummiband erlaubt zudem, beide Seiten bequem und ohne Platzverlust zu beschreiben, außerdem sind beide Seiten für Rechts- und Linkshänder gut zu erreichen. Bei meinen früheren Ringbüchern habe ich nämlich stets nur die rechte Seite beschreiben können.

Insgesamt also eine sehr feine Sache, die selbst für weniger Bastelgeübte dank der verlinkten “Fertigteile” leicht nachzubauen ist, denn man nehme eben nur:

ein Stück Leder der Größe A4 plus rundum ca. 1 cm Rand, also 22×31 cm für ein A5-Heft (geöffnet ergibt sich dann das Format A4) oder eben 22x(22-)24 für einen MTN-inspirierten Nachbau
elastische Schnur, die sich auf ca. 2×21 cm spannen läßt
Papier im A4-Format, das dann entweder nur gefaltet und geheftet wird oder für das MTN noch an der kurzen Seite um 7,7 cm gekürzt wird
Extra-Einlagen nach Wahl
Schnickeldi wie Sticker, Stempel, Post-Its usw.

Hier nochmal die Links:

MTN/schmales hohes Format
Luiban-Shop
Refill Zipper Case (Klarsichteinlage)
Repair Kits (Haltebänder)
X17/A5
X17.de
X-Notes-Buch mit einer Einlage
fast-A5-Froschtasche
X17-Elastix
Langarmhefter bei Amazon

Viel Spaß beim Nachbauen!

April 13, 2014 | In Mennofaktur, Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Aufgabenliste für Schulkinder (Free printable)

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Schwuppdiwupp sind fast 6 Jahre vorbei und das große Kind kommt bald in die Schule. Bald heißt _August_, aber jetzt schon sind bei uns Vorbereitungen im Gange, das doch recht kleine Kinderzimmer schulkindtauglich zu machen. Dafür bekommen beide (der Kleine kommt nächstes Jahr in die Schule, da statten wir sie jetzt schonmal gleichzeitig aus) ein eigenes Hochbett und darunter ebenfalls jeweils einen eigenen Schreibtisch, ein eigenes Regal, Stuhl, Lampe, Schreibtischorganizer ….

Und eine eigene Abhakliste mit den Aufgaben für den jeweiligen/nächsten Tag.

Tjaha, und weil ich eine Bastelmutti bin und das große Kind, obgleich begabt mit einem Elefantengedächtnis, stets in Angst ist etwas zu vergessen, habe ich da mal was vorbereitet:

Man nehme: Ca. 2h Zeit, ein Office-/Grafikprogramm, Drucker+Druckerpapier, Farbstifte und Dekomaterial (Brads, s.u.) nach Wahl, einen Bilderrahmen mit Glasabdeckung

Im Netz findet man durch eine einfache (Bilder)Suche mit Begriffen wie etwa “free printable” “children chore chart” verschiedene Angebote, meist von US-amerikanischen Blogs, die ausdruckbare Dateien bereitstellen. Irgendwo in den Tiefen des WWW hatte ich eine Datei gefunden (wo war das???), die auf schwarzem Grund wie an einer Tafel mit verschiedenen Schriften quasi die Vorlage für meine in Word erstellte deutsche Version bildet (es funktioniert mit eigentlich jedem Schreibprogramm, welches auch schwarze/bunte Hintergründe und die Nutzung verschiedenster Schriften erlaubt) .

Das hat dann zwar doch eine gute Stunde gedauert, war aber ganz einfach: Als erstes habe ich eine neue Datei geöffnet, die Hintergrundfarbe “schwarz” gewählt, verschiedene Schriftarten verwendet (bei mir: weiße Schrift), dann noch eine Form “Rechteck” eingesetzt, über “Grafik formatieren” daraus ein Quadrat gemacht (1,75 x 1,75 cm), dieses dann immer wieder kopiert, an den Rand und nach unten geschoben und mittels der Funktionen “rechtsbündig/horizontal ausrichten” in eine Reihe gestellt, schließlich noch gleichmäßig verteilt mit “horizontal/vertikal verteilen” und dann noch etwas herumgespielt. Die Herzen und Sternchen (”Asterisk”) sind verschiedenen Fonts entnommen, in unterschiedlichen Größen immer wieder kopiert, teilweise hochgestellt oder gefettet. Aus der fertigen Word-Datei habe ich dann die PDF-Datei erstellt, diese auf meinem S/W-Drucker auf Kraftpapier (mittelbraunes Zeichenpapier, jedes andere Druckerpapier geht aber ebenfalls) der Größe DIN A4 ausgedruckt und mich dann ans Ausmalen einzelner Abschnitte gemacht.

Und dahaaaannnn:

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kamen die Brads (Link zum Onlineshop von Dani Peuss, ich bekomme leider nichts für die Werbung) an die Reihe. Brads sind nichts anderes als die guten alten Musterbeutelklammern, die man von Post-Versandtaschen kennt, diese kleinen Metallköpfe mit je zwei Aufklapp- und Festmachschniepelchen. Davon habe ich in kontemplativer Sklavenarbeit etliche mit Nagellack bemalt, ähem, neulich aber sogar welche von Folia im Supermarkt gefunden, nämlich die herzchen- und sternförmigen.

Für die Brads habe ich einfach mit einer dicken Nadel kleine Löcher ins Papier gestochen, welches ich vorher schon auf das beim Kauf im Rahmen befindliche Einlegepapier geklebt hatte, zur Verstärkung. Hinten klappt man dann die kleinen Schwänzchen der Klammern um, das sieht so aus:

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Und nach dem Einrahmen, fix und fertig, dann so:

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(Ich habe gleich zwei gemacht, weil die beste Freundin zur Einschulung auch ein Exemplar bekommt.)

Mit einem (Folien)OH-Stift, der auf Glas wieder abwischbar ist, kann man ganz einfach die erledigten Aufgaben in den Kästchen abhaken, dabei empfiehlt es sich wahrscheinlich, einen dunklen Rahmen zu verwenden, da ein weißer evtl. schnell schmuddelig wird vom Abwischen.

Das Ganze hat mir jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, und weil ich seit einiger Zeit gezielt in Bastel-, Lifestyle- und Scrapbookingblogs auf die Suche nach Free Printables (etwa: gratis Ausdruckbares) gehe, möchte ich hiermit neben der Anleitung etwas für euch weitergeben:

Aufgabenliste hier gratis dowloaden: PDF / MS Office 2013 DocX

März 18, 2014 | In Mennofaktur | No Comments | TrackBack-URL

Beim Toben

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Februar 1, 2014 | In Mennofaktur | No Comments | TrackBack-URL

Wenn es draußen grau ist

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pinsel ich eben Musterbeutelklammern und Reißzwecken mit Nagellack an. Später wird damit gebastelt, zum Beispiel sowas [Klick!].

Januar 30, 2014 | In Mennofaktur | 2 Comments | TrackBack-URL

LEGO-Ritterburg zum Aufklappen!

Mit Riviera-Villa-Rückseite für die Prinzessinnen! Und Zugbrücke auf der Ritterseite! Und Fahnen-Wappen-Löwenkopf-Gedöns! Und meinen heißgeliebten Mauerdetails! Yeah!

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Januar 2, 2014 | In Mennofaktur | No Comments | TrackBack-URL

Zweiglein

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Aquarell auf Graphit, ca. A5.

November 19, 2013 | In Mennofaktur | 1 Comment | TrackBack-URL

November-Basteln

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Wer zu Weihnachten ganz viele Geschenke braucht, besser: Mitbringsel, denn schenken, “nein, schenken sollt ihr nichts, wir haben doch alles” (O-Ton Omas, Tanten, Schwiegereltern), der sollte rechtzeitig mit dem Basteln anfangen.

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Haben wir:

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Sternchen, große und kleine, bunte und elegante, einige für den Baum, einige für Freunde und Bekannte, einige für eine Sternchengirlande im Kinderzimmer, einige wenige für die KiTa, denn die wird von den Kindern immer mitbedacht, und warum auch nicht, schließlich verbringen sie ja dort ihren Tag.

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Wer mitbasteln möchte: Hier (das Video unten), hier oder hier (Lucky Star, die kleinen puffigen) finden sich kinderleichte Anleitungen, die Papierstreifen dafür kann man selbst schief schneiden oder kaufen, im gut sortierten Bastelladen oder online, ihr wisst schon wo.

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(Suchen nach: “Faltsterne — Streifen — Papiersterne — Fröbelsterne — Fröhlichsterne — Faltstreifen — Papierstreifen — Lucky Stars” usw.)

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November 15, 2013 | In Mennofaktur, Soso, Video | No Comments | TrackBack-URL

Blätter

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(reichlich überbearbeitet, aber egal ... Aquarell auf Graphit, ca. A6)

November 9, 2013 | In Mennofaktur | 1 Comment | TrackBack-URL

Horn-Sauerklee

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Aquarellfarbe über Graphit, ca. DIN A6

November 4, 2013 | In Mennofaktur | 2 Comments | TrackBack-URL

Aquarellfarben — Must Haves! (Teil 2)

Auswahlkriterien sind: jeweiliger Farbton, Transparenz, Ein-Pigment-Farbe (Zur Erklärung: Das ergibt sauberere Mischungen und ist damit vorhersehbarer. Ein Gelb, das aus einem “kalten” und einem “warmen” Pigment besteht, wird nie mit einem grünlichen Blau ein “kaltes” Grün ergeben, weil ja bereits ein “warmes”, orangestichiges Element mit drin ist.)

Schmincke Horadam (die beste, also Künstlerqualität) = SH
Winsor & Newton Artist (Cotman heißt bei denen die Studienqualität — Die immer noch sehr gut ist, jedenfalls besser als Lukas, Van Gogh, Pebeo, Mijello, u.a.!) = WN
Daniel Smith = DS
Daler Rowney = DS
(die Links führen zu Farbtabellen mit noch mehr Infos zu Pigmenten, Lichtechtheit usw.)

t = transparent — ht = halbtransparent — hd = halbdeckend — d = deckend

P = Pigment — Y = Yellow — O = Orange — R = Red — V = Violet — B = Blue — G = Green — Br = Brown — Bl = Black — NR = natürliche Pigmente? Tinten? jedenfalls nicht lichtecht

bf = bleifrei — h/lg = hell/light — dk/dp = dunkel/deep UM = Ultramarine

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aus meinem Flickr-Set, die rechte Palette ist die mit dem Farbkreis der Frundfarben plus Brauntöne bzw. Extrafarben in der Mitte

Farbkreis, 12 Uhr, kaltes Gelb:

WN 722 Winsor Lemon Yellow PY175 ht — SH 211 Chromgelb bf PY175 t
WN 730 Winsor Yellow PY154 ht — SH 216 Reingelb PY154 t
(eigentlich schon zu grünstichig, aber wunderbar zum Mischen:
WN 653 Transparent Yellow PY150 t — SH 209 Lasurgelb PY150 t)

Farbkreis, 11 Uhr, warmes Gelb:

WN 731 Winsor Yellow dp PY65 ht
WN 267 Gamboge (Gummigutt) New PY153 ht

Farbkreis, 10 Uhr, Rotorange:

SH 218 Lasur Orange PO71 ht
SH 214 Chrom Orange bf PO62 ht — WN 724 Winsor Orange PO62 hd

Farbkreis, 9 Uhr, Rot:

WN 603 Scarlet Lake PR188 ht
WN 726 Winsor Red PR254 ht
SH 366 Tiefrot PR179 hd
WN 725 Winsor Red dp PR264 hd

Farbkreis, 8 Uhr, Magenta:

WN 548 Quinacridone Red PR209 t — DR 528 Quinacridone Red PR209 t
WN 466 Permanent Alizarin Crimson PR206 t
WN 545 Quinacridone Magenta PR122 t — SH 367 Purpurmagenta PR122 t
WN 502 Permanent Rose PV19 t

Ich persönlich finde diesen Bereich schwierig und würde eher noch einen der sehr dunklen Rottöne hinzunehmen und dafür nur einen der recht ähnlichen Magenta / Rotvioletttöne, also einen aus 8 oder 7 Uhr, und dazu noch

WN 507 Perylene Maroon PR179 t (wenn man oben beim Rot nicht schon das SH Tiefrot hat, daher dort dann das helle WN Scarlet Lake, daneben dann dieses dunkle Rot(braun), oder, als Rotviolett neben einem Magenta-Ton noch das großartige
WN 470 Perylene Violet PV29 t

Farbkreis, 7 Uhr, Rotviolett:

DR 408 Permanent Magenta PV19 t
WN 491 Permanent Mauve PV16 ht — SH 474 Manganviolett PV16 ht

Farbkreis, 6 Uhr, Blauviolett:

WN 733 Winsor Violet Dioxacine PV23 t
DR 419 UM Violet PV15 t

Farbkreis, 5 Uhr, Mittelblau:

WN 263 French UM PB29 t — SH 494 UM feinst PB29 ht
WN 180 Cobalt Blue dp PB74 ht
WN 178 Cobalt Blue PB28 ht
WN 709 Winsor Blue Red Shade PB15 t

Farbkreis, 4 Uhr, Zyan(Kalt-)blau:

WN 707 Winsor Blue Green Shade PB15 t
alle anderen Töne sind entweder nicht “grün” genug oder schon zu türkis, oder Mischungen aus mehreren Pigmenten (weiß!), ganz zur Not evtl. auch noch
SH 484 Phthalo Blau PB15:1 ht — SH 479 Helio Coelin PB15:3 ht

Farbkreis, 3 Uhr, Türkis:

dunkel, blauer:
WN 526 Phthalo Turquoise PB16 t — SH 475 Helio Türkis PB16 ht
hell, grüner:
WN 191 Cobalt Turquoise PG50 hd — Kobalt Türkis PG50 hd

Farbkreis, 2 Uhr, Grünblau:

WN 719 Winsor Green Blue Shade PG7 t — SH 519 Phthalo Grün PG7 t

Farbkreis, 1 Uhr, Gelbgrün:

WN 294 Green Gold PY129 t — ganz toller Farbton, ergibt großartige Mischungen
WN 447 Olive Green PY42+PG7 t — kann man eigentlich selbst mischen, daher Quatsch
SH 526 Permanent Saftgrün PY153+PG7 — kann man eigentlich selbst mischen, daher Quatsch

Und wenn es dann doch 15 Farben werden, ist sogar noch Platz für was extra:

Farbkreis, Mitte links

Brauntöne braucht der Mensch, aber welche?
WN 744 Yellow Ochre PY43 t — WN 285 Gold Ochre PY42 ht (roter, wärmer)
SH 667 Umbra Natur PBr7 ht — sieht eher wie ein Ocker aus, sehr viel heller als WN Umbra natur 554, s.u.
DS 089 Quinacridone Gold PO49 — auch als warmes Gelb möglich, s.o., einziger Hersteller mit diesem Pigment, sehr leuchtend, toll auch für Mischungen mit Blau PB 29, siehe DS-Farbkarte “Undersea Green”, kann man ja selbst mischen, das
WN 074 Burnt Siena PR101 t — SH 648 Lasurbraun PBr41 hd — beide Rotbraun, sehr leuchtend, mischen toll
WN 554 Raw Umber PBr7 t

Farbkreis, Mitte

? ein Weiß, um auch auf Tonpapieren und dunklerem Papier arbeiten zu können ?
? ein fertiges Grau für zarte Mischungen — WN 217 Davy’s Grey PG17+PBk6+PW4+PBk19 hd ?
? eine ganz seltsame Farbe, etwa — WN 537 Potters Pink PR233 hd ?
? leuchtendes Pink, leider nicht lichtecht — WN 448 Opera Rose PR122+? ?
? ein buttriges Blau für ganze pastellige Töne — WN 137 Cerulean Blue PB35 hd / SH 499 Coelin Blau PB36 hd ?

Farbkreis, Mitte rechts

WN 460 Perylene Green PBk31 t — Schwarzgrün!, großartig!!!
? oder doch ein Paynes Grau / Indigo — WN 321 Indigo Blue PB60 ht — SH 482 Delftblau PB60 d ?

Oktober 16, 2013 | In Mennofaktur, Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Aquarellfarben — Must Haves! (Teil 1)

So eine Überschrift ist natürlich ebenso plakativ wie sie falsch sein muss, aber zumindest für mich stimmt die folgende Zusammenstellung. Das also sind meine Must Haves, eine Mischung aus Vernunft — Grundfarben, die das Mischen erleichtern oder erst möglich machen, nach Farbtheorie zusammengestellt — und tolle Farben, die mich auch einzeln glücklich machen, dafür aber vielleicht weniger zum Mischen taugen, oder: Die sich einfach nicht mischen lassen, man kann nämlich doch nicht jede Farbe ermischen.

Und: Die Farben sollten lichtecht sein. Man weiß ja nie, aus welcher schnellen Skizze ein Lieblingsbild wird, welches doch seinen Weg in den Rahmen, an die Wand findet, und da wäre es doch schade, wenn das Gelb braun wird und die Rot- und Grüntöne binnen eines Sommers verblassen. Bruce MacEvoy von Handprint.com hat vielen vielen Aquarellfans geholfen, als er sich (leider bereits vor sechs bis acht) Jahren durch beinahe alle erhältlichen Farben durchprobierte und sie auf ihre Lichtechtheit testete (Link führt zum Farbbereich Blau, einfach so).

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………………… Luxus ………………….. pur ……………………

(Man muss auch gar nicht jede Farbe ermischen können, denn in der “ernsthaften” Malerei kommt es weniger auf die konkrete Farbe als auf den Zusammenhang und -halt aller Farben, besser noch: Tonwerte, eines Bildes an. Siehe: Schwarz-weiß-Bilder. Keine Farbe, dennoch kann man das Bild lesen. Für solcherlei Diskussionen sehr zu empfehlen: James Gurney und seine beiden Meisterwerke (gib es natürlich auch beim gut sortierten Onlinemonopolisten).

Als Buchtipp halte ich Jan Harts “Das Handbuch der Farben für leuchtende Aquarelle” für das Beste, ich hatte es gekauft, als ich meine ersten eigenen Erfahrungen mit Farben bereits gemacht hatte, und ja, ihre Empfehlungen decken sich mit meiner subjektiven Auswahl. Daher möchte ich mich auch an ihre Ordnung halten.

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Gehen wir davon aus, dass jemand (Juri) sich die bei Ama*** erhältliche Box von Fome (also die doppelte Box oben, aber ohne Aufdruck, das ist, isch schwör, genau die gleiche Box wie die viermal so teure rechts daneben, nur eben: Ohne Aufdruck!) kauft, dann hat er zunächst 8 leere halbe Näpfchen, die gefüllt werden müssen. Kommen noch 4 dazu, die in der Mittelreihe Platz finden, macht das 12 Grundfarben. Ich habe mir angewöhnt, meine Farben im Kasten auch ungefähr dem Farbkreis entsprechend anzuordnen (s.o.), seitdem fällt mir das Mischen sehr viel leichter, denn gegenüberliegende Farben ergeben grob Grau, nebeneinander liegende Farben verstärken sich gegenseitig. Kennt man aus der Schule. Gelb oben und Lila unten ergeben wunderbare Schatten, Rot und Grünblau kaltes, prickelndes Schwarz, noch schärzer werden Lila und Grün, Grau und Braun macht ebenfalls ein tolles Grau.

Ein Wort zu Daniel Smith-Farben: Sie sind relativ neu auf dem Markt, seit ca. zehn Jahren, und bestechen durch die Bank entweder mit seltenen Pigmenten, brillianten Farben, überwiegend Ein-Pigment-Farben und beste Lichtechtheit. Wo beste Lichtechtheit nicht gegeben ist, redet man nicht drumherum, sondern gibt das einfach an, bei Opera Rosa etwa. Das hat dazu geführt, dass viele, und so auch ich, diese sehr zuverlässigen Farben lieben und dafür auch gern etwas mehr Geld ausgeben, einfach weil sie zu benutzen eine pure, wirklich auch sinnliche Freude ist. Bei Easy Aquarell gibt es — uhu, teuer, egal — die sog. Try-it-dots, also auf Aquarellpapier aufgekleckste Farbpröbchen, die schrecklich sind, weil man sehr schnell bemerkt, wie schön die allermeisten Farben sind.

Ende Teil 1, gleich folgt Teil 2

Oktober 16, 2013 | In Mennofaktur, Soso | No Comments | TrackBack-URL

Gras

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Diese kleine Skizze könnte vielleicht noch ganz nett werden, wenn ich die Kontraste etwas ausarbeite, aber irgendwie … ist dieses Bild genau wie die zuletzt gezeigten durch, lieber fange ich etwas komplett Neues an als etwas Altes noch und noch zu beackern.

Oktober 15, 2013 | In Mennofaktur | 6 Comments | TrackBack-URL