Warum ich meine Heftchen bastele anstatt sie einfach zu kaufen?
Große, tolle und teure Bücher sind für mich eine riesige Hemmschwelle. Man will ja nicht mit einem ollen Bild oder einem Eintrag in der schlimmsten Sauklaue so ein tolles Buch verhunzen.
Außerdem schreibt man in normale Notizkladden solange hinein, daß sie einem zur Last werden, mir zumindest. Ich entwickle keine engeren Gefühle für das immer mehr anschwellende Papierkonvolut, in dem auch meine Kinokarten kleben und lose kleine Bildchen, nur weil es mich schon über Monate begleitet, im Gegenteil, es frustriert mich eher, daß es nie voll zu werden scheint und somit meine Ambitionen und Bemühungen, eigentlich mehr und viel zu schreiben, verspottet.
Zuguterletzt gibt habe ich bestimmte Papiere noch nie in Kladdenform gefunden, Markerpapiere für meine momentan heißgeliebten Copics, oder Aquarellpapiere. Aquarellpapiere gibt es nur in dicken, unerschwinglichen Büchern, oder es handelt sich um Studienqualität, deren Papier so buckelig und wellig wird, daß man es wirklich nur zwischen geschlossenen Buchdeckeln verwahren will.
Und: Ich bastel einfach gern.
Derzeit verbrauche ich ungefähr zwei bis drei kleine (ca. DIN A6) und ein bis zwei große (DIN A5) Hefte in der Woche, der Schwung, den ein neues Heft mit sich bringt, wird dazu einiges beitragen. Der Zauber des Anfangs, die Weiße des Papiers ohne das Einschüchternde gleich eines ganzen Buches, und alles selbstgemacht.
Danke für deinen netten Komentar bei mir…. und das mit den Heftchen mache ich fast genau so… auch wenn ich noch weniger pingelig dabei bin, meine variieren auch in Format und Heftung, je nach Laune und Anlass, aber ein neues Heft gibt immer Schwung . Selber machen ist immer besser!
Kommentar von Michaela am 02. Juni 2010 um 22:02 | Link