
Graphitstift und Aquarellfarbe auf Papier
Selbermachen ist Trumpf!
(Wie schnell und einfach ich mir meine Heftchen mit dem jeweils benötigten Papier binde, erkläre ich morgen.)

Pentel Pocket Brush und Aquarellfarbe auf Papier

Tinte (Königsblau, noch aus DDR-Schulbeständen, teilweise vermischt mit Herbin Orange Indien)
Die Blogroll habe ich soeben aktualisiert. Immer noch nicht so, wie ich es eigentlich schon sehr lange will, nämlich mit einem Link auf meinen jeweiligen Lieblingspost des Blogs, aber immerhin mit Links zu meinen Lieblingsblogs. Is ja auch schon was.
Kennt jemand “Karen at Exaclair”? Sie ist die Füllerfee. (Nunja, Schreibwarenfee, aber das klingt schon wieder so banal, ohne die schöne Alliteration.)
Ob sie auch mal zu mir kommt?
Und dann kamen die COPICs. Hatte ich erwähnt, daß ich “so Sachen mit System” liebe?

Nunja, Copics sind nicht einfach nur Filzstifte, die man kauft, benutzt und wegwirft. Sie sind echte Qualitätsprodukte, die einigermaßen unkaputtbar sind. Sie sind nachfüllbar (344 Farben!) und je nach Sorte kann man 4 oder 5 verschiedene Spitzen aufsetzen.

[Dies hier sind einige der Spitzen für den Marker, für den es die größte Auswahl gibt. Beim Foto oben sieht man übrigens an den "Ciao"-Stiften, wie die "Brush"-Spitzen aussehen (rechte Seite).]
Der Fuxx mit Doppel-X kauft seine Copics unter anderem im Zeichencenter Ebeling, wo sie mit knapp 4 Euro deutlich unter dem üblichen Preis von 6-8 Euro liegen. Möchte man es aber noch billiger haben (wie immer: mit kleinem Risiko), dann kauft man bei Ebay.
Dort habe ich nach den (mit lediglich einer Ausnahme) zu meiner vollsten Zufriedenheit verlaufenen Auktionen mit den Tuschefüllern ebenso gute Erfahrungen mit gebrauchten Copics gemacht. Wie bei den Rapidographen braucht es auch den Markern einigen Zerstörungswillen um an den Spitzen Schaden anzurichten. Innerhalb eines Monats vergrößerte sich mein Sortiment um 134 auf ganze 139 Marker, bei denen der Durchschnittspreis bei 1,80 Euro lag. Läßt man das 50er-Riesenset von beinah leeren Copics, die natürlich besonders billig waren, weg, liegt der Preis im Mittel immer noch bei 2,50€. Und auch hier kann ich Kaufwilligen als Tipp mitgeben, für neue, ungebrauchte Stifte nicht mehr als 3€ zu veranschlagen, in Sets und bei gebrauchten sollte ein Preis von ungefähr 2,50€ dafür sorgen, einerseits Höchstbietender zu sein, andererseits aber immer ein Schnäppchen gemacht zu haben.

[Nachfüllkartuschen Various Ink]
Bei all den ersteigerten Stiften habe ich nur bei fünfen die schmalen Spitzen austauschen müssen, dreimal die breiten, bei meinen Lieblingsfarben verwende ich sowieso am liebsten die Pinselspitze (hier gleich ein Vergleich zwischen der “Super Brush”-Spitze des “Sketch” und der “Brush”-Spitze des herkömmlichen Markers):

Wie gesagt, auch wenn die Vorbesitzer offensichtlich nicht eben fürsorglich mit den Stiften umgegangen sind, was man auch an äußerlichen Verschmutzungen ablesen kann, so sind die Schätzchen doch über Jahre hinweg funktionsfähig. Den Grind und Farbreste habe ich mit alkoholhaltigem Gesichtswasser entfernt.

Jetzt glänzen meine Copics wie neu und gut riechen tun sie auch noch. Ich bin eben doch ein Mädchen.
Nun, wo meine Auktionen alle beendet sind, konnte ich es ja verraten: Ich war untergetaucht, weil ich neben Ebay kaum noch zu anderem gekommen bin, das ist eben ein Full-time-Job!