Buchbinderei

Die Buchbinderei wäre auch so ein Hobby Handwerk Hobby, dem ich mich gern widmen würde, hätte ich mehr Zeit. Wenn ich nur bedenke, wieviel Geld ich bereits für Tage- oder Notizbücher ausgegeben habe, die meist doch bloß ein Kompromiss aus der von mir gewünschten Größe, der Papierqualität, der Farbe und des Materials des Einbandes waren, würde sich der Mehraufwand für das Selbermachen schon lohnen. Und so kompliziert ist das alles nicht. Man kann sogar einen alten Kalender wiederbenutzen, wenn der Einband noch etwas taugt.

Sinnvoll sind solche Aktionen sicherlich für diejenigen, die ein ganz besonderes Format oder Papier bevorzugen, wie etwa Biffybeans, die oft kreisrunde Mandalas zeichnet, gern auch mit Füllhaltern und der entsprechenden Tinte. Quadratische Zeichenbücher lassen sich recht schwer finden und füllhalterfreundlich sind nur die wenigsten Papiere. Zudem läßt sich (Füller)Tinte, da sie im Gegensatz zu Tusche auf Wasserbasis hergestellt wird, auch (mehr oder minder) mit Wasser anlösen, wodurch sich weitere Einschränkungen bezüglich des Papiers ergeben.

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Füllhaltertinte (Herbin — Orange Indien und Gris Nuage) teilweise wasservermalt auf Papier

Ich selbst bin ja immer zu blöd und geizig, mein gutes Papier zu benutzen, zumindest im Moment und solange ich nie weiß, wann das Baby schreit und ich eine Arbeit unterbrechen muß, daher entstehen derzeit die meisten Skizzen und Krakeleien in alten Kalendern, deren Einbände ich irgendwann wie oben beschrieben mit meinem Wunschpapier füllen möchte:

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Und auch wenn meine Versuche, Papier in Leder zu binden, nicht so wunderbar ausfallen werden wie die von Geschenke MAX bei Dawanda (mit dem ich weder verwandt, verschwägert, liiert noch geschäftlich verbunden bin, sondern über dessen Lederbücher ich einfach so beim Herumsuchen stolperte — und nun davon träume, soetwas auch zu können), ist es doch sicher einen Versuch wert.

Bis dahin schaue ich mich beim Buchwerker um, einer Manufaktur, die Bücher nach Wunsch gestaltet (gefunden im Notizbuchblog).

November 3, 2009 | In Mennofaktur, Soso | | TrackBack-URL

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