Für das süße Körbchen hier fehlte bis heute noch eine Matratze, was also liegt für einen erfolgreichen Matratzenverkäufer näher, als die Schlafmatte einfach selbst zu basteln?
Richtig, alles.
Ihn schaudert es wohl auch immer noch beim Gedanken daran, was wir heute zusammengestoppelt haben. Immerhin haben wir die Standardanforderungen an eine Babymatratze erfüllt: Nicht zu hart, nicht zu weich, atmungsaktiv, formstabil. Was also von oben aussieht wie eine überdimensionierte Damenbinde

ist der wichtigste Bestandteil von Lukes zukünftiger Schlafstatt. Fester Karton (statt, wie damals in Leias Wiege, eine Preßspanplatte) als Unterlage, ein wenig Schaumstoff für den Komfort (statt ganz viel davon und viel zu weich) und am Ende einfach einen Kinderbettchenmolton in 70 x 140 cm drumherumgewickelt, damit das alles nicht zu wabbeligweich und immer noch atmungsaktiv ist. Von wasserfesten Matratzenauflagen gerade in Kinderbettchen wird dringend abgeraten, weil sie eben eine erhöhte Erstickungsgefahr bergen, weiß der Fachmann. Jaja, was alles bedacht werden will … Damit nichts verrutscht, habe ich es noch festgesteppt, wobei das Muster vielleicht zu wünschen übrig läßt, aber wenn der Kleine später ins Kinderbettchen umzieht, werden die Fäden sowieso gelöst und der Molton findet dort weitere Verwendung.
Kinder machen kreativ.
Rock my Boat!