Hallo ihr da um 6:45!

Was macht ihr hier und wieso seid ihr armen Schweine um diese Zeit wach?

(Ach ja: GUTEN MORGEN!)

Julie 30, 2009 | In Soso | 4 Comments | TrackBack-URL

Die Löffel würd ich dem …!

Wäre ich die Frau von Michael Schumacher, ich würde dem die Hammelbeine langziehen, ihm rechts und links eine geben und stinkesauer sein.

Die arme Corinna: Erst braucht sie Jahre, bis sie sich an den Richtigen herangemacht hat, mag ihn bestimmt auch, liebt ihn wohl gar, bangt dann Rennsaison um Rennsaison, daß ihm ja nicht geschieht, ist erleichtert, als er heile seinen Rückzug aus dem immer noch potenziell tödlichen Rennsport ankündigt und dann wirklich aufhört — und was macht der Kerl bei der erstbesten Gelegenheit? Schwingt sich hinter’s Lenkrad und rast weiter!

Ich bekomme das alles ja nur so am Rande mit, zwangsweise, weil der Karpate so ein Riesenmotorsportfan ist, insbesondere wegen Herrn Schumacher. Aber wer denkt schon an die Frau?

Juliee 30, 2009 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Es ist ja doch nicht mehr alles so einfach

Erwartungen, eigene und fremde, dazu Gelüste, die sich alle mit dem kleinen Ball mittendrin streiten, der meine Kraft darstellt. So wird das nichts, so kann das nichts werden, und doch läuft es irgendwie. Es ist ja doch nicht mehr alles so einfach, seufze ich.

Ich brauche Urlaub, Erlaubnis, zu gehen, einfach mal woanders zu sein, und verdammt, ich werde ihn bekommen, meinen Urlaub. In meiner Phantasie sehe ich eine Landschaft, die das platte Brandenburg wahrlich nie wird bieten können (dabei mag ich die trockene Mark), Paläste, barock ausgestattete Räume, Torten, zwölf Stunden Schlaf in einem riesigen Bett und das nächtelang, hintereinander, Bücher, Bilderrahmen mit echten Passepartouts anstatt billigen Tonpapiers in Form geschnitten, und über allem klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp-klapp.

So ein Urlaub muß jetzt sein, wenige Wochen bleiben mir noch, danach habe ich dann zwei Kinder, die ich unmöglich durch die Weltgeschichte tragen oder dem Karpaten allein überlassen kann, dann ist noch einmal Sauregurkenzeit, auch Stillzeit genannt. Nicht daß Mißverständnisse aufkommen, das ist schon alles so geplant und gewollt, aber im Hinterkopf bin ich mir doch im Klaren darüber, daß es zumindest für eine Weile nicht unkomplizierter wird mit den beiden Kleinen, das ist eben so.

Wer dabei Hintergedanken hat, der kennt mich schlecht, vielleicht bin ich aber auch nur die einzige, die zu naiv für derlei ist. Oft ertappe ich ja andere bei Mutmaßungen, ob nicht dies oder das strategisch günstiger und fies ausgeklügelt sei und bemerke dann an mir, daß ich viele Dinge einfach so hinnehme, wie sie sind.

Wie sie mir erscheinen.

Wie sie sind?

Wie mir ist?

Wer kann das schon auseinanderhalten? Und zuviel Mißtrauen hat noch keinem weitergeholfen.

Urlaub war das Stichwort. Bahnfahren, Autofahren, Fahren überhaupt, ich liebe es zu fahren und ich werde fahren!

Juliee 28, 2009 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Dicker Kater

schwangerkatzecsm

(Ich hab’s gerade mit den Comic-Augen.)

Juliee 24, 2009 | In Mennofaktur | 1 Comment | TrackBack-URL

schwarzblaßkäfer

swkaefercsm

Juliee 23, 2009 | In Mennofaktur | 1 Comment | TrackBack-URL

Analog

Habe die Wohnung defragmentiert. Bringt leider auch nicht viel Speicher. Dafür dieses wohlige Windowsgefühl. Ratterratter.

Juliee 23, 2009 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Planschebärchen

baerliwannecsm

Juliee 22, 2009 | In Mennofaktur | No Comments | TrackBack-URL

Ich muß

demnächst mal etwas über Papier schreiben. Wollte ich ja schon längst.

Hachja. Herrjeh.

Juliee 22, 2009 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Selbst schuld

Es gibt erste Male, die ich lieber nicht erlebt hätte.

Gern würde ich immer noch behaupten können, daß Leia tagsüber noch nie in ihrem Bettchen lag, aber wie so oft waren es die Schwiegereltern, die das versaut haben.

Man mag davon halten, was man möchte, ich habe jedenfalls für mich zur Regel gemacht, daß ich mein Kind tagsüber nicht einfach ins Bettchen stecke, damit es schläft. Im Idealfall schläft die Kleine, wenn wir kuscheln, meist neben oder auf mir, und ich bekomme so ebenfalls das eine oder andere Stündchen Schlaf ab. Ansonsten schläft sie öfter mal beim Spazierengehen ein, im Kinderwagen, im Auto oder neuerdings bei Mutti im Garten, entweder beim Schaukeln,

schaukelschlafcsm

auf der Hollywoodschaukel neben jemandem oder auf ihrer Spieldecke. Um tagsüber ganz allein auf einer Decke einzuschlafen, muß sie schon sehr müde sein, und wenn sie sich dann in den Phasen des Halbschlafes oder kurzen Aufwachens allein findet, ist sie verwirrt und erschreckt. Am besten schläft sie tagsüber, wenn sie Körperkontakt mit jemandem spürt, sei es auch nur Knie an Knie, wenn ich neben ihr sitze und zeichne oder ein Buch lese.

Warum diese ausführliche Beschreibung? Seit Jahr und Tag erfahren auch die Schwiegereltern, daß es für ihr Enkelchen einen himmelweiten Unterschied zwischen dem Tag- und dem Nachtschlaf gibt. Tagsüber überall, am besten mit jemandem zusammen, nachts allein im Bettchen. Das ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen.

Viel falsch gemacht scheinen wir damit nicht zu haben, denn welches 14 Monate alte Kind schläft meist ohne Protest allein in seinem Zimmer ein (ich glaube, wir haben noch kein Dutzend durchgewachte Nächte in ihrem Leben mitgemacht), nach einer tagtäglich funktionierenden Zubettgehprozedur von maximal einer halben Stunde, schläft dann seit Monaten schon durch und momentan sogar wieder zwölf Stunden am Stück? Und welches Kleinkind zeigt sein abendliches Schlafbedürfnis dadurch, daß es einen mit dem Schnuffeltuch verfolgt, sich ankuschelt, auf den Boden legt oder gar von allein neben sein Bettchen kriecht?

Seit vor einer Woche Schwiegermutti über Mittag auf sie aufpassen sollte, weil sie doch immer so bettelt, daß die Kleine endlich mal über Nacht dort bleiben soll, ist dies anders. Offensichtlich dachte sie, egal, was ich ihr sage, ein kleines Kind muß doch auch tagsüber ins Bett zu sperren sein, ganz gegen seine Gewohnheit, “das macht man doch so” und “überhaupt”, und so scheint der Kleinen ihr Bett gründlich verleidet. “Jaja, sie stand dann da ganz verzweifelt und hat sehr lange an den Stäben gedreht und geschrien, auch, nachdem ich dann wieder ins Zimmer gekommen bin“.

ICH BIN IMMER NOCH WÜTEND!

Sicher habe ich auch nicht alles richtig gemacht mit dem Baby, wer schafft das schon, aber ich habe doch immer versucht, mich in sie hineinzuversetzen und ihr Sicherheit zu geben, besonders, was das Alleinsein betrifft. Wann immer ich merke, daß ihr eine Situation nicht behagt, die so nicht zwingend notwendig ist, versuche ich etwas zu ändern. Und zwar schnell. Und was gar nicht und nie geht, ist die Kleine irgendwo eingesperrt allein zu lassen. Muß ich sie wirklich einmal in ihr Laufgitter stecken, dann verlasse ich eben die Küche nicht, sitzt sie in ihrem Hochstuhl, dann auch nicht. Normalerweise kann sie sich frei in der Wohnung bewegen, verlasse ich also das Zimmer, ist es ihre Entscheidung, mir zu folgen oder nicht.

Der Karpate hat öfter mal erzählt, daß er bis zur Pubertät nur eine Klinke an seiner Kinderzimmertür hatte, außen. Seine Eltern haben also darüber bestimmt, wann er sein Zimmer verlassen konnte oder wann ihm Privatsphäre zugestanden wurde. Von innen seine Tür nach Belieben öffnen oder schließen konnte er nicht. Zum Mittagschlaf wurde er eingesperrt. Zunächst habe ich das für einen Scherz gehalten, eine Übertreibung, offenbar aber ist bei seinen Eltern das Bewußtsein dafür, daß ein kleiner Mensch, und zwar schon im Alter von etwa einem Jahr, seinen eigenen Willen haben darf (mit gewissen Grenzen, sicherlich), äußerst gering. “Die hat noch nichts zu wollen.”

Ich plädiere hier nicht dafür, daß einem die eigenen Kinder auf der Nase herumtanzen und alles dürfen sollen, aber selbst ein kleines Baby weiß, ob es jetzt lieber liegen oder auf einem Schoß sitzen will, ob es Ruhe braucht oder eine Spielphase, und wenn mein Kind so anhänglich ist, daß es tagsüber gern mit mir kuschelt und dabei einschläft und ich ja meist auch die Zeit dafür habe, mich mit ihr zusammen hinzulegen, dann ist das doch wunderbar. Kinderschlaf ist eine sehr heikle Sache, dieses eine Erlebnis beschert uns seit einer Woche Frust beim Zubettgehen, auch wenn sie jetzt nur noch kurz quengelt. Dafür sitzt sie aber seitdem nicht mehr, wie nun schon seit Wochen, nach dem Aufwachen zufrieden spielend in ihrem Bettchen, sondern verläßt dieses morgens so schnell wie möglich. Wie lange es dauert, bis ihre Erinnerung daran, dort tagsüber eingesperrt gewesen zu sein, verblaßt, wissen wir nicht.

Was wir wissen ist, daß wir nicht wollen, daß so sorgfältig und mit Bedacht eingeführte Regeln und Rituale in unserer kleinen Familie ignoriert werden, nur weil jemand nicht zuhören kann oder will oder meint, es besser zu wissen. Mit der Kleinen läuft nämlich beinah alles, was woanders sehr viel Ärger zu machen scheint, ausgesprochen entspannt und fast wie von selbst, sei es das Schlafen, das Essen(lernen), das Zähneputzen, neuerdings sogar das An- und Auskleiden. Wir wagen gar nicht uns auszumalen, was alles schieflaufen kann, wenn sie in der Phase des Trockenwerdens ist und jemand aus falsch verstandener Erziehungswut im falschen Augenblick schimpft, weil sie vielleicht das Töpfchen verpaßt hat oder ähnliches. (Des Karpaten Cousine haben die veralteten Methoden der Großmutter, die schon trockene Enkelin zigmal täglich mit Zwang auf den Topf zu schicken, schließlich zusätzliche eineinhalb Jahre Windeln beschert.)

Wenn wir uns nicht darauf verlassen können, daß die Kleine sich auch woanders auf einen respektvollen und für sie gewohnten Ablauf verlassen kann, dann bekommt, wer immer das auch sein möge, sie eben nicht überantwortet. Noch habe ich über ein Jahr Zeit, in dem ich es mir leisten kann, dies für sie zu gewährleisten, danach ist sie hoffentlich stark genug, nicht mehr so anfällig bei Veränderungen zu sein.

Das hat nichts mit Glucken zu tun, nur mit Beschützen.

Juliee 21, 2009 | In Soso | 8 Comments | TrackBack-URL

Jeden Tag ein erstes Mal,

das ist mit Kindern eben so. Gut, gut, die ollen Dinge wie Windeln wechseln oder Schreiphasen wiederholen sich, obwohl der Inhalt der Windeln zum Beispiel, der ist ja quasi … ich schweife ab.

Am Dienstag mit Frau Antonmann bei Jette war Leia das erste Mal barfuß im Sandkasten. Das mag unglaublich banal klingen für jemanden, der noch kein eigenes Baby hat, wie groß aber dieser Schritt ist, ist vielleicht doch nachzuvollziehen: Man stelle sich ein Neugeborenes vor. Winzig klein, zerbrechlich, zart, furchtbar empfindlich und so — frisch. Monatelang ist jeder Luftzug eine unglaubliche Gefahr (Leia hat sich letztes Jahr im heißen August bei über 30° eine Mittelohrentzündung geholt, sollte dies nicht in der zugigen S-Bahn geschehen sein, verstehe ich es immer noch nicht.), man legt es nur auf sauberste, kuscheligweichste Decken, sieht zumindest die ersten Tage alle paar Minuten nach, ob es ihm gutgeht (Plötzlicher Kindstod! Keine Ironie.), kocht alle Fläschchen aus und putzt und macht und tut und nur wenig später (Was ist schon ein Jahr?) SOLL MAN SEIN BABY EINFACH NACKT IN DEN DRECK SETZEN? Das war schon eine ziemliche Überwindung.

Das zweite erste Mal an jenem Tag war, daß sie wirklich und richtig mit anderen Kindern gespielt hat und diese mit ihr. Ich bin immer noch ganz gerührt.

Auf dem Heimweg dann ist sie in der Bahn auf meinem Schoß eingeschlafen, das Gesichtchen in meinen Ausschnitt geknautscht, die Händchen anfangs um meine Oberarme gelegt, bevor sie dann immer weiter heruntersanken und schließlich herabhingen, je mehr Zeit so verging und je mehr Spucke sie zufrieden in mein neues Shirt atmete. Und zum ersten Mal war es mir egal, daß da ein Kleidungsstück zumindest für den Heimweg über ruiniert war, so glücklich und engelhaft, wie sie da so in ihrem Wagen lag, hat mich sowieso niemand mehr angesehen.

Juliee 21, 2009 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Teemaus

teemausccsm

teemauscsm

Juliee 21, 2009 | In Mennofaktur | No Comments | TrackBack-URL

Narfnarf

hasehaseccsm

Nangnangnang. Ffftfftfft. Krktkrtrtrt. Möhrchen. Nangnangnang.

hasehasecsm

Juliee 20, 2009 | In Mennofaktur | No Comments | TrackBack-URL

Bärbauch

baerlibauchcsm

(Grüße an den sensiblen Twitterer. Mit Klick werden sie größer!)

baerlibrcsm

Juliee 19, 2009 | In Mennofaktur | 2 Comments | TrackBack-URL