
Diesmal nicht aus dem Silberkännchen, sondern aus der Kindertasse. Die hatte meine Mutti schon in den 50ern.

Mit Stiften aus dem Kolonialwarenladen, originalverpackt mit Banderole, jeweils im Dutzend. (Schieferstifte “Swano” (1233u) der Schwan-Bleistift-Fabrik A.G. Nürnberg, Schieferstifte “Siegfried” (1154) von J.J. Rehbach, Nordhalben, Feine Büro- und Zeichenstifte No. 2 von Geib und Leibenguth, Landstuhl (Pfalz) aus der Kolonialwarenhandlung Oelmühle (?) sowie, mit Aries-Garantie, wie das Schildchen versichert, NORIS-Stifte (01100) der Firma J.S. Staedtler, ebenfalls der Härte No.2, die wohl heutzutage dem Härtegrad HB entsprechen soll, aber eher wie ein hochwertiger Bleistift der Härte B anmutet, was den Abrieb betrifft.)

Gibt es noch Kolonialwarengeschäfte?
Als Kind war ich oftmals in einem einkaufen, dachte gerade letztens noch darüber nach, dass diese Läden ja dem Namen nach Waren aus den Kolonien anbieten sollten. Der aus meiner Kindheit glich, bis auf die Ananas und Kokosnüsse eher einem Gemüseladen.
Kommentar von sternenschein am 01. April 2009 um 23:31 | Link
Offenbar schon, jedenfalls stammen die Geschenke der Legende aus einem solchen. Es ist wohl eher an einen Tante-Emma-Laden zu denken, der seine Entstehungszeit soweit zurückdatieren kann, daß tatsächlich einst Kolonialwaren, vielleicht Kaffee und exotische Gewürze usw. dort verkauft wurden.
Kommentar von Julie Paradise am 04. April 2009 um 00:58 | Link