Schwimmen

Wir haben gerade geübt, aus der Tasse zu trinken, das Baby und ich. In der Badewanne, aber das nur nebenbei …

Man schwimmt ja immer so, mit einem Baby.

Ist es so richtig oder doch anders, wie mache ich das jetzt am besten, Moment mal, ich hab was vergessen, jaja, ich komme so zwischen 14 und 16 Uhr. Und das mir, wo ich doch am liebsten alles plane, vor her weiß und mich nur ungern darauf einlasse, mich überraschen lassen zu müssen. Ich hasse Überraschungen, meistens, wenn sie nicht mit Schokolade im Zusammenhang stehen.

So als Hausfrau und Mutter — niemals hätte ich gedacht, daß ich dies mal von mir würde schreiben müssen, offiziell darf ich mich ja immerhin noch (beurlaubte) Studentin nennen, schwimmt man ebenfalls. Es kostet schon einiges an Mühe und Geld (die Handyrechnung!), sich noch irgendwie sozial einzubinden, nicht völlig den Kontakt zu verlieren und auch mal rauszukommen. Das Kind soll ja täglich an die frische Luft und Abwechslung haben, gleichzeitig keinen Streß dabei und einen geregelten Tagesablauf. Okay, und was machen wir morgen?

Morgen, ja, da bin ich verabredet, das übliche, in einem Zeitrahmen von etwa einer Stunde, damit ich am Ende doch wieder fünfzehn Minuten später da bin. Ischluder!

Ich schwimme gerne. Denn wenn man nur ordentlich Luft holt, ist das alles gar kein Problem.

Dezember 5, 2008 | In Soso | | TrackBack-URL

Rock my Boat!