Bei den Fünf FilmFreunden war diese Woche eine Menge los: Zuerst verabschiedete sich Dog Hollywood. Wie im Nachhinein aufgeklärt wurde, war dieser Abgang der einzig reale, die anderen, danach gestreuten Verabschiedungsgerüchte, Anspielungen und Anfeindungen waren ein mehr oder minder geschickt inszenierter Fake.
Mehr oder minder geschickt? Ich würde behaupten, daß das Ganze nicht sehr geschickt inszeniert wurde. Die Kommentare zu den Posts gingen von “Traurig, daß ihr aufhört” über “Hey, vertragt euch doch, wäre schade drum” zu “Alles doof hier, ich les euch sowieso nicht mehr” (… ?). Einige vermuteten recht schnell, daß es sich um eine geplante Aktion gehandelt haben könnte und fanden es unterhaltsam. Im oben verlinkten Auflösungstext der Aktion wird eine Facette des Ganzen aufgegriffen, die mich das alles nicht unbedingt vergnügt betrachten läßt: Wie man denn hätte glauben können, es wäre real gewesen, wo doch alles viel zu überzogen, primitiv und menschlich armselig im Umgang gewesen wäre.
Ich habe schon Sachen erlebt, mit diesem Internet, die waren ähnlich abstrus, unglaublich und traurig, und hätte ich nicht bereits am Dienstag gewußt, daß es nur ein “Spaß” ist, ich hätte es für möglich gehalten, daß alles echt sein könnte.
Man kann mit Worten Menschen verletzen, mit Anspielungen, mit Blogveröffentlichungen, mit hin- und hergeschickten Mails, genau so, wie es jetzt bei den Filmfreunden war. Die Absurdität des Ganzen, die kleinen Bosheiten hier und da, die gibt es auch woanders, und je krasser und blöder es für den Unbeteiligten aussehen mag, umso schlimmer ist es für diejenigen, um die es geht.
Man darf nicht alles ernst nehmen, was einem im Leben (und im Internet) begegnet, nachzufragen kann nie schaden, aber den Rahmen dessen, was doch, ob man es glaubt oder nicht, möglich ist, sollte man ebenfalls nie unterschätzen.
Ich fand es ne Scheiß-Aktion und das hab ich so auch persönlich formuliert. :-)
Ne, ohne Spaß, ich kann diese Art “Jux” nicht ab und finde es in keinster Weise lustig, wie man Leute (seine Leser) so verarschen kann. Denn wenn es so offensichtlich gewesen sein sollte, wäre es ja kein “Jux” mehr für die Protagonisten gewesen.
Nicht mein Problem, ich les da eh selten, aber ich fand es nicht gut.
Kommentar von Alexander am 26. September 2008 um 15:21 | Link
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Kommentar von Julie Paradise am 26. September 2008 um 15:29 | Link
Also ich fand die Aktion ganz lustig ^^
Nicht alles so ernst nehmen … dann klappt es auch im Web besser ;)
Kommentar von Diablo am 27. September 2008 um 18:23 | Link
Leser die bei solchen Sachen die Moralkeule auspacken und sich gleich tief persönlich betroffen fühlen, erinnern mich immer an Backfische die durchdrehen weil sich ne Boyband trennt, oder Bill Kaulitz ein Gnu heiratet oder Nirvana-Fans die persönlich beleidigt auf in Utero reagiert haben.
Man kann sone Aktion lustig, albern, überflüssig, doof, vorhersehbar oder belanglos finden und es steht immer jedem Leser frei ein Blog das ihn langweilt oder ärgert nicht mehr zu lesen. Ich hab vor Jahren mein Spiegel-Abo gekündigt und lese auch SpOn nur noch sehr selten, hatte aber nie das Bedürfnis der Redaktion einen weinerlichen Brief zu schreiben, dass sie mich durch ihren beschissenen Journalismus persönlich gekränkt und tief verletzt und mit meinen Gefühlen gespielt haben.
Die F5 sind und waren nie ein Blog in dem die Privatmenschen im Vordergrund standen, das sind 5 Hansel die Zeug über Filme schreiben. Kann man gut oder doof finden und diskutieren macht generell Spaß.
Aber für die beleidigt rausrenn und mit der Türknaller hatte ich noch nie Verständnis und werde es wohl auch nie haben. Jeder der wirklich zum Freundeskreis zählt und dem ich irgendwelche echten tiefen Gefühle in diesem Bereich zugestehe und der mich drauf angesprochen hat wußte nach einer mail oder sms das alles okay ist.
Der Rest, der selbsternannten treuen Leser die sich so geharnischt in Pose schmeißen und meinen nur weil sie ein Blog lesen, haben sie ein Recht zu bestimmen, was dort passieren darf und was nicht, nehmen sich einfach ein bischen zu wichtig.
Wer die Aktion sooo unverzeihlich fand, das er uns nicht mehr lesen möchte, war vielleicht von Anfang an aus den falschen Gründen da. Man kann nicht einerseits immer Wooohoo Punk schreien und Yeah legt euch mit den Majors an und macht was ungewöhnliches und Blogs sind anders und dann rumjammern, wenn mal was passiert das einem nicht gefällt.
Abgesehen davon, dass auch sehr viele Leute sehr schnell geblickt haben was lief und es auch so einige Hinweise drauf gab, gibt es auch auch genug, die die Aktion Kacke und überflüssig fanden, aber dennoch nicht den gekränkten besten Freund spielen, in einer Rolle die ihnen so nicht zusteht.
Das sind die Leute die früher mit einem bösen Leserbrief drohten ihr Abo zu kündigen weil ihre Lieblinsband verrissen wurde und die heute nach einem Review dem sie nicht zustimmen schreiben “das mit dieser Kritik das Blog indiskutabel” wäre. “das der Autor lieber erstmal das und das machen solle”, ehe er kritiken schreibt und die generell ein problem damit haben, wenn es nicht nach ihrem Willen geht. Wir haben mit der ganzen Aktion nicht zuletzt auch genau dieses peinliche inszenieren persönlicher Befindlichkeit inszeniert und verarscht.
Sorry, aber für die Annie Wilkse dieser Welt, die durchdrehen weil Misery stirbt, habe ich nie gebloggt und möchte es auch nicht. Ich hab kein Problem, wenn Leute das ganze doof und unlustig fanden oder meinen wir hätten in der Zeit lieber was sinnvolles machen sollen. Genauso wie ich kein Problem hab, wenn jemand meinen Reviews nicht zustimmt. Das ist okay, die F5 leben von der konroverse und davon, das man Sachen ätzend findet, die ein anderer liebt. Und sie leben davon, dass man diese Sachen akzeptiert und Nilz nicht zusammenschlägt, wenn er einem Sandler-Film 5 Sterne gibt, sondern ihn grade deswegen mag.
Die große Geste, den dramatischen Abmarsch wg angeblich verletzter Gefühle und emotionaler Schäden, den gestehe ich Leuten zu mit denen ich befreundet bin, die mich wirklich kennen. Und auch bei denen nicht jedem.
Und auch wenn ich supergern mit anderen diskutiere und es bei den F5-Lesern jede Menge verdammt smarte, witzige und spannende Leute gibt, mit denen man sich sehr differenziert und kontrovers über Filme unterhalten kann - und ich viele der Leser wirklich mag - es gibt ein Unterschied zwischen dem wahren Leben und fünf Typen die unter Comicnamen Filmkram ins Netz schreiben. Und wer das nicht auseinanderhalten kann und eine Erwartungs- und Anspruchshaltung aufbaut, die nicht angemessen ist, der wird in keinem Blog bei dem ich mitschreibe auf Dauer glücklich werden.
Und wessen Emotionen so fragil sind, dass er einen Nervenzusammenbruch bekommt wenn sich Brangelina trennen - was einige der Kommentatoren da durchaus nahelegen - der hat ganz andere Probleme, als eine alberne Aktion der F5…
Kommentar von Batz am 27. September 2008 um 23:21 | Link
@batz … wen sprichst du gerade an? Unterschätz die Leser nich, ich für meinen Teil war durchaus im Dialog mit einem der F5, nur halt nicht mit dir. Und auch wenn ich irgendwann die Hintergründe kannte, fand ich die Aktion so, wie ich sie beschrieb: Sch****. Ihr habt gemeint ihr könnt mit euren Lesern mal nen lustigen Kick veranstalten und viele Leser haben euch das übel genommen, kann man so als uncool (der Leser natürlich) verbuchen oder sich eingestehen, dass man einfach mit Gefühlen gespielt hat und das unterschätzt hat.
Kommentar von Alexander am 27. September 2008 um 23:45 | Link
@Batz: Aha … ich glaube, wir reden da aneinander vorbei.
Das Einzige, was mich an dieser Aktion irgendwie aufregt, sind diejenigen, die sagen: “Das war so übertrieben, das hätte man merken müssen. Ätschbätsch, reingefallen.”
An dem Punkt habe ich mich getroffen gefühlt, denn euch, wenn es auch nur gespielt war, dabei zuzusehen, wie ihr euch demontiert, war unangenehm. Ich verbinde damit keine Anspruchshaltung außer vielleicht der Meinung, daß man das Ganze, so es denn ein Spaß hätte sein sollen, irgendwie harmloser hätte gestalten können. Ich fand das nicht witzig.
Jeder beurteilt die Welt auf der Grundlage seiner Erfahrungen und Einstellungen, stets also nur subjektiv. Das hier war meine (subjektive) Erklärung, wieso mein Urteil wie beschrieben lautet.
(Pech gehabt, Pech gehabt.)
Kommentar von Julie Paradise am 27. September 2008 um 23:53 | Link
Ich nehme es keinem Übel, wenn er die Sache 1:1 so genommen hat, wie sie da stand und nicht jedes Detail gelesen hat oder auch nur einen Teil der Einträge. Das ist genauso okay, wie die Action doof und langweilig zu finden. Hatte ich ja oben schon gesagt.
Was mich nervt sind die Leute die uns nicht kennen und wild mit “ihr spielt mit Gefühlen” und “emotionaler Verrohung” und “ich lösche euch jetzt aus dem Feedreader” kommen.
Sorry, aber da stimmen einfach die Verhältnismäßigkeiten nicht. Da kommt ein Besitz- und Anspruchsdenken an ein Blog das man mag vor, die ich so einfach für albern halte. Roger Ebert hat neulich einen Artikel geschrieben, der bei oberflächlichem Lesen als Werbung für Kreationismus erschien und auch nur ganz unterschwellig und bei sehr genauem Lesen als Parodie zu erkennen war. Soll ich als jemand der Ebert gern liest rumheulen und sagen: Ohh wie gemein, er hat mich geschockt, er hat seinen treuen Lesern vorgemacht, dass er ein fanatischer Glaubensspinner ist, das verletzt meine Gefühle, weil es soo respektlos gegenüber MIR PERSÖNLICH ist. Oder bewerte ich die Aktion einfach als gelungen oder mißlungen und lese weiter seine Rezensionen, weil ich sie bisher mochte.
Alex, die Antwort war nicht speziell auf dich bezogen, sondern allgemein auf die (gar nicht mal so riesige) Gruppe von Kommentatoren, die eben meinten sie müßten die große Moralkeule schwingen und sich persönlich als betrogen hintergangenes Opfer ihrer guten persönlichen Freunde der F5 sehen. Das ist eben genau dieselbe Fehleinschätzung die Teeniegirls machen, wenn sie sauer sind, weil ihre Lieblingsband irgendwas macht das sie scheiße finden. Sie glauben sie sind Leuten die sie mögen näher als sie es sind und leiten daraus Rechte ab, die im Zweifel nicht mal wirkliche enge Freunde haben.
Ich beziehe das ganz bewußt nur auf einen sehr kleinen Teil der Kommentatoren, die aber umso lautstärker auf sich aufmerksam machen. Es gibt auch genug - auch im Bekanntenkreis - die die Aktion unterschiedlich beurteilen. Von “Kunstaktion”, “Anarcho-Blödsinn”, “punk” bis “irgendwie nicht so witzig” oder “habt ihr keine anderen Themen” reichen da die einstufungen. Find ich alles auch okay, Humor ist Geschmackssache und was der eine zum Schreien findet, findet der andere geschmacklos. Gibt genug Leute die Kevin Smith alleine auf Grund seiner derben Dialoge ablehnen.
Ein Problem hab ich dann, wenn die Leute anstatt zu sagen: Naja, war wohl nix. Anfangen ernsthafte Moraldiskussionen zu führen, tief beleidgt sind, Entschuldigungen einfordern und mit einem “sowas hätte ich nie von euch erwartet ankommen”. Oft dieselben Leute, die jede Cloverfield-Marketing-Aktion geil finden, die subversiv geil finden und die sagen: Mir doch egal, ob Tom Cruise ein rassistisches-homophobes Arschloch ist, solange er gute Filme dreht.
Ich hab über die Jahre viele Practical Jokes mitbekommen, gute wie schlechte. Ich hab erlebt wie Magazine die ich mochte eingestellt wurden und Leute die ich gut fand scheiße geredet haben. Aber solange ich nicht wirklich persönlichen Kontakt zu irgendeinem davon hatte, wäre es mir nie in den Sinn gekommen mich bei irgendwas davon in die Opferrolle als mißbrauchtes Hascherl zu schmeißen und lauthals zu verkünden, das ich nie nie nie wieder was von den Leuten wissen will.
Realistisch betrachtet haben da 4 Typen, die kaum einer wirklich persönlich kennt und von denen man vielleicht die Texte ganz gerne liest, eine Soap abgezogen die suggerierte, das die Seite auseinanderbricht. Was jetzt nicht grade das traumatischste der Welt ist. Schade vielleicht, aber es gibt viele Fische im Meer. Am Ende kam raus es war nur eine kranke Art ein neues Mitglied vorzustellen, nachdem das Blog kurzzeitig ein Adam Sandler Musical Blog und teil einer merkwürdigen japanischen Firma war… Ähm. Sorry. Das rechtfertigt keine emotionalen Narben und schickt auch keinen auf die Couch, der da nicht eh schon öfter liegt. Im Zweifel sollte man den Autoren, die einem - wenn man es denn mag - kostenlos jeden Tag mit großem Aufwand und persönlichen Einsatz Artikel und Informationen geben, doch die Freiheit zugestehen, dass sie auf ihrem Blog machen können was sie wollen. Und wenn sie Lust haben eine Woche nur Videos zu posten in denen jemand mit der Hand unterm Arm Furzgeräusche macht, dann ist das eben so. Man muss das nicht mögen, aber respektieren das es so ist, ohne sich persönlich angegriffen zu fühlen.
Kommentar von Batz am 28. September 2008 um 00:36 | Link
ersetze Tom Cruise durch Mel Gibson. Typo sorry.
Kommentar von Batz am 28. September 2008 um 01:15 | Link
Batz, vielleicht stünde es uns als F5 ganz gut zu Gesicht, wenn wir die Idee zu dieser Aktion nicht ganz so lautstark verteidigen würden. Es ist ganz einfach so, dass wir damit bei ein paar Leuten angeeckt sind. Ich kann mit der Aktion immer noch ruhig schlafen und kann sie auch vertreten, verstehe aber auch die Kritikpunkte von Alexander und Julie. Tatsache ist: wir haben da einen Trigger ausgelöst, der sehr viel mit ganz grundsätzlichen Problemen zu tun hat, die Online-Kultur mit sich bringt.
No one knows you’re a dog on the internet.
Diesem grundsätzlichen Problem dürfen wir uns aber nicht verschließen, in dem wir uns auf Punk zurückziehen. Na klar war das Punk, das war destruktiver Spaß, das war Explosion und hell of a fun, aber eben auch Emotionen, mit denen wir gespielt haben. Und ehrlich: ich mag nicht beurteilen, wann wer wo “nur” und “scheinbare” Emotionen in den Comments loslässt.
Du hast mit allem was Du schreibst Recht, Batz. Julie und Alexander aber auch. Genau das ist das Problem, diese Dualität, die sich aus Online einfach ergibt. Das vor und hinter dem Screen. Online, Offline, Fandom, wir haben da nen Nerv getroffen.
Wir hatten sowas vorher nicht bedacht, haben aber die Folgen zu spüren bekommen. Das sollten wir einfach sehen und daraus lernen.
Kommentar von René am 28. September 2008 um 02:24 | Link
Nanu? Dass die Nummer hier weitergeht, habe ich gar nicht mitbekommen. Ist der Platz da neben Dir noch frei, Julie?
Kommentar von Philipp am 01. Oktober 2008 um 14:45 | Link
Willst Du denn auch noch unbedingt einen Kübel Motze abbekommen? (Zum Glück ist jede Vorstellung irgendwann einmal vorüber.)
Kommentar von Julie Paradise am 01. Oktober 2008 um 23:01 | Link
Ich dachte, man könnte sich vielleicht ein bisschen über die Namen im Abspann lustig machen …
Kommentar von Philipp am 01. Oktober 2008 um 23:09 | Link
Hmmpf.
Also ich hatte ja nach dem Film “etwas im Auge” und muß jetzt erst einmal verschämt mein Taschentuch wegkramen, damit draußen keiner sieht, daß ich nah am Wasser gebaut habe.
Scherz beiseite: Ich kann die Argumente teilweise verstehen, warum hier aber in dem Ton herumgemotzt wurde, auch an meinem Kritikpunkt vorbei, verstehe ich nicht ganz. Das hat mich schon einigermaßen verletzt. Abseits der offensichtlichen Gründe gibt es noch einmal ganz persönliche Motive, die mich zu diesem Beitrag gebracht haben und so sehr nach Scherzen ist mir immer noch nicht. :(
Kommentar von Julie Paradise am 01. Oktober 2008 um 23:15 | Link
Hmmpf. Hmmpf. Hmmpf.
“Im Zweifel sollte man den Autoren, die einem - wenn man es denn mag - kostenlos jeden Tag mit großem Aufwand und persönlichen Einsatz Artikel und Informationen geben, doch die Freiheit zugestehen, dass sie auf ihrem Blog machen können was sie wollen.”
Die Freiheit muss euch keiner zugestehen, die habt ihr nunmal. Darum gehts ja beim bloggen. Natürlich kannst du machen, was du willst (im legalen Rahmen), aber deswegen zu behaupten, dass damit keine Verantwortung mitkommt, finde ich falsch.
“Man muss das nicht mögen, aber respektieren das es so ist, ohne sich persönlich angegriffen zu fühlen.”
Eure Aktion hat mich nicht angegriffen, ich fand sie eigentlich sogar ganz unterhaltsam. Ich verstehe auch die Leser nicht, die sich so extrem auf den Schlips getreten fühlten.
Dennoch möchte ich dir wiedersprechen: Gerade solche Verarschungsaktionen können einen persönlich angreifen - auch, wenn man die Autoren nicht kennt. Wenn jetzt zB die alleroberguteste Julie Paradise morgen schreiben würde: “Haha, reingefallen; ich hab gar kein Kind! Photoshop, ihr Pisser! Übrigens heiße ich eigentlich Herbert Enfer und bin arbeitssuchender Webdesignerassisent.”, würde ich das nicht nur “nicht witzig” finden, sondern wäre auch ziemlich angefressen.
Mit großer Macht kommt große Verantwortung, Mann! Ihr habt - so bescheuert das klingen mag- da draußen Fans. Diese “Na und, dann verpisst euch halt, wenns euch nciht gefällt”-Attitüde ist ziemlich … blöd.
PS: Aber wenn das bisschen Kindergarten jetzt schon “Punk, Explosion, destruktiver Spaß” war, gibts hier ja echt nicht besonders viel Spielraum für Witz und Tollerei…
Kommentar von christoph kratistos am 01. Oktober 2008 um 23:53 | Link
jeder mensch ist verschieden kann ich dazu nur sagen ;)
Kommentar von selinde am 31. Oktober 2008 um 00:42 | Link