Gestern noch habe ich gejammert, daß ich zu nichts kommen würde, seit das Baby da ist, aber spätestens nach diesem Morgen muß ich künftige Eltern auch einmal beruhigen und für sie mithoffen, daß es ihnen genauso ergeht:
Die Kleine schläft ja seit 6-7 Wochen meist so zwischen 21.00 und 6.00, wenn nicht gerade Bauchschmerzen dazwischenkommen, was ja schon einmal großartig ist. Seit einigen Tagen allerdings ist auch das Aufwachen mit ihr wunderschön, denn ich werde nicht mehr durch Hungerquengeln wach, sondern durch Babygurren oder Kieksen, Quietschen oder “Ürrre”-Laute, die Kleine erkundet nämlich gerade ihre Stimme. Die Steigerung der Morgenfreude über diese herzallerliebsten Geräusche mit hohem Skurrilitätsfaktor aber ist das Lächeln, welches nun schon sechs Tage in Folge meinen Tag beginnen läßt: Die Süße lächelt das allerschönste Babylächeln der Welt, strampelt vor Freude, daß sie mich sieht (bilde ich mir zumindest ein, und ich bilde es mir gern ein!) und wartet sogar noch brav einige Minuten im Bettchen, mit eben diesem fröhlichen Gesicht, bis ich angezogen bin und mir einen Tee aufbrühen konnte, bevor es ans Wickeln und Stillen geht.
Dann weiß ich: Wir haben das wunderbarste Baby der Welt!
Die Hebamme flüstert immer wieder: Das mit dem Durchschlafen, das kann sich noch einmal ändern, wenn die Zähnchen kommen, aber darauf hören wir einfach nicht, denn was ist, ist, und was kommt, kommt. Dasistdannebenso.
Rock my Boat!