Spaß ist harte Arbeit, man muß sich schon etwas einfallen lassen für das Amüsemang, von nix kommt nix, nicht einmal das Lachen. Und so ergab es sich, daß ich mein Töcherchen für billiges Vergnügen mißbrauchte, erst einmal, dann öfter, nun regelmäßig:
Schlafsackbingo!
Man nehme: Ein Baby und einen Babyschlafsack und plaziere das Würmchen wie vom Hersteller dieser Bettdeckenersatzweichware vorgesehen.

Anstatt allerdings die Ärmchen durch die Ärmellöcher zu stecken, beläßt man sie im Inneren des Schlafsäckchens und starte das spannende Spiel. Wird das Baby über Nacht keinen, einen oder gar beide Ärmchen herausbekommen?
Es ist ein unfaires Spiel, denn als Mutter habe ich meist den Tag mit der Kleinen verbracht und weiß daher, ob sie eher wilde Träume haben wird (dann sind zwei freie Ärmchen wahrscheinlich) oder friedlich vor sich hin schlummert. Wenn einmal ein Arm den Weg nach draußen gefunden hat, so folgt der zweite sehr oft, das Kind scheint eine Abneigung gegen asymmetrisches Schlafen zu hegen, sie ist da etwas berechenbar.
Und so spielen wir abends Schlafsackbingo mit Babyärmchen, hach, eigentlich ist es so leicht, Spaß mit Kindern zu haben.
Ich habe davon einen Screenshot gemacht und den Text gespeichert. Bitte überweisen Sie 50.000 EUR auf mein Nummernkonto in der Schweiz, ansonsten werde ich das Material in 20 Jahren Ihrer Tochter vorlegen…!
Kommentar von Blabbermouth am 22. August 2008 um 09:21 | Link
Ach, wie praktisch. Sie kann ihren schwarzen Balken ja jetzt schon selber halten. :)
Kommentar von Phil am 22. August 2008 um 12:00 | Link