Namen sind Schall und Rauch und Verwaltungsrealität, sie sind Anruf, Beschreibung und Bezeichnung, sie sind schier unumgänglich.
Die Dinge beim Namen nennen … und dann wäre da ja noch Dirk, dem sein Name paßt.
Mein heute genau vier Wochen altes Töchterchen Leia bekommt ihren Namen nicht allzu oft zu hören. Sie ist Spatz und Maus und Brausepaul, manchmal kleine Kackbratze, Sirenchen oder Hasemuckel, selten aber Leia.
Sicher, ihr Name ist nach reiflicher Überlegung gewählt worden, er war die Nummer eins vor Sara und Johanna, und er erscheint mir noch immer als die beste aller Möglichkeiten, aber etwas hemmt mich, ihn zu benutzen. Er ist so endgültig, so BÄMM! Stempel drauf!, so … banal.
Dieses kleine Wunder nur mit diesem einen Wort zu belegen, festzulegen, erscheint mir lahm und bedrückend, und so wird das kleine Wesen wohl noch eine ganze Weile lang so vielnamig sein wie sonst nur der Unaussprechliche selbst.
Rock my Boat!