Und wen kann man da besser fragen als euch?
Zunächst einmal habe ich nur eine Frage zu stellen: Warum zur Hölle verläßt mich die gesicherte Verbindung (https), die beim Einloggen bei GMail noch aktiv ist, sobald ich mich dort angemeldet habe? Habe ich im Firefox ein Kreuzchen vergessen oder bei den Einstellungen des Computers allgemein oder verarscht mich Vista oder wie oder was?
(Ja, genau, Windows Vista, the pure evil, aber ich gebe ihm noch eine Chance. Nur ungesicherten Verbindungen möchte ich eben keine Chance geben, wo es nicht sein muß.)
Eyes Wide Shut ist so sexy wie Erbspüree.
Symbolbild:

Wenn Arthur Schnitzler das sehen müßte …
Seit das Internet im Dezember 2006 mit 16MBit wieder in mein Leben trat, war der Fernseher für mich so gut wie abgemeldet. Ohne das kurz vorher abgelaufene Premiere-Abo und somit auch ohne frei ins Haus flatternde Fernsehzeitung wurde mir immer egaler, was wann lief. Inzwischen weiß ich von vielleicht fünf Sendungen die Ausstrahlungszeiten, verpasse es aber doch meist, mich zu gegebener Zeit vor das Gerät zu setzen. Auch egal. Google Video und noch viel mehr die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen Sender, die im Internet zu finden sind (ARD/ARD Mediathek, ZDF, arte), tun ihr Übriges zum Fernsehverdruß.
Seit einigen Wochen nun hat sich der Popkulturjunkie aufgemacht, täglich fünf Fernsehtipps zu geben, und was soll ich sagen, außer: Danke!
Was sehe ich auf dem Briefbogen einer meiner Versicherungen?
Ihr Zeichen … Unser Zeichen … Bearbeitet von Frau Heide Witzka* … Durchwahl
*Ihr Name schreibt sich geringfügig anders, aber ich habe angerufen, unter einem Vorwand, und es spricht sich tatsächlich aus wie der Ruf Heidewitzka! Hossa! Nasowasaberauch!. Frau Heide Witzka … gibt es hier jemanden, der Reinsch heißt?
Don’t call it Schnitzel.
– Okay, I’ll call it Schnitzer. Weil: Mein Opa war der Schnitter.
– Ah ja.
Essen und Tod, es liegt so nah beieinander, und das nur wegen weniger Buchstaben. Aber egal, ich wollte schreiben, was ich schreiben wollte: Schnipsel.
***
In letzter Zeit bin ich sehr mit meinem Körper beschäftigt und dem kleinen Körper, der sich darin befindet. (Hui, ich bin eine Matrjoschka!) Das drängt das Denken etwas in den Hintergrund, aber für streng analytisches Denken war ich ja noch nie bekannt. Daher auch nur die Zitatewurst:
Freiheit ist immer auch Freiheit des Anderen.
(Alphonse Karr? Rosa Luxemburg?)
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Wovon man nicht reden kann, darüber sollte man schweigen.
Wittgenstein, ganz sicher.
Oder schreiben. Oder, wenn das, worüber man reden müßte, unaussprechbar ist, eine Gesprächstherapie beginnen und stattdessen, um den Druck abzulassen, über etwas anderes schreiben. Oder sich einfach in die Sonne legen, sich darauf besinnen, daß man vielleicht doch lieber schweigen sollte, seine immer größer werdende Mitte streicheln und das Internet eine feine Sache sein lassen, die mich zwar interessiert, aber nicht immer angeht, so wie mich Politik zwar angeht, aber nicht immer interessiert.
Klare Ansagen sind beinah immer Absagen.
Absagen an das Begehren eines anderen, mir in meinen Willen hineinzureden. Absagen allerdings provozieren Ungemütlichkeit, ja Unfrieden, und um des lieben Friedens willen halte ich doch wieder den Mund. Gefährlich, gefährlich, und zwar beides; zu lange schweigen und dann doch noch herauszuplatzen. Wie in einer Schlacht riskiere ich damit, entweder den Gegner zu sehr erstarkt haben zu lassen oder bereits selbst so geschwächt zu sein, daß mir der Mut fehlt, noch einmal gegenzuhalten. Zwei Seiten einer rostigen Medaille, die Unterlegenheit heißt.
Wer hat schon Mut zur rechten Zeit?
Klare Ansagen wollen also wohldosiert sein, Scheinattacken, ohne letzte und zur Not erbitterte Konsequenz rächen sich bitter.
Aber wer weiß schon, ob er will, was wird?
Aus der Deckung kommen, sich eine Blöße geben, untergehen — kämpferische Begriffe, eigentlich zu laut für viele der Dinge, die ich doch gern einmal geklärt wissen möchte, aber, und das muß ein Frauending sein, doch immer noch hoffe, daß sie gar nicht angesprochen werden müssen, weil der- oder diejenige vielleicht von selbst merkt, was falsch läuft.
Manche werden es nie begreifen. Und stehen dann vor klaren Ansagen, die ja Absagen sind, wie versteinert, enttäuscht, wütend, verbittert, weil sie die leisen Töne nicht hören, nie gehört haben. Bei wichtigen Dingen komme ich meist leise daher. Dabei verlerne ich Mäuschen das Brüllen. Mit Fiepsstimmchen Vorgebrachtes verpufft, verlacht oder gleich ungehört.
Manchmal beneide ich Menschen, die mit der Faust auf den Tisch hauen und laut werden, so richtig laut und lauter noch, daß Ohren schlackern und Wände wackeln. Beeindruckendes Gebrüll, Tiger statt Kätzchen und Nein statt Ichwürdeliebernicht.
Ja, aufräumen ist wichtig, das haben heute auch andere schon festgestellt.
Ich habe gleich mal im Eisfach mit dieser wichtigen Aufgabe begonnen.
ruf jemanden an, den’s interessiert!
Den ganzen Tag Zeit, aber immer genau dann alles blockieren, wenn der arbeitende Teil der Bevölkerung es gerade eilig hat.
Raucherbereiche in Gaststätten sind wie Pissbereiche in Schwimmbecken.
(Heute früh auf Radio Fritz bei einem Konzertmitschnitt gehört.)