Es gibt Dinge, die funktionieren einfach nicht. Jedenfalls nicht so, wie sie einmal gedacht waren.
Windows Vista ist so ein Ding, der FlowBee ein anderes, Stracciatella, trägerlose BHs und Addidas-Shirts aus der Türkei weitere, und diese Liste des Scheiterns ließe sich noch lange lange fortsetzen.

Was außerdem nicht im Bereich des Möglichen zu liegen scheint, ist das schnelle und reibungslose Verschicken unglaublich liebevoll zusammengestellter Päckchen aus Bayern nach Preußen. Vor die Freude hat der liebe Gott hier die Verschleppung und Zerstörung gesetzt.

Beteiligte: 1. Die deutsche Post. Immerhin werden aufgerissene Umschläge in Folie gehüllt und persönlich zugestellt — wenn denn jemand daheim ist. Denn
2. gibt es Nachbarn, die Päckchen annehmen, obwohl sie nur offenbar nur Minuten später einen mehrtägigen Kurztrip nach Sonstewo zu unternehmen gedenken. Und
3. ist bestimmt noch irgendjemand anders auf dem Weg schuld. Woran auch immer.

Schließlich und endlich ist dann aber doch alles heile angekommen und nötigt mir die Feststellung ab: Bleistifte von Faber-Castell sind wohl doch nicht das Nonplusultra, Büttenpapier aus Gmund ist eine Kostbarkeit, die bisher (leider oder zum Glück? — Ich sage nur: Luxus!) noch nicht auf meiner Papier- und Stiftesammelleidenschaftsliste stand, und daß ich nicht widerstehen konnte, gleich loszubasteln (s. Bild 1: Ein altes Notizbuch meines Großvaters, leicht aufgearbeitet), versteht sich wohl von selbst. Schließlich ist es schön, vielleicht noch zwei Wochen lang in Ruhe mit Tuschewasser und Bleistiften als mit Fruchtwasser und Schmerzen beschäftigt zu sein.
Rock my Boat!