Schnitzel

Don’t call it Schnitzel.

– Okay, I’ll call it Schnitzer. Weil: Mein Opa war der Schnitter.

– Ah ja.

Essen und Tod, es liegt so nah beieinander, und das nur wegen weniger Buchstaben. Aber egal, ich wollte schreiben, was ich schreiben wollte: Schnipsel.

***

In letzter Zeit bin ich sehr mit meinem Körper beschäftigt und dem kleinen Körper, der sich darin befindet. (Hui, ich bin eine Matrjoschka!) Das drängt das Denken etwas in den Hintergrund, aber für streng analytisches Denken war ich ja noch nie bekannt. Daher auch nur die Zitatewurst:

Freiheit ist immer auch Freiheit des Anderen.
(Alphonse Karr? Rosa Luxemburg?)

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Wovon man nicht reden kann, darüber sollte man schweigen.
Wittgenstein, ganz sicher.

Oder schreiben. Oder, wenn das, worüber man reden müßte, unaussprechbar ist, eine Gesprächstherapie beginnen und stattdessen, um den Druck abzulassen, über etwas anderes schreiben. Oder sich einfach in die Sonne legen, sich darauf besinnen, daß man vielleicht doch lieber schweigen sollte, seine immer größer werdende Mitte streicheln und das Internet eine feine Sache sein lassen, die mich zwar interessiert, aber nicht immer angeht, so wie mich Politik zwar angeht, aber nicht immer interessiert.

Mai 9, 2008 | In Soso | | TrackBack-URL

  1. Arrrgggh, ich habe das mit der Schindmähre gelesen. Und dann habe ich einen Tag später in der Vorschau “Schnitzel” gesehen. Als anständiger Karnivore habe ich dann einen Gottseidank nicht vorhandenen Zusammenhang vermutet. Puuha

    Kommentar von EffZeh am 09. Mai 2008 um 20:02 | Link

  2. Pferdefleisch soll gar nicht so übel schmecken.

    Kommentar von Julie Paradise am 10. Mai 2008 um 08:48 | Link

  3. Pferdefleisch schmeckt nicht schlecht. In München gibts nen Pferdemetzger.

    Schönes Wochenende

    Kommentar von Schnitzel - Macher am 12. Julie 2008 um 06:05 | Link

Rock my Boat!