Ich bin eine räudige Katze

Ich kratze, ich fauche. Zu selten.
Ich bin mißtrauisch.
Ich schlinge herunter und würge aus, das Gewölle vom Hof, mehr und noch mehr. Haare, Knochen, Dreck und Blut.
Ich hinke, seit dem Tritt. Herrchen liebt mich trotzdem.

Ich bin sechsmal vom Baum gestürzt.

April 24, 2008 | In Soso | | TrackBack-URL

  1. aber siehste mal. Eine räudige Katze würde niemals vom Baum stürzen. Auch eine räudige nicht. Ist doch alles nicht so schlimm.

    Dann bist du doch vielleicht nur ein räudiger Hund;-D

    Kommentar von Ani*ka am 24. April 2008 um 16:48 | Link

  2. Hmm, dann wär’s aber ein räudige Hündin. Das klingt allerdings sehr nach läufige Hündin, was wiederum doch stark mit “Nutte, Hure, Schlampe” zusammengebracht wird, jedenfalls in meinem Sprachgebrauch … nee, ich bleib lieber die Katze. ;-)

    Kommentar von Julie Paradise am 24. April 2008 um 16:52 | Link

  3. an diese “läufige”-Interpretation hatte ich aber auch bei der Katze gedacht…numalso;-)

    Kommentar von Ani*ka am 25. April 2008 um 12:04 | Link

  4. “Hündin” auf Frauen bezogen hat aber eine noch eindeutigere negative Konnotation. Aber wie kompliziert bzw. individuell die Sache mit den Beibedeutungen sein kann, hat sich hier schon einmal gezeigt.

    Kommentar von Julie Paradise am 25. April 2008 um 12:13 | Link

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