Genauer gesagt in der Bildersammlung der Lindley-Bibliothek der RHC, deren früheste Illustrationen bin in das 17. Jahrhundert zurückgehen. Noch genauer gesagt gesagt verliere ich mich seit Stunden in einem Buch, welches die wertvollsten Stücke dieser Sammlung zeigt. Vielleicht hätte ich Botanik studieren sollen. Oder Schattenkunde.
Schon seltsam, wie man vom Abmalen zum Thema Gartenkunst kommt, und wie spannend es ist zu wissen, welche “Blüten” die Tulpenmanie einst trieb, und daß Hyazinthen ebenfalls als Spekulationsobjekte taugten. Daß der Florist einst nicht der Blumenbinder war, der er heute ist, sondern ein Liebhaber, der neue Sorten für Ausstellungen zu züchten versuchte, und daß Aasblumen (Stapelia), entdeckt um 1640/50, sich trotz ihres unangenehmen Geruchs als Kuriosität großer Beliebtheit erfreuten, daß … ich könnte ewig weiterreferieren, was ich bisher gelesen habe und lasse es doch hiermit bewenden, weil die Blumen rufen. Das Internet kann da gar nicht mithalten.
Rock my Boat!