Wenn ich auf der Toilette des Damen-WCs der Staatsbibliothek Berlin, Haus Unter den Linden, eine Männerstimme stöhnen höre “Oh, das war gut!” und beim Händewaschen den am Spiegel angebrachten Hinweis auf einen “Spanner, der auf den Damen-Toiletten des Hauses versucht, heimlich Fotos anzufertigen. Wenn sie sich belästigt fühlen, benachrichtigen Sie bitte umgehend den Pförtner” lese, dann liegt der Schluß nahe, daß beides zusammenhängt — oder?
Außer mir war aber zu diesem Zeitpunkt keiner mehr im WC, ER muß sich also vorher bereits wieder weggeschlichen haben.
Könnte auch einfach ein Kokser gewesen sein, der sich in der Tür geirrt hat… die Bibliothekare heutzutage sind ja auch nicht mehr das, was sie mal waren…
Kommentar von robert am 08. April 2008 um 17:34 | Link
ich habe ihn ja auch noch nie angetroffen. aber von mitstudentinnen weiß ich, dass es diesen ominösen spanner durchaus gibt und das seit einigen jahren. der ist ein echtes problem und er treibt sich in diesem dunstkreis hu-hauptgebäude und stabü unter den linden herum.
sag dem pförtner bescheid!
Kommentar von s. am 08. April 2008 um 18:26 | Link
Dem Pförtner habe ich auch Bescheid gesagt, aber, wie gesagt, ich hab den Zettel mit dem Hinweis erst beim Rausgehen bemerkt. Sonst hängen an den Spiegeln ja meist nur so Vermißtenanzeigen wie “Ring / Schlüssel verloren”, deshalb habe ich beim Betreten der Toilette nicht darauf geachtet. Ich hab dann eben wegen der Männerstimme gestutzt und erst hinterher kombiniert, daß das vielleicht … aber da war dann schon keiner mehr in der Toilette außer mir. Wohl auch besser so.
Kommentar von Julie Paradise am 08. April 2008 um 18:32 | Link
ach, das konneste doch nicht vorher wissen. er scheint ziemlich gerissen zu sein, da man ihn noch nie erwischt hat.
Kommentar von s. am 08. April 2008 um 18:44 | Link
Eigentlich ist es mir auch relativ egal. Viel wütender war ich, als ich vorletztes Jahr mal während einer Rolltreppenfahrt bemerkte, daß ein Junge hinter mir sein Handy unter meinen Rock hielt.
Schmierige kleine Arschgeigen!Kommentar von Julie Paradise am 08. April 2008 um 18:49 | Link
!!
Kommentar von s. am 08. April 2008 um 19:34 | Link
Sowas gibts tatsächlich??? Note to self: Naivitätsmodus abschalten gelegentlich…
Kommentar von robert am 08. April 2008 um 19:57 | Link
ach was… das war bestimmt nur der Hausmeister, der gerade den Zettel dahingeklebt hat, Asthma hat und sich selbst gelobt hat, dass der Zettel gerade hängst 8)
Kommentar von humpaaa am 08. April 2008 um 20:16 | Link
Ich war kurz versucht auf “was davor geschah…” “…und was danach” zu klicken.
Kommentar von Phillip am 09. April 2008 um 02:59 | Link
Kennst Du “Agnes und seine Brüder”? Da ist genau die von Dir beschriebene Szene in der Stabi drin. Moritz Bleibtreu als unkontrollierter Bibo-Angestellter. Leider gibts die Szene nicht bei youtube, nur eine Zusammenfassung des Films: http://tinyurl.com/3kk4mr
Kommentar von Anna am 09. April 2008 um 09:31 | Link
Eeks. Das nächste mal mit Pfefferspray? :-S
Kommentar von Manniac am 12. April 2008 um 10:12 | Link