Nämlich das:
So kurz bevor das Baby kommt, wenige Wochen, bevor sich also alles und irgendwie doch gar nicht soviel für mich ändert, gibt es noch soviele Dinge zu erledigen. Schränke leerräumen und Platz schaffen, Sorgen beiseite schieben und Einzugsermächtigungen ändern, eine neue Patientenverfügung und wieder einen lesbaren Organspenderausweis ausfüllen. Das Krankenhaus besichtigen und den Kardiologen erneut zum Kopfschütteln veranlassen (ungewollt), beten, daß die Berliner VerkehrsGesellschaft nicht wieder streikt und vom letzten selbst erarbeiteten Geld für gefühlte Ewigkeiten wichtige Wünsche erfüllen. Gesund essen und genug davon. Eis zählt nicht. Schlafen, ausruhen, Beine hochlegen. Ins Kino gehen und immer schön langsam. Das ist mit am schwierigsten.
Wenn ich inmitten all dieser Vorbereitungen stehe, gehen meine Gedanken manches Mal sehr eigene und dann auch wieder reichlich banale Wege. Ich fühle mich wie ein kleines müdes Kind, nicht eben verzagt, aber doch irgendwie anfällig, und da paßt das sonstige Herausplatzen, so intim manches hier bereits Veröffentlichte auch wirken mag, gerade nicht.
Pieps.
Rock my Boat!