Da es aus mir immer noch unerfindlichen Gründen unmöglich war, hier auch optisch und ohne Usability-Alptraum eine Blogpause einzuläuten, weil mir mal wieder alles über den Kopf wächst, muß ich wohl oder übel weiterschreiben. Danke, Herr Akkro Berlin, das hast Du doch mit Absicht gemacht, Du Fuchs, oder!?
Einen Fuchs habe ich heute übrigens in der Brückenstraße in Schöneweide gesehen, ihn allerdings erst auf den dritten Blick als solchen erkannt. Das erste nämlich, was ich wahrnahm, war ein äußerst lumpig gekleideter Mann, aus dessen Schatten ein übel aussehender Hund hervortrat. “Dem gehört also dieses räudige Hundsviech!?” (Meine Gedanken sind teilweise etwas derb, immerhin aber in bereits in ganzen Sätzen formuliert.) Als das räudige Hundsviech also ganz gemächlich auf mich zukam, bemerkte ich doch recht schnell, daß das fleckige Rot, die Schnauze und eine buchstäblich wilde Aussehen nicht so ganz zu einem Köter passen wollten. Seelenruhig trottete das Tier weiter in meine Richtung, stockte, als ich stehenblieb, wandte sich zum Bordstein, duckte sich zwischen zwei Autos, ließ eine Tram die Straße erzittern machen, sah ihr kurz nach und passierte dann die Fahrbahn. Auf der anderen Straßenseite trottete er über eine Brachfläche und verschwand schließlich zwischen Mülltonnen.
Ich weiß gar nicht, wieso mich diese wenigen Augenblicke plötzlich so überwältigten, ich stand einfach starr und stumm mitten auf dem Gehweg und dachte — nichts.
Rock my Boat!