erkennt man vor allem an den schwarzen Suhrkamp-Bänden. Diese müssen en bloc aufgereiht sein, mindestens 1,50 Regalmeter einnehmen und nicht verschandelt sein, etwa durch davor aufgereihte Ü-Ei-Figuren.
Ich hatte bei unpassender Gelegenheit mal einen Scherz darüber gemacht, also, ich fand die Gelegenheit gar nicht sooo unpassend, nur der Scherz wurde als wenig witzig empfunden, aber egal, zwei meiner Motti lauten immer noch: no pain, no gain. no risk, no fun (klingt leider nur auf Englisch so richtig griffig, sorry).
Der Karpate hat da manchmal mehr Humor als ich und stellt seine Ü-Ei-Figuren dort auf, wo es selbst mir zu bunt wird, dabei habe ich beinah nur bunte Suhrkampbücher (ich habe sehr viele Bände, die nicht von Suhrkamp sind, von denen aber beinah nur bunte, hach, was bin ich heute wieder pedantisch), jeeedenfalls (tief durchatmen) sieht das dann so aus:
(Und falls jemand fragt: Ja, meine Bücher sind alphabetisch geordnet. Ebenso meine CDs. Meistens. Denn manchmal finde ich ein Buch, welches an der völlig falschen Stelle steht. Das ist so eine Art Spiel bei uns. Dann warte ich, bis der Karpate zugegen ist, gucke verkniffen und sortiere es an der richtigen Stelle ein. Danach lachen wir beide. Er etwas lauter als ich.)
Zweimal das Dekameron?
Kommentar von Norman am 14. Januar 2008 um 14:01 | Link
Das eine ist eine Kurzfassung, eine Art Best-Of, das andere ist der zweite Teil einer zweisprachigen Ausgabe.
Kommentar von Julie Paradise am 14. Januar 2008 um 14:07 | Link
Da bin ich mit meinen Reclam Heftchen wohl OldSkool?
Kommentar von robert am 15. Januar 2008 um 08:38 | Link
“Das Dekameron” habt Ihr übrigens doppelt…!
Kommentar von Blabbermouth am 15. Januar 2008 um 09:43 | Link
Hehe, die Bilder sind echt lustig!
Kommentar von Lisa am 15. Januar 2008 um 15:50 | Link
Ich finde es viel angenehmer so. Bücherregale sollen lebendig sein und Lust auf’s Lesen machen.
Kommentar von refu am 17. Januar 2008 um 01:12 | Link
Alphabetisch? himmelhilf. Wie unkuhl und banal.
Kommentar von Klaus am 16. März 2009 um 15:50 | Link
Das “Dekamerone” habe ich auch in zwei Ausgaben… Eine schöne zweibändige im Aufbau-Verlag zu DDR-Zeiten (mit den Holzstichen Werner Klemkes) und eine klassische aus dem 19. Jh. Es schadet nie, gute Bücher mehrfach zu besitzen.
Die alphabetische Ordnung von Büchern bewährt sich nur bis zu einem gewissen Umfang der Bibliothek. Dann heißt es, nach (Sach-)Abteilungen u.a. Kategorien vorzugliedern. (Und diese Systamtik vorausschauend zu gestalten. Nichts strengt mehr an, als die Bibliothek komplett umzusortieren.)
Kommentar von Quisquilia am 17. März 2009 um 10:52 | Link