Besser spät als nie

Weil ringsumher alle ihre Best-Of-Jahreslisten anfertigen, habe ich auch noch etwas Senf in der Tube.

Mein Song des Jahres, der immerhin fünf Jahre brauchte, um bei mir anzukommen, ist I Am Mine von PEARL JAM vom Album Riot Act (youtube — Ausschnitte aus dem Film Garden State).

Manchen Dingen muß man eben etwas Zeit geben.

Dezember 31, 2007 | In Video | 3 Comments | TrackBack-URL

Pah, wer ist schon Cleopatra!

In Milch baden — so ein Quatsch! Wahre Königinnen baden in Fructis Silk & Shine Shampoo (der Badeschaum war alle und Shampoo schäumt auch ganz toll) und haben die allerzarteste Haut, die man sich nur denken kann. Und wie das duftet! Das riecht man bestimmt im nächsten Jahr noch.

Guten Rutsch ihr Lieben und paßt auf euch auf!

Dezember 31, 2007 | In Soso | 5 Comments | TrackBack-URL

“Reiche Göre!”

Da wollte mich einer beschimpfen, aber das ist ja nun einmal auch eine Sache des Standpunktes. Mit einem Nettogehalt von 409 Euro Fuffzich zähle ich wohl kaum zu den Schwerverdienern.

Ich geh dann mal die Silberlöffel putzen …

Dezember 31, 2007 | In Soso | 6 Comments | TrackBack-URL

R.I.P. Beule!

kuschelsm.jpg

Beule, unser zutraulichster Lemming, hat heute vormittag beschlossen, das Leben Leben sein zu lassen und dahin zu gehen, wohin dereinst alle Lemminge gehen: Ins Möhrchenparadies.

Seine irdische Last war zu schwer geworden, nun kann der Dicke im Himmel herumtollen, knabbern, spielen, schmusen, all das ohne die inzwischen auf Tischtennisballgröße angewachsene Geschwulst.

Beule, wir werden Dich vermissen!

Dezember 29, 2007 | In Soso | 5 Comments | TrackBack-URL

Jetzt ist es aus. Ich verblöde.

Weil ich nämlich nicht mehr auf dem Bauch liegen kann. Und nur auf dem Bauch liegend kann man so richtig schön schmökern.

Ordentlich lesen kann ich zwar noch, für wenige Stunden, am Schreibtisch, aufrecht sitzend, hochkonzentriert und mit einem gespitzten Bleistift in der Hand. Aber immer öfter muß ich hinterher die Füße hoch- oder mich hinlegen, wegen schwanger und schwere Beine und Rückenschmerzen und Bauchdrücken. Hätte ich das gewußt … hätte ich nichts anders machen wollen.

Aber daß ich nicht mehr gemütlich im Bett liegen und lesen kann, auf dem Bauch, über Stunden und Stunden, aufgestützt auf jahrzehntelang gestählte Ellbogen (ich creme sie jeden Tag ein, habe aber seit ich lesen lernte dort Hornhaut), das trifft mich hart. Und jetzt komme mir keiner mit “Auf dem Rücken geht es doch auch” oder “Und was ist mit der Seite?” — das ist alles nicht das Wahre. Auf dem Rücken liegend zum Beispiel fallen einem nach wenigen Minuten die Arme ab vom Buchhochhalten, das ist also nichts, und wenn ich auf der Seite liege, verschiebt sich die Brille, bis sie mir böse ins Gesicht quetscht und ich entweder fürchterliche Schmerzen erleide oder Wutanfälle bekomme, weil sie ganz zerdrückt ist und ich nichts mehr sehen kann. Nachts trage ich nämlich Brille, denn nur mit Brille, abgeschminkt und gänzlich aller Tagestünche entledigt, läßt es sich so richtig entspannt lesen. Irgendwann fangen einem schließlich auch mit den besten Kontaktlinsen die Augen an zu tränen.

Das gehört nämlich zum Lesen auf dem Bauch auch unbedingt dazu: Im Bett liegen. Ich könnte mich ja auch auf das Sofa setzen, lümmeln, lehnen, aber egal wie ich mich dort plaziere, lange halte ich die verschiedenen Stellungen nicht aus, irgendetwas stört dort immer, und sei es der Karpate oder das Telefon. Sage ich aber “Ich gehe jetzt ins Bett, ich lese noch ein bißchen”, sei es auch erst 19.00 und ich lese auch um 23.30 noch, dann wissen wir beide: Der Tag ist vorbei, es ist Zwischenzeit, ich krieche höchstens nochmal kurz aus dem Bett weil ich muß oder lasse mir einen Gutenachtkuß geben und die Decke aufschütteln, wenn ich möchte.

Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr es mich verstört, daß diese jahrelang geübte Routine nun nicht mehr funktioniert, nur weil ich nicht mehr auf dem Bauch liegen kann. (Nebenbei bemerkt: Auf dem Bauch schlafen kann ich nicht mehr, seit ich auch nur ansatzweise wie eine Frau aussehe, aber man schläft ja auch nicht mit ausgefahrenen Ellbogen, falls man versteht, was ich meine …)

Naja, wie immer sind es Kleinigkeiten, die den großen Wandel ankündigen.

Dezember 28, 2007 | In Soso | 7 Comments | TrackBack-URL

Liste der erfüllten Wünsche (oder so)

Anne fragt, was denn so beschert worden ist. Das klingt fast nach Stöckchen, aber nur fast, wenn es nämlich eins wäre, fände ich es doof. So aber antworte ich einfach mal:

Liebe, Friede, Freude (wirklich, so harmonische Weihnachten habe ich seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr erlebt!)
Carcassonne-Big-Box (Grundspiel inklusive vier Erweiterungen in einer großen Schachtel)
Die Siedler von Catan — Händler und Barbaren (Erweiterung)
mein Lieblingspuder (auateuer, aber unentbehrlich, um selbst bei miesester Gesundheit noch strahlen zu könne wie das blühende Leben, zumindest oberflächlich und teint-technisch)
Douglas-Gutschein
Media-Markt-Gutschein
drei flauschige, große Badetücher sowie zwei wunderhübsche Trockentücher, fast zu schade zum Benutzen
Geld
Naschzeug im Gegenwert von schätzungsweise einem halben neuen MacBook, oder so (zumindest sieht der Stapel im Wohnzimmer aus, als könne man ihn zu Gold machen)
Corpse Bride auf DVD

Dazu haben wir geerbt: Eine weiße Babywiege, diverse Babyklamotten, ein Mobile, welches der Karpate sogleich über meinen Schreibtisch gehängt hat, damit sich meine Intelligenz schrittweise auf die eines brabbelndes Kleinkindes reduzieren kann, bis es soweit ist. Dann hat das Kleine einen ebenbürtigen Spielgefährten in mir … irgendwie so ging der Witz, für den er denn auch eine gescheuert bekommen hat, aber erst heute, weil man sich zu Weihnachten ja nicht hauen soll.

Und einen Gutschein gab es noch für alle (ausdrücklich: ALLE!!!) Babyausstattung unserer Wahl (!) beim Ausverkauf eines örtlichen Spiele-Max im Januar. Sieht also so aus, als wären wir damit so gut wie komplett was die Grundausstattung für das Kindchen angeht, ohne dazu überhaupt einen Finger gerührt oder selbst Geld ausgegeben zu haben. Das liegt aber auch daran, daß die erste Babywelle in unseren Familien seit drei Jahren herumschwappt und die damals auch überwiegend vom Rest der Familie bezuschußten Dinge nun herumgereicht werden. Dinge wie Babykleidung und Hochstühle nutzen sich bei der kurzen Gebrauchszeit ja kaum ab und machen damit mehrere Kinder (und erleichterte Eltern) glücklich.

Dezember 27, 2007 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Eine Weihnachtsgeschichte

Eine meiner beiden Großmütter habe ich seit 24 Jahren nicht mehr gesehen.

Sie war die Großmutter, die nie da war, Charlotte. Die andere Frau, die Mutter meiner Mutter, war meine Omi. Eine richtige Bilderbuchomi, aber viel cooler und verrückter, klüger und weiser, stärker und zärtlicher, als man es sich nur vorstellen kann. (Einen kleinen Teil ihrer Kindheit habe ich hier versucht zu beschreiben, zusammengeklaubt aus den Resten ihrer Erzählungen, die ich in meinem Gedächtnis noch finden konnte.)

Charlotte ist, das kann man ruhig so sagen, wie es sich darstellt, eine kalte, vielleicht eine böse Frau gewesen in ihrem Leben. Als hochrangige Mitarbeiterin der Staatssicherheit hat sie in der DDR vielen Menschen geschadet, hat Leben zerstört und viel Leid zu verantworten.

Mit drei oder vier Jahren sollte ich einmal einen Tag mit ihr und meinem damals schon von meiner Mutter getrennt lebenden Vater verbringen, so hatte sie es bestimmt. Sie hätte mich an jedem beliebigen Tag sehen können, nur an eben diesem kurzfristig angeordneten Tag ging es nicht, da ich mich schon seit Wochen auf ein Kinderfest im Kindergarten gefreut hatte. Darüber wurde sie so böse, daß sie meiner Mutter damit drohte, mich ihr wegnehmen zu lassen. Sie hätte da Kontakte, es würde sie nicht mehr als eine kleine Notiz kosten.

Meine Mutter konterte mit (halb erfundenen, zumindest übertriebenen) Verbindungen zum STERN (sie hatte einmal einem Korrespondenten des STERN in Ost-Berlin ein Buch verkauft, mit ihm geflirtet und war dann mit ihm aus gewesen), die “solche miesen Praktiken” sehr interessieren würde. Danach haben wir lange nichts mehr von Charlotte gehört.

Dezember 27, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Opus Magnus* II

Beim Durchgucken alter Fotos, die ich längst verschollen glaubte und nun überraschend von meiner Schwester zurückerhielt, habe ich Magnus, der eigentlich gar nicht so, aber sehr ähnlich hieß, wiedergesehen.

Es ist schon erstaunlich: Meine Schwester, die zehn Jahre älter ist als ich, zog Anfang der Neunziger von Zuhause aus und hatte lange immer noch eine Kiste in unserem alten Zimmer. Wie in ebenjene Kiste mein Kästchen mit Fotos von der Einschulung und den Klassenfahrten 1991 und 1995 gelangen konnte, ist mir bis heute unbegreiflich, aber das muß es gewesen sein. (So beginnen Legenden, oder?)

Auf einem dieser Fotos nun habe ich Magnus gesehen und war erstaunt. Erstaunt darüber, wie jung und doch unverkennbar er und wir anderen aussehen und noch viel erstaunter darüber, wie anders wir trotzdem aussahen als in meiner Erinnerung. Daß ich auf Fotos so anders aussah oder besser, nie wahrhaben wollte, wie ich aussah, weil ich es sonst nicht ertragen hätte, ist die eine Sache, aber daß meine Erinnerung mich auch bei den anderen derart betrogen hat, hat mich beinah erschreckt.

Magnus zum Beispiel hat mich vier Jahre lang zutiefst angeekelt, auf dem Bild jedoch sieht er aus wie ein etwas zu dicker, aber dennoch sehr lieber Junge. Vom ersten Augenblick an habe ich gefühlt, daß mir das Schicksal mit diesem Banknachbarn nicht wohlgesonnen war, sofort nach der Feier in der Essenbaracke wurden wir nämlich auf unsere späteren Bänke in der Klasse verteilt und behielten die Plätze teilweise über vier Jahre lang. Neben Magnus mußte ich zum Glück nur ein halbes Jahr lang sitzen, solange bis deutlich wurde, daß ich keineswegs sah, was an der Tafel stand, sondern es mir wegen meiner damals schon kräftigen Kurzsichtigkeit meist richtig zusammengereimt und gemerkt hatte.

Magnus hatte neben seiner speckiggänzenden Haut, die zu hell von den unzähligen Leberflecken abstach, eine ganz und gar widerliche Angewohnheit, die im Nachhinein auch nur von mir bezeugt werden kann. Ich glaube, er tat was er tat mit Absicht nur vor mir, um mich zu quälen:

Er spuckte mittelgroße Flatschen auf den Tisch, auf seine Seite des Tisches, verrieb die Spucke, bis sie eingetrocknet war und einen stumpfen Fleck hinterlassen hatte, in dem manchmal noch kleine Essenbröckchen klebten und sah mich triumphierend an. Ich glaube, auch diese Erfahrungen, haben mein Verhältnis zum Küssen und zu fremder Spucke geprägt … Mein Teil der Bank wurde natürlich infolge dieser schmierigen Ekligkeit zusehends kleiner, bis wir uns die Fläche in einem Verhältnis von eins zu vier teilten, wobei er auch diesen winzigen Rest nicht gänzlich unbesudelt ließ.

Beinah noch übler genommen habe ich ihm, daß er auch später noch Macht über mich hatte, die Macht, mich stundenlang nervös und angeekelt zittern zu lassen. Das kam dadurch, daß er beim Milchdienst, der daraus bestand, die Frühstücksmilch der Klasse in einem Eimer vom Hausmeister abzuholen, wartete, bis ich ihn mit dem Eimer sehen mußte, auf dessen Boden sich eine Anzahl Strohhalme befand und diese genüßlich mit seinen Händen betatschte. Auch dies ist fast als Trauma zu bezeichnen, denn immer, wirklich immer, wenn ich Strohhalme sehe, ersteht Magnus vor meinem geistigen Auge, mit seinen Spuckehänden, und begrapscht mit perverser Gründlichkeit die Enden der Trinkröhrchen.

Nach dem Betrachten der Fotos allerdings bin ich mir gar nicht mehr so sicher, daß er dies wirklich so unausgesetzt getan hat, vielleicht habe ich es auch nur zufällig wenige Male miterlebt und mir dann dieses Bild zusammengereimt, mich also seit mehr als zwanzig Jahren vor einer Phantasie geekelt, die aus Überteibung bestand?

*Tom Selleck klopft in meinem Gehirn an und fragt, ob ich ein fettiges Luxuseis am Stiel möchte. Wer einen kleinen Lateiner findet, darf ihn also behalten.

Dezember 21, 2007 | In Soso | 4 Comments | TrackBack-URL

Opus Magnus

“Du hast ja seit Tagen nichts geschrieben, brütest Du etwa einen längeren Text aus?”

Aaalso … (oh, jetzt muß ich erst einmal essen, dann geht es weiter!)

Dezember 21, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Cosmia

Die fremdartige Linie Deiner Wangenknochen hielt meinen Blick gefangen. Ich habe Dich angestarrt wie wohl so viele vor mir.

Du hast nur kurz in meine Augen geschaut, dann blieb Dein Blick über meinem Decolleté hängen, halb erschrocken und dann erfreut. Ich habe es blitzen sehen, ein kurzes Lächeln.

Mit Blicken fuhr ich an Deinem Gesicht entlang, den seltsamen Narben an der Seite, es muß Dich mal mächtig erwischt haben. Du konntest den Blick nicht von der Sonne abwenden, die man sieht, wenn der oberste Teil meiner Narbe auf der Brust über den Rand des Shirts herausragt.

Du wolltest etwas sagen und hast dann doch nur gegrinst. Ich habe gezwinkert, meinen Mantel zugeknöpft, den Schal festgezurrt und bin aufgestanden. Meine Station.

“Warte! Könnten wir nicht mal …?” — “Krüppeltreffen?” Unbeschwertes Lachen.

Sowas finden vielleicht nur wir lustig.

Dezember 18, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Über den Umgang mit verstockten, debilen, jähzornigen Professoren

Immer freundlich bleiben. Dann behält man wenigstens moralisch die Oberhand.

Immer schön lächelnd. Das wirkt deeskalierend.

Inmitten des immer langwieriger werdenden Arbeitsprozesses schwanger zu werden verschafft die Möglichkeit, sich mitten im Gespräch setzen zu können, blaß aus dem Fenster zu schauen und triumphierend sagen zu können: “Für Ihr nächstes Projekt stehe ich nicht zur Verfügung.” (Hintergedanke: Soll er doch sehen, ob er noch einmal einen Doofen findet, der sich eine Zusammenarbeit mit ihm antut. — Wird er übrigens nicht.)

Auf die Antwort bezüglich der o.g. Absage, “Na dann haben Sie doch noch viel mehr Zeit!” (Ja klar, mit einem Neugeborenen hat man gaaanz viel Zeit, alter Mann!) reagiert man am besten nur mit einem verständnislosen Kopfschütteln.

Immer freundlich bleiben. Dann behält man wenigstens moralisch die Oberhand. Was man denkt ist schließlich etwas anderes.

Immer im Hinterkopf behalten: Beim nächsten Mal ist man schlauer. (Oh, ich werde so schlau sein beim nächsten Mal!)

Unsinnige Korrekturvorschläge einfach ignorieren, als da wären: Beschwerden wegen “zu großer Zeilenabstände” (jaja, die Formatvorlage des Verlags, sowas muß man nicht kapieren …), Änderungswünsche wie “ließen” zu “liessen” und wieder zurück, s mit Punkt drunter von einem der Korrekturleser, während der andere der Meinung ist, es müßte ein s mit Häkchen drunter sein, plötzliche Blindheit, d.h. behaupten, in diesem oder jenem Aufsatz wären die Fußnotenziffern aber doch größer usw. usf.

Immer freundlich bleiben. Dann behält man wenigstens moralisch die Oberhand.

Freundliche Randnotizen in durchgesehen Artikeln der Art “Wie dumm sind Sie eigentlich? Das sollte vereinheitlicht werden!!!” gefolgt von “zu große Eingriffe in den Aufsatz” (weil ich nicht nur den einen Aufsatz, sondern, ohoh! alle Aufsätze des Bandes vereinheitliche, das Gedächtnis des armen Herrn aber nur noch diesen einen zu erfassen vermag) fröhlich durchstreichen und mal schnell das Wordpress-Schreibfensterchen öffnen, weil, irgendwann muß das ja mal raus.

Wie lange will ich mir diesen Irrsinn eigentlich noch antun? Immerhin erhalte ich mein Geld für den Band erst, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind. Dies kann aber noch ein gutes Weilchen dauern, denn inzwischen fangen die Berliner Autoren an, ihre inzwischen vier Jahre alten Aufsätze umschreiben zu wollen bzw. es werden drei neue Artikel hinzugenommen, die auch wieder formatiert, siebenmal gegengelesen und korrigiert werden müssen. Natürlich ist es meine unverzeihliche Unfähigkeit, die dazu beiträgt, daß der Band nicht fertig wird, und daß der Aufsatz des auftraggebenden Professors erst vor einer Woche endgültig fertiggestellt wurde (fertig geschrieben, wohlgemerkt), ist dabei unerheblich.

Habe ich die goldene Regel eigentlich schon erwähnt: Immer freundlich bleiben. Dann behält man wenigstens moralisch die Oberhand.

Noch eine Korrekturrunde, begleitet von Vorwürfen der Unfähigkeit, und ich scheiße auf 1400 Euro und schmeiße das Ganze hin. Schließlich will ich kein grimmiges Baby kriegen, von all dem Frust, der sich da langsam angestaut hat.

Dezember 17, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Wie verbockt man sich (zumindest eine Zeit lang) die schönsten Texte für das eigene Blog

Man lege sich ein hübsches neues Moleskine-Skizzenbuch zu, ersteigere bei dem größten Online-Auktionshaus aller Zeiten ein unschlagbar günstiges Faber-Castell Monochrome-Zeichenset und schreibe fortan begeistert in das neue Heftchen. Über, neben und unter die Texte kommen die immer noch kritisch beäugten Zeichenversuche, wobei erstens das Zeichnen und zweitens der Referatedruck für Zeitnot sorgen, die zusammen mit der Faulheit, jetzt alles einzuscannen oder gar nochmals abzutippen, ein ziemlich leeres Blog ergeben.

Das Merkwürdigste ist allerdings: Irgendwie fühlt es sich gut an, wieder mehr von mir dem geduldigen Papier als dem unberechenbaren Internet anzuvertrauen.

Ich muß da wohl ein neues Gleichgewicht finden.

Dezember 17, 2007 | In Soso | 9 Comments | TrackBack-URL

Sowas kommt von sowas* — Dankeschön!

Das wär doch nicht nötig gewesen!

schokischenkism.jpg

Aber gefreut habe ich mich sehr, und weil man da noch ganz viel Trinkschokolade draus machen kann, werde ich mich noch länger darüber freuen! Dankesehr!

*Wer in sein Blog schreibt:

wäre gerne der Frontman von Slayer oder wenigstens Machine Head

hat Konzertkarten aber sowas von verdient!

Dezember 17, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL