Flitterwochenpause

Tschü, bis Montag!

November 30, 2007 | In Soso | 7 Comments | TrackBack-URL

Ich bin dann mal heiraten

.

November 30, 2007 | In Soso | 22 Comments | TrackBack-URL

Hach!

Nur noch einmal schlafen!

November 29, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Da war ja noch was (Köln)

Köln: Wer ist denn am Wochenende außer mir und Jeriko noch dort und würde gern ein paar Blogger und einen echten Karpaten kennenlernen?

Mitfahrgelegenheit Berlin — Köln — Berlin: Und wer würde gern am Freitag Nachmittag mit uns im Auto nach Köln bzw. am Sonntag ab mittags von dort nach Berlin reisen wollen, gegen einen Beitrag zum Tankgeld?

November 28, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Dreißig Werst — Herz aus Haar

Ein neuer Teil von Dreißig Werst spukt seit bald zwei Wochen in meinem Kopf herum, aber ich bekomme ihn nicht geschrieben, bekomme leider auch kaum etwas anderes formuliert, weil eben vorher diese Episode aus dem Leben meiner Großmutter erzählt werden muß.

Ich habe selten Probleme, ein Thema, eine Grundidee irgendwie anzupacken. Ich will etwas sagen, ich will etwas schreiben, da ist kein allzugroßer Unterschied, und wenn ich über etwas nur auf diese oder jene Art reden kann, dann schreibe ich sie auch genau so auf.

Wie aber erzählt man die Geschichte der Schwester der kleinen Erna, die weit über ihr Heimatdorf hinaus berühmt war für ihre dicken, langen, blonden Haare, so berühmt, daß ein Magazin aus Moskau Fotos von ihr gemacht hat, woraufhin sich Verehrer aus ganz Rußland meldeten, die um ihre Hand anhielten?

Doch da sie ihren Verlobten über alles liebte, brach für einen der abgewiesenen Verehrer, er war aus Petrograd auf die Krim gekommen, eine Welt zusammen. Wenn er nicht mit seiner Liebsten, der Frau seines Lebens, die er doch nur von einem Foto aus einer Zeitung kannte aber über alles zu lieben glaubte, nun, wenn er mit dieser Frau nicht würde leben können, so sollte auch kein anderer sie bekommen. Und so schlich er sich, nach einem sehr demütigenden Besuch im Haus der Familie, an einem stillen Sommertag in das Herrenhaus und erdrosselte sie mit ihren eigenen Haaren. Den Zopf, der ihr zu Lebzeiten bis an die Knie gereicht hatte, schnitt er anschließend ab und legte die Enden zu einem Herzen geformt auf den Boden. Danach gab er sich mit einem Revolver die Kugel.

Vom Schuß aufgeschreckt kamen Familie und Bedienstete herbeigelaufen, man fand die beiden, rechts und links neben dem Herz aus Haar auf die Dielen niedergestreckt, auch im Tod nicht vereint, denn in den letzten Qualen des Sterbens hatte er sich wohl weggedreht.

November 28, 2007 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Essenslust

So muß es im Paradies aussehen:

pralinecl1br2csm.JPG

(Pshht: Es schmeckt so großartig, wie es aussieht!)

November 28, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Ich kann nicht, ich darf nicht — ich will nicht

Die Lippen bereits leicht geöffnet, hungrig, setzt der Verstand ein: Wie kannst du nur?

Ich will, ich wollte, ach! ich will immer noch, doch ich weiß: Es ist nicht nur die Brombeere, die gleich in meinem Mund steckt, er wird den Finger hinterherschieben, meine Zunge wird an seinem Daumen spielen, dann entgleitet alles, und die Kontrolle …

Ich bin die spröde Frau, die, die ihn abweisen muß, und mit starren Lippen, das Lächeln in seinen Augenwinkeln erloschen, wird er mich enttäuscht ansehen, auch ein wenig fies dabei die Mundwinkel nach unten rutschen lassen, sich zurücklehnen, die Arme verschränken, etwas von “Scheißabend” und “ich hab’s doch immer gewußt” zischen und nie wieder der charmante Kavalier sein, den ich anstrahlte mit allem Licht, aller Wärme, die ich zu geben vermochte.

Herrgottnochmal, Du wirst meine Selbstachtung zertreten und es wird schön sein und es wird schrecklich sein, nur: Du bist hinterher ein wenig Geld los und ich eben noch ein wenig mehr Selbstachtung, das Ganze läuft ab dann bei mir als “Erfahrung” nebenher, immer wenn es um Essen und Sex geht, um Zucker und den Moment, in dem …

Ich will nicht, denn ich werde mich danach schmutzig fühlen und du wirst es merken und nicht begreifen, es weglächeln wollen doch bald ungeduldig werden, dann genervt, zuletzt aggressiv. Jedes Törtchen, jede Praline, das du mir bis dahin, verheißungsvoll und erwartungsfroh lächelnd, zugesteckt hast, wird zuviel sein, zu teuer, denn es geht nicht um mich, den Moment, den Spaß, es geht um dich und ums Ficken. Ohne diesen, deinen, letzten Sieg hört der Spaß ganz schnell auf.

Ich bin nicht mehr begehrenswert, denn das Spiel in den Grenzen von schwer erreichbar, aber für dich zu haben, wird vorbei sein, lange bettelst du nicht, doch hätte ich vorher nachgegeben — Schlampe.

Die bin ich jetzt auch, dich abweisen, pah! was eben noch sinnlich und weiblich war, ist jetzt fett und formlos. Aus ist es mit dem Fingerschlecken, zuviel gegessen, zuviel Zucker, zuviel Heuchelei.

Die unterste Stufe der Erniedrigung, als ich mich übergeben muß, der Ekel kriecht mir den Hals hoch, wenn ich dich jetzt ansehe.

Du steigst in dein teures Auto und ich schleppe mich zum Nachtbus.

November 27, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Aus dem Chat

[...] Da komm ich mir immer vor wie Klickvieh. [...]

November 27, 2007 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Ich weiß ja

daß ich so langsam damit nerve, aber:

Ich würde gern wie schwanger aussehen und nicht einfach nur wie vollgefressen!

November 27, 2007 | In Soso | 4 Comments | TrackBack-URL

“Ich trau mich gar nicht, das zu benutzen.”

Doch, liebe K., los los!

Dafür sind Geschenke da, daß man sich eben keine Gedanken darum machen muß, wie teuer und wertvoll die Dinge sind. Sie sind als Überraschung ins Haus gekommen, nur um Freude zu bereiten und genossen zu werden!

November 27, 2007 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Was die Preußin nicht kennt, ißt sie nicht

Zu behaupten, meine Geschmacksnerven wären an erlesenen Köstlichkeiten dazu ausgebildet, selbst die kulinarisch feinsten Speisen würdigen zu können, wäre glatt gelogen.

Das, was viele als Lebensart bezeichnen, nämlich möglichst exotisch klingende Dinge zu essen und dann damit anzugeben, ist mir in den allermeisten Fällen wirklich schnuppe. Behaupte ich zumindest. Manchmal sind es aber doch ganz andere Gründe, die mich davon abhalten, dies oder jenes wenigstens zu probieren:

Ich möchte mich nicht lächerlich machen, weil ich nicht weiß, wie man das ausspricht.
Ich möchte mich nicht lächerlich machen, weil ich nicht weiß, wie man das ißt (trinkt).
Ich möchte mich nicht lächerlich machen, weil ich nicht weiß, wie ich es bezahlen soll.

Meist bin ich ja recht schmerzlos im Umgang mit dem, was man so seinen Stolz nennt, hier allerdings stößt diese Berliner Görenhaftigkeit an ihre engen Grenzen. Klar, es gibt auch einheimische Nahrungsmittel, die vielen Latte Shuhuu-Trinkern unbekannt sein dürfte, oder wer kann sich noch an den Geschmack von Sauerampfer oder etwa Zuckerrübensirup erinnern?

Gestern bin ich mal ganz abenteuerlustig auf Entdeckertour gegangen und habe etwas getrunken, was mir vorher noch nie über die Lippen gekommen war: Bionade (Litschi und Holunder). Das ist jetzt nicht wahnsinnig exotisch, im Gegenteil, nur hatte ich bis dahin nie den Drang nach diesem In-Gesöff (angeblich sollen ganze Berliner Stadteile in junkiehafte Panik geraten, wenn die Bionade-Versorgung ins Stocken gerät, alternativ lebt man hier auch von Club-Mate, habe ich mir sagen lassen). Ja, war ganz okay, der Geschmack, aber man muß ja nicht alles mitmachen.

Vorgestern gab es Bananenkuchen und eine Schokotarte, die im Prinzip nichts war als konzentrierter Kakao mit Butter, in Kuchenform, allerdings von der Höhe eines durchschnittlichen Tortenbodens. Danach werde ich mich noch monatelang zurücksehnen. Und ansonsten gilt: Das Leben ist noch lang, da wird sich schon noch eine Gelegenheit ergeben, Hummer, gut gemachte Kürbiscrèmesuppe oder echte Spätzle zu kosten.

(Das war, weil mit dem Geschmack von Zartbitterschokolade auf der Zunge und der Vorfreude auf noch ungeahnte Köstlichkeiten, quasi ein Schwangerenpost. Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, welche lustvollen Qualen mir auch nur die Nennung bestimmter Nahrungsmittel, und zwar in jeder Sekunde andere, potenziell aber alle, auslöst. Ich bin ein wandelndes Appetitopfer und kann kaum noch eine klaren Gedanken fassen, der sich nicht zumindest auf die Geschmacksrichtungen süß-sauer-salzig bezieht.)

November 26, 2007 | In Soso | 8 Comments | TrackBack-URL

Vorfreude ist die süßeste Freude

Mir ist jetzt schon so … weihnachtlich.

November 26, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Köln, wir kommen!

Der Karpate und ich werden das Wochenende in Köln verbringen, und da wollen wir natürlich die Gelegenheit nutzen, ganz dolle viele Blogger kennenzulernen! Deshalb die Frage:

Wer hätte denn Lust, sich am Samstag, dem 1. Dezember, ab ca. 20.00 zu einem netten Beisammensein einzufinden?

Und: Wo könnte dieses stattfinden? Hat jemand Tipps, welche Cocktail-Bar / Kneipe besonders toll oder gemütlich ist (nach Möglichkeit vielleicht nicht allzu verräuchert, und sooo teuer muß auch nicht sein, am besten auch zentral gelegen)?

Der Jeriko würde eventuell nach dem Machine Head-Konzert noch dazustoßen (auf welches ich mich ja meines derzeitigen Umstandes wegen nicht mehr begeben werde). Besonders freuen würde ich mich übrigens, bei dieser Gelegenheit mal den Herrn Blabbermouth kennenzulernen!

Also: Kommt wer?

November 26, 2007 | In Soso | 4 Comments | TrackBack-URL