Warten auf morgen

Mal wieder eine kleine Diktatur ausrufen, das wär fein. Oder etwas protokollieren. Doch andererseits …

Teilen und herrschen ist immer so anstrengend, nur wiederzugeben, was gerade eben noch ist war, wird öde, nein, dann doch lieber weiterschlafen. Man kennt ja die Müdigkeit der großen Herrscher, auch die kleinen packt sie zuweilen. Mich hat sie gepackt. Ich bin müde.

Babaaaaatataa! Was man alles schaffen kann, wenn man nur mit Plan schläft. Ich habe das einmal ausgerechnet:

Schlaf an diesem Wochenende (Freitag 00.00 bis Sonntag 00.00): 26 Stunden
Gelesene Seiten öde bis mittelspannende Texte: 194
Gelesene Seiten unerwartet spannende Texte: 350 (darunter auch ein, ähem, Roman)
Beitrag zur Mütterhilfe: 5 Stunden (scheiß Garten, und das Kompostieren kann mich mal)
Gemüse essen: 2 Stunden

Im Großen und Ganzen also ein Traum von einem Wochenende. Wer braucht da noch Diktaturen? Zumal es ja Verschwörungsfanatiker wie toss gibt, die bei Spreeblick und dem Weltfrieden ihren Unfug treiben. Und ein wenig pöbeln, äh, nein, das habe ich wohl mißverstanden, Kritik üben an unser aller Verblendetsein. Eigentlich ganz unterhaltsam das Ganze, wenn man sich nicht sorgen müßte, daß es ernst gemeint sein könnte.

Tja, und so verbleibe ich, ausgediente Diktatorin und neuerdings harmoniesüchtiges, oberflächliches Modepüppchen, wie einer sagt, der sich auskennen muß(te: Ein weiser Mann, der sich um den Weltfrieden verdient macht, hat mal auf den Tisch gehauen. Deshalb ist an dieser Stelle kein Link mehr möglich.), schiedlichfriedlichmüde bis morgen

Eure Julie

Oktober 28, 2007 | In Soso | | TrackBack-URL

  1. Bis dann.

    Kommentar von HR am 28. Oktober 2007 um 23:48 | Link

  2. es ging nicht mehr anders….:)

    Kommentar von nilz am 29. Oktober 2007 um 10:38 | Link

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