Bildung bildet, dauert aber leider immer viel zu lange

Ich bin ja schon einigermaßen gebildet, leider aber noch nicht völlig fertiggebildet.

Mit diesem Semester dürfte ich diesem heeren Ziel um einiges näher kommen, bevor dann alles egal ist. Wenn man schwanger ist, fällt einem nämlich mit der Geburt des Kindes das Hirn aus der Schädelschale und alles ist vorbei. Jaja, das Hausfrauendasein, verheiratet und Spaß dabei! Wir denken dabei an Ehegattensplitting, Kinderfreibeträge und Elterngeld. Wo ist noch was zu holen?

Aber vorher, wie gesagt, nochmal etwas Bildung. Die Bildung ist der Pool, in den ich mich stürze, als dürfte ich danach nie wieder plantschen gehen. Und weil ich so eifrig bin, habe ich auch gleich mal fünf Referate übernommen, eines in der nächsten Woche, zwei in der darauf folgenden und der Rest Mitte/Ende Dezember. Soweit meine Entschuldigung, was die miserable Postingfrequenz hier angeht. Ich schreibe jetzt auch nicht sowas wie “Sorry, wird ruhiger hier”, denn das geht ja kaum noch, aber, leider, es wird nicht eben Texte regnen.

Das Dumme daran, für die Uni zu lesen, seien die einzelnen Texte auch noch so spannend, ist nämlich, daß man vor lauter Pflichtgedanken nicht zu den eigenen Gedanken kommt. Auch zum Schlafen kommt man nicht so gut. Aber solange ich immer noch zur Uni komme … Da fällt mir auch gleich wieder ein wirklich dämlicher Witz ein: Kommt ‘ne Frau beim Arzt. Äh, ja … Ist vielleicht besser, wenn man nicht alles schreibt, was einem so durch den Kopf geht, gell!?

Oktober 26, 2007 | In Soso | | TrackBack-URL

  1. Schön, was Dir so im Kopf rumschwirrt :D

    Viel Durchhaltevermögen wünsche ich Dir - meine blöden englischsprachigen Paper schreien auch schon nach mir…

    Kommentar von Herr Timo am 26. Oktober 2007 um 18:38 | Link

  2. der war ja an den amharen herbeigezogen. ;) scnr

    Kommentar von westernworld am 26. Oktober 2007 um 19:06 | Link

  3. Ich fand am Für-die-Uni-Lesen immer so doof, dass man’s lesen musste. Das ist ein bisschen wie Folter manchmal, wie wenn sie einem über Tage was auf den Kopf tropfen lassen. ;-)

    Für die Magisterarbeit hab ich dann viel lieber und viel mehr gelesen, einfach schon, weil ich’s selbst gewählt hatte. Gut, ohne Zwang war das auch nicht, aber immerhin.

    Kommentar von Tina am 31. Oktober 2007 um 19:28 | Link

Rock my Boat!