Die B-Verschwörung

Immer öfter sehe ich es. Das Loch, welches ein B hinterläßt. Ich sage euch, es ist etwas Großes im Gange!

Das B hat Feinde, mächtige Feinde.

Ich meine, B wie Bauch, Beine, Bo, Busen, George Bush! Benedikt (der Papst! ja der, und der Vatikan, der ist schließlich berühmt für seine dunklen Machenschaften, da kommt so ein braver (schon wieder ein B!!!) Benedikt bestimmt gar nicht zupaß), Bruno und Bundesrepublik … noch Fragen?

Langsam kommen sie aus ihren Löchern, die Herren der B-Verschwörung, sie zeigen sich auch einfachen Menschen wie mir:

Die Nichte des Karpaten nennt ihren Sohn Enno. Wir haben daraufhin Witze gemacht, daß wir unser Kind ja dann Erndt nennen könnten, ohoh, ich sag euch, Verschwörer haben keinen Humor!

Am Alexanderplatz in Berlin stehen mobile Curry- und Bratwurstverkäufer, die den Grill wie einen Bauchladen vor sich hertragen, jaaa, und was hab ich da am Montag gesehen: Der eine wollte ratwurst verkaufen. Fällt was auf!? ratwurst? 23? Das B ist, wenn man es mit genug Schnörkeln schreibt, ja auch beinah wie eine 23 geformt, daß es für ungeübte Augen eher wie eine 13 anmutet, ist hinterlistige Täuschung, die wiederum beweist … genau! Verschwörung.

Der letzte Beweis, daß das Ganze nicht mehr aufzuhalten ist, liefern übrigens die Rakes. Dieser Vorwand einer Popband müßte doch eigentlich Brakes heißen, aber Bremsen geht nimmermehr, keine Gnade, kein Aufhalten, und so BBBbrettern die Rakes über den letzten Zweifel hinweg und singen The World Was a Mess But His Hair Was Perfect

Oktober 31, 2007 | In Soso, Video | 3 Comments | TrackBack-URL

Danke, liebe Telekom

Zwei Tage ohne lästiges Internet und störendes Telefon, und das inmitten meiner Referatsvorbereitungen. Ist schon praktisch, wenn man sowieso viel zuviel lesen muß und gar keine Zeit hat, sich in die Uni oder einen Ort mit W-LAN o.ä. zu begeben, da hab ich ‘ne Menge Zeit gespart. Und nein, Mails sind ja auch nicht wirklich wichtig. Handytarife für jeden Anruf, wozu brauche ich da noch eine Festnetzflat von 1&1, mobil geht ja jetzt auch daheim. Und sollte mein Ärger bis jetzt nur unterschwellig durchgeklungen sein:

Das war scheiße! Die zwei Tage mit toter Leitung haben uns schätzungsweise 20 Euro an extra-Gebühren für dringende Gespräche gekostet, die nur über das Handy möglich waren!

Nur das mit der Zeit zum Lesen und den sehr sehr kurzen Anrufen bei Mutti („Sorry, ist über Handy, sag schnell, was ist los …“ Hihi!), das war wirklich von Vorteil. Auf derart ruhige Tage kann ich in Zukunft aber wirklich verzichten. Ebenso auf die pseudotechnischen Hilfshinweise wie „Haben Sie auch alle Anschlüsse überprüft?“ wenn ihr doch genau wißte, daß ihr auf einer Baustelle vorm Haus ein Kabel eingebüßt habt.

Oktober 31, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Warten auf morgen

Mal wieder eine kleine Diktatur ausrufen, das wär fein. Oder etwas protokollieren. Doch andererseits …

Teilen und herrschen ist immer so anstrengend, nur wiederzugeben, was gerade eben noch ist war, wird öde, nein, dann doch lieber weiterschlafen. Man kennt ja die Müdigkeit der großen Herrscher, auch die kleinen packt sie zuweilen. Mich hat sie gepackt. Ich bin müde.

Babaaaaatataa! Was man alles schaffen kann, wenn man nur mit Plan schläft. Ich habe das einmal ausgerechnet:

Schlaf an diesem Wochenende (Freitag 00.00 bis Sonntag 00.00): 26 Stunden
Gelesene Seiten öde bis mittelspannende Texte: 194
Gelesene Seiten unerwartet spannende Texte: 350 (darunter auch ein, ähem, Roman)
Beitrag zur Mütterhilfe: 5 Stunden (scheiß Garten, und das Kompostieren kann mich mal)
Gemüse essen: 2 Stunden

Im Großen und Ganzen also ein Traum von einem Wochenende. Wer braucht da noch Diktaturen? Zumal es ja Verschwörungsfanatiker wie toss gibt, die bei Spreeblick und dem Weltfrieden ihren Unfug treiben. Und ein wenig pöbeln, äh, nein, das habe ich wohl mißverstanden, Kritik üben an unser aller Verblendetsein. Eigentlich ganz unterhaltsam das Ganze, wenn man sich nicht sorgen müßte, daß es ernst gemeint sein könnte.

Tja, und so verbleibe ich, ausgediente Diktatorin und neuerdings harmoniesüchtiges, oberflächliches Modepüppchen, wie einer sagt, der sich auskennen muß(te: Ein weiser Mann, der sich um den Weltfrieden verdient macht, hat mal auf den Tisch gehauen. Deshalb ist an dieser Stelle kein Link mehr möglich.), schiedlichfriedlichmüde bis morgen

Eure Julie

Oktober 28, 2007 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Kkrrrrkrkrrrrkchhh

Das war es, das Ende eines Backenzahnes.

Tschüß, Du, war nett mit Dir, auch wenn Du nur 20 Jahre bei mir bleiben wolltest und für Dein Gehen ausgerechnet einen Samstagabend wählen mußtest. Ich bin mir sicher, daß ich Dich noch sehr vermissen werde!

Oktober 27, 2007 | In Soso | 6 Comments | TrackBack-URL

Ger-Many (gibt ja nicht nur eins davon)

Oktober 27, 2007 | In Mennofaktur | 1 Comment | TrackBack-URL

Bioski

Der heimliche Sohn von Biolek und Kinski lehrt in Berlin an einer Universität, trägt intellektuelle schwarze Rollkragenpullover und dickes Hornbrillenbollwerk im Gesicht, verfügt über einen großartig hintergründigen Humor und ist bei aller Froschigkeit so sympathisch, daß ich mich freue, ihn nun jeden Freitag ab 8.30 hören zu dürfen.

Wollte ich nur mal so gesagt haben.

Oktober 27, 2007 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Systemdenken

Wenn ich mir gleich 12 Mamba-Kaubonbons auspacke, um die dann alle nacheinander ohne Papierknistern und Fummeln essen zu können, habe ich das Auspacken bzw. die Vorbereitung des Naschgenusses systematisch betrieben.

Was müßte ich tun, damit es systemisch wäre? Keine Fangfrage, sondern ernst gemeint.

Oktober 27, 2007 | In Soso | 9 Comments | TrackBack-URL

Wir haben uns diese Woche noch gar nicht gestritten — hast Du jetzt Zeit?

Wieso läßt man seinen Frust immer am Ersten ab, der meist auch der Beste ist? Derjenige, der es am wenigsten verdient hat, weil er der einzige ist, der zuhört? Und am wenigsten für das Problem verantwortlich ist?

Immer, wenn man denkt, man hätte dazugelernt, wüßte sich jetzt besser zu beherrschen, staut sich doch wieder solche Last an, soviel Angst und Ärger, der raus muß. Und zack! Brüllen, Vorwürfe, müdes Weinen und eine ganze Wand an Schuldgefühl bricht über einem zusammen.

Mit meiner Mutti geht das beinah jede Woche so. Dabei meinen wir gar nicht uns, sondern die Arbeit, das fehlende Geld, den ganzen Haufen faule Idioten um uns herum, alle, nur nicht uns.

War gerade mal wieder soweit …

Oktober 27, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Kaffeeporno

Das Wort gibt es zwar leider schon, aber wenn es mir im Traum erscheint, muß es ja irgendetwas damit auf sich haben …

(Espressopornovia)

Oktober 27, 2007 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

Bildung bildet, dauert aber leider immer viel zu lange

Ich bin ja schon einigermaßen gebildet, leider aber noch nicht völlig fertiggebildet.

Mit diesem Semester dürfte ich diesem heeren Ziel um einiges näher kommen, bevor dann alles egal ist. Wenn man schwanger ist, fällt einem nämlich mit der Geburt des Kindes das Hirn aus der Schädelschale und alles ist vorbei. Jaja, das Hausfrauendasein, verheiratet und Spaß dabei! Wir denken dabei an Ehegattensplitting, Kinderfreibeträge und Elterngeld. Wo ist noch was zu holen?

Aber vorher, wie gesagt, nochmal etwas Bildung. Die Bildung ist der Pool, in den ich mich stürze, als dürfte ich danach nie wieder plantschen gehen. Und weil ich so eifrig bin, habe ich auch gleich mal fünf Referate übernommen, eines in der nächsten Woche, zwei in der darauf folgenden und der Rest Mitte/Ende Dezember. Soweit meine Entschuldigung, was die miserable Postingfrequenz hier angeht. Ich schreibe jetzt auch nicht sowas wie “Sorry, wird ruhiger hier”, denn das geht ja kaum noch, aber, leider, es wird nicht eben Texte regnen.

Das Dumme daran, für die Uni zu lesen, seien die einzelnen Texte auch noch so spannend, ist nämlich, daß man vor lauter Pflichtgedanken nicht zu den eigenen Gedanken kommt. Auch zum Schlafen kommt man nicht so gut. Aber solange ich immer noch zur Uni komme … Da fällt mir auch gleich wieder ein wirklich dämlicher Witz ein: Kommt ‘ne Frau beim Arzt. Äh, ja … Ist vielleicht besser, wenn man nicht alles schreibt, was einem so durch den Kopf geht, gell!?

Oktober 26, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Schlagmichtot! IchkenndochgarnichtsmehrausderGlotze!

Timo schmeißt mit Fernsehfragen. Da warte ich doch gar nicht lange, jedenfalls nicht länger als einen Tag und antworte so ehrlich es nur irgend geht:

1) Schaust du regelmäßig TV Serien?
Nö. Spätestens seit meine beste Freundin Christiane in Indonesien und Australien ist, interessieren mich im TV nicht mal mehr die Gilmore Girls. Die haben wir immer zusammen geschaut. Dienstags. Und davor war es etwas anderes, ich glaube Buffy. Und davor? Weiß ich nicht mehr. Buffy lief immerhin schon, als wir noch in der Schule waren. Das waren immer so richtig tolle Mädchenabende. Die vermisse ich jetzt.

2) Was macht für dich eine gute Fernsehserie aus?
Schwierige Frage, weil eine der coolsten Serien, was Spannung und auch Qualität angeht, für mich Lost ist. Bzw., es wäre Lost, wenn man sich das im normalen Fernsehen ansehen könnte. Kann man aber nicht, weil auf die 60 Minuten Sendezeit 12-15 Minuten Werbung kommen, dann noch die Rückschau auf die letzte Folge, vor und nach den Werbeblöcken Cliffhanger und Wiederholung der letzten Sequenzen, am Ende dann ein längerer Cliffhanger, so daß letztlich vielleicht 30 Minuten bleiben, um die Spannung voranzutreiben. Lost konnte man daher nur bei Premiere so richtig genießen, und das war auch, neben den Gilmore Girls, die letzte Serie, von der ich so richtig was mitbekommen habe. Mitten in einer Folge von Lost haben sie uns dann den Empfang im Bezahlfernsehen, für das wir nie bezahlt haben, abgestellt, so daß ich bis zu dem Tage, wo ich mir alle alle Staffeln hintereinander auf DVD (oder so, äh …) anschaue, nicht weiß, was mit Walt geschieht.
Was also eine gute Fernsehserie ausmacht, weiß ich gar nicht, das kommt wohl auch auf mich als Zuschauer an und meine jeweiligen Interessen zu der Zeit, ich weiß nur: Mit derlei Mätzchen, auch mit ständigen Programmplatzverschiebungen bekommt ein Sender auch die großartigste Serie kleingestampft.

3) Gibt es eine Serie, für die du alles stehen und liegen lässt?
Im Moment: Nein. Zumindest nicht im Fernsehen. Durch eine glückliche Fügung (die Schneekönigin heißt und hiermit nochmals jubelnd umarmt wird) sind mir aber die letzten beiden Staffeln der von mir wirklich heißgeliebten Gilmore Girls ins Haus geflattert, das Wochenende werde ich also vor dem Rechner verbringen. Am Ende werde ich wieder etwas gelernt haben, denn um Rory und Lorelai auf Englisch verstehen zu können, muß man schon ganz schön schnelle sein.

4) Und welche geht überhaupt nicht?
Diese Science Fiction Serien, die irgendwie auf einer technischeren Ebene mit Aliens und so Zeugs zu tun haben, irgendwas mit Andromeda, Star Trek, alles –CSI, Lindenstraße (nur ein scheinbarer Ausreißer, das sind schließlich auch alles irgendwie Aliens) und Miniserien, die, bekacktes Scheißwort! Event-Charakter haben sollen. Der Event kann sich mal, eine Serie muß vor allem zuverlässig sein und dauerhaft laufen.

5) Kaufst du Serienstaffeln auf DVD oder Video?
Nein. Zumindest nicht, bevor die ersten Preisnachlässe eingesetzt haben. Alles andere grenzt an Halsabschneiderei. Wenn es irgendwann mal bei Buffy soweit sein sollte, daß es billiger wird, dann lege ich mir alle eihunnerzigdrei Staffeln zu, schon aus Nostalgie. Also, um die Frage zu beantworten: Ja. Nur nicht jetzt.

So, und weil Stöckchen irgendwie streng riechen, aber nicht jedermann so empfindlich ist, versuche ich das Holz mal weiterzuschwingen, und zwar an den Logopäden, an René, an Anne und Miss Sophie sowie an Schtoeffie.

Oktober 25, 2007 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

Die Jelinek, das große Ganze und das kleine Leben in der Provinz sowie eine kleine Danksagung

An dem Text, der hier stehen sollte, habe ich solange laboriert, daß er nun unwiderruflich krepieren mußte. Daher also seine Essenz:

Die Jelinek ist böse. Ihre Sprache ist böse. Sie kann auch nur böse und reimt dies auf Möse.

Und indem ich dies schreibe, bin ich auch schon in die Falle getappt, habe den Boten mit der Botschaft gleichgesetzt und die Frau mitverantwortlich gemacht für die Umstände, in die sie mich als Leser hineinzwängt, in diese fiesdumpfe Welt des Romans „Die Liebhaberinnen“(1975). Seit dem Wochenende atme ich die Schwüle, die schweiß- und pissegetränkte Luft der Brigitte und Paula, die vom Leben nichts anderes zu erwarten haben als Prügel vom Vatter und Haß von der Mutta, die sie festhalten in ihrer kleinen Welt. Wer mehr will und mehr denkt, der wird zurückgestukt in die Kleinheit, als Frau hat jede Frau nichts als Schmerzen zu erleiden und den Vatter zu bedienen, und wenn der Vatter nicht mehr ist, dann ist das ganze Leben der Frau der Mann, der Heinz oder Erich heißt, schlechte Zähne und böse Gedanken hat, wenn er denn denkt. An Motoren etwa, an seinen Schwanz und ans Fressen.

Eine Frau muß nichts lernen, darf nichts haben und soll nichts wollen, wo käme mann denn da hin!?

Die monotone Sprache, die abgehackten Sätze prasseln unbarmherzig auf mich ein, sobald ich das Buch zur Hand nehme. Und ich frage mich: Was daran berührt mich eigentlich so? Was geht mir daran so nahe, daß ich, neben panierten Mäusen und Arial-t’s, in dieser Welt träume, die die Steiermark und eine Miederwarenfabrik ebenso sein kann wie ein Berliner Vorort und die ungeschlachten Grobiane einer Zeit, in der junge Mädchen schmerzvoll erfahren müssen, was Männer außer Vati auch sein können. Eine Welt, in der Fremde hier nichts zu suchen haben und P. einem an den Arsch faßt, wenn er denkt, niemand sieht hin. In der es aussichtslos ist, weg zu wollen, weil niemand bisher weggekommen ist und doch jeder sein Leben haßt, mit so unbändigem Haß, daß man eben auch niemandem gönnen kann, dem zu entrinnen, was man selbst erleiden mußte.

Ich kenne solche Familien von Freundinnen aus der Grundschule, kann mich an den Umgang dort entsinnen und die Schelle, die es jeden Nachmittag statt einer Begrüßung für N. gab, das hämische Grinsen, als der Vater ihr Meerschwein vom Balkon schmiß, weil sie das Zimmer nicht aufgeräumt hatte und die Mutter aus Polen, die er wie eine Dienerin hielt. Die ganze Familie lebte nur zu seiner feisten Zufriedenheit, und damit dies so blieb, wurden um ihn herum Schläge verteilt, daß es nur so klatschte. Vatter will Kuchen? Vatter kriegt Kuchen. N. möchte auch ein Stückchen? Faules Pack! Blöde Göre, nicht geplant, das Balg, und jetzt will es auch noch was Bessres fressen!? „Dir werd ich’s zeigen!“ Danach konnte sie eine Woche lang nicht sitzen und ich bin weinend heimgelaufen, nachdem ich mir auch einige gefangen hatte, ich Made, weil ich es wagte, zu widersprechen.

Genauso geht es den Frauen in Jelineks Welt in diesem Roman, und mit leichten Abstufungen geht es ihnen allen so. Sie leben nur als eine Funktion des Mannes, als sein Besitz und seine Arbeitskraft zuhause, als sein Loch und sein Mülleimer.

Besonders die Schilderungen am Anfang des Romans, die Erinnerung an N. und der grabentiefe Gegensatz, den, bei allen Konflikten, doch meine eigene paradiesische Kindheit zu dieser Art Welt bildet, haben mich wohl so berührt. Im Nachhinein muß ich doch sagen, daß ich immer beschützt und behütet, von den allerbesten Wünschen meiner Familie, den Anstrengungen vieler getragen wurde, ein Leben zu führen, in dem nicht Enge und Zwang herrschen sondern viele Freiheiten, auch weil mir alle Möglichkeiten mitgegeben wurden, diese zu erkennen und zu ergreifen.

Und weil ich weiß, daß meine Mutti hier mitliest (und aus ihrem Bücherschrank auch der Band der Jelinek stammt), wollte ich einfach mal danke sagen. Danke dafür, daß ich mit solchen Welten wie in dieser Hölle von einem Heimatroman nie mehr als nur entfernt zu tun hatte. Woanders, wenn überhaupt. Nie zuhause.

Oktober 25, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Danke Philippp

Wegen Philippp habe ich Alpträume gehabt.

Nicht sehr schlimm, denn kleine panierte Mäuse sahen darin irgendwie nicht viel anders aus als Hähnchenschenkel, aber eklig war’s trotzdem. Weil mir immer erst hinterher aufgefallen war, daß ich die Dicken verputzt hatte. Mehrmals. Weil ich solchen Hunger hatte im Traum, und wir ja doch nur zwei Mäuse haben. Die mußte ich dann eben mehrmals essen, die gleichen zwei Mäuse, weil zwei Hähnchenschenkel, die eigentlich Mäuse sind, die reichen ja nicht lange, wenn eine Frau so richtig der Hunger packt.

Und wenn sich jetzt jemand genauso ekelt wie ich mich im Nachhinein geekelt und geschüttelt habe: Der Philipp ist schuld! Nur daß ihr’s wißt.

Oktober 24, 2007 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL