Das ungewohnte Gefühl, irgendwie verstört zu sein

Ist alles ein wenig merkwürdig in letzter Zeit. Nicht würdig, zu merken, aber bemerken, daß es anders ist. Würde steckt da eher weniger drin. Es ist ja nicht besonders würdevoll, verrückt zu werden, empfangen, verlieren, mitsamt den Bildern im Kopf, und danach seine Seele auszuspeien. Es kann auch der Magen sein, der da geht.

Magensäure zersetzt dann alles, bis hinauf in meine Gedanken, die hinter müden Augen liegen, schwer und schwerer werden, bis sie sich nicht mehr rühren können, ein Gefühl, welches mich zuletzt nach Haschkeksen plagte. Das waren veritable Halluzinationen, und ich sage jedem, der es hören kann: Es ist ein furchtbar beängstigendes Gefühl, in den Boden zu fallen bis die Schulterblätter und der Grundwasserspiegel eins werden.

Und all das wegen Menschen, bin ja selbst einer. Manchmal vergesse ich das glatt. Das nennt man dann Jugend.

Kommt nicht wieder vor.

August 31, 2007 | In Soso | | TrackBack-URL

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