
Stuck ist ein gar fieser kleiner Film.
Alles beginnt ganz harmlos, oder auch nicht, je nachdem welche der polytoxikomanen (danke Westernworld für dieses schöne Wort!) Neigungen der Hauptfigur man für normal hält. Die Krankenschwester Brandi (ganz großartig: Mena Suvari) und der heruntergekommene Tom (ebenso toll: Stephen Rea) rauschen ineinander und der Running Gag zu Beginn des Films, It’s your choice bekommt ein Eigenleben.
Der auf wahren Begebenheiten (?) beruhende Film ist so, wie ich lange keinen mehr sah: Bitterböse, laut, leise, schrill und subtil, blutig, witzig, auf den Punkt und so absurd, daß einem eben doch der Gedanke kommt: Sowas kann man sich vielleicht doch nicht ausdenken. Selbst die wirklich derben Szenen kommen mit derart groteskem Witz daher, daß man nie gelangweilt in Ekel übergleitet - zumindest mir ging es so. Auch bei Katrin gibt es einige Worte zum Film und zum Festival insgesamt, eine Rückschau mit Siegerehrung, ebenso bei den Fünf Filmfreunden (Artikel von Binding).
Sollte dieser Höllentrip mit Humorecke, der auf dem diesjährigen Fantasy Film Festival seine Weltpremiere hatte, jemals in die Kinos kommen - Anschauen!!!
Zum Thema wahre Begebenheit: en.wikipedia.org/wiki/Cha...
Kommentar von Timo am 22. August 2007 um 17:03 | Link