Die Süddeutsche (Johannes Boie) hat sich des Themas Weblogs angenommen. Und meine Friseur-Anekdote ist der Aufhänger des Artikels - so sieht Ruhm aus!
Es ist ungewohnt für mich, andere über mich schreiben zu sehen. Der erste Impuls war denn auch: Schon wieder ist der W-LAN-Artikel verkürzt dargestellt, in etwa so, wie ich früher als Kind Sachen angezogen habe, die ich nicht mochte: Ich habe mich so unmöglich hingestellt, daß meine Qual, in der Kleidung zu stecken, zum Ausdruck kam und obendrein auf einmal auch die Sachen selber äußerst unschön wirkten.
So jedenfalls ist es wirklich nicht witzig: (Fehler im Artikel habe ich übernommen)
Eine junge Frau ruft bei ihrem Friseur an und fragt, ob die Räume des Haarschneiders mit W-LAN ausgestattet seien. Die Friseurin am anderen Ende der Leitung ist überfordert. Nein, sagt sie, wir verwenden Schwarzkopf, kein W-LAN. Ende der Geschichte. Finden Sie weder interessant noch lustig? Deutschlands bekanntestem Mainstream-Weblog, Spreeblick, war diese Anekdote einer Berliner Bloggerin eine Verlinkung an prominenter Stelle wert.
Innerhalb eines geschlossenen Zirkels über Außenstehende zu lachen, ist natürlich nicht unbedingt schlimm. Wenn man allerdings vorhat, diesen abgeschlossenen Zirkel zu vergrößern, ist es nicht besonders klug.
Wie bereits einige Male infolge der Reaktionen auch und besonders zum Artikel Hirnföhn beteuert: Zumindest ich habe nicht über die Friseurin gelacht, denn es gibt immer wieder solche Mißverstandnisse, seien es Fragen nach Salz und Pfeffer (ein nicht allzu bekanntes Stoffmuster) oder der Titanic.
Andere, wichtigere Kritikpunkte betreffen die gesamte Herangehensweise und (Anspruchs-)Haltung gegenüber Blogs, die bereits im Titel deutlich wird:
Abgebloggt - Die deutsche Blog-Szene will eine Alternative zu den etablierten Medien werden. Doch zwischen Wunsch und Wirklickkeit klafft eine große Lücke. [...]
Gewiss, das ist nur ein Beispiel. Aber eines das zeigt, wo Weblogs einzuordnen sind. Knapp 100 der chronologisch geführten Netz-Tagebüchern prägen in Deutschland das Bild von Weblogs - eines der bekanntesten davon ist Spreeblick. Rund 100 000 weitere Weblogs sind bestenfalls öffentlich einsehbare und dennoch private geführte Tagebücher, denen jede gesellschaftliche Relevanz fehlt. [...]
Und doch ist Vergrößerung das erklärtes Ziel der deutschen Blog-Szene: Man will eine Alternative zu den etablierten Medien werden. Großes Vorbild sind dabei die USA, wo Blogs in den letzten sieben, acht Jahren zu einem nicht zu unterschätzenden Faktor der öffentlichen Meinungsbildung geworden sind.
Die deutsche Blogszene will gar nichts. Eine Alternative zu den etablierten Medien zu werden ist vielleicht das Ziel einiger weniger, meines ist es bestimmt nicht. Was ich aus Blogs ziehe ist zwar für mich selbst ein Zusatz- bzw. Ersatzangebot zu Themen, die ich in Zeitungen oder im Fernsehen nur in sehr begrenztem Maße repräsentiert sehe, aber mein eigenes Blog führe ich aus anderen Motiven. Daß ich dabei selbst für andere Leser Dinge thematisiere, die sie wiederum als Zusatzangebot zu anderen Medien nutzen, wäre der Idealfall.
Auch in anderen angesprochenen Punkten fühlen sich viele wohl nicht bzw. nur teilweise angesprochen: Ich kenne nur wenige Blogs, die sich völlig dem (schwierigen Begriff des) Citizen Journalism verschrieben haben, auch weil, wie beschrieben, die Medienlandschaft in Deutschland eine andere als in Amerika ist. Die Rolle der Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland wird - meines Erachtens richtigerweise - mit als Grund dafür genannt, daß anders als in den USA Blogs nicht so wichtig zur Meinungsbildung breiterer Schichten sind.
Den deutschen Blogs fehlt also die gesellschaftliche Relevanz. Meinetwegen. Hier treffen eben unterschiedliche Auffassungen davon aufeinander, was Blogs können und sollen oder sogar müssen. Das sollte aber doch jeder einzelne für sich entscheiden.
Nachtrag I: Ich Schussel, ohne den Hinweis von René hätte ich doch gar nichts von dem Artikel mitbekommen.
Nachtrag II: Offenbar wurde der Artikel doch in der Printausgabe der Süddeutschen veröffentlicht.
Man könnte denen von der SZ mal erzählen, dass sich viele Blogger dafür nicht über Knastblondinen und ihre ungünstigen Schlafmöglichkeiten endlos verbreiten und/oder verbreitet haben. Wo da die gesellschaftliche Relevanz ist, fragt man sich.
Blogs wie Deines sind doch die maßlos bessere Alternative zu all dem Blut Dreck und Titten-Promi-Voyeurismus, den nicht zuletzt auch die Süddeutsche unter Panorama, Leute und Vermischtes verwursten.
Kommentar von fred am 11. August 2007 um 14:40 | Link
hu, du bist berühmt… darf ich dich mal anstubsen? ich finde es sehr lustig, dass wlan-gate zieht kreise, und es wird immer platter. man kann über architektur nicht tanzen und hier wird souverän die pointe an die wand gesetzt.
die daseinsbewätigungsstrategie: sz abo abbestellen, fenster schliessen, accounts löschen und in ein glas milch atmen bis es beschlägt.
Kommentar von ellen resident am 11. August 2007 um 14:54 | Link
Ach, es macht doch Spaß zu sehen, wie sich die “Qualitätsmedien” immer wieder und immer wieder über die ach so gesellschaftlich irrelevanten Weblogs ereifern. Es muss schon ziemlich wehtun, wenn man merkt, dass man nicht mehr alleine bestimmen kann, was die Öffentlichkeit für relevante Themen halten soll.
Kommentar von Benedikt am 11. August 2007 um 15:54 | Link
Das ist ja so, als würde man Witze erklären, um dann mitzubekommen, dass DAS ad absurdum ist.
Kommentar von schtoeffie am 11. August 2007 um 16:50 | Link
Genau!! Für mehr Titten und Blut und allet bei Julie Paradise… oder hab ich da jetzt was falsch verstanden??
Aber hey… Any news os good news, nichja? PR is PR is PR… und genau das braucht doch eine aufstrebende Jungjournalistin wie Du :) Zeigs den Großen!! *gg*
Kommentar von robert am 11. August 2007 um 19:45 | Link
Hi Julie Paradise !
Mal ganz unbescheiden gefragt:
In welche Schublade sollte mein “Unerträglicher Standpunkt” geworfen werden?
Vielen Dank für die Mühe einer Antwort.
my best regards
H.K.
Kommentar von Heinz Kobald am 11. August 2007 um 21:53 | Link
Das allerbeste ist, dass im SPREEBLICK Blog mein Kommentar sowie meine Lobeshymne auf Julie kommentarlos gelöscht wurde!
Da bleibt mir nur noch:
Der Edle fördert das Schöne der Menschen und fördert nicht das Unschöne der Menschen. Der Gemeine macht es umgekehrt.
( Kongzi )
Kommentar von Headhunter am 11. August 2007 um 22:17 | Link
ellen residents ersten punkt der daseinsbewältigungsstrategie aufgreifend, frage ich mit benedikt: ab wievielen gekündigten sz-abos wäre die gesellschaftliche irrelevanz von weblogs wohl widerlegt?
der aufhänger des artikels ist wirklich etwas verquer geschrieben; keinesfalls das von mir geschätzte sz-niveau.
Kommentar von schneekönigin am 11. August 2007 um 22:33 | Link
Dies zum Thema SPREEBLICK Blog:
fixmbr.de/spreeblick-und-...
Lesen bildet!
cu
Kommentar von Headhunter am 11. August 2007 um 22:52 | Link
@headhunter: Und manchmal verursacht Lesen Kopfschmerzen… mit solchen MasterBootRecords im Kopf würd ich nichtmal aufstehen… geschweige denn irgendwas ins Netz schreiben… Danke trotzdem für den Link - ich hol schonmal das Popcorn. Möchte noch irgendwer?
Kommentar von robert am 11. August 2007 um 23:32 | Link
@ Fred: Dankesehr. Aber Voyeurismus mach ich dann auch, wenn mir nichts mehr einfällt ;-)
@ Ellen Resident: Die Printausgabe der SZ ist aber doch ganz brauchbar. Und jeder hat mal einen schlechten Tag und von einem Thema nicht ganz soviel Ahnung. Da kommt dann so ein Quark bei rum. Dafür haben sie aber prima Auslandsredakteure. Immerhin.
Ach so: Wenn Du mich anstubsen darfst - wäschst Du Dich dann nicht mehr an dem Finger? *g*
@ Benedikt: Yep!
@ schtoeffi: Ich hatte mal einen Bekannten, der konnte Witze in etwa so erklären, wie Malte von Spreeblick schreibt. Da sind immer ganze Geschichten draus geworden. Wahnsinnig spannend (keine Ironie!).
@ Robert: Titten? - Joa, wie gesagt, wenn mir nix mehr einfällt. Blut hatten wir schon, oder? Und die “Jungjournalistin”: Ist ja nicht so, daß ich es früher nicht schon probiert hätte …
@ Heinz Kobald: Ich schau mich mal um, aber nicht heute, okay?
@ Headhunter: Lobeshymne gelöscht? Tsss.
@ Schneekönigin: SZ-Online hat wohl nicht das gleich NIveau wie die Printausgabe. Schon allein die Tippfehler …
@ Headhunter und Robert: Wer sind jetzt die Bösen? Ich hab schon Popcorn und ein Bier. Prost! Bin ich jetzt auch in der Säuferecke wie der Jeriko?
Kommentar von Julie Paradise am 11. August 2007 um 23:50 | Link
nee julie, erst werde ich dich mit dem finger anstubsten, ihn dann sofort mit einem käsebeil abhacken und mit einem ausdruck des sz artikels rahmen. naja nicht wirklich rahmen, in so eine ferrero rocher schachtel dekorieren, kommt ganz gediegen an der wand und ausserdem zeigt der dann immer irgendwo hin (zum beispiel zur decke, zur uhr in der küche, zum spühlhebel neben dem klo…). ich schreib das übrigens auch nur mit neun fingern (danke melken) und das geht recht gut, auf einen weiteren kann ich locker verzichten.
und du hast natürlich recht, die printausgabe ist super, besonders schätze ich aber das magazin (weniger zu lesen und dafür feine bilderwelten).
Kommentar von ellen resident am 12. August 2007 um 03:39 | Link
@ Headhunter: >Das allerbeste ist, dass im SPREEBLICK Blog mein Kommentar sowie meine Lobeshymne auf Julie kommentarlos gelöscht wurde!
Bei Spreeblick werden selbst derbe Trollereien nur im Falle von Rechtsbrüchen gelöscht. Und zu Chris’ unsinnigem Gewäsch auf FXMBR muss man wirklich nix sagen. Ich frage mich, wer hier tatsächlich manipulativ zugange ist.
Alleine die Aussage, eine Frage in einem Interview hätte mit etwas Eigenrecherche beantwortet werden können, disqualifiziert diesen Beitrag.
Kommentar von rene am 12. August 2007 um 09:18 | Link
Noch vor sueddeutsche.de war der gleiche dumme Beitrag auf jetzt.de online: jetzt.sueddeutsche.de/tex...
Kommentar von Dorin Popa am 12. August 2007 um 09:59 | Link
@rene
Ich muss Dir widersprechen.
1. Mehrmals wurden auf SPREEBLOG meine rechtlich einwandfreien Beiträge gelöscht, dazu wird meine IP gesperrt, bzw. mein Nickname gesperrt!
Ich dokumentiere solche Vorgänge, dass sie auch als rechtsmittelfähige Beweise gelten.
Dies bedeutet nicht, dass ich immer diese Absicht habe.
Ich verabscheue grundsätzlich Zensur!
Headhunter
Kommentar von Headhunter am 12. August 2007 um 13:37 | Link
was für beweise denn? dein verbrieftes recht, auf spreeblick kommentieren zu dürfen? ich verstehe nicht wofür du, huiuiuiui, “beweise” brauchst…
Kommentar von nilz am 12. August 2007 um 13:44 | Link
In freier Abwandlung eines passenden Wahlspruches:
Please don’t fix the mbr of trolls!
Kommentar von Joerg am 12. August 2007 um 13:59 | Link
@nilz
Wenn JEMAND schreibt:
“Bei Spreeblick werden selbst derbe Trollereien nur im Falle von Rechtsbrüchen gelöscht.”
Dann schreibe ich so, wie es der Wahrheit entspricht, es wurde gelöscht. Dieses habe ich dokumentiert, nicht mehr, und nicht weniger.
Wer die Tatsachen verdrehen will, hat eben immer meine ungeteilte Aufmerksamkeit!
Dazu muss ich sagen, was sich in den manipulativen Blogs so alles ansammelt, ist für mich ein Kindergeburtstag gegen über der RICHTIG SCHLIMMEN GESELLSCHAFT!
Da sollten manche Trolle mal reinriechen, dann würden sie sich vor Angst ins Höschen machen!
Das zu meinem SONNTAG.
Kommentar von Headhunter am 12. August 2007 um 14:11 | Link
@ Headhunter: Dann schick mir mal die Screenshots. rene.walter at gmail.com… würde ich echt gerne sehen…
Kommentar von rene am 12. August 2007 um 14:15 | Link
ich bin nicht nur ein aufhänger, ich bin auch ein nebenkriegsschauplatz.
Kommentar von Julie Paradise am 12. August 2007 um 14:41 | Link
oh ja, die jungs ereifern sich hier richtig. achtung vor kollateralschäden, sonst kommen die blauhelme.
Kommentar von ellen resident am 12. August 2007 um 14:46 | Link
ich bin zivilist!
scherz beiseite: wenn es ein problem gibt, ist es immer gut, die sache unter den beteiligten zu regeln. hier ist vielleicht nicht der angemessene ort dafür.
Kommentar von Julie Paradise am 12. August 2007 um 14:49 | Link
wir haben deinen kommentar aus dem spamfilter befreit, hier ist er:
“Wie sagte schon der …
“Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen.
Doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.”
( Martin Luther King )
@Julie Paradise
Du bist einfach “göttlich”!”
und hier kannst du ihn im original bewundern.
Kommentar von malte am 12. August 2007 um 16:13 | Link
@malte
Danke für die Erklärung. Ich dachte schön, ich wäre bein SPREEBLOG im falschen Blog! Da fällt mir wirklich ein Stein vom Herzen.
Da bleibt mir nur noch übrig:
Gesundheit, Glück und viel Erfolg!!
Headhunter
“der ewig junge”
Kommentar von Headhunter am 12. August 2007 um 16:28 | Link
ich fand diesen sz-artikel ziemlich überheblich und herabwürdigend. vor allem deswegen, weil dort knall auf fall behauptet wird “die leser wollen dies oder jenes” oder “deutsche blogs haben keine gesellschaftliche relevanz”. wer kann das schon so generalisiert sagen? höchstens jemand, der sich für den großen alles-überblicker hält.
alle bloggerInnen über einen kamm zu scheren und ihnen regeln und pflichten aufzuerlegen, wie ein blog zu sein hat, ist schon ziemlich vorgestrig.
die blogwelt lebt ja gerade davon, dass sie bunt, vielseitig UND informativ ist.
Kommentar von tyndra am 12. August 2007 um 21:23 | Link
Der Witz an der Sache ist ja - und mit einem weniger stabilen Selbstbewußtsein als ich es besitze, kann das auch schwer zu verkraften sein - der SZ-Artikel spricht Spreeblick die gesellschaftliche Relevanz ab, weil sie auf mich verlinken (Mal ganz verkürzt dargestellt. So wichtig, das über den Aufhänger hinaus auf mich zu beziehen, nehme ich mich natürlich nicht, aber in diese Richtung geht doch deren Argumentation).
Kommentar von Julie Paradise am 12. August 2007 um 22:27 | Link
Genauso wie der Mensch dazu neigt über andere zu lästern um sich persönlich aufzuwerten scheinen die Journalisten es irgendwie nötig zu haben über Blogger herzuziehen - vielleicht Kompensation von Minderwertiglkeitskomplexen?
Kommentar von zeniscalm am 13. August 2007 um 08:18 | Link
Ich sehe gerade bei blogscout.de, dass die vier “beliebtesten Blogbeiträge der letzten 24 Stunden” alle um diesen Artikel in der SZ kreisen. So viel zum Thema “Selbstbetrachtung der Blogosphäre”
Kommentar von Jörg Friedrich am 14. August 2007 um 16:54 | Link
Ich betrachte die SZ als durchaus interessante, relativ seriöse Informationsquelle.
Was nicht heisst, dass bei denen immer mit Sachverstand oder Klugheit gearbeitet wird.
Die SZ wird, wie viele andere auch, aus Kostengründen nicht immer die besten SchreiberInnen an ihre Artikel setzen!
Das ist wie mit den Fotograf(ph)en, was da an Schund veröffentlicht wird, geht auf keine Kuhhaut, aber KUNST ist ja ein unendlich dehnbarer Begriff.
Dann die Selbstverliebtheit, die Arroganz oder Ungeduld von diversen Publizierenden oder WerkSchaffenden ist einfach nur peinlich!
Da bevorzuge ich doch lieber Kompetenz mit Bescheidenheit.
Kommentar von Headhunter am 14. August 2007 um 20:43 | Link
“Pauken und Trompeten im Saar-Innenministerium: Die Musikanten der Polizei suchten und fanden letzte Woche Zuflucht vor dem Dauerregen und spielten in Treppenhaus und Fluren groß auf.” (Saarbrücker Zeitung, Dienstag, 14.8.2007)
Der Saarbrücker Zeitung war dieser Satz einen Abdruck an prominenter Stelle wert.
Gewiss, das ist nur ein Beispiel. Aber eines das zeigt, wo Tageszeitungen einzuordnen sind.
Betrachtet man sich eine Weile das Fernsehprogramm oder liest man regelmäßig in der deutschen Presselandschaft rum, findet man überall passende Beispiele. Auch Radio und Lokalpresse bedienen (relativ) geschlossene Zirke, verbreiten irelevanten Blödsinn oder geben Anekdoten zum Besten.
Johannes Boie hat hier wohl einen Lückenfüller für das klaffende Sommerloch gesucht und gefunden. Im Internet herumklicken macht wenig Mühe und mit etwas Übung ist ein passendes Geschriebsel schnell zusammengestrickt.
Kommentar von Fieberwahn am 19. August 2007 um 18:43 | Link
schön karikiert.
daß bei journalisten artikelschreiben nach dem stille-post-prinzip funktioniert, hat mich schon etwas erschreckt.
Kommentar von Julie Paradise am 19. August 2007 um 22:06 | Link
Kann es sein das da jemand gerade auf dem Weg von der SZ zu einem großen Verlag in Amerika war? Leider bricht dort ja gerade der gesamte Zeitungsmarkt -dankt EUCH !!! Bloggern- zusammen! Und dann auch noch die (Weltwirtschafts)krise.
Also verzeit dem armen Kerl! Er wollte doch nur ein letztes Mal seine Chance nutzen, von einem großen Leserkreis bewundert zu werden.
Nicht desto trotz, …
WOW Julie in der SZ !! Da kann man schon mal neidisch werden …
Kommentar von Justus am 03. März 2009 um 23:13 | Link