Semitischer Geldregen

Der Rumäne hat mich erneut bedacht, mit Lob und Geld. Wir schenkten uns Komplimente und die Gewißheit, daß immer jemand da ist, der spontan hilft. Ratsuchend irren so einige durch diese Räume. Ich finde, wenn ich den Gang hinter mir habe.

Wenn die Spannung zu groß ist, ich mich nur mehr mit gesenktem Kopf durch das Treppenhaus schleiche, ist es wie früher, wenn eine Straße Feindesland war, in der Phantasie. Dann war es aufregend bedrückend, hindurchzueilen, immer mit dem Kitzel und der Angst, was wäre wenn … In Gedanken würde ich stets triumphieren, hätte die richtige Antwort, die einzig passende Erwiderung parat und erdolche meine Gegner damit. Hier kann ich nicht siegen, ich kann mich nur ducken und hoffen.

Und anlangen, in dem Raum, wo nichts bedrückend ist, wo meine Meinug, mein Wissen zählt, wo ich auf einmal alles wiederfinde und weiß, was sich sonst vor zitternder Aufregung tief in mir verbirgt und mich verhöhnt. Hier bin ich immer, wie ich sonst nur allzu gern wäre.

Danke. Obwohl ich auch sonst gern helfen würde. Wirklich.

Julie 18, 2007 | In Soso | | TrackBack-URL

  1. .

    Kommentar von westernworld am 19. Julie 2007 um 06:33 | Link

Rock my Boat!