Jeriko hat angefangen, die anderen machen weiter, und ich hab keine Chance. Pöh, dann veranstalte ich eben mein eigenes Filmquiz:

Vielen Dank an Jeriko!
*

ALEXANDERS JULIE ENDL #1 ZENSIERT!


An alle PhotoShop-Begabten: Sehr gern dürft ihr das als Stöckchen betrachten, Julie mit weiteren Bärten zu versehen! Der beste JulieBart-Schöpfer (also Jeriko, so wie es gerade aussieht) bekommt Ruhm, Ehre, Pingbacks ohne Ende, meine immerwährende Liebe und Dankbarkeit, Wackelpudding und Kirschgrütze bei Berlinbesuchen, wann immer er/sie mag und und und …
Nachtrag: Lars hat nachgelegt!

Auch der unfaßbar charmante MC Winkel hat gebastelt, nachdem er seine Skrupel, mein loses Mundwerk mit seinen Bartstoppeln zu bedecken, überwinden konnte:

Update: Alexander hat mitgemacht. Jetzt bin ich eine der drei Musketiere. Julian Endl - Klasse!
ALEXANDERS JULIE ENDL #1 ZENSIERT!

p1tchbl4ck hat die Rocker-Julie gebaut!

Mehr Bart-Julies hier!
René hat mich mit Will Oldham verschmolzen! Der dickste Bart, den ich je hatte! Ha! Meiner ist größer!

Und den Benedikt will ich auch nicht unterschlagen: Julie mit Benebart!


klick!
Diese großartige Frage von Miss Sophie bekommt man in Ansätzen beantwortet, wenn man Geogen aufsucht, eine Seite, die die Verteilung von Nachnamen in Deutschland kartiert.
(Gefunden und sogleich für geschätzte zwei Dutzend Namen ausprobiert bei p1tchbl4ck.)
aufs Gastbloggen!
Neun Stunden noch …
Frißt die ganze Gegend platt.
Wo ich was
da wächst kein Gras
mehr -
Futter her!
.
.
.
So kann’s gehen, wenn man mir Essen verspricht und dann werd ich doch nicht bekocht, muß erst plärren und nölen und hab dann solchen Hunger, daß eine ganze Pizzeria mich nicht sättigen könnte.
Das waren gerade zweieinhalb Pizzen plus vier Obst mit Honig überbacken und Vanillesauce.
hmm-hm-hmm-hm-hmmm-hmm-hmm-hmm, wird alles wieder heile sein. Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb!
Backe, backe Graubrot müßte es eigentlich heißen, denn Miss Sophie und ich dürfen ab Dienstag früh das Blog von Björn Grau hüten!
Der feine Herr ist wohl auf den Geschmack gekommen, als er selbst das Kraftfuttermischwerk beaufsichtigen durfte. Und seien wir mal ehrlich: Nichts ist trauriger als ein Blog, in welchem sich über Tage nichts tut. Das werden wir zu verhindern wissen!
Freut euch also auf intimste Einblicke in die Seele des Brotes, Björn, wie die Welt ihn sieht und die Auferstehung von Johanna!
Hei, das wird fein.
2002: Ein Zweiundzwanzigjähriger. Abitur im zweiten Anlauf, ein Jahr Bundeswehr, jetzt eine Ausbildung.
Informationselektroniker, früher hieß das Radio- und Fernsehtechniker.
Halbwegs flexible Arbeitszeiten, nicht wirklich Gleitzeit, aber wann er kommen und gehen darf, bestimmen Auftragslage und Tagesform. Er ist seit drei Monaten dabei, hat aber in der Zeit nicht einmal Lohn erhalten. Nur das Kindergeld trifft ein. Dann meldet der ausbildende Betrieb Insolvenz an. Es stellt sich heraus, daß der Betrieb bereits zahlungsunfähig war, als er eingestellt wurde. Es gibt einen Zuschuß vom Staat für ausbildende Betriebe, einmalig pro Azubi.
Zum Dezember hat er einen neuen Betrieb gefunden, der ihn zu den Konditionen des alten Vertrages übernimmt. Das heißt: Die Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Lehrjahr 231 Euro und steigt mit jedem Jahr um 20 Euro. Der andere Azubi bekommt etwa 20 Euro mehr, die Steigerung seiner Vergütung fällt etwas höher aus.
Im Februar des Folgejahres trifft die erste und für lange Zeit einzige Zahlung des ersten Ausbildungsbetriebes ein, für den Monat September. Danach läuft das Insolvenzverfahren und für 4 Jahre ist nichts in der Sache zu hören. Der zweite Ausbildungsbetrieb besteht auf einer erneuten Probezeit.
Laufende Ausgaben sind: Krankenversicherung, andere Versicherungen, Miete, Fahrkarte. 280 Euro im Monat. Ohne die beiden Berufsschultage in der Woche beträgt die Arbeitszeit 40 Stunden. Zum Glück gibt es die Ausbildungsbeihilfe in Höhe von 260 Euro.
Die Gewißheit, nicht übernommen werden zu können, da der Betrieb ein Familienbetrieb in einer Branche ist, die zunehmend von Elektronikmarktketten unter Druck gesetzt wird, zumindest, was die Preise angeht, drückt zweieinhalb Jahre die Stimmung. Immerhin, im feinen Berlin-Zehlendorf gibt es noch Menschen, die Service auch bezahlen können. Im alten Pleitebetrieb mußten auch mal Waschmaschinen repariert werden, wenn sonst keine Aufträge eintrafen.
Und so sitzt er in einem Kabuff von 1,5 mal 2 Metern, das sich Werkstatt nennt, 45 Stunden in der Woche, lötet mit Blei, macht den Rücken krumm und schluckt den Frust darüber, daß er die Ausbildungszeit zwar verkürzen kann, aber am falschen Ende: Statt als Abiturient den Teil der Berufsschulausbildung überspringen zu können, in dem die Grundlagen gelehrt werden, die ihm schon bekannt sind, kann nur das letzte halbe Jahr wegfallen, in dem aber prüfungsrelevante Themen vermittelt werden. Die muß er sich selbst erarbeiten. Erklärt dem zweiten Azubi, der ein Jahr weiter aber ein sehr simpler Mensch ist, was getan werden muß, weil der einzige Techniker und Ausbilder entweder nicht da ist oder bei Kunden. Übernimmt früh auch allein den Kundendienst, fährt den Firmentransporter, erledigt die Bankbesorgungen. Ist oft morgens um 8.45 als erster da und schließt um 19.15 als letzter abends den Laden zu. Kommt nicht zu seiner Mittagspause, da der Verkäufer und der Chef sich ihre Stunde Zeit nehmen.
Weiß immer, daß, egal was er tut, nach dem Ende der Ausbildungszeit Schluß ist.
Die Last der Verantwortung, zuviel Arbeit, schlechte Luft, tagsüber kaum Zeit zum Essen, schwere Geräte schleppen, Frust, Geldknappheit an allen Enden, überall Einschränkungen und zum Schluß noch massive Prüfungsangst - nach drei Jahren als Azubi ist er ein nervliches Wrack. 65 kg bei einer Körpergröße von 1,84 m, nachts Zähneknirschen und Bauchschmerzen.
Zusammenbruch. Aufrappeln. Zusammenbruch. Kein Arzt weiß, woher die Beschwerden kommen, er wird als Simulant abgestempelt. Ist arbeitslos. Bekommt mehr Geld als vorher. Wird wieder gesünder. Freier. Glücklich.
Jetzt ist er Matratzenverkäufer. Und verdient in zwei Dritteln der vorherigen Arbeitszeit das Vierfache. Wozu, außer für den Lebenslauf, also eine Ausbildung absolvieren?
Etwas beitragen? Ich? Wozu?
Mal wieder die alte Canon EOS 300 rausgekramt. Die mit dem 35-80mm-Objektiv. Mein Schätzchen seit genau zehn Jahren. Am Mittwoch, den 30. Julie 1997 haben mich die Kamera und mein PC (mit Intel Pentium II und Modem, internem CD-Brenner, Scanner und Drucker) erreicht und mich von da an auf Jahre begleitet. Einen neuen Computer gab es erst im letzten Julie, einen neuen Fotoapperat hat mir meine Mutti letztens vermacht.
oder seine Frau gebrauchen.
(alte Familienweisheit)
Seit ich das bei Schtoeffi gelesen habe, verspüre ich Appetit auf kaltes Letscho (aus dem Glas, natürlich von Jütro) mit Butterstulle. Und genau das esse ich jetzt, mjamm.
Gefunden bei René (der eines deutlich anderen Todes NICHT STERBEN WIRD! Bist Du verrückt, Großer! Über sowas macht man keine Scherze!!!)