… nachts Schauer und schwere Gewitter

Aufgeweckt vom Donner.

Gegen Mitternacht aus dem Hochbett klettern, durch die Vorhänge gleiten, nackt auf dem Balkon stehen: Gewitter!

Krachender Donner. Rrrrums. Blitze, dass es blendet … einundzwanzig, zweiundzwanzig … Donner … gar nicht weit weg.

Frösteln.

Losreißen. Die Decke aus dem Bett holen. Schnell! Nur keinen Blitz verpassen!

Warm in der Decke auf dem Liegestuhl, Platzregen, nur eine Armlänge entfernt. Das Opus Magnum, aufgeführt für mich und alle, die spüren wollen.

So bin ich eingeschlafen, als gegen halb drei das Krachen und Bersten und Rumsen in einen warmen, einlullenden Regen überging, habe geschlafen wie lange nicht mehr, habe wild geträumt.

Mai 29, 2007 | In Soso | | TrackBack-URL

  1. Ich habe gerade “Aufgeweckt vom Döner” gelesen und sofort an Verdauungsgeräusche gedacht.

    Kommentar von Lars am 29. Mai 2007 um 10:33 | Link

  2. Har har!

    Kommentar von Julie Paradise am 29. Mai 2007 um 10:53 | Link

  3. Mir viel nur ein: “Ist Dir kalt, oder freust Du dich so, mich zu sehen?”

    Kommentar von Herman Stein am 29. Mai 2007 um 11:55 | Link

  4. Äh, “f”iel natürlich. Das viele ‘Mädels rumkriegen’ hat mich ganz verwirrt.

    Kommentar von Herman Stein am 29. Mai 2007 um 11:57 | Link

  5. Bei mir war’s etwas anders: es war dunkel, aufgewacht durch helle Blitze und dröhnenden Donner. Dicke Regentropfen, die auf die Balustrade des Balkons schlagen. Lärm. Licht. Müdigkeit. Aus dem Hochbett gekrabbelt, Handtücher vor 2 Fenster gelegt, Oberlichter rangedrückt, sodass sie wenigstens noch einen kleinen Lufthauch ins Zimmer lassen. Hochgekrabbelt, Augen zu und durch.

    Kommentar von schtoeffie am 29. Mai 2007 um 14:47 | Link

Rock my Boat!