Neulich auf dem Heimweg von der Billardfabrik:
Der Karpate und ich schlendern gemütlich aus dem Gebäude, stolz unsere Queues über der Schulter, als wir von hinten Gerumpel und eilige Schritte hören. Aufgeregte Worte in fremder Sprache, könnte Englisch sein. Von der Kreuzung das Brummen einer anfahrenden Tram.
Da brüllt einer der Engländer: “FUCK THE TRAIN!” Allerdings nicht mit Stimmabsatz und Pause, also “Fuck - the train” sondern “fuck the train”, so wie “eat my shorts” oder “dance with me”.
Sowas ist natürlich für den Schatzmeister eine Steilvorlage. “Yeah, fuck the train, give it to me, baby!” - Ohoh, nicht mit wütenden Engländern anlegen! Böse Blicke, noch mehr f-Worte, und dann kommt so ein britischer Kampftrinker auf uns zu … was soll ich sagen: So schnell sind wir lange nicht mehr gerannt.
(Und so dabei gekichert haben wir wohl zum letzten Mal, als wir beim Nacktbaden in der Wuhlheide vom Parkwächter erwischt worden sind, vor 5 Jahren.)
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Rock my Boat!