nichts Neues mehr unter der Sonne

Ich weiß ja nicht, wie das funktioniert, daß Menschen, egal, was ihnen geschieht, immer denken, sie wären die ersten, die das durchmachen.

Puh, langer Satz, der erste. Aber auch das gab es schon.

Na, jedenfalls, durchfährt so ein menschliches Wesen mit durchschnittlicher Erregbarkeit alle paar Jahre mal ein Gefühl und ja, alles ist anders! Die Welt steht Kopf, der Bauch fährt Achterbahn, das Hirn ist abgemeldet und überhaupt. Auf einmal ist alles anders, die Dinge rücken in ein anderes Licht, eine andere Perspektive. Alles wird bedeutend, jedem Satz, jedem Wort schwingt ein Soviel-Mehr hinterher, daß man manchmal glaubt, die Anspannung kaum mehr zu ertragen, nicht weiß, ob man hüpfen oder heulen soll.

Hormone! könnte man jetzt denken, und: Chemie! oder: Triebstau! je nach Niveau eben.

Ich sag nur: Let there be Frühling!

Mai 31, 2007 | In Soso | 5 Comments | TrackBack-URL

briefkastensm.jpg

… irgendwie fühl ich mich grad so …

Mai 31, 2007 | In Mennofaktur | 7 Comments | TrackBack-URL

Teleknuddel

Wow! So schnell werde ich mich wohl nicht mehr über “die Fuzzis” aufregen, die einen nachmittags so am Telefon erwischen, sobald man arglos genug ist auch dann abzunehmen, wenn man die Nummer nicht kennt.

Eben rief ein Benjamin X an, von der Telekom, der wissen wollte, wie zufrieden ich denn mit meinem Anschluß wäre. Wahrheitsgemäß antwortete ich, daß ich seit dem 16000er-Deal mit 1&1 äußerst zufrieden mit dem Laden wäre, in dessen Aktien die inzwischen verstorbene Großtante des Karpaten zehntausende Mark investiert hatte. Wir haben die Aktien geerbt und hoffen, davon irgendwann mal Pizza bestellen zu können … äh, ich schweife ab.

Der junge Mann fragte noch einige der üblichen Fragen, gestand, seine Internetausflüge über freenet abzuwickeln, ich gestand, bei einer großangelegten “Kunden bewerten die Leistung der Magentafirma und dürfen sich dafür Telekom-Berater nennen”-Aktion mitzumachen, wir unterhielten uns noch etwas über Tarife und tatsächliche Down- und Uploadraten, ferner über die Vorzüge seines Jobs bei der Telekom statt in einem Callcenter zu sitzen, denn so hätte er jetzt Zeit, nachdem die ollen Fakten geklärt wären und ich ja wohl bis auf weiteres für ihre DSL- und Telefonieaktionen nicht zu haben wäre, noch weiter miteinander zu plauschen, waren irgendwann bei Kino und Homepage und und und - ich muß gestehen, das waren mit Abstand die nettesten 48 Minuten am Telefon seit langem.

Mai 30, 2007 | In Soso | 8 Comments | TrackBack-URL

Alternativtitel?

Tanz auf dem Vulkan - Was tun, wenn Menschen völlig unberechenbar sind - Warum ist mir das so wichtig - Alterstarrsinnigkeit - Bin ich zu weit gegangen? - Hierarchie - So langsam hab ich keine Lust mehr

Professoren wird ja gern mal nachgesagt, sie seien schwierig, verwöhnt, lebensfremd und was nicht noch alles. Ich habe ein Beispiel dafür und eines dagegen. Dem Professor, der das Gegenbeispiel darstellt, habe ich heute dafür gedankt, daß die Arbeit mit ihm trotz vieler Nervigkeiten (ja gut, das habe ich ihm so nicht gesagt) sehr entspannt abläuft und bisher seine Kritik meist sehr sachlich und nachvollziehbar war. Der andere Professor hingegen hat mich langsam so weit, daß ich Angst habe. Und eine gehörige Portion Wut.

Wut ist eigentlich kein Gefühl, welches mich oft heimsucht, und wenn, dann nur kurz. Jetzt aber paart sich Wut mit Hilflosigkeit und dem Gefühl, daß es kaum mehr besser werden kann, nachdem ich so mit dem Professor aneinandergeraten bin, daß ich mich vor dem Unterricht morgen graule. Was geschehen ist? Es gab ein eigentlich kleines Kommunikationsproblem, welches sich ausweitete, weil wir uns wieder mißverstanden, er ist laut geworden und äußerst unsachlich, ich habe nicht rechtzeitig den Mund aufbekommen und jetzt hab ich den Salat. Danach nach einem Vertrag für meine Arbeit zu fragen, damit ich etwas Schriftliches in der Hand habe, war zwar mehr als legitim, aber trotzdem nicht eben ein günstig gewählter Zeitpunkt:

“Vertrag? Wozu brauchen Sie einen Vertrag? Glauben Sie etwa, der Verlag will sie verscheißern!?” (ansteigende Lautstärke, Höhepunkt natürlich beißend scharf bei verscheißern)

Dahinter komme ich wohl so schnell nicht mehr zurück.

Es ist ja immer eine feine Linie, die die Kommunikation mit anderen durch friedliche Gewässer führt. Einmal zu weit zur Seite getreten gerät man in den Strudel aus Mißverständnissen, Enntäuschung, Schweigen aus vielerlei Gründen und scheitert schließlich in dem Versuch, miteinander zu reden. Meist ist reden synonym für miteinander auskommen …

Mai 30, 2007 | In Soso | 1 Comment | TrackBack-URL

Winkel-Dance!

MC Winkel bei einer Misster-Wahl mit Schärpe?

Das haben wir uns doch schon immer gewünscht, oder? Also fleißig kommentieren und betteln, dann macht der dat auch mit Video, der Winkel!

Mai 30, 2007 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

interessante Versuche, Mädels rumzukriegen #3

Der Klassiker: “Ach komm, du willst es doch auch.”

Mai 30, 2007 | In Soso | 5 Comments | TrackBack-URL

Macke

kleine Macke:

In jeder, wirklich jeder halbwegs regelmäßig genutzten Tasche (derzeit zwölf) immer dabei: Druckbleistift, schwarzer Kuli, Notizblock, Taschentücher, Lipgloss, ein Bonbonvorrat.

große Macke:

Geht nur mich was an.

Mai 30, 2007 | In Soso | 3 Comments | TrackBack-URL

Ich nehm das jetzt mal als Kompliment

Wieviele Fensterputzer sind nötig, um die zwei Fenster unseres Büros zu putzen?

Drei!

Nachtrag: Wieso müssen sie die Fenster jetzt nochmal putzen … ?

Mai 29, 2007 | In Soso | 7 Comments | TrackBack-URL

Bloggen ist

Literatur vom Sockel holen.

Mai 29, 2007 | In Soso | 2 Comments | TrackBack-URL

… nachts Schauer und schwere Gewitter

Aufgeweckt vom Donner.

Gegen Mitternacht aus dem Hochbett klettern, durch die Vorhänge gleiten, nackt auf dem Balkon stehen: Gewitter!

Krachender Donner. Rrrrums. Blitze, dass es blendet … einundzwanzig, zweiundzwanzig … Donner … gar nicht weit weg.

Frösteln.

Losreißen. Die Decke aus dem Bett holen. Schnell! Nur keinen Blitz verpassen!

Warm in der Decke auf dem Liegestuhl, Platzregen, nur eine Armlänge entfernt. Das Opus Magnum, aufgeführt für mich und alle, die spüren wollen.

So bin ich eingeschlafen, als gegen halb drei das Krachen und Bersten und Rumsen in einen warmen, einlullenden Regen überging, habe geschlafen wie lange nicht mehr, habe wild geträumt.

Mai 29, 2007 | In Soso | 5 Comments | TrackBack-URL

interessante Versuche, Mädels rumzukriegen #2

“Zuhause mache ich auch oft mit meiner Frau und einem Schneckchen einen Dreier. Ich glaube, sie würde dich mögen. Und weil sie nicht hier ist, machen wir’s eben zu zweit.”

Mai 29, 2007 | In Soso | 5 Comments | TrackBack-URL

Holunderbeeren

Der Simon hatte in den Kommentaren zu meinem “Berlin”-Post gefragt, ob ich denn wüßte, wo in Berlin Holunderbeeren zu finden seien, wenn ich doch auch weiß, wo es Aalbeeren gibt. Simon, eine konkrete Stelle kann ich Dir immer noch nicht nennen, aber die Großeltern versichern mir, daß besonders im Südosten der Stadt, wo ich heimisch bin, eigentlich an jeder größeren Wiese und in Waldgebieten Holunderbeeren zu finden seien. Ich konnte diese Aussage noch nicht prüfen, aber die sogleich stolz im Keller gezeigten eingemachten Beeren und der angesetzte Saft (man kann daraus sogar Sekt machen, aber “Haach, dazu hatte ich letztes Jahr keine Lust” - was hast Du denn vor mit den Beeren?) lassen erschließen, daß Holunderbeeren wirklich nicht zu schwer zu finden sind.

Mai 28, 2007 | In Soso | No Comments | TrackBack-URL

interessante Versuche, Mädels rumzukriegen #1

“Du bist so süß, und wenn ich Tanja bald heirate, darf ich das doch auch gar nicht mehr.”

Mai 28, 2007 | In Soso | 10 Comments | TrackBack-URL