Denn als Mann kann man markige Sätze sagen wie “Was ich sagen kann, ist, daß ich mir nichts vorzuwerfen habe. Ich habe in meiner ganzen Karriere keinen betrogen und auch keinen beschädigt - und das ist ganz groß.” (Jan Ullrich auf einer Pressekonferenz am 26.2.2007)
Da ich aber nun einmal ein Mädchen bin und mich damit abfinde (Schwachsinn: Ich liebe es!), -
blöder Anfang für einen Post, oder?
Realitätsverlust jedenfalls ist keine Falle, in die ich so schnell tappen kann, weil ich Freunde habe, die mir im Zweifelsfall den Kopf zurechtrücken. Trotzdem gibt es Momente im Leben, in denen einem die Wirklichkeit, zumindest der zeitliche Rahmen, in dem wir uns befinden, schnell mal entgleiten kann.
So wie gestern beim Billard. Ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen: Ich war schnell betrunken, habe eigentlich gar nicht soooo schlecht gespielt, habe beachtliche Serien hingelegt, die die Jungs von Nebentisch fasziniert haben, was wiederum meinen Freund wahnsinnig stolz machte (”Ja, das ist mein Schatz! Wollt ihr mal gegen uns spielen?” - “Nee, lieber nicht” *kneif*), auf einmal war es vorbei und es stand 10:0. Und wo war ich in der Zeit?
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Rock my Boat!